Tagebuch der Lustbarkeiten: Vorbereitung der Atelier-Renovierung

Heute mittag, bei strömendem Regen, kam das befreundete albanische Ehepaar, mit dem wir gestern beim Essen die anstehende Renovierung des Ateliers und der Stau- und Heizräume dahinter besprachen. Wie ich Anfang des Jahres berichtete, sind die Räume des Untergeschosses unseres Hauses in der Silvesternacht durch eine üble Verpuffung im Heizungsraum total verrußt worden. Eine Grobreinigung hatte ich zwar schon vorgenommen, aber nun gehts endlich ans Streichen.

Mit Weitwinkel fotografiert, sieht die heute entstandene Situation im Atelier ja gar nicht so schlimm aus…

zumal ein Teil der Leinwände im Gang darüber, der als Stauraum dient, zwischengelagert wurde.

Die Fußböden sind gereinigt, die Wände und Decken vorerst nur abgefegt, um den schlimmsten Staub zu entfernen. Mir graut davor, die hunderte von Gegenständen und Bildern, die eilig vollkommen ungeordnet zusammengestellt wurden, zu säubern und wieder in eine vernünftige Ordnung zu bringen.  Solange es regnet, kann ich nicht damit beginnen.

Aber wat mutt, dat mutt.

Und natürlich freue ich mich schon auf das, was, so hoffe ich jedenfalls, als Ergebnis der Mühen  bei all dem herauskommt: ein funktionaler und angenehmer Vielzweckraum zum Malen, sich Versammeln, Ausstellen…. Bis dahin ist es jedoch noch ein arbeitsreicher Weg.

Morgen fahre ich nach Kalamata, Wandfarben, Abdeckfolie, Rollen fürs Streichen und dies und das zu erwerben.

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Tägliches Zeichnen: Insekten nach Fotos (4). Hummel

Das Foto für diese Zeichnung stammt von einer anderen Insekten-Spezialistin und-Fotografin, meiner Nichte Mirja Neff. Sie machte es in Polylimnia, als sie mich im Juni 2023 besuchte. „Akrobatische Leistungen“ betitelte sie das Foto. 

Sechs Insektenzeichnungen sind inzwischen in meinem neuen Skizzenbuch entstanden. Sie machen mir an diesen trüben Tagen viel Vergnügen.

Mal sehen, was als nächstes drankommt.

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Tägliches Zeichnen: Insekten nach Fotos (3): Schwebfliege

Diesmal wurde ich bei Almuth (NaturaufdemBalkon) fündig: eine gelbschwarze Schönheit auf gelbem Rainfarn war genau das, was ich an diesem regnerisch-düsteren Februarabend brauchte. „Kleine Blüten ganz groß“ heißt Almuths Eintrag vom 30.7.2023, wo man eine ganze Reihe vor Gelb strotzender Bilder anschauen kann. Ich zeichnete eines der Fotos mit großer Freude in mein neues Skizzenbuch, das sich langsam mit Farben füllt. 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Rosen, Kater, Wolken

Der weiße Rosenbusch, der nach dem heißen Sommer wie abgestorben aussah, ist wieder voller Blüten. Es ist nur noch die Hälfte des Busches vorhanden, den Rest musste ich absägen, doch er blüht über und über. Und neue frische Triebe bilden sich auch.

Weiß zu grauweiß! Den Kater Lin musste ich mal wieder portraitieren. Er sitzt oder liegt stets vor der Tür und wartet darauf, dass sich selbige öffnet. Dann stürmt er herein, sucht nach etwas Fressbarem, und ich trage ihn wieder raus. Ein reizender Kerl. Aber wir wollen die Katzen nicht zu sehr ans Haus gewöhnen, denn was wird aus ihnen, wenn wir verreisen? Für draußen haben wir Unterstände und befreundete Fütterer.

