Dienstags-Drabble: Weltenall (kata-strophisch)

Ein Dienstags-Drabble,  im kata-strophischen Reimformat.

Ein Text – hundert Wörter, davon die drei  vorgegebenenen: „Unterhalten, liederlich, Original“. Danke, Heide, für den Impuls!

2024-07-19 Drabble-Einladung 3 Wörter f. Di 23.07.2024 Goethe 2

Das Weltenall – ein  hübscher Ball

Komm her und lass uns spielen!

Entstand einst aus nem großen Knall

Aus dem die Teile fielen.

 

Ein bisschen liederlich gings her

Ich kann es nicht verhehlen

So manches Teil gibt es nicht mehr

Man merkt schon, dass sie fehlen

 

Das Original von dieser Welt

War lebensvoll und heiter

Seither sie immer tiefer fällt

Und stürzet immer weiter.

 

Du änderst niemals ihren Lauf

So sehr du deshalb wütest.

So wie sie ist, nimm sie in Kauf

Sieh zu, dass du sie hütest!

 

Sie unterhält dich ja recht gut.

Drum Kopf hoch, Mensch, und fasse Mut!

 

 

 

 

 

 

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verrückte Raumarchitektur 2 (tägliches Zeichnen)

Gestern machte ich eine Kohlezeichnung mit dem Titel „verrückte Raumarchitektur“.

Heute machte ich eine zweite von einer anderen Ecke meines Ateliers, die ich zuvor absichtlich chaotisierte, indem ich Tisch und Stühle und auch den Ventilator ins Bild rückte. 

Mein Bestreben war erneut, die vielen Linien und Flächen der Gegenstände auf der Zeichenfläche in einer zweidimensionen „Raumarchitektur“ anzuordnen.

 

Ich habe die Zeichnung dann im Raum fotografiert, um zu testen, wie sich die gezeichneten Linien und Flächen zu denen der realen Gegenstände verhalten.

Dasselbe in Schwarz-Weiß:

Überblendet mit der Fotografie und farbverstärkt;

 

 

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Verrückte Raumarchitektur (tägliches Zeichnen und Überblendung)

Meine letzten Kohlezeichnungen haben als Zentrum eine Vase, um den sich der Raum als Neben- und Hintergrund ordnet.

Heute stelle ich drei Gefäße auf das runde Tischchen (links im Foto), doch ist mein eigentliches Motiv der Raum mit seinen wild gegeneinander verschobenen Linien und Flächen. Dieses Chaos heißt es auf der zweidimensionalen Zeichenfläche zu ordnen.

Ich wähle das Hochformat und stapele die Raumelemente übereinander, damit sie sich nicht in der Breite verlaufen. Drum der Titel „Verrückte Raumarchitektur“.

Bei der farbigen Variante wird die Illusion von Raumtiefe  teilweise wiederhergestellt, da Blau den Eindruck von Ferne, Rot von Nähe hervorruft.

Einen Ausschnitt des Fotos überblende ich mit dem entsprechenden Ausschnitt der Zeichnung. So entsteht ein kubistisch anmutendes „Gemälde“.

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Etüdensommerpausenintermezzo No 3: So gehts auch.

Gehts noch? Gehts noch mal, alle zwölf Wörter in einem sinnvollen Text unterzubringen? O ja, was zweimal ging, geht auch ein drittes Mal.

Die unterzubringenden Wörter sind:

Balkonbewohner
Blütentraum
Gewitterfront
Lampenfieber
Portrait
Schnickschnack
Streuobstwiese
Unzulänglichkeiten
Vergebung
Vollidiot
Warnung
Wünschelrute

Gereimt habe ich diesmal (fast) nicht, stattdessen die „gebundene Rede“ gewählt, die so schön altertümlich wirkt. 

Danke, Christiane, für das Format der Etüdensommerpausenintermezzen, das mir hilft, an diesen heißen Tagen nicht total zu verblöden. Viel Spaß beim Lesen!

Schau ihn dir nur an, den Mann!

Typischer Balkonbewohner

Hockt dort rum, anstatt im Freien

Seinen Geist mal aufzufrischen!

 

Hockt und denkt sich, wie sein Portrait

Auf den Titelseiten glänzet

Und sein Ruf den Ruf der Toten

Deutlich in den Schatten stellet.

 

Was an Unzulänglichkeiten

Ihm vorher mal unterlaufen

Wird vergessen, denn ab heute

Wird er als Genie gefeiert!

