Die Kallikantzari sind euch allen bekannt, nur tragen sie in verschiedenen Kulturen verschiedene Namen, sehen unterschiedlich aus und auch ihr Charakter ist nicht überall gleich. Aber ihr kennt sie: es sind die übermütigen, uns oft heimtückisch Streiche spielenden Geisterchen, die zwischen den Jahren für so manchen blauen Fleck und für so manche zerbrochene Brille verantwortlich sind.
Wenn ich über meine eigenen Füße stolpere, weil ein Kallikantzaro mir etwas in den Weg legte, ists gut zu sagen: Hättest du aufgepasst, du Schlafmütze! Ich selbst bin ja schuld, sie machen sich nur meine Schwächen zunutze. So sind sie.
Hier steigen sie über den Zaun, der das alte vom neuen Jahr trennt. Der eine ist schon hinüber, vielleicht stammt er aus China?
Im Zaun hat sich die Sonne verfangen, weil sie so tief steht.
Die Figuren habe ich aus Brunis Schnipseln gelegt. Danke, liebe Bruni, danke euch allen, die ihr in diesem Jahr kommentierend oder likend euer Interesse an dem, was ich vorzubringen hatte, gezeigt habt. Danke auch für eure Beiträge, die mich oft genug zu Eigenem anregten.
Schwer wurde mir in diesem Bloggerjahr, dass manche meiner Gedanken und Worte als verletzend empfunden wurden von Menschen, denen ich mich freundschaftlich verbunden fühle. Diese Verwerfungen im Menschlichen haben mir zugesetzt, weit mehr als eine etwaige Bedrohung durch einen Virus. Denn, so frage ich mich: wenn schon unterschiedliche Sicht- und Ausdrucksweisen im Grunde gleichgesinnter Menschen zum Abbruch von Kommunikation und Kooperation führen – wie können dann größere Menschheitsziele erreicht werden?
Danke, du nun altes Jahr 2020. Und jetzt will ich ein frisches neues hellblaues Jahr 2021 aufgehen lassen. Möge es uns einen weiten Himmel, helle Einsichten und Heiterkeit bringen!












