Tagebuch der Lustbarkeiten: in der Sonne sitzen, Penderecki hören und alltägliches Zeichnen

Die Vollmondnacht verbrachte ich ziemlich schlaflos (vergl. meinen Kommentar zu Marens Eintrag http://ichlachemichgesund.blog/2024/01/26/diskussionseinladung-mitmenschlichkeit-erste-erkenntnisse/).

Umso wohltuender war es dann, neben meinem Mann an der sonnigen Hauswand zu sitzen und Musik zu hören. Im  3. Programm des Öffentlichen Rundfunks gab es eine Sendung über Krzysztof Eugeniusz Penderecki (1933-2020), diesen bedeutenden polnischen Komponisten.

Und während ich so saß und lauschte, nahm ich meinen Zeichenblock mit der Skizze, die ich gestern am Meer sitzend begann, und vertiefte mit leichtem Gestrichel die Schatten.

Ich nahm mir dann noch ein neues Blatt vor und machte mich daran, das Stück Garten vor mir zu zeichnen: das helle Gitter, die dunkel verschattete Umfassungsmauer mit den darüber ragenden Ölbäumen, die Fliesen, den ferne Gebirgszug.

Die Sonne wärmte, und ein Zizidä vernahm ich auch aus dem hohen Pinienbaum, bemerkte auch den weißen Kater, der sich mir zu Füßen in der Sonne rekelte. Vor allem aber hörte ich die Musik:  Es war das Streichquartett No. 3 von 2008, aufgeführt vom staatlichen Radiosinfonieorchester Krakau. Das konnte ich im Netz leider nicht finden, und so verlinke ich stattdessen Pendereskis 3. Sinfonie.

Ich möchte diesen Eintrag mit Ulli Gaus neuem Projekt „Momente des Glücks“ verlinken.

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Bilder ausrangieren und bewerten: 5 Leinwände und der Stand des Projekts „Kunst hilft“

Ich bin nun wieder „vor Ort“. Heute abend trifft sich unsere Gruppe „Blume des Lebens“, um über die Verwendung des eingegangenen Spendengelds gegen Bilder zu beraten. Das ist ein guter Anlass, über den Stand des Projekts zu berichten, den ich nun nach einem Bloggerinnen-Vorschlag „Kunst hilft“ betitele.

Zunächst: ich habe in einer Abseite noch fünf weitere Bilder gefunden. Drei füge ich der Abteilung „Malerei/Portraits, Menschenstudien“ hinzu, eines den  „Landschaften“ und eines, noch ganz undefiniert, steht auf dem Cavaletto und wartet auf Inspiration. 

Die beiden Portraits gehörten mal zu meinen Lieblingen, sind gerahmt und haben bei mir zu Haus und in Ausstellungen gehangen.

Die Studie einer Figur im Raum gehört zu einer größeren Reihe, von der ich nicht mehr viele habe. Als ich dieses fand, freute ich mich, denn ich mag das Skizzenhafte nun sehr.

Bei der „Landchaft“  handelt es sich um ein eher geträumtes als gemaltes Gebirge. Ein rosiger Schein liegt über den nur angedeuteten Konturen. Auf Kontraste habe ich verzichtet. Dann gibt es noch zwei recht große Leinwände, die ich mit einer Kohlezeichnung und einigen eingeklebten Schnipseln angelegt, aber nicht weitergeführt habe. Diese Arbeiten sind ziemlich neu. Eine habe ich fotografiert. Die steht nun auf der Staffelei und harret der Dinge, die da kommen.

Was die Spendengelder anbetrifft, so stehen heute abend folgende Optionen zur Abstimmung:

a) Hilfe für eine Frau mit Kleinkind, der die Wohnung abgebrannt ist. Auch ihre Hörgeräte, leider. Sollen wir ihr helfen, diese zu ersetzen, und mit welchem Betrag?

b) Hilfe für die Zahnersatzbehandlung einer 67Jährigen, die ohne eigene Mittel und Versicherung dasteht. Auch da habe ich bereits mit 350 E aus eigener Tasche geholfen. Sollen wir diese Hilfe als Gruppenaktivität übernehmen?

c) Eine dringende Magnetoskopie für eine unversicherte mittellose Frau (Roma), die unter schweren Blutungen litt. 286 E  habe ich dafür vorfinanziert, außerdem zu den Arztkosten der OP 300 E beigesteuert. Es geht ihr zum Glück besser, aber arbeiten auf ihren Putzstellen kann sie noch nicht wieder.