 

Mögen auch Gewitterfronten

Drohen, eine Warnung rufen,

mögen Dichter Sprüche klopfen

von den leeren Blütenträumen

 

ihm ist all das Schnickschnack nur

das bringt ihn nicht aus der Spur!

 

Hat ja alles durchstudieret

Kennt die Karten und die Zeichen,

Hat ja auch die Wünschelrute

die zum Ziel ihn sicher führet.

 

Und so nimmt er denn die Rute

Auf geht’s zu der Streuobstwiese!

ist schon voller Lampenfieber

Ob des bald errungnen Ruhmes

 

Denn dort drüben, bei dem Baume

Einer Esche, wird er fündig.

Und Vergebung ist ihm sicher

war er auch bis gestern sündig.

 

So ist die Welt der Vollidioten

die nach Rezepten bei den Toten

suchen um sie herzuzerren

damit wir unser Maul aufsperren

Ob der Wunder, die sie fanden

auch wenn wir gar nichts verstanden.

Leonardo da Vinci, von mir kopiert (Feder)

 

 

 

 

 

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Vase vor Gemälde (tägliches Zeichnen und digitale Bearbeitung)

Vor ein paar Tagen machte ich eine schnelle Kohlezeichnung mit Vase (hier)

Heute zeichnete ich eine andere Vase, aus anderem Winkel vor demselben Gemälde und benutzte dafür wieder eine Leinwand und Kohle.

Der spontane Wechsel zwischen Linie und Fläche und das Zusammenspiel von Vorder- und Hintergrund machen mir Spaß, zumal die Leinwand, wenn man mit der breiten Seite der Kohle zeichnet, einen lebendigen Abrieb erzeugt.

Dieser Effekt wird noch deutlicher, wenn man die Restfarben der fotografierten Zeichnung verstärkt.

Natürlich habe ich auch wieder eine Überblendung der Zeichnung mit einem Foto gemacht und das Ergebnis mithilfe von Filtern etwas „weichgezeichnet“.

            50 % Zeichnung                   +     50 %   Fotografie          =         digitales Bild

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Impulswerkstatt, Foto No 2: Zaun

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt, Bild 2,

Dein Foto, liebe Myriade, besticht durch die goldene Farbe. Und auf diese Farbe haben die Teilnehmenden bisher vor allem reagiert. Ich aber?

Mein Auge verfolgt die kunstvollen gläsernen Formen, steigt auf und ab, bleibt an den blumigen Trichtern hängen – doch im Grunde ist es auf der Suche nach Lücken. Denn wie kunstvoll auch immer:  es ist ein Zaun. Und Zäune brauchen, wie Morgenstern richtig feststellt, Lücken, sonst sind sie „ein Anblick hässlich und gemein“.

Ich selbst habe Zäune noch und nöcher fotografiert, auch goldene.

https://gerdakazakou.com/wp-content/uploads/2020/09/img_5018-e1600546436666.jpg

Wie denn auch nicht! Unsere Welt ist von Zäunen durchzogen, Zäune begleiten unseren Weg, wir sind von Zäunen umstellt, Zäune trennen, Zäune grenzen ab, schließen ein und aus. Nur wer den Schlüssel hat, darf durch. Als Jugendliche liebte ich es, Zäune zu überwinden. Eine Drahtschere in der Tasche hat mir schon so manchen Umweg erspart. Eine Lücke in einen Zaun zu schneiden ist der erste Schritt in die Freiheit…

Immer ist das nicht möglich, natürlich. Wir leben in einer kontrollierten Welt, in der Dein und Mein deutlich getrennt sind und die Freiheit sich auf den Wegen zwischen Zaun und Zaun bewegt. Das muss auch der Hund begreifen, der hinter dem Zaun steht und dem ich gut zurede: „Schön hast du es hier“, sage ich zu ihm. „Andere Hunde haben es weit schlechter. Denk mal an die armen Brüder und Schwestern, die kein Zuhause haben und sich von Müll ernähren müssen. Freiheit ist nicht alles“.

