Wir haben, als wir das Land mit den 38 Ölbäumen in der Mani kauften, die noch vorhandene, aber nicht mehr funktionstüchtige Bewässerungsanlage abgebaut. Warum?Weil man uns sagte, ungewässerte Oliven würden das bessere Öl geben. Und da wir ja keine Großproduzenten sind, schien es uns überflüssig, die Bäume zu wässern.
Die Bäume haben sich nicht beklagt. Sie tragen Blätter, sie tragen Früchte wie bisher. Freilich wird das Öl, das aus ihren Früchten gepresst wird, weniger. Und in diesem Jahr, mit der immer noch herrschenden Trockenheit, habe ich Sorge. Die Oliven sind sehr klein.
Beim Spazierengehen vergleiche ich die Früchte der bewässerten mit denen der unbewässerten Bäume, und der Unterschied ist schpoon sehr groß. Hier siehst du einen Baum, der bewässert wird. Am Abend setzt sich die automatische Bewässerungsanlage in Gang, und Wasser rinnt aus den zwischen den Bäumen gespannten Leitungen über senkrechte Hohlstangen und plätschert aus einer Düse runter auf den ausgedürsteten Boden.
An den bewässerten Stellen beginnt das Gras zu sprießen. Sonst ist alles noch dürr. Nur Zwiebelgewächse wie Zyklamen und Meereszwiebeln zeigen Blüten. In meinem Garten hat auch die einzige Lilie, die sich ansiedelte, wieder zu blühen begonnen, aber ihre Blüten sind schwächlich. (Lilien der Vorjahre, mit Zeichnungen siehe hier, hier und hier, Fotos hier).

Die alten Olivenbäume zeigen trotz der langen Trockenperiode und der hohen Temperaturen keine Anzeichen, dass es ihnen zu viel wird und sie nach Wasser verlangen. Sie stehen voll im Laub und tragen viele freilich sehr kleine Oliven.
































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