Atelierausstellung vorbereiten: Ölbaum-Kartenset?

Mit dem „Bilder bewerten und ausrangieren“ ist Schluss. Jetzt nenne ich diese Reihe „Atelierausstellung vorbereiten“. Das meiste, was ich in diesem Zusammenhang tue, ist nicht wert, berichtet zu werden: Hin und Hertragen von Bildern und Dossiers, Suchen nach bestimmten Bildern, Rahmen und Bilder zusammenbringen, Überlegen, wie ich die zerbrochenen Gläser ersetzen und die Passepartouts schneiden, die angeknacksten Rahmen reparieren und fehlende Halterungen einsetzen kann, Ausmessen, Entscheiden und Verwerfen von Lösungen … es ist vieles, was ich tue, aber wesentliche Resultate kann ich nicht vorweisen.

Eine Idee, die von Christiane kam, spukt mir im Kopf rum: Sie schlug vor, einen Kalender mit 12 Olivenbaum-Zeichnungen herzustellen. Einen Kalender drucken zu lassen, ist mir aber zu aufwendig. Wie wäre es, fragte ich mich – und frage ich jetzt euch, liebe Mitlesende und Mitdenkende – stattdessen mit einem Kartenset?

Mit diesem Gedanken im Kopf legte ich acht Zeichnungen auf der Unterlage aus und fotografierte sie. Die vier Zeichnungen der oberen Reihe habe ich auf rauem, die der unteren Reihe auf sehr glattem weißem Zeichenkarton gemacht.

Die erste und letzte Zeichnung habe ich noch mal rauskopiert, um eine bessere Vorstellung davon zu geben, wie solch eine Karte aussehen könnte.  Mir schwebt vor, 10 Karten in einer Schatulle oder einem einfachen Umschlag anzubieten – ohne Kalender.

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Kata-Strophen im Krisenmodus (abc-etüde)

Alle Welt im Krisenmodus? Da mache ich doch auch gleich mit. Oder halte ich mich besser an die, die zum Schreiben zu faul sind? Was würdest du mir empfehlen? Was empfehle ich mir selbst?

Christiane und Ludwig Zeidler wollen es mal wieder wissen. Ich darf  ihnen mit 300 Wörtern und unter Einbeziehung der drei geschwärzten Wörter meine Ansichten zu dem Thema darlegen. Zu diesem Zweck haben die beiden die abc-etüden nun wieder in Gang gesetzt. Danke euch! Hier also meine vorläufige Stellungnahme:

den Pegasus reiten

Der Trinker, der Fromme und der Dichterling

Geht die Welt ein bisschen unter,

werden manche Leute munter.

Der eine fordert:  „Jetzt ist Schluss

mit dem alten Weltverdruss.

Lasst uns feiern und genießen

Lasst jetzt den Champagner fließen

denn wer braucht den hinterher?

Also trinkt die Flaschen leer!“

 

Dem andern ist das nicht geheuer.

„Wenn das große Endzeitfeuer

uns tatsächlich bald verschlingt

oder man im Meer ertrinkt

ist es besser, man tritt nüchtern,

tugendhaft und bisschen schüchtern

vor das Sündenhochgericht.

Drum bete jetzt und trinke nicht“

 

Was ist richtig? was gefährlich?

Ist mein Ratschlag gar entbehrlich?

Alle tun ja, was sie wollen

ob sie’s müssen oder sollen

egal was ich zu tun empfehle.

Der eine löscht den Durst der Kehle,

dem Krisenmodus zu entgehn

der andre sorgt sich um die Seele

und fängt gleich an, zu Gott zu flehn.

 

Und ich? Ich bleibe auch nicht faul

wenn fürchterlich die Krise schwillt.

ich setz mich auf den Dichtergaul

dem Unheil zu entgehn gewillt.

Der Pegasus entrollt die Schwingen

und fliegt zum heitern Himmel rauf

Da wird mir jeder Reim gelingen!