„Wuff“, antwortet er und wedelt mit dem Schwanz. „Du hast zwei Katzen als Gesellschaft“, sage ich.“Und die Kanarienvögel machen dir Musik. Der Wein ist über und über rot und schmückt deinen Käfig. Du bist wohlgenährt und gepflegt. Immer gibt es frisches Wasser in deinem Napf, und Futter steht auch immer bereit. Sag selbst, wer könnte es besser haben?“

Daraufhin sagt der Hund nichts. Er schaut mich ein wenig misstrauisch an, als wollte er prüfen, ob ich es vielleicht ironisch meine. Dann seufzt er tief, wedelt noch mal müde mit dem Schwanz und zieht sich zurück in seine Hütte, um den Rest des Tages zu verträumen.

(nachzulesen hier)

Max ist inzwischen tot, und sein Platz hinter dem Zaun ist leer. Die Katzen freilich gehen immer noch ein und aus, wie es ihnen beliebt.

Anderswo sind es die Hunde, denen der Zaun wurscht ist. Aber die Ziegen müssen drinnen bleiben. Wo kämen wir hin, würden Zäune uns nicht Grenzen setzen! Dann würde alles durcheinander wuseln, und ehrlich! Zäune – diese sehr menschliche Erfindung – sind uns unentbehrlich geworden. Ohne sie würde jeder in unser Eigentum trapsen und Mord und Totschlag würden herrschen. Oder etwa nicht?

 

 

 

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Etüdensummerpausenintermezzo No 2: Vom Wünschen (gut-artige Strophen)

Einmal ist keinmal. Also habe ich noch ein zweites Etüdensommerpausenintermezzo  entsprechend den von Christiane erfundenen Regeln zusammengereimt. Wieder sind alle 12 vorgegebenen Wörter vertreten! Und vom Wünschen ist sowieso die Rede.

Vom Wünschen

Du Wünschelrute in der Hand,

ich fühl dein feines Rütteln

ist’s Glück dort wo ich grade stand.

Ist Pech dies leichte Schütteln?

 

Sprich, sag mir, was die Zukunft birgt,

sag an, was werd ich finden?

Ist was dabei, was Gutεs wirkt?

Willst Übles mir verkünden?

 

Gewitterfronten sehe ich

Den Horizont verdunkeln

Ich lausche und ich höre dich

Von Krieg und Unheil munkeln

 

Ist eine Warnung, was ich fühl,

soll ich vielleicht verzagen?

Die Luft ist schwer, die Luft ist schwül…

Was hat das zu besagen?

 

Ich weiß nicht, wie die Hitze deuten…

Herrscht draußen oder ìn mir Glut?

Was ist nur los mit all den Leuten,

Ists Lampenfieber oder Wut?

 

Viel Blütenträume sind vergangen

Soviel ist sicher, soviel wahr

Der Horizont ist schwer verhangen

Die Zukunftsaussicht gar nicht klar.

 

Vielleicht sind Unzulänglichkeiten

Von mir und dir und allen schuld?

Vergebung hilft. Hört auf zu streiten!

Und hilfreich ist auch die Geduld.

 

Und Mäßigung, ja, die ist wichtig

Ist nötig, wenn die Hitze steigt.

Da geht’s nicht mehr um falsch und richtig

Da wäge ab. Der Kluge schweigt …

 

Und sammelt still, was in dem Sturm

Herunterfiel vom Apfelbaum

In manchem sitzt vielleicht ein Wurm

Doch den Geschmack verdirbt das kaum.

 

Ein Vollidiot ist, wer sich schindet!

Nimm diese Welt als Streuobstwiese

Auf der sich stets was Gutes findet.

Und kitzelt’s in der Nase, niese!

 

Und Gott behüt Balkonbewohner

Genauso wie die Weltenbummler!

Behüte alle Niedriglohner

Sowie die großen Geldbeschummler!

 

Bleib du nur du, auch wenn von dir

Wird kein Portrait Paläste schmücken.

Dem einen reicht ein kühles Bier

Der andre spielt mit Groß-Geschicken.

 

Wem geht es besser? Wem am besten?

Ich weiß es nicht. Es ist mir gleich.

Ich tanze nicht auf ihren Festen.

Ich bin, so wie ich bin, sehr reich.

Als Wurm lebt es sich nicht schlecht im Apfel

 

292 Wörter

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Etüdensommerpauseintermezzo 2024 – Wünschelruten-Abgesang, kata-strophisch

Mindestens drei von zwölf ausgelosten Wörtern sollen wir bei Christianes  Etüdensommerpausenintermezzo  in einem Text unterbringen. Mich hat der Ehrgeiz gepackt, sie reimend alle zwölf zu verwenden. Auch einen Wunsch sollten wir einbauen. Und siehe da: es ging!

