Insekten nach Fotos: Flockenblumenblattschneiderbiene

Die Flockenblumenblattschneiderbiene ist extrem selten, versichert meine Nichte Mirja. die auf dem online-Kongress von Bio-Balkon einen Vortrag übers einfache Fotografieren von Insekten auf dem Balkon hielt. Der Vortrag ist noch bis morgen online und kann bei Interesse unter https://bio-balkon.de/kongress-16/kongress-16-live/mirja-neff/  angeschaut werden. Ich finde, es lohnt sich für alle, die wie ich keine großartigen Erfahrungen mit dem Fotografieren von Insekten haben, aber auch für Experten gibt es sicher noch das eine und andere zu erfahren.

Ich beeilte mich, jedenfalls eines von Mirjas schönen Insektenfotos abzuzeichnen: die Flockenblumenblattschneiderbiene bei der Arbeit.

Ich finde, das Bild passt farblich auch sehr gut zur Tag- und Nachtgleiche.

Da ich mich belehren ließ, dass Spinnen keine Insekten sind, habe ich die Spinne und auch die Asseln aus der Übersicht verbannt. Sie fungieren nun einfach als „Tiere“.  Die bisher gezeichneten „Insekten nach Fotos“ sind daher vierzehn:

 

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Zur Tag- und Nachtgleiche: Hymnen, Balance, Elpis und Apelpis

„Welcher Lebendige, Sinnbegabte, liebt nicht vor allen Wundererscheinungen des verbreiteten Raums um ihn, das allerfreuliche Licht – mit seinen Farben, seinen Stralen und Wogen; seiner milden Allgegenwart, als weckender Tag“.

So beginnt eine der großartigsten Dichtungen in deutscher Sprache. Und man würde denken, es folgte nun ein Hymnus auf die Wunder der lichtdurchfluteten Welt des Tages. Zunächst geschieht das auch. Aber schon im zweiten Vers wendet sich der Blick:

„Abwärts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnißvollen Nacht. Fernab liegt die Welt – in eine tiefe Gruft versenkt – wüst und einsam ist ihre Stelle…. Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang. In andern Räumen schlug die lustigen Gezelte das Licht auf. „

Zur Tag- und Nachtgleiche fielen mir die „Hymnen an die Nacht“ von Novalis ein. Rühmen nicht alle jetzt das Wiederkommen des Lichts und das Schwinden der Nacht? Und doch schwingt mein Herz ebenso gern im Rhythmus der nächtlichen Welt (Hast auch du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht? Was hältst du unter deinem Mantel, das mir unsichtbar kräftig an die Seele geht?) Das Bild, das ich heute aus dem Archiv zog (siehe hier) zeigt, dass mir auch malerisch das Nächtliche durchaus nicht fremd ist.

Wenn Tag und Nacht wie jetzt im Ausgleich sind und die Waage fast unmerklich in die eine oder andere Richtung zu kippen beginnt – auf der nördlichen Hälfte des Globus dem Tag, auf der südlichen der Nacht zu – , dann scheint einen Moment lang die perfekte Harmonie auf der Erde erreicht zu sein. Und alles scheint den Atem anzuhalten.

Doch nichts bleibt wie es war. Und so nehme ich, hoffnungsvoller Narr, Elpis in meine beiden Hände und trage sie dem wachsenden Licht entgegen.

Der Narr mit Elpis, Zwillingsschwester der Apelpis

Elpis = Hoffnung, Apelpis = Hoffnungslosigkeit. Es sind Zwillingsschwestern, die der Begleiter/ die Begleiterin des Jahres 2022, Willi(e), mir als Säuglinge zurückließ.

Seither sind beide kräftig gewachsen.

 

 

 

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Archivbild der Woche. 23.3.2016: Stadt am Meer

Vor neun Jahren, am 23.3. 2016 schrieb ich folgenden kleinen Text: „Malst du noch?“-  „Doch doch, sicher“, sage ich, wenn man mich fragt, was ich so treibe. Doch, sicher male ich noch. Jedenfalls dann, wenn ich nicht in alten Sachen rumkrame oder ausrangierte Bilder zerschnippele, um Neues draus zu legen.“

Und so entstand am Tag zuvor auf einer bemalten Pappe 50 x 70 cm mithilfe von Pinsel, Farbpigmenten und Kleister,  Klebestreifen, Kohle und Ölkreide eine Stadt-Landschaft, bei der Festes und Flüssiges ineinander greifen. „Ich fühle mich dabei, als käme ich von der See und näherte mich einer unbekannten, verheißungsvollen Stadt“, schrieb ich.