Weiß zu grauweiß zu dunkelgrauweiß: Das Wetter ist höchst wechselhaft. Sehr oft regnet es, dann aber kommt die Sonne wieder durch, der Himmel wird blau und riesige weiße Wolken türmen sich an den Horizonten. Dann ziehen dunkle Wolken auf, der Himmel verdüstert sich, aber das Licht bricht sich noch ein Weilchen Bahn, bis es ganz verschluckt wird. 

Zwei weitere Ansichten, alle um 15.38 Uhr von unserem Haus aus fotografiert.

Die Behörde für Katastrophenschutz warnt vor schweren Regenfällen in den späten Abendstunden.

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Tägliches Zeichen: Insekten nach Fotos (2): Holzbiene

Das Abzeichnen von fotografierten Insekten mit Kugelschreiber und Buntstiften macht mir grad kindlichen Spaß, und es ärgert mich auch nicht besonders, dass die Zeichnungen keinen Vergleich mit den Fotografien aushalten. Das Foto von einer männlichen Holzbiene (?) im „Viereckflug“ veröffentlichte Gerhard im August 2024 (hier), und von diesem Exemplar gibt es dort eine Reihe weiterer köstlicher Fotos zu bestaunen.

Nachtrag: Auch heute hatte ich Lust und Zeit, die frei gebliebene Fläche mit einer zweiten Zeichnung desselben Insekts zu füllen. Das entsprechende Foto findet ihr im oben verlinkten Blog-Eintrag von Gerhard (KopfundGestalt).

Auch wir hatten solche imposanten Holzbienen im Garten, sie nisteten in der alten Gartenbank und machten mir viel Freude. Aber im letzten Jahr sind sie ausgeblieben. Ob die Katzen schuld sind?

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Hund und Katz – Schatz und Schmatz? kata-strophaler Fotoroman zum Valentinstag

Die Katz genießt grad ihre Ruh

da tappst der Hund aus Plüsch dazu.

Sie nimmt es ganz gelassen hin

 „Ich bleibe trotzdem wo ich bin,

und ignoriere, was mich stört.

Mit Hundchen mach ich keinen Flirt.“

„Ach, Liebste, wars dein letztes Wort?

Schickst mich, das Schätzchen, einfach fort?

Ich gehe schon, wirst es bereuen!

Find dir nen anderen Getreuen!“

Die Katz beschließt, kurz aufzustehn

und nach dem Jammernden zu sehn.

Ein Schubs, schon liegt er hilflos da

und wedelt mit dem Schwänzchen, tja.

Der Hund versuchts mit Schmeicheleien

Zu gern möcht er die Katze freien! 

Ein Machtwort spricht Sankt Valentin:

„Versuchs erneut an Halloween!

dann bist du ja vielleicht erwachsen

und unterlässt die Baby-

Faxen.“

 

 

 

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Tägliches Zeichnen: Insekten nach Fotos: Fliege* und Halmfliege

Fasziniert von der Formenvielfalt der Insekten, machte ich im Jahr 2019 eine Reihe Zeichnungen nach den tollen Insektenfotos von Gerhard (zB hier) und von Almuth (zB hier). Das machte mir nicht nur Spaß, sondern war auch lehrreich, denn beim Zeichnen sehe ich mehr, als wenn ich nur so draufschaue. Heute, als ich Lust hatte zu zeichnen, aber nicht wusste, was, fiel es mir wieder ein. Und so ging ich in Gerhards Blog, um eine Vorlage zu finden. Es gibt dort einen unglaublichen Reichtum an hervorragenden Fotos, welches also sollte ich nehmen?

Schließlich nahm ich das nächstbeste, mit der Vornahme, dass es nicht das letzte sein würde. Das Skizzenbuch ist ja noch fast leer, da ist viel Platz für weitere Studien. Dies ist eine Fliege* auf Efeu, im Januar 2024 von Gerhard fotografiert (https://kopfundgestalt.com/2024/02/02/januargeschehen-auf-dem-efeu/).

