Herbstzeitlos mit Juricka: Koronis Hafen. Bald wird es regnen

Am vergangenen Donnerstag sind wir mit vollgepacktem Auto nach Koroni gefahren, wo ich dann am nächsten Tag meine dritte Ausstellung der Reihe „Kunst hilft“ eröffnen würde. Leider funktionierte der Internetanschluss im Appartement des „Xenios Zeus“ (gastfreundlicher Zeus) nicht, wo wir abstiegen, außerdem gab es sehr viel zu tun, und so bin ich mit dem Schreiben meiner täglichen Posts nicht nachgekommen. Das will ich nun langsam, soviel es meine Zeit erlaubt, nachholen.

Heute nur das herbstzeitlos-Bild für Donnerstag:

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, ausstellungen, Farben, Fotografie, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Herbstzeitlos mit Juricka: Zusammenspiel von Drinnen und Draußen –

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Der Oktober ist Übergangszeit: Nicht mehr Sommer – noch nicht Winter. Bunt sind die Wälder und die Garderobe gemischt. Das Leben bewegt sich an der Grenze zwischen Draußen und Drinnen, entsprechend den häufig wechselnden Wetterbedingungen. Noch sind wir spnnenverwöhnt, aber es gibt auch Tage, an denen wir uns ins Haus verkriechen, weil draußen alles grau und nass ist.

Unser Klostertisch (Schreibtisch) ist mit einer handgewebten Decke in herbstlichen Farben bedeckt, darauf liegt meine Zweitbrille und spiegelt das Draußen vor dem Fenster hinter mir nach Drinnen und in meine Augen. So entsteht ein Bild, das meinem Gefühl der Grenze und des Übergangs, in dem sich das eine im anderen spiegelt, vollkommen entspricht. Und wenn ich hier sitze und den vergangenen Sommer reflektiere, während ich meine Schultern mit einem roten Wollpullover wärme, verhalte ich mich wie die Brille….

 

Veröffentlicht unter Allgemein, die schöne Welt des Scheins, Farben, Fotografie, Leben, Materialien, Psyche, Technik | Verschlagwortet mit , , , , , , | 6 Kommentare

Dienstagsdrabble, kata-strophisch: Tote unter sich

Für das heutige Drabble hat Heide (Puzzleblume) die drei Wörter

Friedhofsbesucher + verschieben + exquisit

vorgegeben. Meine damit zusammengereimten Kata-Strophen sind ein bisschen holperig, doch irgendwie passt das Holpern auch zum Text, der wie gefordert, aus 100 Wörtern besteht.

Tote unter sich

 

Was sich die Friedhofbesucher wohl denken

Wenn sie uns in die Grube versenken?

*

Ich kann mir denken, was sie so meinen

Sie denken, wir lägen still unter den Steinen

*

Dass wir nicht still unter der Erde bleiben

Und was wir des Nachts im Geheimen betreiben

Das ahnen sie nicht. So können sie uns nicht stören

wenn wir uns laben an exquisiten Likören.

**

Und weil sie’s nicht wissen, verschieben sie täglich

Den Tod und leiden und plagen sich kläglich

Um noch ein Restchen des Lebens zu halten

Auch wenn ihre Glieder schon langsam erkalten.

***

Welch schöner Trost!

Da ruf ich: Prost!

Das erste Legebild habe ich aus Schnittresten von Jürgen Küster aka Buchalov und einer Spirale von Susanne Haun gelegt. Das zweite Legebild besteht aus einem Sammelsurium von Schnipseln.

Veröffentlicht unter Drabble, Katastrophe, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst | Verschlagwortet mit , , , | 4 Kommentare

Herbstzeitlos mit Juricka: ein reines Blau…

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Gestern strömte der Regen vom Himmel, in der Nacht gewitterte es … und am Morgen strahlte die Welt. Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle … tönte in mir eine Zeile von Trakls Gedicht nach, das Christiane gestern postete (hier).

Von „verfallener Hülle“ ist hier kaum etwas zu spüren – vielmehr grünt es überall – , doch die Lilie im Garten hat nun ausgeblüht.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Fotografie, Leben, Natur, Psyche, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 6 Kommentare

Kunst hilft: Zweiter Besuch in Werkstätten

Heute nachmittag war ich zum zweiten Mal in zwei der Werkstätten, die vom hiesigen Verein der Freunde Behinderter Menschen unterhalten werden. Die Abläufe waren wie beim ersten Mal (hier) reibungslos, die Stimmung freundlich, liebevoll, unterstützend. Alle dort tätigen Menschen sind aufeinander eingestimmt, kennen sich seit langem und haben Routinen entwickelt, die sich als nützlich erwiesen. Und so ist für mich eigentlich nur eine Rolle übrig: eine Lernende zu sein. Aber auch diese Rolle muss ich mir erst verdienen.