Es kann sein, dass noch andere Vorschläge kommen. Die Kasse, die bisher ausschließlich durch Spenden für insgesamt 11 Bilder und einige Zeichnungen von euch, liebe Blogger-Kunst-Freunde, gefüllt wurde, beträgt 1038 E abzüglich 138 Porto = 900 E. Ich danke euch im Namen der Gruppe („Blume des Lebens“) von Herzen und hoffe, dass ihr an den so erworbenen Bildern eure Freude habt. 

Wann ich die erste Atelierausstellung mit einiger Hoffnung auf Erfolg durchführen kann, weiß ich noch nicht.  Kommt Zeit, kommt Rat.

 

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Zurück in der Mani (Garten, Küste, Katzen, Landsleute, Sonne und Mond)

Was für ein Tag!

Wir sind zurück in der Mani. Die Katzen sind vollzählig, rund und gesund, nur ein kleiner Goldener hat ein abgeknicktes Öhrlein. Am Aprikosenbaum hängen noch ein paar gänzlich vertrocknete Blätter. Seine leeren Zweige glänzen in der Sonne, bald schon werden sich feine Knospen zeigen. Die roten Rosen sind verblüht, die weißen blühen in Überfülle. Soll ich auch die Geranien und den Hibiskus erwähnen? Diese dankbaren Blüher geben immer ihre Rottupfer ins Grün, um die Freude zu komplettieren.

Nach Tisch wanderte ich mit Zeichenblock zum Nachbarsdorf Akrogiali („leuchtende Küste“), setzte mich auf eine kleine Mole und …… Nun, wenn das Wasser in glitzernden ständig sich wandelnden Mustern und Farben über die Steine strömt, hier und da anprallend und Kreise ziehend, wenn die Sonne mal krass herunterstrahlt, mal hinter weißgerandeten Wolken verschwindet und die Befestigung mal als scharfe schwarze Silhouette, mal überdeutlich erscheint, so dass du jeden einzelnen Stein zeichnen möchtest …, dann wird es nichts mit dem Zeichnen. Es scheint so sinnlos angesichts des Licht- und Farbgetümmels um dich herum!

Ich habs es dennoch versucht, aber es wurde nichts Rechtes. Sehenswürdiger ist der Blick zurück auf die Küste und ihre Spiegelungen im Wasser der Bucht (Weitwinkel).

Ich wanderte dann ein Stück weiter die Dorfstraße entlang. Den dortigen Katzen wurde offenbar durchs „vereinte Feld“ (vergl. Rupert Sheldrake, „Der siebte Sinn der Tiere“) mitgeteilt, dass ich Katzen füttere. Jedenfalls kamen sie gleich von allen Seiten herbeigeströmt und maunzten mich an. Vergebens erklärte ich ihnen, dass ich einen Unterschied mache zwischen „meinen Katzen“ und allen anderen (Rassistin, die ich bin). Einige folgten mir trotz meiner Ansprache auf die große Mole. Ein stattliches beiges Exemplar vertrieb freilich die anderen – für den Fall, dass ich doch noch zum Fütterer würde. (Rassisten scheint es auch unter den Katzen zu geben, das tröstet mich ein wenig).

Als ich aufbrach, sah ich zwei lustige Gefährte mit Anhängern heranradeln und vor dem Kramladen halten. Es war ein deutsches Paar mit zwei kleinen blonden Jungs, die sich oberhalb der Sandovabucht eingemietet haben und bleiben wollen. Eine erfreuliche Begegnung, vielleicht kann was draus erwachsen.

Die helle runde Scheibe im Fenster ist übrigens die tiefstehende Sonne. Das war dir klar? Nun, ich war jedenfalls ziemlich baff, als ich später auf dem Heimweg genau so eine Scheibe über den Bergen sah. Das war aber nicht die Sonne, sondern der Vollmond, umgeben von einem feurigen Schein.

Der Garten bescherte mir dann auch noch ein paar Extra-Freuden, wie er nun so dunkel dalag, und zwischen den Bäumen der Himmel den letzten Farbenzauber dieses Tages entfaltete.

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Impulswerkstatt: Bild 2, Was – warum – wie? (Transparenz 10)

Meine Reaktion auf dein zweites Bild, liebe Myriade, durchlief drei Stadien. Das fiel mir auf, als ich beim dritten Stadium angekommen war. Und ich finde diese Selbstbeobachtung im Moment gerade interessanter als das Bild selbst. Oder genauer: ich konnte das Bild eigentlich erst im dritten Stadium als Bild wahrnehmen und schätzen.

