In der Zeichenschule (17): antike Theatermaske (wechselnde Lichtverhältnisse)

Eine antike Theatermaske, begleitet von einer künstlichen Sonnenblume und einem christlichen Weihrauchbrenner, war das Motiv, das ich mir gestern vornahm. Wie leider immer bei diesen Sitzungen, die von 5-8 Uhr am Nachmittag stattfinden, verändert sich das Licht sehr stark: Am Anfang vermischen sich Tages- und Lampenlicht, am Ende herrscht das Scheinwerferlicht vor. Dadurch ändern sich die Schatten-Licht-Kontraste sehr. Und so muss ich die Zeichnung laufend korrigieren, ohne je zu einem Ende zu kommen. Das ist etwas entnervend, aber zugleich sehr lehrreich für mich.

Fotografie 8 Uhr abends

Stand der Zeichnung um 7 Uhr:

Stand der Zeichnung um 8 Uhr

So weit kam ich. Zu Hause machte ich dann noch eine Überblendung der letztewn Zeichnung mit dem Foto.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Türhüter Lin und Lan

Unsere Haustür bewachen die beiden Katerchen Lin und Lan. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich heimkomme, die beiden zu sehen. Lin, der sehr anhänglich ist, war zwei Wochen lang verschwunden, und täglich fragte ich Lan etwas vorwurfsvoll: „Wo ist dein Bruder, Lan?“ Er sah etwas beschämt (oder betrübt?) weg und mauzte: „Soll ich meines Bruders Hüter sein?“

Und eines Tages war Lin wieder da, dürr und zerzaust. Seither weicht er mir kaum vom Fuße, verlangt extra-Streicheleinheiten und Extra-Mahlzeiten. Lan bleibt scheuer.

Sicher unterscheiden kann ich sie nur, wenn ich meine Hand ausstrecke, um sie zu streicheln. Lin kommt sofort, Lan weicht aus.

Hier ein Foto, als sie genau ein Jahr jünger waren, am 17.7.2023.

und hier, als sie noch einen Monat jünger waren und meine Großnichte A sie ununterbrochen fotografierte und ihnen ihre Namen gab. Lin und Lan.

Und sie hingebungsvoll malte.

Das war im Juni 2023.

Ich bin sehr sehr froh, dass sie nun beide wieder meine Tür und auch meinen Schlaf auf der Terrasse hüten. Denn sie gehören einfach zusammen.

Wenn du willst, kannst du auch noch Fritzi, ihre Mutter, im Wochenbett besuchen – im April 2023 wurden Lin und Lan geboren, damals noch namenlos, zwei weißen Mäusen täuschend ähnlich. Fritzi ist inzwischen sterilisiert. Lin und Lan waren ihre letzten.

Tagebuch der Lustbarkeiten: Katzenwochenbett und -kinderstube

 

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Vase vor Gemälde auf rundem Tisch (tägliches Zeichnen)

Diese Kohlezeichnung auf Leinwand machte ich heute im Atelier.

 Als Motiv diente mir eine Keramikvase mit vier „Hälsen“, die ich irgendwann mal bei einer Straßenkünstlerin erstand.

Die Kohlezeichnung habe ich durch Foto-Überblendung farbig gemacht und das Ganze leicht mit einem Ölfarbe-Filter übergangen.

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Atelierausstellung: Babsis Bilder präsentieren

Heute beschaute ich mir mal wieder die Bilder, die mir Babsi vor einigen Monaten schenkte, um sie eventuell auch an Atelierbesucher zu verkaufen und so unsere Hilfskasse zu füllen. Ich wählte drei kleine farbige Arbeiten auf Leinwand aus und überlegte, wie ich sie besser präsentieren kann. Hinter Glas möchte ich sie nicht bringen, denn erstens mag ich Leinwand lieber ohne Glas, und zweitens habe ich inzwischen gelernt, dass viele Interessenten ungerahmte Bilder vorziehen.

Ich fand Rahmen, die recht gut passen, platzierte sie auf dem Seitentisch, wo bisher eigene Bilder lagen, und legte Babsis Bilder darauf. Mir gefällt die Lösung. Jetzt kann man die Bilder besser als in der Mappe sehen und sie auch in die Hand nehmen.

Hier noch mal einzeln fotografiert (zum größer sehen bitte anklicken):

Danke, liebe Babsi! Ich bin gespannt, ob meine Besucher die Veränderung bemerken! (Natürlich könnt auch ihr, liebe hier Hereinschauende, eines der Bilder gegen eine Spende erwerben. Ohne Rahmen lassen sie sich leicht verschicken.)

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„ohne Titel“ (2) sowie Auswertung „ohne Titel“ (1)

Ohne Titel (2)

 

Auswertung „ohne Titel“ (1)

Herzlichen Dank allen für eure Titelgebungen, Gedanken und Kommentare zu Ohne Titel (1). 

