Kommt gut hinüber! (Fotocollagen mit Kallikantzari)

Die Kallikantzari sind euch allen bekannt, nur tragen sie in verschiedenen Kulturen verschiedene Namen, sehen unterschiedlich aus und auch ihr Charakter ist nicht überall gleich. Aber ihr kennt sie: es sind die übermütigen, uns oft heimtückisch Streiche spielenden  Geisterchen, die zwischen den Jahren für so manchen blauen Fleck und für so manche zerbrochene Brille verantwortlich sind.

Wenn ich über meine eigenen Füße stolpere, weil ein Kallikantzaro mir etwas in den Weg legte, ists gut zu sagen: Hättest du aufgepasst, du Schlafmütze! Ich selbst bin ja schuld, sie machen sich nur meine Schwächen zunutze. So sind sie.

Hier steigen sie über den Zaun, der das alte vom neuen Jahr trennt. Der eine ist schon hinüber, vielleicht stammt er aus China?

Im Zaun hat sich die Sonne verfangen, weil sie so tief steht.

Die Figuren habe ich aus Brunis Schnipseln gelegt. Danke, liebe Bruni, danke euch allen, die ihr in diesem Jahr kommentierend oder likend euer Interesse an dem, was ich vorzubringen hatte, gezeigt habt. Danke auch für eure Beiträge, die mich oft genug zu Eigenem anregten.

Schwer wurde mir in diesem Bloggerjahr, dass manche meiner Gedanken und Worte als verletzend empfunden wurden von Menschen, denen ich mich freundschaftlich verbunden fühle.  Diese Verwerfungen im Menschlichen haben mir zugesetzt, weit mehr als eine etwaige Bedrohung durch einen Virus. Denn, so frage ich mich: wenn schon unterschiedliche Sicht- und Ausdrucksweisen im Grunde gleichgesinnter Menschen zum Abbruch von Kommunikation und Kooperation führen – wie können dann größere Menschheitsziele erreicht werden?

Danke, du nun altes Jahr 2020. Und jetzt will ich ein frisches neues hellblaues Jahr 2021 aufgehen lassen. Möge es uns einen weiten Himmel, helle Einsichten und Heiterkeit bringen!

 

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Fotocollagen (7): Die Göttinnen

Nicht Mensch. Göttinnen, Unsterbliche. Sonne und Mond und Blume. Namen tragen sie nicht. Sie tragen viele Namen: Artemis, Hera, Aphrodite. Selanna, Maya, Lilith, Maria. Hundert Namen, tausend Namen. Sie sind. Sie verwandeln sich und sind und werden.

Jetzt ist Selannas Nacht. Kalter Mond, sehr hoch und fern steht sie am Himmel. Wolken ballen sich und ziehen vorbei.

Δέδυκε μεν α σελάννα και
Πληιάδες· μέσαι δε
νύκτες, παρά δ‘ έρχετ‘ ώρα,
εγώ δε μόνα κατεύδω.

Sappho ( ca 630 bis 570 v. Chr.)

Versunken sind Selanna und / die Plejaden , mitter/nächtlich und die Stunde naht / doch ich liege allein.

Griechische Dichtung am Sonntag: Sappho

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Fotocollagen (6): Erkennen wollen

Erkennen wollen, Materie, Licht, Weltraum erforschen, Mensch sein. – Dem Andrang standhalten, das Chaos ertragen. – Offenen Auges leben.

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Fotocollagen (5): Wüstentraum

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Watch „Eine aussergewöhnliche Rede in aussergewöhnlichen Zeiten“ on YouTube

Eine wirklich außergewöhnliche Rede aus einem Land, das in schwerster Bedrängnis seinen Weg zu finden versucht – und zugleich einen Weg zeigt für die ganze Menschheit.

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Dies war das berühmte Photo ‚Earth Rise‘ oder ‚Erdaufgang‘, welches von den Astronauten der Apollomission aufgenommen wurde.

Die Astronauten waren damals tief bewegt von diesem Anblick unseres Heimatplaneten, der wie eine blaue Murmel im Schwarz des Alls schwebte…so fern, so klein, so zerbrechlich, so unendlich geliebt.

Dieses Bild wurde zum Symbol und Anfang der Umweltschutzbewegung.


Nun, in dieser gegenwärtigen Zeit des Zerfalls und der Umwandlung, diese wunderbare Rede aus Bolivien:

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Fotocollagen (4) Der gestürzte Baum (zum Jahresende)

Wie du vielleicht weißt, gehörte in altgriechischen Zeiten zu jedem Baum eine Nymphe. Starb der Baum, starb auch die Nymphe. Wurde ein Baum gefällt, opferte man zuvor der Nymphe.

Ich habe eine Zeichnung (Nymphe) und ein Foto (Baum) zusammengefügt. Für den bläulichen Hintergrund verwendete ich ein Gemälde mit Mondaufgang.

Dasselbe Motiv in einer Variante macht es zu einem Jahresendgruß:

Der vormals offene hellblaue Hintergrund mit dem Mond ist nun zugestellt und vergittert. Eine Gestalt mit einem Wasserkrug (Wasserträgerin, ähnlich dem Wassermann-Sternbild) steigt herab und überschaut die Szene. Es handelt sich um die Zeichnung einer Skulptur des Artemisheiligtums Braubron.

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Fotocollagen (3): Durch die Zeit (-ung)

Im Titel des Zeitungstextes steht (übersetzt) : Eingriffe um die … zu retten

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Fotocollagen (2) Imagination

Hier habe ich zwei Zeichnungen und Fotos digital zusammengefügt.

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Fotocollagen (1) Aphrodite

Im nun vergehenden Jahr habe ich sehr viele Fotocollagen gemacht, die ich bisher nicht zeigte.  Zum Jahresausklang möchte ich nun einige zeigen.

(1) Aphrodite, die aus dem Schaum Geborene. Hier habe ich verbunden eine Zeichnung mit zwei Fotos.

 

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Doppelstämmiger Olivenbaum (kleine Beobachtungen)

Der Olivenbaum ist wohl zu nahe am Hang gewachsen. Immer tiefer neigte er sich, würde abstürzen. Da suchte er nach einem Mittel,  den Sturz und die Entwurzelung aufzuhalten. Wie er das schaffte, weiß ich nicht. Ich sehe nur das Ergebnis.

Ich fotografierte den Baum von zwei Seiten. du siehst seinen Hauptstamm fast waagrecht über den Abhang ragen. Von unten ist ihm ein anderer Stamm entgegengewachsen – so jedenfalls sieht es aus. Ich fotografierte dann auch die Verbindung zwischen den beiden Stämmen, wieder von beiden Seiten. Vielleicht kannst du dir einen Reim drauf machen?

Jedenfalls, sein Ziel hat er erreicht: sein Blattwerk ist durchaus gesund, und Oliven trägt er auch. Man muss sich zu helfen wissen, dachte ich. Wenn es auf die gewohnte Weise nicht geht, geht es vielleicht auf eine eher ausgefallene Weise. Aufgeben gilt nicht.

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