Die Wörter sind:

Balkonbewohner
Blütentraum
Gewitterfront
Lampenfieber
Portrait
Schnickschnack
Streuobstwiese
Unzulänglichkeiten
Vergebung
Vollidiot
Warnung
Wünschelrute

Wünschelruten-Abgesang

Die Wünschelrute ausgefahren!

Schon kleben Wünsche dran zu Hauf!

Wird sich der Menschen Kriegsgebaren

Mal ändern und der Welten Lauf?

Wird sich Vergebung mal einschleichen

Für Unheil, das man einst erlitten?

Lässt endlich Frieden sich erreichen?

Wird stets von Neuem hart gestritten?

 

 

Hört irgendwer die leise Warnung

Durch all den Schnickschnack der Kanäle?

Braucht stets die Wahrheit Tand und Tarnung

Damit sie uns nicht allzu quäle?

Es ist nicht fein, wenn zwei sich streiten

Und sich bedrohen ohne Not.

Doch alle Unzulänglichkeiten

Zusammen führen erst zum Tod.

 

Ihr friedlichen Balkonbewohner

Die eben noch sich selig sonnten

Ihr Unschuldslämmer, Niedriglohner

Seht ihr nicht die Gewitterfronten

An allen Horizonten stehn?

„Ich seh sie, ja, doch was soll sein,

ich werd dem Unheil schon entgehn.

Kann eh nichts machen, so allein.“

 

So mancher kriegt schon Lampenfieber

Und hechelt lustvoll: endlich Krieg!

Doch irr dich besser nicht, mein Lieber,

auch diesmal endet’s nicht mit Sieg.

Nicht alle Blütenträume reifen

Dem, der bei Krieg an Sieg gedacht.

Wem Kugeln um die Ohren pfeifen

Bereut, was er sich vorgemacht.

 

Vielleicht wirst du bald Ruhe finden

Im Streuobstwiesen-Massengrab

Dein Portrait wird kein Kranz umwinden

Und niemand hört, was sich begab

Mit dir, dem Vollidioten, der

Dem Rufe folgte und begehrlich

Sich einschrieb bei der Bundeswehr

Wie konnt er bloß! Ihr Leute, ehrlich…

 

260 Wörter.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Schlafen unterm Himmelszelt

Mit Beginn der Sommerhitze ziehen wir zum Schlafen auf die Turmterrasse. Ein großes Moskitonetz schützt uns vor unerwünschten Besuchern.

Um die Wand des Hauses und den Schlafplatz selbst vor der Bestrahlung durch die Sonne zu schützen, hat mein Mann eine Art Installation aus Tüchern geschaffen. Unser Schlafzelt steht nun quasi in einem größeren Zelt aus Tüchern und dieses wiederum steht unter dem Himmelszelt.

Die blaue Wendeltreppe führt hinauf auf die obere Terrasse mit dem Sonnenkollektor fürs Heißwasser und der Antenne fürs TV. Unter dem Tuch mit dem Schattenwurf ist ein Stück des Gartens und das Laub des großen Aprikosenbaums sichtbar. Und weit in der Ferne die Bucht.

Der Mond, der sich langsam der vollen Rundung nähert, hat eine andere Lücke gefunden und bescheint uns und das Meer.

Das bunte Kleid im Vordergrund habe ich aufgehängt, um es zu trocknen. Meine Zigeunerseele genießt diese lockere, provisorische Welt aus Tuch und Farben, Licht und Schatten, lauer Luft und leichtem Wind. Die Katzen, den Mann, den Wein, die Lampe auf dem runden blauen Tisch, die Musik aus dem Radio müsst ihr euch dazudenken. Und die Nachtgeräusche der Insekten, den letzten Blick hinauf zum Sternenzelt, bevor ich unters Netz krieche, auch.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Annäherung an einen Baum

Heute in Kalamata fiel mir ein riesenhafter Baum auf. Von weitem dachte ich, er sei gelb überblüht. Eine Akazie? Aber das schien mir denn doch unwahrscheinlich – Mitte Juli war es viel zu heiß für die Blüte.

Also ging ich näher, um nachzuschauen, was da so gelb glänzte. Samenstände? 

In den hellgelben Gehängen sind dunkle Kuhlen erkennbar, so als würden sich dort Schatten versammeln. Im herangezoomten Foto erkenne ich: Durch die halb-transparente Hülle schimmern matt die Samen.

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