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Dies ist ein Nachtrag zum gestrigen Sonntag und zu Heides Projekt „Archivbild der Woche“, das mir Freude macht.

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Atelierfest zum Frühlingsbeginn

Das gestrige Atelierfest, das zugleich ein Fest der Tag- und Nachtgleiche und des Frühlingsbeginns war, ist richtig schön gewesen. Freunde aus Kalamata, aus Artemisia im Taygetos-Gebirge, aus Koroni im Westen und Stoupa im Süden reisten an, brachten Freunde mit, brachten auch Speisen, Getränke, Geschichten, Kräuter, neue Rezepte, Märchen und Musik. Und so feierten wir. Freundin Ingrid S hängte den Frühlingskranz an die Ateliertür und fotografierte Begrüßungsszenen im Garten.

Foto-Collage Ingrid Spieker

Auf einem Platz neben dem Olivenbaum setzten wir uns im Kreis hin. Panagiotis Manikis

Foto von einer früheren Begegnung im Mai 2022

der seit vielen Jahren die natürliche Landwirtschaft nach Masanobu Fukuoka in Griechenland lehrt (hier und hier), und die Freundin und Samenexpertin Christina K (3. von links,. zuletzt eine ihrer Aktionen hier, No 8) erzählten einiges über Kräuter, die in dem bereits fertig mitgebrachten Reinigungsstrunk steckten.

Dann war die Reihe an Spyros, der uns weise Märchen aus dem Irak, Norddeutschland, China und Japan erzählte.

Dass er auch Musiker ist, erfuhr ich später, als wir ins Atelier umzogen, denn draußen wurde es kalt.

Die Musik eröffneten Natasa und ihr Sohn Demosthenis mit Volksweisen.

Dann übernahmen Natasa und Spyros

und mischten uns mit Rembetika auf.

Was soll ich sagen! Es war ein fantastisches Erlebnis, mit all den liebenswerten Menschen zusammen den Frühlingsbeginn zu feiern. Dass Natasa, Stavroula, Lina und Wickyrund um dieses Datum ihren Geburtstag feierten, gab dem Ganzen noch einen besondereen Glanz.

Natürlich hat es mich auch sehr gefreut, fünf Bilder an die Frau und den Mann zu bringen, um die Spendenkasse etwas aufzufüllen. Und nun bin ich müde, aber sehr zufrieden.

Möge dieser Frühling uns allen noch viel Freude bringen!

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Sag Erdbeere!

Arbeitsreiche Tage liegen hinter mir, denn ich hatte mir in den Kopf gesetzt, zum Frühlingsbeginn zu einer Atelierfeier einzuladen. Die wird morgen stattfinden, und ich bin hoffnungsvoll, dass sie den aus Kalamata, Koroni und Stoupa Anreisenden Spaß machen wird.

Was ich zur Vorbereitung tun konnte, ist getan. Es gab stressige Momente, zB wenn ein akademisches Paar über die richtige Art streitet, einen Nagel in die Wand zu schlagen, um ein Bild aufzuhängen. Und wenn der Nagel nicht hält, soll es ein Dübel tun und schließlich eine dicke Schraube! Nun gut, es wurde geschafft. Leider fehlte die Kamera, um die Szene festzuhalten.

Die Auswahl der Bilder, die zu sehen sein werden, war natürlich noch schwieriger, denn der Fundus ist groß, und jede Epoche hat einen anderen Stil hervorgebracht. Immer wieder habe ich umgehängt, aussortiert… Nun ist auch das geschafft.  Und ich will beginnen, mich ganz entspannt auf morgen zu freuen.

So ungefähr sieht es jetzt im Atelier aus;

Dies ein Gartenstück vor dem Atelier, wo ich mir vorstelle, dass der Märchenerzähler uns ein Frühlingsmärchen erzählen wird, während wir in den sinkenden Abend schauen.