Das klingt nun komplizierter als es ist.

Mein erster Gedanke vor dem Bild war: WAS IST DAS? Ein Glas, eine durchsichtige Flüssigkeit, darin schwimmen zwei dunkle runde Früchte, vielleicht Wacholderbeeren, außerdem ist es hübsch mit einer Zitronenscheibe garniert. Es sieht erfrischend und  sommerlich aus. Auf meiner Zunge spürte ich einen mild-säuerlichen Geschmack. Da ich das Getränk nicht kenne, konnte ich mit dem WAS IST DAS? nicht weiterkommen.

Beim zweiten Betrachten des Bildes kamen mir andere Gedanken. WARUM schwimmt  die Zitronenschale oben, während die runde Frucht hinuntersinkt? Hatte das womöglich mit dem archimedischen Prinzip zu tun, das mir irgendwo aus dem hintersten Hirnkasten Zeichen funkte: Heureka rief der „alte Grieche“, in der Badewanne liegend, als er es fand (heureka, ευρηκα bedeutet bis heute: ich habs gefunden!).

Wikipedia klärt mich auf: Archimedes formulierte als erster den Zusammenhang von Auftrieb und Verdrängung, und zwar als 16. Proposition in seinem Werk Über die schwimmenden Körper ….

„Der statische Auftrieb eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.“

Genau! Doch eine Antwort auf meine Warum-Frage hatte ich damit nicht. Ich sah auch ein, dass diese Frage, sofern es um dieses Bild ging, vermutlich nebensächlich oder gänzlich überflüssig war.

Also schritt ich zur Frage des WIE weiter, und da begann das Bild in vielen Tönen zu mir zu sprechen.  Ich sah die kreisförmigen Linien, zu denen sich die geraden des Tisches krümmen, wenn sie sich im Rund des gläsernen Grundes brechen, ich sah die fein genoppte Schale der Zitrone, die sich stark verbreitert noch einmal am Glasrand abbildet, ich sah die Schlieren und glänzenden Lichter im Glas und im Wasser, sah auch die Lichter und Schatten der Frucht, durch die sie ihre runde Form auf der zweidimensionalen Fläche behauptet … kurzum, ich sah das bezaubernde Zusammenspiel von Formen und Farben, das sich zu einem schönen Bild fügt.

Der erste Zugang ist „lebenspraktisch“ – und den meisten Menschen genügt er. Mir genügt er meistens auch. Uns reicht meist festzustellen, WAS IST.

Der zweite Zugang ist „wissenschaftlich“ – und er wird bedeutsam, wenn man gerne wissen möchte, WARUM sich etwas in gegebener Weise verhält. Da begibt man sich auf eine Ebene, wo es um Gesetzmäßigkeiten geht. Egal, ob Archimedes in der Badewanne oder die runde Frucht im Glas – alle gehorchen demselben Gesetz. Das ist natürlich in hohem Maße abstrakt und lebensunpraktisch. Doch wenn man diese Gesetzmäßigkeiten gezielt anwendet, kann man sich ein wenig über die Naturgegebenheiten erheben und beginnen, sie entsprechend den eigenen Bedürfnissen umzugestalten. Man baut dann zB die Schiffe nicht mehr flach, sondern fügt einen schweren Kiel an, der sie im Wasser stabilisiert.

Der dritte Zugang ist  „phänomenologisch“ und zutiefst künstlerisch. Er steigert die Wahrnehmung und verzichtet auf Erklärungen der „WEIL“-Form. Er sagt einfach: So ist es. 

Gestern zitierte ich „Gedanken“ von August Macke:

„Wissenschaft fragt, warum etwas so ist. Kunst fragt nie warum, sie sagt, es ist so oder so, oder hört euch doch nur an, wie es ist. Und wie ist es? Ist es schön, ist es lieblich, ist es tragisch? Ist die Welt etwa nur schön, lieblich, tragisch? Nein, sie ist lebendig.“.

Schauen der Pflanzen und Tiere ist: ihr Geheimnis fühlen. Hören des Donners ist: sein Geheimnis fühlen. Die Sprache der Formen verstehen heißt : dem Geheimnis näher zu sein, leben.“

Ich hatte den Text mit „Über das Leichte und das Schwere“ getitelt. Merkwürdig, wie dies zusammenpasst mit der Zitronenscheibe, der Wachholderbeere und dem Nachdenken über das WAS, WARUM und WIE.

