Jünglingsmaske und die Göttin als weiße Form, 6 (tägliches Zeichnen)

Heute habe ich nur die Jünglingsmaske und die Draperie ausgeführt, die Hygeia hingegen als weiße Form ausgespart.  Dem Kranken erscheint die Göttin der Gesundheit als Vision.

Natürlich kann ich die Hygeia als Foto einfügen, damit die Zeichnung „komplett“ ist. Auch das hat seinen Reiz.

Raffinierter wirkt die Zeichnung, wenn ich sie mit einem Ölmalerei-Filter sehr leicht übergehe. Dann fließen die Striche weicher ineinander.

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: mit der Sonne erwachen.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Tanzen und Klönen

Heute war ich mal wieder beim Paneurhythmietanzen im Park, gleich neben dem Springbrunnen.

Schön wars, und der Schweiß floss in Strömen. Danach setzten wir uns noch ins kommunale Cafe des Eisenbahnmuseums und erzählten uns was.

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Hygeia und Jünglingsmaske 5: vor den Bilderrahmen (mit unterschiedlicher Beleuchtung)

Ich hoffe, liebe hier Mitlesende, ihr findet meine Manie, täglich dieselben Skulpturen zu zeichnen, nicht allzu langweilig. Immerhin wechsele ich jedes mal die Kulissen. Dieses Mal stellte ich leere Rahmen hinter Hygeia und drehte ihren Kopf nach links. Sie schaut herab auf die stark angestrahlte Jünglingsmaske.

Das erste Foto machte ich draußen, im schon nicht mehr sehr starken Abendlicht. Ich finde die Blautönung faszinierend, zumal sie gut zu dem Eindruck passt, den ich hier wiedergeben wollte.

Im Raum bei hereinfallendem Tageslicht fotografiert sieht sie so aus.

Ich zeichnete dann noch etwas weiter und fotografierte ein zweites Mal bei elektrischem Licht. Da ist das Bild stark gelbstichig.

In Wirklichkeit ist die Zeichnung natürlich schwarz-weiß. Das folgende eine Schwarz-Weiß-Version desselben Fotos.

Die vorigen Zeichnungen im Überblick (anklicken = vergrößern):

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Hygeia und Jünglingsmaske 4: mit abstraktem Gemälde (tägliches Zeichnen)

Der vierte Anlauf heute, die von der Zeichenschule ausgeliehenen Skulpturen in Kohle zu zeichnen. Diesmal nahm ich als Hintergrund ein abstraktes Gemälde, das an Draperien erinnert, und wählte ein Hochformat. Ich führte die Zeichnung vollkommen aus. Es ist immer noch mühsam (für diese Zeichnung brauchte ich drei Stunden angestrengter Arbeit),  aber langsam begreife ich die Skulpturen besser.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: der rosenfingrigen Eos beim Malen zusehen

Heute Nacht war das Wetter stabil genug, um wieder draußen zu schlafen. Da fällt es mir dann auch leicht, früh morgens die Augen aufzumachen und zu schauen, was sich am Himmel tut.  Kurz vor Sonnenaufgang – und Eos, die Göttin der Morgenröte, war am Werkeln.

Einen Feuervogel malte sie über den Kamm des Gebirges. Über die messenische Bucht huschte sie nur so hin und verschüttete die Restfarbe über der Westküste jenseits des Bergrückens. 

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Tägliches Zeichnen: Hygeia und Jünglingsmaske (3, vor dem Olivenbaum)

Ein dritter Anlauf heute, um die beiden von der Zeichenschule entliehenen Skulpturen ins Bild zu setzen.Die beiden vorangegangenen:

Zu Recht merkte gerlintpetrazamonesh an, dass die liegenden Köpfe, so ganz ohne Körper, einen „morbiden touch“ haben. Dieser Eindruck wird durch die genaue Ausführung und die Platzierung vor einer Stadtlandschaft noch verstärkt. Einen Körper kann ich den Skulpturen leider nicht andichten, aber vielleicht ließe sich das Morbine ein wenig vertuschen?