Die Titel sind wie Tore zu Geschichten, die von den Gegensatzpaaren Licht-Finsternis und Gefangensein-Freiheit und dem Streben der Menschen nach Licht/Freiheit handeln.

 

Folgende Titel wurden vergeben:

a) Ins Licht blicken aus der Dunkelheit (Gerel, monfilou)

b) Das Fenster zum Hof … (Arno von Rosen)

c) ein Tag wird kommen… (Leela)

d) Gefangen aber mit Ausgang (Myriade)

e) Ich will raus! (Lopadistory)

f) Eingesperrtsein (Anneeulia)

 

Ein besonderer Kommentar kam von Random, der das Foto mit einem Klangerlebnis verband. Hört es euch an, wenn ihr mögt, und ihr werdet merken, wie passend diese Wahl ist!

Elsbeth reagiert auf Rabdom und kommentiert den empfundenen Gegensatz Licht-Finsternis so:

„Oh, ja! Die Verbindung mit dem Klangerlebnis, wie Richter den Bach im „Wohltemperierten Klavier“ interpretiert, leuchtet mir spontan ein! Tolle Idee!!

Mich brachte die GESTE des Menschen, die ich als tastend und wie fragend empfinde, zum inneren Hören der starken Worten aus dem griechischen Urtext des Johannes Prologs:
“ …und das Licht scheint im Innern der Finsternis/
und die Finsternis hat es nicht überwältigt.“

Ich denke, dies kann auch außerhalb religiösen Kontextes eine Grunderfahrung sein: Licht und Finsternis hängen eng zusammen, bedingen sich gegenseitig. Was natürlich nicht bedeutet, Finsterniserfahrung zu verharmlosen. Dass das Licht mit-erfahren werden kann, das dauert. Und passiert auch nicht einfach…oder immer….

Dazu schrieb ich als Antwort:

danke Elsbeth für deinen wundervollen Kommentar. Das leise „Tastende“ der Geste – ja: das empfand ich auch: ob sich ein Weg finde aus dem Dunkel ins Licht. Und die Verbindung zu dieser Musik. Es sind ja die leisen Töne aus den Tiefen unserer Herzen, die trotz der Finsternis, die sich um uns breitet, das Licht immer von Neuem nähren: die Hoffnung auf „Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“.

Auch allen anderen Kommentierenden, die ich hier nicht gesondert erwähne, danke ich von Herzen.

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Gartenfunde

Gegen Abend, nach einem unerträglich schwül-heißen Tag, gehe ich raus und denke: fotografier das erste, was dir auffällt. Es soll deine heutige Lustbarkeit sein.

Mein Blick fällt auf den Bergtee (eine Art Salbei), der zusammen mit Rosmarin und Lavendel eine verwilderte Ecke im Garten einnimmt. Den knipse ich.

Die Pflanzen sind teilweise vertrocknet und weit höher als ich. Ich finde, man kann den Blättern ansehen, dass sie gegen den Verlust der Restfeuchtigkeit kämpfen. Ich pflücke einen Stengel ab, um mir später eine Tasse Tee zu bereiten. Der Stengel liegt jetzt neben mir, ich fotografiere ihn auch noch für euch. Der Duft ist überwältigend. Die kleinen Blütenstände stammen von der Pinie, die den Kräuterdschungel überragt.

Zufrieden mit meiner Lustbarkeit gehe ich weiter und nehme die Treppe zur Turmterrasse – stutze. Da liegt ein totes, vollkommen vertrocknetes Insekt auf den Marmorstufen. Eine Zikade? Welch fantastische Gebilde die Flügel, der Rumpf eine Rüstung, die im Sterben gekreuzten langen Beine. Ruhe sanft, kleiner Musiker!

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Lesen und Erinnern: „Der Freund und der Fremde“

Zur Siesta geh ich an heißen Tagen hinunter ins Atelier, wo es am kühlsten ist. Ein paar Seiten lese ich da gern, bevor mich der Schlaf mit sich nimmt. Mein Blick gleitet an den Titeln am Regal entlang und bleibt an „Der Freund und der Fremde“ hängen. Von Uwe Timm. Kiepenheuer & Witsch 2005.

