Archivbild der Woche: 30.3.2024, Erste Schritte des Paneurhythmietanzens

Genau ein Jahr ist es her, dass ich die ersten Schritte des Paneurhythmietanzes lernte. Das stellte ich fest, als ich nach einem Archivbild vom 30.3. vorangegangener Jahre fahndete  (Projekt von Heide, Puzzleblume). Vorgestern und gestern besuchte unser Lehrer erneut Kalamata und übte mit uns die Verfeinerung der Schritte – war das zeitliche Zusammentreffen Zufall?

Am 30.3.2024 tanzten wir erstmals am Strand vor dem Hotel Philoxenia („Gastfreundschaft“), und seither haben wir nicht aufgehört, uns einmal wöchentlich zu treffen, Ich fühle mich dem Tanz und der Gruppe zunehmend verbunden. Am Samstag, den 29.3., war ich dabei, konnte aber am gestrigen Tanzen nicht teilnehmen, da wir nach Athen fahren mussten. Da sind wir nun, Das Foto ist eine Erinnerung an den Ort und den Tanz am 30.3.2024.

Zur Herkunft und Bedeutung des Tanzes schrieb ich vor einem Jahr (hier) und zeigte auch ein Foto von „Orpheus zwischen den Tieren“. Denn auf den Orphismus geht dieser Tanz zurück, der uns mit den Gestirnen, dem Himmel, den Tieren und Menschen auf der Erde verbindet.

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Malerisch-musikalische Kooperation Gerda-Babsi III

Ich habe heute die große Freude, ein weiteres Video hier einzustellen, das Babsi mit meinen abstrakten Aquarellen und ihrer Handpan-Musik erstellt hat. Babsi, eigentlich Antje B Schnabel, ist vielen von euch durch ihren Blog „Kunstschaffende“ bestens bekannt, aber manche werden nicht wissen, dass Babsi nun Handpan spielt, das sie sich selbst beigebracht hat. Ihre zauberhaften meditativen Melodien harmonisieren wunderbar mit den kleinen Aquarellen und hauchen ihnen neues Leben ein.

Viel Vergnügen!

Zwei weitere Videos unserer Zusammenarbeit findest du hier und hier.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Inspektion am Sandova

Bevor wir, wieder mal, nach Athen fahren,haben wir heute vormittag die Sandovabucht besucht. Der Sandova ist ein Trockenfluss, der bei starken Regenfällen durchaus gefährlich werden kann. Bei meinen letzten Besuchen war sein Bett knülltrocken. Nun endlich:

Der kleine ausgetrocknete See, in den der Sandova mündet, hat sich mit Wasser gefüllt. Anscheinend regnete es genug im Gebirge, das übrigens immer noch Spuren von Schnee zeigt.

Auch Meer und Himmel wirken nach den Regenfällen der letzten Tage wie neu belebt.

Zu meinen Füßen glitzert und funkelt die Bucht, als ich die kleine Anhöhe zum Riff erklommen habe.

Leider gibt es immer auch weniger Erfreuliches zu berichten: Die Arbeiter der Gemeinde haben die mächtigen Tamarisken, die an der Promenade für Schattenplätze sorgen, radikal beschnitten. Warum? Keine Ahnung. Nun hoffe ich, dass sie schnell wieder ausschlagen.

Das abgeschnittene Gezweig ziert den Strand und wirft Schattenbilder seiner Selbst auf den Sand.

Die nächsten zehn Tage oder so werde ich ohne Meer auskommen müssen – es sei denn, ich mache einen Ausflug nach Piräus und nehme ein Schiff….

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Milchschaumgesang. Eine abc-etüde, kata-strophisch

Noch nichts für Christianes abc-etüden erdichtet! Und bald ist die Runde mit den von Sabine vom Blog wortgeflumselkritzelkram gespendeten Wörtern vorbei. Die Wörter sind: Milchschaum, trocken, stibitzen. Hm. Was lässt sich damit anfangen?

Milchschaumgesang I

Kennst du das Nachtgelichter?

Hat Milchschaumgesichter!

Es meidet das Licht

ist nicht drauf erpicht

Das die Sonn es bescheint

Denn die Sonn ist sein Feind.

 

Der Mondschein hingegen in kühlender Nacht

Der ist für das Milchschaumgelichter gemacht.

Da kannst du sie sehn, wie sie in den feuchten

Und dampfenden Wiesen beginnen zu leuchten.

Da siehst du sie unter dem Feigenbaum hocken

und Stimmchen hörst du hell, gläsern und trocken.