 „Nun schweig!“ – „Genug!“ –  Ich hör schon auf.

den Pegasus reiten, in grün

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Blattgold und Blumenstein

Am Boden liegt es, man braucht es nur aufzusammeln…

am Baum hängt es, man braucht es nur abzupflücken … das Blattgold.

Ich überlasse das Gold dem meditierenden Kater Lin und mache mich auf, das Meer zu besuchen.

Das Licht funkelt auf dem Wellenschaum, den Steinen und dem frisch angeschwemmten kompakten Sand, auf dem das Gehen leicht ist.

Mir fällt ein Aquarell ein, das ich vor vielen vielen Jahren an einer Küste des Korinthischen Golfs malte und gestern wieder in der Hand hielt. Mir fiel auch der Titel eines Buches ein: „An den Küsten des Lichts“ von Peter Bamm (erstmals verlegt am 1.1.1962). Was im Buch steht, weiß ich nicht mehr, aber der Titel ist mir immer präsent, wenn ich an den griechischen Küsten spazieren gehe. 

Küsten haben mich in meinem ganzen Leben begleitet, und ich bin nie müde geworden, mich an den Steinen und am Spiel der Wellen zu freuen.

Unter all den vielen heute: ein Blumenstein.

 

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Bilder bewerten und ausrangieren: Ausstellungsplanung, Rahmen, Relikte

Ums Ausrangieren, wie im Titel dieser Rubrik angekündigt, geht es schon lange nicht mehr. Die Masse meiner Bilder ist gesichtet und geordnet, wenig habe ich weggeworfen  – jetzt geht es ums Auswählen für die geplanten Ausstellungen.

Heute maß ich die linke Wand aus und stellte mir vor, welche Bilder da wohl Platz finden könnten. Außerdem schaute ich nach den vorhandenen Rahmen: welche Bilder passen da rein? Viele sind Wechselrahmen, da brauche ich dann keine neuen Rahhmen zu kaufen. 

Ich breitete sie vor mir auf dem Boden des Ateliers aus und legte Aquarelle und Zeichnungen drauf, die ich vielleicht zeigen will. Die eigentliche Arbeit – die Blätter hinter das Glas zu bringen – steht noch aus.

Ich nehme an, etliche der Aquarelle kennst du schon, aber einige habe ich noch nie gezeigt. Hier präsentiere ich sie noch mal abschnittweise.

Steinige Küste und Petra auf der Insel Lesbos (aufgegebene Ölmühle, gemalt vor dem Motiv)

Venedig-Impressionen, gemalt im Hotel, nicht vor der Natur.

drei Zeichnungen: schwarzer Kugelschreiber (1, 3), Filzstift (No 2) auf Papier

 zwei Portraits (Aquarelle, Modelle im Atelier)  und eine Fantasie (mit Feder und Aquarell)

Zwei Aquarelle: kubische Stadt und Landschaft.

Außerdem suchte und fand ich drei Rahmen für quadratische Bilder. Sie passen nicht genau, aber für den Zweck der Ausstellung reicht es.

 

An der gegenüberliegenden Wand stehen und hängen neuere Bilder. Vielleicht finden sie an der Rückwand Platz.

Außerdem breitete ich die Relikte früherer Ausstellungen vor mir aus: Plakate, Kataloge, Fotografien, Drucke… Ich fand sie an verschiedenen Stellen beim Aufräumen und sammelte sie in einem Dossier. Vielleicht kann ich einiges in die Ausstellung integrieren.

Ich fand auch ein Dossier, das eine Zusammenarbeit mit anderen internationalen Künstlern dokumentiert: Die Initiative bahnte sich sehr vielversprechend an, fand aber leider keine Fortsetzung (so viel ich weiß).

In der noch immer unaufgeräumten Ecke mit der Staffelei stehen derweil zwei große unfertige Leinwände (Kohle und eingeklebte Schnipsel), die darauf warten, dass ich endlich wieder mit dem Malen beginne.

