In der Zeichenschule: Männliches Modell

Gestern fuhr ich in heroischer Entschlossenheit trotz Dunkelheit und Starkregen zum Modellzeichnen nach Kalamata. Diese Gelegenheit habe ich nur einmal in der Woche, also sollte mich das Wetter nicht abhalten, auch wenn die Uferstraße von Löchern und Baustellen übersät ist. Beim Aussteigen holte ich mir nasse Füße. Ich bekam frische Wollsocken und Pantoffeln geliehen, und so ging es.

Den jungen Mann, der uns als Modell saß, habe ich nun schon öfter gezeichnet. Neu war, dass er sich den Bart abrasiert hat.  Ich machte zwei Anläufe, einmal Halbfigur, einmal Portrait, beides auf großem A2-Zeichenkarton. Das Portrait ist daher überlebensgroß. Für eine Zeichnung hatte ich je eine halbe Stunde Zeit.

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Kalenderblätter 10.-11.Februar: Ehrenpreis und Asphodele

Die blauen Blümchen blühen am Wegesrand. Sie sind wirklich winzig klein, ich habe sie vergrößert. Ihren Namen weiß ich nicht. (Es ist Gamander Ehrenpreis. Danke, Random!) Die Asphodelen haben noch nicht ihre Hauptblüte, die ist erst im April zu erwarten. Aber immer findet man unterwegs die eine und andere Blüte.

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Kunstbuch 2 : schwarz-weiße Interieurs

Die kleinen aus einem Blatt Schreibmaschinenpapier zurechtgefalteten „Kunstbücher“ (wie ich sie hochtrabend nenne) haben meine kindlichen Gelüste wiederbelebt. Einfach ein bisschen kritzeln und sudeln!

Das gestern Abend am Kamin gebastelte Heftchen in der Hand, kritzelte ich heute mit dem dicken schwarzen Filzstift Szene um Szene unseres Haushalts auf die winzigen weißen Flächen. Das war gar nicht so einfach, denn den Heftchen fehlt es an Festigkeit, sie biegen sich in der Hand. Doch macht das was?  Sind krumme Linien etwa verachtenswerter als gerade? Das zu behaupten, wäre ja geradezu rassistisch. Mag jede Linie laufen, wie sie kann und mag!

Aufgeblättert, Blatt für Blatt:

 

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Bilder von unterwegs (2): durchs Olivenland

Heute machte ich mal wieder eine größere Runde durch unser herrliches Olivenland. Licht und Farben waren unbeschreiblich schön, denn während das Gebirge im Westen in schwarzes Regengewölk gehüllt war, strahlte das Meer gen Osten und Süden so hell, dass es die Augen schmerzte. Nach vielen Regenfällen glänzten die Wiesen auf den Oliventerrassen in köstlichem Smaragdgrün, die weißen Blüten der Hundskamille brandeten und schäumten gegen die schwarzen Stämme, ein noch feuchter Hang war über und über mit blauer Iris besteckt…. Ich wanderte trotz Müdigkeit und Schmerzen (die letzten Tage kränkelte ich ein wenig) über grasüberwachsene Pfade, stieg auch hinab in meine Lieblingsschlucht, deren gegenüberliegender Hang von einem dichten Zypressenwald bedeckt ist. Der Ginster blüht bereits. Überall zwitscherten die Vögel in den Gebüschen. Auf dem Rückweg begann es leicht zu regnen und ein winziges Stück Regenbogen legte sich über die Bergwand.

Meine Handyaufnahmen können nicht viel davon zeigen. Einen Eindruck geben sie aber doch.

 

 

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Ein Bogen Schreibmaschinenpapier = ein Kunstbuch

Ich habe ein bisschen rumgesurft und bin dabei auf eine Anleitung gestoßen, wie man sich aus einem einfachen Bogen Schreibmaschinenpapier ein Kunstbüchlein erfalten kann. Und habe es natürlich gleich mal ausprobiert. Das kleine Video, das ich dayu erstellte, kann ich leider nicht hochladen – WP-Problem 😦

Hat Spaß gemacht! Sicher mache ich noch mehr solche Büchlein.