 

Mal kommt es dir vor, als sähst du nen Hasen

Dann wieder nen Hund der beschnuppert den Rasen

Mal scheint es ein Riese, dann wieder ein Zwerg

Es wandelt sich immer, ist Fantasiewerk.

Und hast du nen Taler, der ist gleich stibitzt

Sie klauen dir alles, was du so besitzt.

 

Ich geb ihnen gern mein Talerchen hin

Hab sie dann als Freunde zu meinem Gewinn.

Wir hocken zusammen uns hin in das Gras

und heben zum Wohl der Gesellschaft das Glas.

Wächst dann aus dem Glase ein Blümlein hervor

so rufen wir alle zusammen im Chor:

 

Erfreut euch des Lebens, solange es glüht

denn wie diese Blume ist bald es verblüht.

So wie dieses Glas ist schon bald es zerbrochen

Es fällt schon in Scherben und ihr fallt zu Knochen.

Was nützt euch das Sparen, es macht euch nur alt

Das Ende es kommt ja, es kommt allzu bald.

 

Lasst klingen die Gläser, lasst schäumen die Milch

sie wird sonst noch sauer, und du wirst ein Knilch.

 

 

 

 

 

 

Kennst du das Nachtgelichter?

Hat Milchschaumgesichter!

Es meidet das Licht

ist nicht drauf erpicht

Das die Sonn es bescheint

Denn die Sonn ist sein Feind.

Der Mondschein hingegen in kühlender Nacht

Der ist für das Milchschaumgelichter gemacht.

Da kannst du sie sehn, wie sie in den feuchten

Und dampfenden Wiesen beginnen zu leuchten.

Da siehst du sie unter dem Feigenbaum hocken

und Stimmchen hörst du hell, gläsern und trocken.

Mal kommt es dir vor, als sähst du nen Hasen

Dann wieder nen Hund der beschnuppert den Rasen

Mal scheint es ein Riese, dann wieder ein Zwerg

Es wandelt sich immer, ist Fantasiewerk.

Und hast du nen Taler, der ist gleich stibitzt

Sie klauen dir alles, was du so besitzt.

Ich geb ihnen gern meinen Taler hin

Hab sie als Freunde zu meinem Gewinn.

 

 

 

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Tiere nach Fotos: ein Kater

Heute zeichnete ich einen lieben altgewordenen Kater, der vom Frühling träumt, in mein Skizzenbuch. Er sitzt auf einem schrägen Dach, ein halb vertrockneter Efeuzweig rankt darüber und wirft Schattenherzen auf den Verputz. Das Foto stammt von Christiane (hier). Ich habe es mit viel Liebe gezeichnet und hoffe, dass du, Christiane, es mir nachsiehst, wenn eine Zeichnung eben doch nie das volle Leben wiedergeben kann.

Dies ist die erste Zeichnung von einem Vierbeiner, in der Reihe „Tiere nach Fotos“-

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Tiere nach Fotos: Erdkröte

In Richards Tiergartenblog fand ich gradiose nächtliche Fotos von Erdkröten (hier). Er hat sie bereits am 16. März veröffentlicht, aber seit ich sie sah, gingen sie mir nicht aus dem Sinn, und heute habe ich eine gezeichnet.

Und so ist das dritte Quartett fertig: zur Spinne, den Asseln und dem Frosch ist ein viertes „Tier nach Fotos“, das weder Insekt noch Vogel ist, hinzugekommen.

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Rosmarin, Salbei und Lavendel – ich bin verwirrt …

In meinem Garten wachsen die Heil- und Duftpflanzen Rosmarin, Salbei und Lavendel in großen Mengen wild durcheinander. Sie bilden einen Dschungel von bis zu 2 m Höhe und sind bei den Insekten sehr beliebt.

Drei Zweiglein habe ich eben (gegen 9 Uhr abends, also im Dunkeln) abgeschnitten, um mir die Blüten genauer anzuschauen.  Natürlich kann ich die Pflanzen durch ihr Gesamtbild und ihren Duft unterscheiden, aber die Blüten? Ich bin da sehr unsicher. Von links nach rechts:

δενδρολίβανο/“Baum des Libanon“, deutsch Rosmarin –

Φασκόμηλο/“Bündel“ und „Apfel“, deutsch Salbei

λεβάντα von/“Levante“ (Vorderer Orient), deutsch Lavendel

Die Blüten des Rosmarin sind jetzt wenige und von einem kräftigen Blau, vom kräftigen Grün der nadelartigen Blätter dicht begleitet. Wir benutzen Rosmarin viel als Küchengewürz.