Ich lerne dadurch, dass ich versuche, mich wie ein Teil der betreuten Gruppe zu verhalten: wird Ton geknetet, so bitte ich auch um ein Stück Knete und knete nach Vorschrift, so gut ich es vermag; wird das Produkt in Glasur getaucht, so bitte ich, auch ein Werkstück eintauchen zu dürfen… Diese Rolle der „teilnehmenden Beobachterin“ ist mir lieber als nur zu schauen. Aber natürlich ist es nicht einfach, sie mir zu erobern, denn die Helfer sehen mich nicht als Behinderte an, und die betreute Gruppe erkennt mich auch nicht als eine der Ihren an. Wie denn auch! Also bin ich tendentiell störend, dysfunktional, auf jeden Fall überflüssig.

Helfer kann ich nicht sein, denn die Rollen sind verteilt und werden vollkommen ausgefüllt. Eigene kreative Vorschläge zu machen, wäre ganz fehl am Platz. Was also hat die Gruppe von mir zu gewinnen? Nichts. Und was habe ich zu gewinnen? Ich lerne, sehe, wie diese Menschen miteinander umgehen, wie sie sich unterstützen, ich lerne auch einfache Vorgänge des Töpferns, vor allem aber suche ich einen Weg, mich in diesen Kontext einzufügen.

In der Keramikwerkstatt wurden heute die das vorige Mal (hier) geformten Tellerchen in Glasur getaucht und für die Brennung vorbereitet. Jeder kam an die Reihe, eine Zange mit einem Werkstück zu halten, zusammenzudrücken, einzutauchen, herauszuholen, abtropfen zu lassen. Das klingt einfach, ist es aber nicht, wenn man schwache Hände hat, im Rollstuhl sitzt, den Ablauf nicht versteht – dann fällt das Werkstück in die Glasur, und der Keramiker fischt sie mit der Hand heraus.

Giorgos‘ Hand

Mit ein bisschen oder auch viel Unterstützung und viel Lob schafften es alle und freuten sich.

Die fertigen Tellerchen wurden auf einem Brett mithilfe von Zeitungen in Lagen geschichtet.

Rohlinge und glasierte Tellerchen

Danach ging es in die zweite Runde: Tonklumpen wurden verteilt, die geknetet, gerollt und zu flachen runden Formen zusammenzudrücken waren. Darauf wurde ein altes Häkelmuster gelegt und mit einer Nudelrolle eingeprägt. Mit einer Form wurden dann die runden Teller herausgeschnitten.

Angelikis Hände

Ich versagte kläglich beim Kneten, der Ton wollte einfach nicht glatt werden, sondern blieb blöckelig. Angeliki wurde ungehalten und nahm mir den Tonklumpen weg. Ich eroberte ihn mir zurück, suchte mir ein anderes Eckchen am langen Tisch, um weiterzukneten, und gab schließlich auf. Und eine Schürze wie die anderen hatte ich natürlich auch nicht.

Nach dem Keramikkurs wanderte ein Teil der Gruppe zum Malen.

Unterwegs entdeckte ich Wandbilder von Skitsofrenis, die ich noch nicht kannte. Wer hier länger mitliest, kennt diesen genialen Sprayer aus einem Dorf der Mani bereits.

Beim Malen (Thema war: dekorative Blumen) fotografierte ich nicht, zumal der Kurs nach der Hälfte abgebrochen wurde. Der Raum wurde für eine andere Veranstaltung benötigt. Aber immerhin hielt ich den Maler, der die Gruppe leitet, vor einigen seiner beeindruckenden Kopien von Delacroix‘ Gemälden mit Themen aus dem griechischen Freiheitskampf fest.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Behindertenprojekt, Erziehung, Fotografie, Kunst, Leben, Materialien, Methode | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 6 Kommentare

herbstzeitlos mit Juricka: Meeres- und Hafenblick am Vormittag

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Heute vormittag musste ich zu einem ärztlichen Termin nach Kalamata fahren. Mir war etwas mulmig zumute. Um so mehr bezauberten mich das kühle Blau des Meeres und die schöne weiße Wolkenformation, die darüber lagerte. Die Küste war menschenleer. Nur ein paar zurückgebliebene Sonnenschirme zeugen vom vergangenen Sommer.