Nun aber möchte ich doch noch meinen diesjährigen Jahres-Aspekt aufgreifen, wer weiß, wie er sich ins Muster fügt. Es ist der Aspekt der Transparenz von Glas und Wasser und wie das Licht, wenn es hindurchfällt, die wunderlichsten Formen malt. 

Mir reicht es heute, sie nur zu betrachten, nur nach dem WIE zu fragen und auf alle WAS- und WARUM-Fragen zu verzichten.

Unendlich vielfältig scheint mir der Formenreichtum zu sein, den das lebendige Licht erzeugt, wenn es sich mit den einfachsten Dingen befasst. 

Von den „Taten und Leiden des Lichts“ sprach Goethe, der große Phänomenologe, in Bezug auf die Farben. (Verl. die Ausstellung gleichen Namens zu Goethes Farbenlehre, Weimar 2010, Besprechung in der FAZ).  Doch meine ich, man könnte diesen Ausdruck ebenso gut anwenden auf das, was das Licht angesichts von transparenten, halbtransparenten oder opaken Dingen tut und erleidet.

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt.

 

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: August Macke (über das Leichte und das Schwere)

Gestern vor dem Schlafengehen griff ich mir nach dem Zufallsprinzip ein Buch aus dem Regal. Das tue ich oft, denn ich lese kaum noch ganze Bücher, sondern nur kurze Abschnitte, um drüber nachzudenken, bevor ich einschlafe.

Diesmal traf es das Bändchen „August Macke, Die Tunisreise“ im Dumont Verlag, 3. Auflage 1982. Ich freute mich über den Fang. Denn ich habe mir die schwere Aufgabe gestellt, heitere, leichte, lichtvolle Bilder zu malen, sobald ich die Malerei wieder aufnehme. Und welche Malerei wäre heiterer und liebenswürdiger als August Mackes Tunis-Aquarelle, die er auf der gemeinsamen Reise mit Paul Klee und George Moillet im ersten Kriegsjahr 1914 malte?

Ich las mich dann doch fest. Von Mackes „Gedanken zu Formen der Kunst und des Lebens“ habe ich mir angemerkt:

„Wissenschaft fragt, warum etwas so ist. Kunst fragt nie warum, sie sagt, es ist so oder so, oder hört euch doch nur an, wie es ist. Und wie ist es? Ist es schön, ist es lieblich, ist es tragisch? Ist die Welt etwa nur schön, lieblich, tragisch? Nein, sie ist lebendig.“.

„Wenn man fragt, ‚Wie muss man heute künstlerisch sich ausdrücken?‘, so kann man das selbstverständlich eigentlich überhaupt nicht beantworten.“

„Als Reaktion auf die Ereignisse, die uns umgeben, scheint mir die Entstehung eines Kunstwerkes genauso vor sich zu gehen, wie das Öffnen und Schließen der Blumen durch den Sonnenstrahl. Am-liebsten-Haben ist Unsinn.

Schauen der Pflanzen und Tiere ist: ihr Geheimnis fühlen. Hören des Donners ist: sein Geheimnis fühlen. Die Sprache der Formen verstehen heißt : dem Geheimnis näher zu sein, leben.“

Das sind einfache Gedanken. Kunsthistoriker und Kunsttheoretiker werden ihre Mühe haben damit – was wieder mal beweist, dass nichts schwerer ist, als das Einfache zu begreifen. Umso erfreulicher fand ich dann den Text zu Mackes Leben und Werk von Günter Busch, ursprünglich als Rede zur Eröffnung einer Macke-Ausstellung im Jahre 1948 gehalten.

Natürlich kann ich sie hier nicht wiedergeben. Ich möchte aber doch die Anekdote erwähnen, mit der Busch seinen Vortrag beginnt:

„Es wird erzählt, dass Richard Wagner in einem Münchner Künstlergespräch mit der ihm eigenen Beredsamkeit für die Umkehrung des bekannten Sprichworts vom ernsten Leben und der heitren Kunst eingetreten sei. Heiter müsse das Leben sein – ernst aber die Kunst. Da habe zu allgemeiner Verwunderung ein bisher Schweigender, ein Maler, das Wort genommen. Entschieden habe er dem Musiker wiedersprochen: Nie und nimmer dürfe man die alte Ordnung verkehren und der Kunst den allein ihr zukommenden Glanz des Heitern absprechen wollen.“ (Der Maler hieß Hans von Marees, der es selbst nicht schaffte, seinem Ideal einer heiteren Kunst nahezukommen.)