Für mich ist das Projekt ein Abenteuer zwischen Erinnerung und Zukunftsplanung – wie das Leben selbst.

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Transparenz/Diaphania (5) Philipp Glass, Etüde No 13

Er heißt nicht nur Glass, seine Klavier-Etüden evozieren bei mir gläserne transparente Oberflächen, über die Schlittschuhläufer ihre Kreise ziehen und die beim Zerbrechen hell klirrend zersplittern werden. Wenn diese Musik dann auch noch in einem gläsernen Palast gespielt wird und der Virtuose Vikingur Olafsson aus Iceland heißt, dann wird die Assoziation perfekt. Ich sah und hörte die Klavieretüde Nr. 13 bei Lu Finbar (https://finbarsgift.wordpress.com), der sie zur Einstimmung ins Neue Jahr in sein Blog einstellte.

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Verschneiter Taygetos, goldrandige Wolken

Die Gipfel des Taygetos sind wieder dick beschneit. Beim Spaziergang am späten Nachmittag sah ich es. Die letzten Sonnenstrahlen ließen das breite Bergmassiv und den höchsten Gipfel, nach seiner Form „Pyramide“ genannt, aufleuchten.

Auf dem Foto denkt man, er sei nur ein winziger kaum bemerkbarer Maulwurfshaufen, aber das täuscht. Wenn er, wie jetzt, verschneit ist, scheint er zum Greifen nahe zu sein. Immerhin erreicht er eine stattliche Höhe von 2.800 m. Ich habs mit Zoom versucht, aber das Handy bringts nicht wirklich.

Der Blick aufs Meer ist nicht minder schön.

Die Wolken tragen einen Goldrand …

bis Wolken, Land und Spiegelungen in breiten Streifen und feinen Nuancen verblauen

Es ist ein Fest mit Augenschmaus, das der Himmel, das Meer, der Berg und das Land täglich auf andere Weise begehen.

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Bilder bewerten und ausrangieren: die letzten größeren Zeichnungen …

Die letzten größeren Zeichnungen habe ich nun sauber beschnitten und einsortiert. Was bleibt, ist, das Sammelsurium an Farben, Pinseln und sonstigen Gerätschaften in eine Ordnung zu bringen, den Raum zu säubern und womöglich neu zu streichen (?) und Hängevorrichtungen sowie eine vernünftige Beleuchtung anzubringen. Dann die Bilder für die erste Ausstellung zu bestimmen, sie zu rahmen oder vorhandene Rahmungen auszubessern … und schließlich, sie zu hängen, ein Faltblatt als Einladung zu machen und zu verteilen, vielleicht auch eine Annonce in der Zeitung …

Bis auf den ersten Punkt (Malgeräte etc säubern) ist das Zukunftsmusik. Bevor ich mich an diese Arbeiten mache, fahre ich mal wieder für ein paar Tage nach Athen. Eh will ich nicht vor Beginn des Frühlings ausstellen, denn dann kann ich auch den Garten mit einbeziehen. Und streichen kann ich auch nicht, bervor das Wetter stabil ist.

Bis dahin bleibt es beim „virtuellen“ Ausstellen. Das ist sowieso die Form. die dem Blog am angemessensten ist. Denn leider werdet ihr ja nicht persönlich vorbeikommen, wenn es so weit ist.

Ich habe also mal wieder ein digitale Ausstellungswand gebastelt, mit Zeichnungen, die ich teilweise gestern erst ausgrub. Die Wand habe ich in einem hellen Graublau gestrichen.

Unterhalb der Bilder habe ich Ablagen mit Dossiers und Leinwänden abgedeutet, die das Angebot zum jeweiligs darüber befindliche Thema erweitern. Ich wollte einen Kompromiss zwischen „zu viel“ und „zu wenig“ finden. Vermutlich ist immer noch „zu viel“ an der Wand, zumal es ja noch zwei Wände gibt. 