Der Termin war dann doch kurz und schmerzlos, und so hatte ich Zeit, mich noch einmal am Segelhafen umzusehen.

Schweres Wetter drohte. Wenig später prasselte der Regen nieder.

Veröffentlicht unter Fotografie, Leben, Natur, Psyche, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , , , | 13 Kommentare

Apropos Afganistan (statt: Archivbild der Woche)

Gestern veröffentlichte Myriade einen Text über einen Erzählband der afganisch-iranischen Schriftstellerin Aliyeh Ataei „Im Land der Vergessenen“ (hier). Der Text und der Versuch, ihn für mich einzuordnen, wühlten in mir. Heute nun stieg ich, Heides Anregung folgend (hier), wie jeden Sonntag hinab ins Archiv und ging ins Jahr 2015. Das erste, was ich unter dem Datum 19. Oktober fand, war ein Eintrag mit dem Titel: Afghanistan.

Afghanistan – 2001

Genau zehn Jahre sind seither vergangen. Die Ereignisse, auf die ich mich damals bezog, lagen ihrerseits vierzehn Jahre zurück. Macht heute zusammen 24 Jahre. Was blieb sich gleich? Was hat sich in diesem Viertel Jahrhundert verändert? Wie resonnieren die Ereignissen heute in mir selbst?

Ich schrieb am 19.10.2015: Vierzehn Jahre ist es her, dass die USA ihren Luftangriff auf Afghanistan starteten. „Die Angriffe dauerten 44 Stunden und stellten damit die bis dahin längste Einzeloperation der amerikanischen Luftkräfte dar“ (Wikipedia, Krieg in Afghanistan seit 2001). Schock.

Die Bilder entstanden 2001 unter dem Eindruck dieser Luftangriffe.

Kreuze als Kampfflugzeuge, der Mond tief in die Landschaft zurückgezogen. Ein Sarkophag mit den Zeichen des Kreuzes und des Halbmonds.

Das Land selbst, verwüstet in jahrelangem Bürgerkrieg. Alte Spuren von verkohlten Behausungen, neue Blutspuren. Das war für mich Afghanistan. Das ist Afghanistan bis heute: ein vom Krieg verwüstetes, von inneren Zwisten zerrissenes, von äußeren Interventionen zertrümmertes Land.

So schrieb ich 2015, und heute?

Afganistan

Dieses große Bild (90×100 cm) steht heute, an die Wand gelehnt, in meinem Atelier, und ich fragte mich vorhin, ob es Platz in meiner neuen Ausstellung finden soll. Es ist gerahmt, aber das Glas ist verbrochen. Das gefällt mir, denn so ist das Material, aus dem es gemacht ist, direkter zu fühlen: Pigmente, Kleister, feine Einzellagen von Toilettenpapier auf Pappe.

https://gerdakazakou.com/wp-content/uploads/2015/10/afganistan-6.jpg

Ich fühle, wenn ich es betrachte, die Qual und die Schönheit des Landes, seine gemarterte Haut.

Afganistan 3 afganistan 5

Dem, was ich vor zehn Jahren schrieb, ist kaum etwas hinzuzusetzen:

Wann wird das Morden enden? Wann werden die wunderbaren Menschen Afghanistans, die Frauen, die Kinder, die Männer, in Frieden und Sicherheit, vielleicht sogar in Freiheit leben können?

IMG_4986

Kreuz und Halbmond

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Autobiografisches, Collage, Flüchtlinge, Geschichte, Katastrophe, Krieg, Kunst, Leben, Malerei, Meine Kunst, Psyche | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 5 Kommentare

Herbstzeitlos mit Juricka: Die Lilien und eine venetianische Träumerei

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Die Lilien sind unter dem Regen, der uns seit ein paar Tagen beglückt, ein wenig lädiert, aber zwischendurch konnte ich ein Foto von ihrem jetzigen Stand machen. Und ihr müsst zugeben: sie hat wirklich alle Möglichkeiten ihrer zwei Stängel ausgenutzt, um Blüten hervorzubringen.


