
Ich möchte noch etwas schreiben zu diesem „Paar“, das ein/e Künstler/in aus einem dicken Holzklotz geschnitzt hat.
Die rechte Person, die ich für eine Frau nehme, hat einen bitteren Zug um den Mund. Ihr Auge wirkt gläsern, wie Augen eben wirken, die nicht wirklich nach außen blicken, sondern starren, weil ein innerer Impuls sie stark in Anspruch nimmt. Der Mann scheint recht gutmütig und zufrieden zu sein. Sein Auge blickt in der Gegend herum, als suche es nach den passenden, beschwichtigenden Worten, die sein dicklippiger Mund ihr zuraunt.
Möchte ich wissen, was sie sich sagen? Nicht eigentlich. Ich möchte, dass sie damit aufhören. Ich mag ihr Geraune nicht. Es fühlt sich nicht liebevoll an. Und so trenne ich sie kurzentschlossen.
Als erstes zeigt sich, was sie zusammenhielt: ein rechtes Nichts.
Das kann gerne weg.
Und jetzt? Die nächste Bewegung ist, so finde ich, schon erkennbar. Sie folgt ihrem inneren Impuls und geht: bitter, enttäuscht, aber entschlossen, ihn zu verlassen.
Und er? Wie soll ich seinen Blick deuten?
Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt, Bild 2































