Der Rhythmus der Baumstämme übt eine schwer beschreibliche unwiderstehliche Faszination auf mich aus. Ich schrieb schon einmal davon (hier):
„Baumstämme sind für mich Zeitmesser, Rhythmusgeber. Mein Schritttempo – mal schneller, mal langsamer – , die Baumstämme und ich bilden zusammen einen stummen Klangkörper, dem ich verzückt lausche. Sanft verschieben sich ihre senkrechten Formen gegeneinander, wenn ich an ihnen vorbeigehe. Wenn ich meinen Schritt beschleunige, gleiten sie schneller aneinander vorbei. Wenn ich hüpfe oder tanze, geraten sie auch in eine hüpfende, tanzende Bewegung.
Hätte ich eine Stirnkamera mit Video – dann würde ich diese Musik aufnehmen können. Als Photo bleibt sie still und stumm. Ich bleibe stehen und schaue mir diese Rhythmusgeber an wie Trommeln, die auf ihren Einsatz warten.“
So schrieb ich damals. Wenn ich doch nur ein wenig von dem wiedergeben könnte, was diese Stämme für mich bedeuten! Ich weiß es ja selber kaum.
Immer wieder muss ich sie auch fotografieren, vielleicht, dass ich verstehe, was mich so bezaubert.




