Frühere Fotos zum Vergleich: Vom Dezember 2022 ist dieses Foto der Rosmarinblüte:

Im Mai 2022 fotografierte ich die Früchte des Rosmarin

Mein Lavendel hat jetzt kleine blaue Blüten, die in kompakten Rispen an langen kahlen Stängeln sitzen. Ich brauche Lavendel, um die Motten fernzuhalten. Leider vergesse ich es oft. Etliche meiner Woll- und Baumwollsachen haben Löcher. In Athen wurde unser kleiner Wollteppich in unserer Abwesenheit halbwegs aufgefressen.

Im Dezember 2022 fotografierte ich eine hellviolette Blüte. Zufall oder verändert sich die Farbe der Blüten?

Mein Salbei blüht hellblau. Ich benutze ihn für Tee, aber die Blüten lassen sich auch essen und auf Salat streuen. Ich finde die Blüten zum Verwechseln ähnlich mit denen des Rosmarin. Habe ich sie falsch zugeordnet? Aber die Blätter sind eindeutig Salbei.

Dies Bienchen konnte ich gestern auf einer Salbeipflanze erwischen. Die sieht nun doch anders aus, oder? Sie bildet einen Trichter. –  Viel tut sich momentan nicht. Vermutlich ist die Verdüsterung durch den Saharastaub schuld daran.

Im Januar 2022 war mehr auf meinem Salbei – pardon, auf meinem Rosmarin los.

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Vögel nach Fotos: Rotkehlchen

Heute fand ich bei Jürgen schöne Fotos von einem Rotkehlchen. Es besuchte die neue Einrichtung, die Jürgen auf seinem Balkon geschaffen hat. Und so zeichnete ich es auch. Das technische Ambiente ist natürlich nicht so malerisch wie ein Baum, und es ist ziemlich mühsam, es zu zeichnen. Ich finde aber Jürgens Einfallsreichtum und Geduld, um den Vögeln einen sicheren Futterplatz zu schaffen, so bemerkenswert, dass ich die Mühe nicht scheute.

 

Nun habe ich also zwei Quartetts gezeichnet:

Quartett Singvögel

Quartett Wasservögel

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Was denn nun? – Beides.

Ein Foto von Ingrid S kam mir heute ins Haus geflattert – Nachtrag vom Fest, strotzend von Kraft und Frühlungsfarben.

Doch wenn ich aus dem Fenster blicke, sehe ich keine Farben. Der Himmel ist grau von Sand, die sich zu Wolken ballen. Regen ist angesagt. Das zweite Bild entstand am späten Vormitttag während unseres täglichen Spaziergangs die Straße hoch.

Welches repräsentiert nun die Wirklichkeit? Klar: beides! Es kommt darauf an, wohin man den Blick lenkt und welche Haltung man der Wirklichkeit gegenüber annimmt.

Ich weiß, das ist banal. Aber immer wieder vergisst man es. Auch vergisst man gern, dass ein Bild, eine Erzählung, ein Fall immer einen winzigen Ausschnitt aus der sehr komplexen Wirklichkeit darstellt und man besser keine allgemeinen Schlüsse draus ziehen sollte – etwa derart: sie haben ein buntes lustiges Leben – sie haben ein mühsames graues Dasein. Und so wollte ich es einmal wieder im Bild verdeutlichen.

Der Spaziergang war übrigens sehr schön, ich nahm auch ein paar Zweiglein der Zistrose mit nach Hause, um sie nach Cynthias Anweisung einzupflanzen. Danke, Ingrid und Cynthia! Danke auch meinem Mann, der mich zum Spaziergang ermunterte und nur zufällig, im Moment des Knipsens, gebeugt ging.

 

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Der März und die vier Stäbe: neurografisches Zeichnen.

Der Monat März stand unter dem Zeichen der „Vier Stäbe“. Du erinnerst dich vielleicht: ich zog in den Raunächten jeweils eine Karte für die Monate des kommenden Jahres – und zwar nicht als Prophezeiung, sondern als Lernaufgabe. Was die „Vier der Stäbe“ in meinem März-Leben bedeuten sollten, beschreibe ich hier.

Es galt, ein Fest für meine Freunde zu gestalten. Das hatte ich noch nie getan. Zwar habe ich natürlich ab und zu Freunde zu Besuch, aber nie alle zusammen und nie in einem festlichen Rahmen. Also fürchtete ich mich ein wenig davor. Hatte ich die Kräfte dafür? Wollte ich mir den Stress antun? Was würde es kosten? Würden die Freunde mittun, mithelfen? Würden sie überhaupt kommen wollen?