Die paar Seiten werden dann doch ein paar Seiten mehr, der Mittagsschlaf fällt aus. Denn während ich lese, tauchen Erinnerungen an die 60er Jahre auf, in denen sich etwas in Deutschland vorbereitete, das dann am 2. Juni 1967 schockartig ins Bewusstsein trat: Ein junger Mann, der den schönen Namen Ohnesorg trug, wurde bei einer Demonstration in Berlin erschossen, als er mit anderen gegen den Besuch des Schah protestierte. Dieser Mord und seine Vertuschung durch Polizei, Senat und Gerichte wurden zum Auslöser der später so genannten „Studentenrevolte“ der „68er-Generation“. „Sein Todestag gilt als Einschnitt der westdeutschen Nachkriegsgeschichte mit weitreichenden gesellschaftspolitischen Folgen.“ (Wikipedia)

Uwe Timm (Jg 1940) war Benno Ohnesorgs Freund geworden, als sie beide sich 1960 am Braunschweiger Kolleg einschrieben, um das Abitur nachzumachen. Denn ohne Abitur waren einem die Welt der Wissenschaft, der Kunst und Literatur, der „höheren Lebensäußerungen des Menschen“ im allgemeinen verschlossen. So jedenfalls erlebten es die, die durch die Umstände an einer höheren Schulbildung gehindert wurden und ihr Leben mit „minderen Arbeiten“ fristeten. (Timm hatte das Kürschnern, Ohnesorg die Schaufensterdekoration gelernt).

Timm (der später über Camus promoviert wurde) webt aus Versatzstücken von erinnerten Tagesereignissen, Selbsterlebtem und Literatur einen Kokon, in dem die beiden jungen Männer lebten und sich entwickelten – und in dem auch ich lebte. Natürlich waren meine Voraussetzungen nicht genau dieselben, aber vieles von dem, was sie bewegte, bewegte auch mich. Nur war ich einerseits „näher dran“, da ich als AStA-Mitglied in der Studentenpolitik der Freien Universität Berlin aktiv war, andererseits aber auch weiter weg, da ich mich kurz vor dem Mord an Ohnesorg von Berlin verabschiedet hatte und mich an all dem, was dann in Deutschland geschah, nur noch peripher beteiligte. Denn anderswo überstürzten sich die Ereignisse: Im April 1967 hatte das griechische Militär im Einvernehmen mit den USA die Demokratie beseitigt, um das Land in der NATO zu halten (April 1967), und wenig später, am 5. Juni 1967 begann der sogenannte Sechstagekrieg zwischen Israel, Ägypten, Syrien und Jordanien, der die Machtverhältnisse und Grenzen im Nahen Osten grundlegend veränderte.

Als Uwe Timm im Jahr 2005 versucht, die Zeit seiner Freundschaft mit Benno Ohnesorg aufzuarbeiten, sind fast vierzig Jahre seit dessen Tod vergangen. Heute sind es fast sechzig Jahre. Wen, außer uns paar Überlebenden, interessiert noch, was damals geschah? Wer versteht noch, was uns, die im Krieg geborene und in den bleiernen Nachkriegsjahren herangewachsene Generation, umtrieb? Und hat das, was sich in der Folge daraus entwickelte und heute in Berlin regiert, noch etwas zu tun mit dem, was wir damals in Gang zu setzen versuchten? Und wenn ja, was?

Timm formuliert das Resultat seiner Überlegungen so: „Kaum noch nachzuvollziehen ist heute, mit welchem Ernst, mit welcher Hingabe einmal die revolutionäre Theorie diskutiert wurde, eben aus diesem, wie Marx schreibt, kategorischen Imperativ heraus, … alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. – Der Versuch, die Verhältnisse zu verändern, (…) auf die Tat drängend, was so wichtig für mich und viele andere Studenten in der Revolte wurde.“ (S. 159)

Es ging um „ein praktisches auf Veränderung zielendes Philosophieren, das von einer Welt ohne Transzendenz ausgehend um so mehr auf den Anspruch eines Glücks im Diesseits für alle insistiert.“ (ebd, S. 159)

In unzähligen Debatten über den richtigen Weg zu einer glücklichen friedlichen Menschheit zerstritten sich die Weltverbesserer-in-spe sehr bald und vergaßen, was ihre Hauptautorität, Karl Marx, in schöner Klarheit formuliert hatte: „Die Theorie wird in einem Volke immer nur so weit verwirklicht, als sie die Verwirklichung ihrer Bedürfnisse ist.“  (Zitiert nach Timm, S. 161)

Merkwürdig ist es für mich, dass ich ein paar Tage zuvor die ins Deutsche übertragenen „Tagebücher“ des jungen Albert Camus aus dem Regal gegriffen hatte. Die hatte mein Mann, damals noch kaum des Deutschen mächtig, als junger Gastarbeiter erworben und mit vielen Anstreichungen versehen.  „Keine Selbsttäuschung, keine Kompromisse, keine verschwiemelte Sinngebung, das gefiel uns, ihm, mir und vielen anderen an den Büchern von Camus. Eine Lektüre, die in dem Alter der Selbstfindung ihre Kraft entfaltet“, schreibt Uwe Timm (S. 64). Viele meiner Generation haben sich anscheinend von Camus inspirieren lassen, um das Nichts zu füllen, das wir nach dem fürchterlichen Krieg und den nicht ausdenkbaren „im Namen des Volkes“ verübten Verbrechen empfanden.  „Die Welt ist wie sie ist. Eine Tautologie, aber eine, die das Gleichgewicht angibt. Die Welt ist ohne Transzendenz. Es gibt keine Schöpfung, darum keine Geschöpfe. Das Leben, zufällig und in seinem Sinn nicht deutbar, das ist alles“. (S. 66)