Die „Ausstellung“ liest sich – von links nach rechts – so:

1) Tempel, Kirchen und andere Gebäude. „Gerahmt“ und aufgehängt habe ich drei frühe Bleistiftzeichnungen vom Hephaistos-Tempel Theseion in Athen. 

2.) Olivenbäume

3.) Landschaften. Für die Wand ausgewählt habe ich zwei farbige Pastellzeichnungen.

4.) Stillleben auf Malpappe. Ausgewählt habe ich zweimal die Geige.

5.) Ausgeführte komplexe Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Mir schien es sinnvoll, diese Art Zeichnungen von den Skizzen zu unterscheiden.

6.) Farbige „Hingucker“ ohne thematische Zuordnung

7.) Figurenbilder und Portraits. Ausgewählt habe ich zwei „Gespräche“ in Hochformat.

Die Auswahl fiel mir nicht leicht, denn es gab noch viele andere Kandidaten. Soll ich zB die frühe Tempel-Serie durch eine neuere Boots-Serie ersetzen?

Oder ersetze ich eine Serie großer Zeichnungen mit doppelt so vielen kleineren? (Die folgenden fünf Zeichnungen sind alle gleich groß)

Vieles ist zu bedenken, bevor ich den ersten Nagel in die Wand schlage….. Möglicherweise ist auch das ganze Konzept falsch, und ich überlege noch etwas anderes….  Mir geht es ja um zwei Dinge: Verkaufen (bzw Weggeben gegen Spende oder Versteigern), aber auch meine Arbeit einem kunst-interessierten Publikum Vorstellen. Wenn ich letzteres in den Vordergrund stellen würde, sähe die Auswahl ganz anders aus.

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Transparenz/Diaphania (4): Das Meer – die menschliche Seele

Vorgestern leuchtete das Meer blau und war klar bis zum Grund. Die Strahlen der untergehenden Sonne machten es zum vergoldeten Spiegel.

Gestern war die Segnung der Gewässer. Es stürmte, das Meer verdunkelte sich, blieb aber blau, wogte nur schwer, und Wellen zersprangen an den Felsen zu glitzernder Gischt.

Heute Nacht verstärkte sich der Sturm und wühlte das Meer auf bis zum Grund  Heute rollt es in schweren Wellen an den Geröllstrand, und mit ihm rollen Steine, Algen, Sand. Aus ist es mit der Transparenz.

So geht es auch dem Menschen. Erfasst ein Gefühlssturm seine Seele, werden untere Schichten nach oben gerissen, sein Blick trübt ein. Legt sich der Sturm, sinken die aufgewühlten Emotionen zurück zum Grund und geben den Blick frei. Die Seele wird klar und spiegelt das Licht. Bis zum nächsten Mal….

„Ich liebe das Meer wie meine Seele. Oft wird mir sogar zu Mute, als sei das Meer eigentlich meine Seele selbst.“ (Heinrich Heine) Ich glaube, das hat Herr Heine bei mir abgeschrieben.

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Look! und die anderen

Man macht was mit, wenn man Katzen hat! Ich habe zehn. Eine habe ich erfolgreich sterilisieren lassen: die brave und anschmiegsame Fritzi. Die darf nun auch ins Haus und kriegt Extrafutter. Vor drei Tagen schaffte ich Look!, die ich mit Futter in den Käfig gelockt hatte, zu Freundin Nena, die dann den Weitertransport zur Tierärztin ihrer Wahl übernahm. Die Look! wollte ich gern loswerden. Sie ist anders als die anderen: größer, unfreundlicher und vor allem schrecklich gefräßig. Wie ein Scheunendrescher macht sie sich übers Futter her, und die Kleinen haben das Nachsehen. Auch hat sie den beliebten Platz auf dem Kissen vor der Haustür, wo sich sonst vier zusammenkuscheln, für sich allein in Anspruch genommen. Aber bevor ich sie irgendwo hinschaffte und aussetzte, wollte ich meine Pflicht als Katzenfreund erfüllen und sie sterilisieren lassen.