Günter Busch gibt dann zu erwägen, ob den deutschen Künstlern nicht allzu oft „dunkle Tiefe und düsterer Ernst als ausschlaggebendes Merkmal wirklicher Kunst gelten (….) Wenn dann aber einer gekommen ist, der sich von diesem Vorurteil hat freihalten und freimachen können – dann ist fast immer etwas Besonderes draus geworden, mag auch die Gnade seiner Heiterkeit ihm bei uns manchmal den Vorwurf der Leichtfertigkeit eingetragen haben – man denke an Mozart.“

Die Leichtigkeit, mit der dieser „junge Mann“ nicht nur die reine Farbe, sondern auch die Architektur des Raums handhabte, ist nicht wieder erreicht worden. Er selbst war wenig später tot – einer der vielen Toten des Ersten Weltkriegs. Sein engster Malerfreund und Geistesverwandte Franz Marc folgte ihm ein paar Monate später in den Tod. Die Heiterkeit erlag dem Grauen. Und doch wirkt sie fort und berührt mich jetzt, in einer Zeit, wo das Grauen an allen Fronten wieder aufgestanden ist und nach seinen Opfern ausspäht.

Möge durch alle Dunkelheiten fortwirken und bei vielen wahr werden August Mackes Satz:

„Bei mir ist Arbeiten ein Durchfreuen der Natur“.

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Transparenz (9) : Bergkristall und Skyview

Vielleicht erinnert sich der eine und die andere an einen Eintrag vom Sommer 2022, als ich Deutschland besuchte (Skizzen von unterwegs: Architektur und Kristall). In Düsseldorf mietete ich ein Appartement direkt neben dem Flughafen. Es nannte sich „Sky View“, und tatsächlich sah man aus dem verwinkelten Raum durch ein übergroßes hexagonales Fenster direkt in den Himmel.

„Sogar den neuen Sichelmond erspähe ich“, so schrieb ich damals, „als ich, schlaflos, hinüberschaue zum blinkenden Kontrollturm des Flughafens. Um halb fünf in der Früh werde ich meinen Rucksack schultern, mich die Treppen hinunter tasten und durch den bleichen Morgen zum Flughafen hinüberwandern. Jetzt aber versuche ich, die Logik dieses spitzwinkligen Innenraums zu verstehen….

 

Auch das Haus, in dem ich dann in Kassel abstieg, zeichnete ich. Und mir schien fast, als gebe es eine Ähnlichkeit zwischen der verwinkelten Dachmansarde und dem eleganten alleinstehenden Haus. Als gebe es eine geheime Korrespondenz zwischen dem Inneren und dem Äußeren.

In dem Haus zeigte man mir einen Bergkristall, und ich zeichnete auch diesen.Ich drehte und wendete den schönen Kristall in meinen Händen. „Dies Ineinander von Innen und Außen, Transparenz und Opazität fasziniert mich.“ schrieb ich damals.  „Auch versuche ich zu imaginieren, wie dies lichtvolle Gebilde im dunklen Schoß der Erde heranwuchs. Woher wusste es vom Licht?“

Nachsinnend stellte ich ein geschliffenes Weinglas neben den trotz seiner geschlossenen Form lichtdurchlässigen Bergkristall. „Das geschliffene Glas mit dem Rotwein nimmt die Kristallstrukturen auf und öffnet, was geschlossen war, in elegantem rundem Schwung zu einem anderen Sky View – Himmelsblick.“ schrieb ich damals.

Und so schloss sich der Kreis der Betrachtungen, ohne dass ich weiter über die Frage nachdachte, „wie dies lichtvolle Gebilde im dunklen Schoß der Erde heranwuchs. Woher wusste es vom Licht?“

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Was ist der Bergkristall eigentlich?  Es ist Quarz, und das heißt, chemisch gesehen, Siliciumdioxid (SiO2). In wasserlöslicher Form nennt man es auch Kieselsäure. Quarz gibt es „wie Sand am Meer“, nämlich im Sand, in den Kieseln und Gesteinen der Küsten, in den kahlen Hochgebirgen, im Erdinneren … überall. Es ist nach Feldspat das häufigste Mineral unserer Erde.

Aber wie kommt es zu diesen hexagonalen Formen im Bergkristall? Nun, Siliciumdioxid kristallisiert im trigonalen Kristallsystem, und das bildet zusammen mit dem eng verwandten hexagonalen Kristallsystem die hexagonale Kristallfamilie. 

Hm. Ja. So. Und? Irgendwie lässt mich das unbefriedigt. Wenn ich solch ein Wunderding wie einen großen unbeschädigten Bergkristall in der Hand halte, kommen mir ganz andere Gedanken.