Zum Vergleich: so sah sie am 10.Oktober aus

https://gerdakazakou.com/wp-content/uploads/2025/10/img_41451_edited.jpg

Und so jetzt:

Gemalt oder gezeichnet habe ich sie jetzt nicht. Aber ich hatte eben einen Besuch von Nachbarn, die ein Bild zu erwerben wünschten, um es einem schon reiferen, reichen Hochzeitspaar zu schenken. Er ist Reeder, sie „tut nichts“. Nicht „klassisch“ und auch nicht allzu „modern“ sollte es sein. Keine Blumen, keine Landschaft. Hm. Schließlich landeten wir bei diesem Aquarell: eine venetianische Träumerei, die ich 1984 malte, als ich erstmals und leider auch zum letzten Mal in dieser fantastischen Stadt war und mit dem Aquarellieren begann. Ich malte das Bild im Hotel, denn es war ein nebliger feuchter Novembertag, unter dem Eindruck der Kirchtürme und Arkaden der Stadt…

IMG_3991

Ich hoffe, die Neubesitzer wissen es zu schätzen.

Veröffentlicht unter Allgemein, alte Kulturen, Architektur, Fotografie, Kunst, Leben, Malerei, Meine Kunst, Natur, Reisen | Verschlagwortet mit , , , , , | 6 Kommentare

Herbstzeitlos mit Juricka: Apfelernte (und viele Zeichnungen)

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Heute haben wir wunderbar knackige Äpfel direkt vom Lastwagen des Produzenten gekauft. Geerntet wurden sie in der Argolida. Das ist das landwirtschaftlich stark entwickelte Gebiet rund um die Stadt Argos, von dem ich im Zusammenhang der Mythen um Io, Argos, die Argonauten, Iphigenie… immer mal wieder erzähle. In dieser Region liegt das antike Mykene, wo Agamemnon und Klythaimnestra herrschten und ermordet wurden – der eine von seiner Frau, die andere von ihrem Sohn …

Tja, so gehts, wenn man einen Krieg vom Zaun bricht. Um ihn führen zu können, hatte Agamemnon die erstgeborene Tochter Iphigenie zur Schlachtbank geführt – und damit den Zorn seiner Frau auf sich gezogen. Als er siegreich vom Krieg zurückkam, ließ sie ihn im Bade ermorden. Finde ich verständlich. Dass der Sohn Orest dann sie ermordete, kann ich nicht billigen.

Nun, heute ist die Argolida ein friedliches Gebiet, wo Orangen, Zitronen … und eben auch knackige Äpfel heranreifen. Und allen Mythen um den Apfel (lat. malus) zum Trotz: ich halte ihn nicht nur für unschuldig an all dem Übel, das über die Menschen gekommen ist, sondern für eine herrliche Gabe der Natur an den Menschen.

Gezeichnet habe ich diese Äpfel noch nicht, denn ich habe wenig Zeit. Die Vorbereitungen auf die Ausstellung, dazu eine blöde Infektion und zum Glück kleine bevorstehende OP, halten mich etwas in Atem. Aber wozu gibt es das Archiv? Ich habe ja schon oft Äpfel gezeichnet, also los!

Bleistiftzeichnung: Apfel im Vergleich

Bleistiftzeichnung: Krug und Äpfel

Bleistiftzeichnung: Krug und Äpfel

IMG_6134

 

Bleistiftzeichnung: Stillleben mit Äpfeln

IMG_6129

 

Bildausschnitt:

IMG_6130Kugelschreiberzeichnung: geteilter Apfel

 

Kugelschreiberzeichnung: zwei Äpfel mit Spiegelung

Kugelschreiberzeichnung, digital bearbeitet: Hand mit kleinem  Apfel

 

Kugelschreiberzeichnung, mit Foto überblendet, digital bearbeitet: Apfel auf Teller

1 Zeichnung-Foto überblendet

Veröffentlicht unter alte Kulturen, elektronische Spielereien, Fotografie, griechische Helden, Krieg, Kunst, Leben, Meine Kunst, Mythologie, Natur, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 13 Kommentare

Herbstzeitlos mit Juricka: Türstopperkatze und ein Gemälde

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Die Sommerklamotten sind noch nicht weggeräumt, die Wintersachen noch nicht hervorgeholt. Was bleibt? Ein Dazwischen: über das Hemdchen eine Jacke, wenns nottot. Gestern nachmittag schuftete ich im Atelier, im Schweiße meines Angesichts rahmte ich vier Bilder für die Ausstellung. Da war die dünne Jacke schon zu viel.

Auf der Kommode im Schlafzimmer stapeln sich die abgelegten Sommersachen. Eine Türstopperkatze wirft ihren Schatten an die Wand. Das Bild darüber ist auch so ein Dazwischen: Malerei und Collage von Pappier- und Pappefetzen.

Veröffentlicht unter Fotografie, Kunst, Leben, Malerei, Meine Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 6 Kommentare