Als ich mit allem fertig war, sah ich die erste reife Erdbeere an meinen zwei Pflanzen. Die teilte ich mit meinem Mann: Sag Erdbeere und lächle!

 

 

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Insekten nach Fotos: Hufeisen-Azurjungfer

Mir war klar, dass es ein unmögliches Ding war, die blau-metallisch glänzende feingliedrige Gestalt der Libelle, die Werner (Vogelknipser) in den Oderauen beobachtete, fotografierte und am 19.3. postete (hier), angemessen mit meinen Buntstiften wiederzugeben. Aber nun, einen Versuch musste ich machen. Zu schön war die Libelle, die sich bei der Eiablage an eine weißblühende Pflanze klammert,

und so sind es nun schon fünfzehn Insekten-Buntstift-Zeichnungen.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: andere Blogs lesen, kommentieren, antworten

Ich lese und kommentiere gern in anderen Blogs. Aber heute wurde das, was eigentlich eine Lustbarkeit ist, zur Herausforderung. Vorsorglich bitte ich einige von euch um Entschuldigung, falls ich eure Kommentare bei mir und eure eigenen Einträge nur zum Teil kommentiert habe. Ich habe mein Bestes getan, habe mit Interesse gelesen, einiges hat mich bereichert, doch jetzt dröhnt mir der Kopf.

Was ist passiert? Schon seit einiger Zeit wunderte ich mich, dass nur relativ wenige Mails ankamen, die anzeigten, dass ein neuer Eintrag oder ein Kommentar eingegangen war. Aber erst heute guckte ich im Spam nach, und da hatten sich sage und schreibe 365 Mails angesammelt. Die musste ich nun alle durchforsten und die relevanten herausfischen, lesen, beantworten.

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Berlin einölen!

Ein Teil unseres kostbaren Olivenöls haben wir heute auf den Weg nach Berlin geschickt. Acht Kanister a 5 l – das ist für das Transportunternehmen Spourgitis (Spatz) keine nennenswerte Fuhre, für uns aber sehr wohl, und die Kosten sind hoch. Falls du nach Berlin kommst oder dort lebst und von unserem köstlichen Mani-Öl kosten willst: nur zu, melde dich! Ich vermittle den Kontakt.   (Eine Schreibübung mit den Wörtern kosten – köstlich – kostbar – Kosten)

Adieu, liebes Öl! Komm gut an und bring den Menschen Genuss und Gesundheit!

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Dienstags-Drabble: Weg mit der Schuldenbremse! (kata-strophisch)

Zum heutigen Drabbletag, für den Heide (puzzleblume) uns die Wörter herumkriechen, Museum und und rücksichtslos vorgegeben hat,  habe ich tagesaktuelle Kata-Strophen verfasst. Weg mit der Schuldenbremse! Ich lebe im schönen Griechenland, das seine frühere Ausgabenfreudigkeit heute bitter bezahlt, und weiß also, wovon ich singe. Auf gehts!

Nicht mehr kriechen wir umher

Unsrer alten Ängste Beute

Denn jetzt sind wir wieder wer

Sind so frech wie andre Leute!

 

Kommt, wir füllen uns die Taschen

Mit dem Geld der Kindeskinder

Oder seid ihr etwa Flaschen

Seid ihr Schafe oder Rinder?

 

Jetzt ist jetzt und morgen später

Rücksichtslos wird jetzt geprasst!

Nicht mehr Opfer, lieber Täter

Wolln wir sein, weil uns das passt!

 

Ins Museum sperrn wir ein

Was zu Recht uns scheint veraltet

Kommt, wir wolln uns jetzt befrein

von der Zeit, wo Vorsicht waltet.

 

Ein lustger Tanz auf dem Vulkan

Der hat noch niemand leid getan!

 

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Vögel nach Fotos: Möwe

Am 14.3. veröffentlichte Almuth (NaturaufdemBalkon)  eine Übersicht über „Wintervögel“, und neben Brünelle, Rotkehlchen, Graugänsen, Ringeltaube und Grünfinken war auch eine Möwe zu sehen, die gemütlich auf dem Wasser schaukelte und dabei aussah „wie ein Papierschiffchen“.

Die pickte ich mir heraus, um sie zu zeichnen.

 

bereits
Und nun alle bereits gezeichneten zusammen:

 

 

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