Das ging freilich nicht: sie war bereits kastriert!! Das erklärt nun auch ihr auffälliges Verhalten und beweist, dass sie tatsächlich ein Eindringling ist. Nena brachte mir die Katze – nicht operiert, aber frisch geimpft und entwurmt oder was auch immer (42 E) – zurück. Ich aber wollte sie nicht zurück haben und trug sie entschlossen ins untere Dorf, wo es keinen Verkehr gibt. Da sollte sie sich eine neue Fressstelle suchen.

Langer Rede kurzer Sinn: Heute ist sie wieder da, verfressner denn je. Sie guckt mich an, als wollte sie mir sagen: „Wenn du denkst, du kriegst mich so leicht los, hast du dich geschnitten! Wo es mir gefällt, da bleibe ich. Verstanden? Und nun her mit dem Futter, aber dalli!“

Die anderen gucken zum Fenster rein und mauzen: „Die Verfressene ist wieder da! Sie lässt uns nicht ans Futter! Du musst uns drinnen füttern, oder doppelte Ration, wenns recht ist.“  (Erkennbar sind Fritzi und Theo)

 

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Bilder bewerten und ausrangieren: Zeichenblöcke

Die Aufräumarbeit im Atelier ist ziemlich weit fortgeschritten. Momentan bin ich vor allem am Beschneiden und Sortieren von Zeichnungen in Blöcken. Es sind viele, sehr viele. Zunächst dachte ich, ich belasse sie in den Blöcken, aber dann entschloss ich mich doch, sie aus den Blöcken zu reißen und nach Thematiken zu ordnen. Und so habe ich nun viele Einzeldossiers angelegt:

Landschaften

  • mit Gebäuden
  • Großlandschaften
  • Landschafts-Ausschnitte

Stillleben

  • Gläser, Vasen, Flaschen
  • Blumen
  • Steine
  • anderes

Räume

  • Wohnung
  • Gaststätten
  • andere

Architektonisches

  • Einzelgebäude
  • Dörfer, Straßenzüge
  • Details

Kopien

  • Dürer
  • Rouault
  • andere

Archäologisches

  • Tempelbauten
  • Statuen und Reliefs
  • Details

Hände

  • mit Gegenständen

Bäume

  • Olivenbäume
  • andere Bäume
  • Baum- und Buschlandschaften

Menschen

  • Portraits
  • Figuren
  • Menschen im Raum oder in der Landschaft

Tiere

  • Hunde, Katzen
  • Insekten

Abstrakte, Experimente, Nicht-Einzuordnendes etc pp.

Beispiele: Für die etwa 50 Blätter mit Olivenbäumen habe ich innerhalb der Rubrik „Bäume“ ein Extra-Dossier angelegt.

Bei „Kopien“ gibt es eine Unterabteilung „Dürer“ (zwei Beispiele)

und bei den Landschaften die Unterabteilung „Hafen, Küste, Meer“ (ein Beispiel),

Es ist eine mühsame Arbeit, deren Sinn zweifelhaft ist, aber es macht mir Freude, die Blätter in die Hand zu nehmen, die Lochränder abzuschneiden, sie auf eine etwas größere weiße Fläche zu legen und ihre Bildwirkung zu überprüfen. Eine kontemplative Arbeit.

Außerdem habe ich nun etliche kleinformatige farbige Arbeiten hinter Glas gebracht. Es bleibt nach wie vor die Frage, was ich mit den Wänden mache: neu streichen oder weiß lassen? Wahrscheinlich lasse ich sie erst mal und probiere aus, wie es mit den Ausstellungen geht, mit denen ich vermutlich im März beginnen werde, wenn das Wetter stabil ist.

 

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