Während der Zeit der Vorbereitung kamen immer wieder solche Bedenken. Das neu gelernte neurographische Zeichnen half mir über so manche Klippe. Die erste Zeichnung machte ich am 3. März:

Dazu schrieb ich: In die Mitte der Zeichnung setzte ich das „Atelier“, darüber mich. Dann gibt es noch Kreise fürs „Fest“, für „Workshop“, „Malen, Zeichnen, Atelier benutzen“, „Freunde“, „Besucher“, „Garten“. Ins Zentrum des „Atelier“-Kreises habe ich das Dreieck gesetzt, das in der Tarotkarte ein rotes Turmdach ist. Ich habe es in den Farben des Feuers (Freude, Begeisterung) eingefärbt. Die Vier Stäbe habe ich senkrecht als schwarze Schlangenlinien gezeichnet, an denen sich das Grün hochrankt. Sie sollen dem Ganzen als Stützen dienen. Übers Bild versprenkelt sind rote Blüten, ähnlich den jetzt überall im Grünen blühenden roten Anemonen. Es entstand auch ein rotes Herz im Kreis der „Freunde“. Darüber freue ich mich besonders, denn ohne die Freunde wird es nix mit dem Fest.

Am 6. März machte ich dann eine Zeichnung, die von dem Wort ERFOLG ausgeht.

Was bedeutet für mich Erfolg? Welche Stichwörter fallen mir spontan zu den Buchstaben des Wortes „ERFOLG“ ein? Dabei wurde mir deutlich, dass ich ein Problem mit dem „Eigentum“ habe: Darf ich, kann ich überhaupt Eigentum haben und es nutzen? Ist das nicht Raub, und zugleich eine Behinderung meiner Freiheit? Ich befestigte in mir das Gefühl: Ja, Haus und Garten und Atelier sind mein Eigentum, ich darf es in Besitz nehmen, es nutzen, mit anderen teilen, Eigentum behindert nicht Freiheit, sondern ermöglicht sie, wenn man sich nicht drin einschließt und einmauert. „Reichtum“ im Zentrum des Bildes entsteht, wenn freier Austausch gelingt. „frei“ steht denn auch dick hervorgehoben an der Basis des Ovals, das „Reichtum“ umgibt.

Für die Vorbereitung des Festes ergab sich daraus ein Gefühl der Erleichterung: Ich stelle den Rahmen zur Verfügung, die Gäste aber werden den Inhalt bestimmen, jeder nach seinem Wunsch und Dafürhalten. Wir tauschen uns in vollkommener Freiheit aus. So wird Reichtum entstehen.

Eine neue Zeichnung begann ich am 19. 3., diesmal ausgehend von den vier Stäben: Was bedeuten sie für mich? Was soll in diesem Monat sprießen und wachsen und gedeihen? Ich notierte vier Begriffe und zeichnete für jeden einen Stab, daran die Knospen, die aufgehen sollten. Darüber legte ich Linien für die Tage bis zum Fest.

Jeden Tag zeichnete ich ein bisschen weiter, färbte ein, prüfte, inwieweit es mir gelungen war, die Knospen mit Kraft zu füllen. Die erste Knospe „Gelassenheit“ füllte sich am Mittwoch, die zweite „ruhige Freude“ am Donnerstag, die dritte „frohe Erwartung“ am Freitag und die vierte „Großmut wird zu Liebe“ am Samstag. Da war alles erfüllt, und wir feierten ein reiches Fest, zu dem jeder das Seine beitrug.

Am Sonntag danach beschaute ich mir die Zeichnung und fand, dass sie noch ein wenig Atem und Abrundung brauchte, und erweiterte sie nach oben.

So bin ichs zufrieden.

Du findest diese enge Begleitung des Erlebens durchs Zeichnen vielleicht befremdlich? Für mich war es erhellend, es klärte meine Gefühle, befreite mich von Ängsten und machte mich so empfänglicher für das, was sich auf der Lebensbühne vorbereitete. Was sonst nur trübe oder aufgeregt kommt und geht, wurde durch dieses Zeichnen zu bewusstem Erleben. Das Beschauen der Bilder bringt es freilich nicht: man muss sie schon selbst – gemäß eigenem Fühlen, Denken und Wollen – zeichnen, um diesen Prozess wirklich zu verstehen.

 

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