Als erstes änderte ich das Hintergrundsbild: statt vor einer „geschlossenen Stadt“ befinden wir uns nun vor einem lichten Olivenhain. Außerdem richtete ich Hygeia auf, so dass sie jetzt liebevoll auf den Jüngling hinaschaut. Drittens umhüllte ich die Bruchstelle des Kopfes mit Tuch und bettete auch die Maske in Tücher.

Ich beließ es für heute bei einer gründlichen Skizze.

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Tägliches Zeichnen: Hygeia und Jünglingsmaske (2)

Gestern zeigte ich meine erste Zeichnung von der schlafenden Hygeia – der Göttin der Gesundheit.

Mir gefällt die Zeichnung, obgleich – oder gerade weil sie nicht vollendet ist. Das gibt ihr etwas Gelöstes, Träumerisches. Und so ließ ich sie in Ruhe und machte einen zweiten Anlauf aus einem etwas anderen Winkel, wodurch die Maske zum gleichberechtigten Thema wurde.

Weit offen sind die toten Augen des Jünglings, und auch Hygeia ist nicht mehr entspannt wie zuvor. Was ist mit ihnen geschehen? Wer hat sie vor der „geschlossenen Stadt“ abgelegt und warum? Es ist eine etwas beunruhigende Szene, finde ich. Für die nächste Zeichnung werde ich Hygeias Kopf aufrichten.

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Kleinen Ausflug machen

Heute bot sich die Gelegenheit zu einem kleinen Ausflug ins Zentraldorf unserer Gemeinde, um einen ehemaligen Kollegen meines Mannes zu treffen, der in der Gegend Urlaub macht. Auf dem Weg dorthin hielten wir, wie fast immer, bei einem Cafe, das nach langen Jahren der Schließung von jungen Leuten mit neuem Programm wieder eröffnet wurde. Es liegt an der viel befahrenen Hauptstraße in die Mani, hat nur wenig Außenraum, also bot es sich an, außer Getränken auch Produkte der Region anzubieten: Honig, Oliven, Marmeladen, Feigen, Nudeln, Weine und was der Lustbarkeiten mehr sind. Neuerdings wurde auch ein kleiner roh gemauerter Schauraum mit ausgefallener Sommerkleidung bestückt. Ich besah sie mir, leider aber war nichts dabei, was ein Mensch meiner Ausmaße und meines Alters tragen könnte, ohne sich lächerlich zu machen.

 

Im angesteuerten Dorf trafen wir richtig den Kollegen, und während die Männer ihre Vergangenheit und Gegenwart beleuchteten, machte ich einen Rundgang. Ich kenne das Dorf nun schon recht gut, aber immer gibt es noch dies und das zu entdecken oder Bekanntes neu zu sehen. ZB das kleine geweißte Haus, das zum Verkauf angeboten wird, oder das alte Kirchlein aus Feldstein, dahinter die eindrucksvolle Hauptkirche, die ich dann auch noch mal fotografierte. Ich mag das Dorf sehr, es ist ein lebendiges Bauerndorf, und manchmal denke ich, es wäre gut, dort zu wohnen. Diesmal gefiel mir besonders das unermüdliche Krähen eines Hahns….

Vom Tavernentisch aus beobachtete ich dann zwei junge Männer, die im Cafe gegenüber Platz genommen hatten. Der eine trug eine beeindruckende Tätowierung quer über den Nacken. Ich zoomte ihn heran, wurde aber nicht schlüssig, was der Schriftzug bedeutet.

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Hygeia, schlafend (tägliches Zeichnen)

Einen ersten Anlauf machte ich, den Kopf der Hygeia (Göttin der Gesundheit), den ich aus der Zeichenschule entliehen habe, zu zeichnen. Ich legte den Kopf zum Schlafen hin, denn mir ist nach Entspannung zumute. Als Hintergrund wählte ich wieder mein Gemälde „Geschlossene Stadt“. Im Vordergrund liegt eine nur angedeutete klassische Maske.

Soweit bin ich mit der Zeichnung gekommen.

Dasselbe Gemälde benutzte ich als Hintergrund für die antike Theatermaske und den gelbhaarigen blauen Kerl.

Sonntag mit Puppe vor Gemälde

Ich finde es interessant zu bemerken, wie unterschiedlich ich mein Gemälde wahrnehme, je nach dem Motiv, mit dem ich es verbinde.

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