„Für die imaginative Anschauung zeigen sich die Quarzkristalle als Sinnesorgane der Erde, in denen sich der Kosmos, die Sternenwelt widerspiegelt. Die Quarzkristalle und ähnliche Bildungen, z.B. auch Schneekristalle, sind so etwas wie die Augen der Erde.“  (hier)

Ja, das  spricht mich. Augen der Erde…in denen sich die Sternenwelt widerspiegelt … wie die Schneekristalle… Ja, dass verstehe ich. Aber vielleicht ist das nur eine dichterische Umschreibung ohne tiefere Bedeutung?

Andererseits, was heißt hier „nur„?  Wie finden Dichter denn ihre Bilder? Durch Imagination! Wenn ihre Bilder „stimmen“, rühren sie etwas in uns an, und wir sagen: Ja, das ist stimmig. Stimmen sie nicht, lassen sie uns kalt, und wir finden sie an den Haaren herbeigezogen.

Das Bild vom Kristall als „Auge der Erde“, in dem sich die Sternenwelt spiegelt, rührt etwas in mir an, ich finde es stimmig, und so lese ich weiter in dem Text, dem es entnommen ist (Vortrag von Rudolf Steiner (hier, Lit.: GA 232, S. 57f).

Je länger ich lese, desto stimmiger erscheint mir das Bild. Ich zitiere:

Man wird erinnert an die Insektenaugen, diese Facettenaugen, die in viele, viele Abteilungen zerfallen, die dasjenige, was von außen an sie herandringt, in viele einzelne Teile zerlegen. Und man möchte sich vorstellen und muß sich eigentlich vorstellen, daß, so unzählige viele solche Quarz- und ähnliche Bildungen an der Oberfläche der Erde sind, das alles sind wie Augen der Erde, um die kosmische Umgebung innerlich zu spiegeln und eigentlich innerlich wahrzunehmen. 

„Sky-View“, denke ich. Wie die Zufälle so spielen….Geht man ihnen nach, kann man eine Struktur entdecken. Da fallen dann inneres Erleben und äußere Wahrnehmung in eins, das eine spiegelt das andere und erzeugt es, indem es sich spiegelt.

 

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: In alten Fotoalben blättern (Kinderwinterbekleidung)

Es gab eine Zeit, da wurden Schwarzweiß-Fotografien noch auf Papier abgezogen und in Fotoalben geklebt. Diese Alben lagern nun in Schubfächern und warten meist vergeblich darauf, noch einmal betrachtet zu werden. Doch zu ihrem Glück gibt es immer mal Anstöße von außen, sie doch hervorzukramen.

Diesmal kam der Anstoß von Mitbloggerin Eva (Zwischen Tiber und Taunus), die witzig beschreibt, wie sie ihren Sohn, den Herrn Signorino, im Januar 2024 für den Frankfurter Winter einkleidet und zum Kindergarten bringt. Und ich überlegte: wie war das eigentlich damals, in den Frankfurter Wintern, als mein Sohn etwa im selben Alter war? Was trug das Kind? 

Ich suchte und fand auch sogleich das richtige Album. Hier sieht man den Dreieinhalbjährigen mit seinem Patenonkel Leo, der uns auch das Album schenkte. Aufgenommen wurden sie von Leos Frau, anlässlich eines gemeinsamen Schnee-Spaziergangs im Frankfurter Ostpark im Januar 1973.

Und da wir von Winterkinderkleidung reden: Von mir selbst gibt es keine Kinderfotos im Schnee, wohl aber von meinen Geschwistern. Die putzige Zwergenkleidung nähte unsere Mutter im Kriegswinter 1941/1942 für meine Schwester, und auch der kleine Bruder wurde hübsch und warm für den Winter ausgestattet, während ich noch nicht geboren war.

So wechseln die Moden. Doch der Spaß am Schnee ist ungebrochen.

Hier, im nördlichen Athen, braust heute ein Sturm ums Haus, der die Wolken immer wieder vertreibt und am Himmel Platz für die Sonne schafft. Schnee gab es auch schon mal, aber da waren wir in der Mani, und da schneit es nie in den meeresnahen Lagen. Ersatz schaffen die Schnee-Erinnerungen eines langen Lebens.

