Mit dem „Bilder bewerten und ausrangieren“ ist Schluss. Jetzt nenne ich diese Reihe „Atelierausstellung vorbereiten“. Das meiste, was ich in diesem Zusammenhang tue, ist nicht wert, berichtet zu werden: Hin und Hertragen von Bildern und Dossiers, Suchen nach bestimmten Bildern, Rahmen und Bilder zusammenbringen, Überlegen, wie ich die zerbrochenen Gläser ersetzen und die Passepartouts schneiden, die angeknacksten Rahmen reparieren und fehlende Halterungen einsetzen kann, Ausmessen, Entscheiden und Verwerfen von Lösungen … es ist vieles, was ich tue, aber wesentliche Resultate kann ich nicht vorweisen.
Eine Idee, die von Christiane kam, spukt mir im Kopf rum: Sie schlug vor, einen Kalender mit 12 Olivenbaum-Zeichnungen herzustellen. Einen Kalender drucken zu lassen, ist mir aber zu aufwendig. Wie wäre es, fragte ich mich – und frage ich jetzt euch, liebe Mitlesende und Mitdenkende – stattdessen mit einem Kartenset?
Mit diesem Gedanken im Kopf legte ich acht Zeichnungen auf der Unterlage aus und fotografierte sie. Die vier Zeichnungen der oberen Reihe habe ich auf rauem, die der unteren Reihe auf sehr glattem weißem Zeichenkarton gemacht.
Die erste und letzte Zeichnung habe ich noch mal rauskopiert, um eine bessere Vorstellung davon zu geben, wie solch eine Karte aussehen könnte. Mir schwebt vor, 10 Karten in einer Schatulle oder einem einfachen Umschlag anzubieten – ohne Kalender.













