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Kritzeleien – Improvisationen: von Anemonen, Katzen und Obst

Der Tag ist eigentlich schon vorbei. Aber da stehen noch die Anemonen und ein Obstteller auf dem Schreibtisch, und der Kater Lin hat daneben Platz genommen. Also mache schnell noch ein paar Skizzen mit dem dicken Filzstift, bevor ich ihn an die frische Luft befördere.

.  Gute Nacht!

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Kalenderblätter 8.-9. Februar: gelber Klee und rote Anemone

Der gelbe Klee ist allgegenwärtig. Unser Garten ist vollkommen überwuchert. Das ist einerseits nicht so gut, denn der Klee macht den Boden sauer und die anderenPflanzen fangen an zu leiden. Andererseits ist es hübsch, und die Insekten freuen sich.

Die roten Anemonen blühen nun auf vielen Wiesen. Überall sieht man ihre rotleuchtenden Blüten zwischen dem Grün.

Die rote Anemone machte mir Probleme. Denn es war mir ganz unmöglich, ihr leuchtendes samtiges Rot wiederzugeben. Nur indem ich Spucke zuhilfe nahm, konnte ich das Rot etwas befeuern. Und nun hat es auf die Rückseite des Blattes durchgefärbt….Außerdem wäre es besser gewesen, sie vor Ort zu zeichnen, inmitten des Grüns.

Immerhin, ich habs versucht.

Bildausschnitt

 

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Das Innenleben der roten Anemonen (kleine Beobachtungen)

Vorhin, als die Sonne noch schien (jetzt regnet es wieder), machte ich einen kleinen Spaziergang in die Felder und sah: Im feuchten Gras sind viele rote Anemonen aufgeblüht. Ich pflückte ein paar, um sie zu Hause in mein Kalenderbuch zu zeichnen.

Als ich sie mir genauer betrachtete, fielen mir die vielen Varianten auf, in denen sich das Standardmuster – leuchtendrote samtige Blütenblätter, ein innerer hellgelber Ring, ein dichter schwärzlicher Kreis mit Staubgefäßen – ausbildet. Ich fotografierte sechs Blüten, um sie besser zu erkennen und euch zu zeigen.

Welche soll ich nun für meine Kalenderzeichnung nehmen? Hübsch sind sie ja alle….

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Aus dem Archiv: Prozess des Malens/Bildfindung

Jeden Sonntag steige ich hinunter ins Archiv, um zu schauen, was mich an einem Tag wie diesem interessierte, worüber ich nachdachte, was ich tat.

Heute stieg ich nicht sehr tief hinab „in den Brunnen der Zeit“, blieb im Februar Jahr 2024 stehen.Eine Phase des Ordnens und Durchsehens meiner bisherigen Malerei war zum Abschluss gekommen, und ich hatte Lust, erneut in den Prozess des Malens einzusteigen. Der zog sich über drei Tage hin. Die gezeigten Fassungen, zwischen dem 7, und 9Februar 2024 entstanden, gibt es nur noch in Form von Fotos.

Ich finde solche Serien sehr anregend für mich. Sie sind gültige Dokumente über den Stand meiner künstlerischen Überlegungen, vor allem aber auch meiner seelischen Befindlichkeit zum Zeitpunkt der Entstehung.

1. Fassung: Leinwand, Kohle, zwei gelbe aufgeklebte Schnipsel.

2. Fassung

3. Fassung

4. Fassung

5, Fassung

6. Fassung

Später habe ich dann an diesem Bild weitergearbeitet. Siehe dazu Suchbewegungen im März 2024.

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Der Prinz auf Reisen: 25 Wochen – ein Objekt

Der Kleine Prinz ist unterwegs in einer nächtlichen Landschaft mit Mond. Sein Bötchen steht bereit, sein schatten begleitet ihn.

Dies ist ein Beitrag zu Wortmans Fotochallenge „25 Wochen – ein Objekt“.

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