Mersault (in Camus, Der Fremde) streckt einen Araber am Strand mit fünf Schüssen nieder, weil er das Aufblitzen einer Messerklinge gesehen zu haben meint. Er fühlt keinerlei Schuld. Keine Empathie. Nichts. Auch der Polizist in Zivil Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschoss, will das Aufblitzen eines Messers gesehen haben. „Erwiesen ist seit 2011, dass er auf Ohnesorg ohne Auftrag, unbedrängt und wahrscheinlich gezielt geschossen hat. Eine neue Anklage blieb mangels Beweisen aus.“ (Wikipedia)

Und heute? Von wem, wovon lassen sich heute die jungen Menschen inspirieren angesichts einer zufälligen „Welt ohne Transzendenz“,  ohne Sinn und Empathie, aber voll von Bedrohungen und Grausamkeiten?

 

 

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Heiße Paradeiser

Die letzten Tage sind so heiß, dass mein kleiner Gemüsegarten hart zu kämpfen hat. Die einzige noch vorhandene Gurke hat den Geist aufgegeben, ebenso die Salatköpfe. Die Kürbisse und Paprikas lassen sich durch abendliche reichliche Wassergabe immer wieder zum Weiterleben überreden. Die einzigen, die recht robust der Hitze standhalten, sind die Tomaten. Ihre Blätter sind zwar auch etwas kümmerlich zusammengezogen, aber die Früchte reifen aus, und so konnte ich heute wieder eine Handvoll heißer Tomaten ernten. Eine aß ich gleich auf: warm vom Busch schmecken sie mir am besten.

Aber ach! Auch die Tomaten haben ihre Probleme: die eine sah an der der Erde zugewandten Seite aus wie gehäutet.

Ich kanns ihr nachfühlen. Zum Glück kann ich den größten Teil des heißen Tages im Haus verbringen.

Am Abend freue ich mich, wenn ein kühlendes Lüftchen vom Meer kommt, doppelt. In der Nacht kommt das Lüftchen dann von den Bergen, die am Tag schneller als das Meer aufheizen und in der Nacht schneller abkühlen. Dann lässt es sich gut auf der Terrasse aushalten.

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In der Zeichenschule (16): Hygeia (plus frühere Zeichnungen)

Der Kopf, den ich heute zu zeichnen versuchte, stellt Hygeia dar (Göttin der Gesundheit). Sie ist ein Standardthema bei Aufnahmeprüfungen zur Kunstakademie und hat so manchen Kandidaten zur Verzweiflung getrieben. Ich habe sie in meinem Leben schon des öfteren gezeichnet und kenne ihre raffinierten Gesichtsachsen. Wie ihr Gipskopf da unter dem Kunstlicht und Kunstbaum steht, wirkt sie klassisch-lieblich und nicht besonders kompliziert. Aber das täuscht.

Die Zeit reichte mir nicht, um die Zeichnung zu Ende zu bringen, doch mir gefällt sie auch so.

Ich habe Foto und Zeichnung auch wieder überblendet, wobei ich dem Foto etwas mehr Gewicht gegeben habe.

 

Ich habe auch frühere Zeichnungen der Hygeia herausgesucht.

IMG_3752Aphrodite und Hygeia

IMG_3766

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Skizzieren bei der Weinprobe und anderswo (tägliches Zeichnen)

Nach wie vor möchte ich, nach Klees Empfehlung, täglich mindestens einen Strich machen. Nicht immer gelingt es mir. Dennoch ist einiges in meinem winzigen Notizheft zusammengekommen, das ich heute zeigen möchte.

Bei der Weinprobe skizzierte ich die Menschen, die auf den Heubänken vor mir saßen bzw  in Gruppen zusammenstanden und sich unterhielten. Der Hintergrund wurde durch die dunklen Bäume gebildet. (schwarzer Kugelschreiber. Anklicken = Vergößern).

Menschen im Cafe (schwarzer Kugelschreiber)

Meine Hand mit Eulenbecher (blauer Kugelschreiber)

dünne Stämme vorm Fenster (Kohle auf Leinwand)

Kalamata, Altstadt mit Hutgeschäft (schwarzer Kugelschreiber, farbige Filzstifte)

 

 

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