Nachtrag: Unten war noch viel Platz, also suchte und fand ich ein weiteres Halmfliegenfoto (hier) und zeichnete auch dieses, freilich ohne die imposanten Flügel (die passten nicht mehr drauf). Für mich sehen die beiden Tierchen vollkommen verschieden aus*. Nur an den Teufelshörnchen würde ich sie erkennen. Spannend. Mit bloßem Auge könnte ich sie freilich überhaupt nicht sehen, denn sie sind winzig. Diese hockte auf einer Tuja.

*Gerhard erläutert in seinen Kommentaren unten, dass es sich bei dem ersten Tierchen um eine „echte Fliege“ und beim zweiten um eine „Halmfliege“ handelt. Er nahm die genaue Bestimmung im Jahre 2024 vor. So erklärt sich auch der Unterschied zwischen den beiden Tieren. Herzlichen Dank, Gerhard, dass du deine frisch erworbenen Kenntnisse mit uns teilst.

 

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Neues Skizzenbuch (1)

Nixtun  fällt mir ja doch ziemlich schwer. Also holte ich eben mein neues Skizzenbuch hervor. Da mich leere Seiten ziemlich ängstigen, schrieb ich als erstes ein paar nichtssagende Sätze hinein und konterfeite dann den Plüschhund, der neben mir auf einer gelben bekritzelten Mappe hockt und meine Tipperei bzw Zeichnerei begutachtet. Damit ist das neue Skizzenbuch,     21 x 29,7 cm groß und eigentlich für Aquarelle gedacht, eröffnet.

Die obige Zeichnung habe mit Kuli und Buntstiften angefertigt. Am Berliner Flughafen aber hatte ich Ende November 2024 eine Mappe mit wasserlöslichen Aquarellstiften gekauft und seither nicht geöffnet. Ich denke, dies Skizzenbuch ist mir jetzt in die Hände gefallen, damit ich die Stifte mal ausprobiere. Mut hat auch der kleine Muck!

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Tagebuch der Lustbarkeiten: den Tag vertrödeln

Einen abgebrochenen Zahn hat mir die Zahnärztin gestern aus dem Kiefer herausoperiert, denn Ziehen ging nicht. Die große Wunde hat sie dann vernäht und mir zwei Tage absolute Ruhe verordnet. Also sagte ich ich gestern meine Teilnahme am Paneurhythmietanzen ab. Heute war eigentlich Modellzeichnen dran, auch das sagte ich ab. Und fühle mich wie eine Rekonvaleszentin.

Eingehüllt in eine wärmende Decke, schaue ich aus den Fenstern auf die grau verhüllte Welt, lese auch ein bisschen auf dem neuen Lesegerät im Roman „Projektoren“, lasse die Bilder kommen und gehen. Mittags bekam ich ein wohlschmeckendes Gemüsesüppchen zur Stärkung, machte mir auch einen leicht gesüßten griechischen Kaffee, trödelte herum, schaute in die Mails und Blogs und lasse  diesen Tag vergehen, ohne ihm meinen Stempel aufdrücken zu wollen. Er ist gut so, wie er ist. Bald ist Zeit, den Kamin zu entzünden.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: ins Kaminfeuer schauen.

Die Flammen züngeln, zucken, lecken und spielen rund ums Holz der Olivenäste, immer neue Muster entstehen.

Natürlich kann man das lebendige feurige Element nicht festbannen, aber ein paar Ausschnitte will ich doch fotografieren. Ich beginne unten und steige dann langsam oben.

Als ich Petras feurige Serie „Bunt auf Schwarz“ sah, dachte ich:  wie das Feuer in meinem Kamin.  Schau selbst, schon bei dieser frühen Arbeit von Petra, aber erst recht in ihren letzten Arbeiten finde ich die Ähnlichkeit verblüffend.

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