 

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„Der Mensch ist gar nicht gut“. Prosaisch-poetische abc-etüde

abc.etüden 2024 02+03+04+05 | 365tageasatzaday

Der Mensch ist gar nicht gut

Der Mensch ist gar nicht gut
Drum hau ihn auf den Hut.
Hast du ihm auf den Hut gehaun
Dann wird er vielleicht gut.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht gut genug
Darum haut ihm eben
Ruhig auf den Hut!

Dies ist die vierte, letzte Strophe der „Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens“ (hier).  Bertold Brecht schrieb sie für die Dreigroschenoper, die 1928 uraufgeführt wurde. Sie inspirierte mich zu dem folgenden Bild. In der unteren Zone kämpfen Menschen gegeneinander. Jeder kämpft gegen jeden. Warum? Vermutlich tun sie es, um die jeweils anderen besser zu machen.

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Etliche der Streithammel sind schon im Jenseits gelandet.

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Sind sie nun besser geworden?

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Diese Brecht’schen Lebensweisheiten postete ich im Mai 2015, als ich mit diesem Blog begann. Damals ging es um die Art, wie die Deutschen die Griechen mores lehrten, und so schrieb ich:

So wie zB die Deutschen die Griechen auf den Hut hauen, damit sie das Sparen und Arbeiten nach deutscher Art lernen. Aber die Griechen sind auch nicht faul, sie hauen zurück.

Jetzt, wo Deutschland im Krisenmodus kreiselt, fühle ich mich bemüßigt, an diesen Post zu erinnern. Denn ist es nicht immer dasselbe?  in jeder Familie, in jeder Nachbarschaft, in jeder Gesellschaft und auch zwischenstaatlich? Hau den andern, der anderes meint als du, auf den Hut!

Was würdest du denn empfehlen, damit die Menschen endlich besser werden? Mehr Verbote, Überwachung und Gängelung?

Oder nicht doch lieber gemeinsame Feste, Menschheitsfeste,

wo ausdrücklich jeder eingeladen ist?

Wo jeder das Seine einbringt?

Wo jeder mit jedem tanzt?

Utopie? Ja, doch warum eigentlich?

(Hier könntest du Schillers „Ode an die Freude“ nachlesen.)

 

(Dies ist ein Beitrag zu Christianes abc-etüden)

 

 

 

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Postamt, Namenstag, Mimosen und andere Bäume

Auch heute wanderte ich bei strahlendem Sonnenschein zum Postamt, um ein zweites zurückgegangenes Bilder-Paket in Empfang zu nehmen und – so schnell lasse ich mich nicht von der Deutschen Post entmutigen! – erneut auf den Weg zu schicken. Die Postbeamtin war sehr hilfreich, klebte die neue Adresse auf die intakte Verpackung, passte auf, dass die großformatige Sendung auch in den Postsack passte, schimpfte ein bisschen auf Deutschland und den miesen Postdienst. 28.90 E kostete es, und ich hoffe wirklich, dass es diesmal klappt. Drückt mir und der Empfängerin den Daumen, bitte!

Und wiederum nahm ich den notwendigen Weg zum Anlass, mich in der Umgebung umzusehen und Schönes einzusammeln.

Die Mimosen blühen! Das war früher immer ein Feiertag für mich und Grund genug, das Herkunftsdorf meiner Schwiegermutter zu besuchen. Denn in dem Garten dort stand ein prächtiger alter Mimosenbaum. Einmal blühte er bereits zu Weihnachten, und ich machte aus Pinienzweifen und Mimosenblüten einen hübschen Weihnachts-Ersatzbaum.

Goldrot leuchten die νεράντζια (Pomeranzen, Orangen von Sevilla) im dunklen Laub. Unverwüstlich, bilden sie  das ganze Jahr über einen reizenden Straßen- und Gartenschmuck.

Die Stadt Maroussi hat Arbeiter geschickt, um die hohen Straßenbäume verkehrssicher zu machen. Hoch in einer Platane hockt einer und schneidet den Efeu zurück, der den Baum überwuchert hat. Photos: Übersicht und herangezoomt.

Häufig sind alte und neuere städtebauliche Strukturen ineinandergewuchert und bilden Konglomerate ähnlich denen von Platane und Efeu. An einer Ecke bemerke ich blauweiße Fähnchen. Irgendwo da muss es ein Kirchlein geben, das am heutigen Tag seinen Heiligen feiert.

Also schaue ich nach. Und tatsächlich. Gefeiert werden heute die Hl Eufrasia und der Hl Makarios, was bedeutet, das man allen Freunden und Bekannten, die von diesen Heiligen abgeleitete Namen tragen, beste Wünsche für ein langes Leben schickt und ihnen, sofern sie gestorben sind, ein Kerzlein entzündet. 

Da ich niemanden dieser Namen kenne (naja, ich kenne natürlich den Erzbischof Makarios von Zypern, der Geschichte machte), belasse ich es bei einem Foto.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Maroussi, zum anderen Postamt, am Friedhof vorbei

Was hat sie denn ständig auf der Post zu suchen? wirst du fragen. Ich antworte gern: Bilderpäckchen, die in Deutschland „nicht zustellbar“ waren, abholen. Gestern war ich auf dem für Maroussi zentralen Postamt, heute auf dem kleineren, das, wie ich gestern erfuhr, für mich zuständig ist. Also pilgerte ich heute zu diesem kleineren Postamt und nahm ein nicht zugestelltes Päckchen nach Berlin in Empfang.

Ja, leider ist die deutsche Post „auch nicht mehr das, was sie mal war“. Sie hat 2002 den US-Paketdienst DHL gekauft und sich 2022 in DHL Group umgetauft, wie ich beim ZDF nachlas (hier). Das inländische Briefgeschäft mache nur noch 7% des Umsatzes aus.  Dank ihres Auslandsgeschäfts konnte die Deutsche Post im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 8,4 Milliarden Euro erzielen.“ (ebenda)

Diesen Gewinn erzielt die DHL nicht zuletzt dadurch, dass sie Niedriglöhner beschäftigt, die im Akkord arbeiten: je mehr Postsachen sie erledigen, desto besser für sie.

Eine der Folgen ist, dass von den neun von euch, liebe Bloggerfreunde, bestellten Bildern zwei wieder an mich zurückgingen. Es ist zum Lotteriespiel geworden, ob die Post zugestellt wird. Die abgehetzten Niedriglöhner lassen anscheinend manche Adressen gleich ganz aus. Jedenfalls wurden die Empfänger nicht benachrichtigt, und auf der Tracking-Seite kann man zwar sehen, wann das Päckchen in Deutschland ankam und auch, wann es auf den Rückweg nach Griechenland geschickt wurde, aber beeinflussen kann man es nicht. Nun sagt nicht, ich hätte es ja mit Einschreiben schicken können. Hab ich ja in dem Fall, der morgen ankommt, wie mir die freundliche Beamtin heute sagte. Morgen also da capo!

Und wo ist da die Lustbarkeit? wirst du vielleicht fragen. Nun, ich freue mich, dass das Bild, wenn es schon nicht beim Empfänger landete, jedenfalls nicht verloren ging. Außerdem wurde mir der Weg zur Post, den ich zu Fuß zurücklegte, wieder mit etlichen kleinen Überraschungen und hübschen Anblicken versüßt.

Da war zum Beispiel das Alpenveilchen, das jemand zu Füßen eines Straßenbäumchens anpflanzte, oder das einst sicher viel geliebte Schaukelpferd, das neben einer Mülltonne auf einen neuen Besitzer wartete.

Da war die tiefe Kluft der Sapphous – eines meist trockenen Zuflusses zum Kifissos – der mit seinen hohen Pinien und Zypressen eine grüne Schneise in die Stadt schlägt.

Da war der Töpfer, dessen Schalen im schmalen Hinterhof vor sich hintrockneten. Der Friedhof kommt gleich danach: vielleicht braucht man dort diese Pflanzschalen?

Der Friedhof selbst ist von einer sehr hohen Mauer umgeben, so dass man nicht hineinschauen kann.

Aber für mein Handy war das kein Hindernis.

Da ich schon mal da war, durchschritt ich auch die Pforte des Friedhofs (ein Verbotsschild ignorierte ich). Und so sah ich nicht nur die üblichen haus-artigen Gräber, sondern auch enge Durchgänge, die mit Blumen und kleinen Andenken geschmückt waren. Das waren offenbar die Aufbewahrungskästen für die Knochen, die aus den für neue Belegung gebrauchten Gräbern geschafft wurden und hier ein Zwischenlager erhalten haben. So etwas hatte ich bisher in griechischen Friedhöfen nicht gesehen, es gefiel mir. 

Wünschenswert bei Friedhofsbesuchen ist, sie auf den eigenen Füßen wieder verlassen zu können. Das gelang mir auch heute: Noch ist es für meine Knochen nicht an der Zeit, dort auszuruhen. Ich brauchte sie, um den Restweg zur Post und den Rückweg nach Hause zu schaffen. Etwas mühevoll war das, aber so ist das Leben nun mal.

 

 

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