Gleiches Motiv – unterschiedlicher Zeichenstil: die kleine weiße Kugelvase

12.12.

Auch die gestrige Kugelvase mit ihrem künstlichen Ilexzweig und getrockneten Gräsern hat mir schon öfter als Modell gedient. Ihre weißliche Kugelform findet sich auf vielen Zeichnungen, manchmal als Hauptmotiv, dann wieder als hübsche Nebensache. In meinem Archiv suchte und fand ich einige  Beispiele. Außer Zeichnungen sind es Bearbeitungen und Überblendungen mit Fotos.

Viel Spaß beim Gucken (und Suchen)!

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man die kleine Kugelvase gleich dreimal – inmitten von Eulen und Tigern (Januar 2020)

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Adventskalender (13.12.)

Was heute wohl hinter dem Türchen steckt? Ich mache es auf und sehe: eine Hand hält ein Keramik-Kunstwerk. Die Zeichnung ist so la la, ziemlich bunt und stumpf, die Buntstifte konnten die glänzende Glasur nicht wiedergeben. Und das Nachhelfen mit Filzstiften machte die Sache auch kaum besser.

Die Schwarz-Weiß-Zeichnung, die sich hinter den Farben verbirgt, finde ich diesmal fast gelungener

Ich hoffe, lieber Gerhard, du hast deine Keramik erkannt. Manche sagen ja, es sei blöd, ein Kunstwerk abzuzeichnen. Ich aber tue das gern, um es mir genauer zu betrachten und seine Schönheiten tiefer zu begreifen. So war es auch heute, selbst wenn das Ergebnis nicht ganz meinen Erwartungen entspricht. 

Die bisher geöffneten Türchen des Adventskalenders:

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Steine mit Lochmustern

Bestwetter heute, und da ein verabredeter Termin ausfiel, trolle ich allein zur weiten Bucht, wo der Sandova ins Meer mündet. Vom Sandova ist freilich nichts zu bemerken, selbst der Brackwassersee, der sich sonst im Winter zwischen Schilfwald und Steinwall bildet, ist vollkommen ausgetrocknet. Nur der Schilfwald ist noch da.

Der Brackwassersee im November vorigen Jahres

Ich setze mich auf die Kante des ehemaligen Brackwassersees und lausche den Vögeln, die hier wohnen. Sehen lassen sie sich nicht. In der Ferne plätschern Meereswellen gegen den Steinwall.

Beim Bummeln nehme ich immer mal wieder einen Stein in die Hand, möchte ihn mit nach Hause schleppen, lege ihn dann aber brav wieder zurück zu seinen Genossen.

Heute haben es mir die mit einem Lochmuster angetan.

Ich weiß immer noch nicht, wie es zu diesen unterschiedlichen Lochmustern kommt. Nur beim dritten Stein habe ich eine überzeugende Erklärung dafür. Du?

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Adventskalender (12.12.)

Und was steckt heute hinter dem Türchen des Adventskalenders? Ich öffne es und sehe meine kleine Kugelvase mit etwas kümmerlicher Befüllung, dazu auch das Buntstiftchaos auf meinem Schreibtisch.

Die Buntstifte und Filzstifte habe ich mir fürs neurografische Zeichnen besorgt, aber nun dienen sie mir auch bei der Gestaltung dieses Adventskalenders. Ich fand es angemessen, sie auch mal aufs Bild zu bringen.

Die offenen Türchen bisher:

 

 

 

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Gleiches Motiv – unterschiedlicher Zeichenstil: die Knochenvase

Im heutigen Türchen des Adventskalenders erschien eine Knochenvase mit Federn. Eine Knochenvase? fragte Bruni irritiert. Ja, antwortete ich ihr. „Warum gruselt es dich? Ich fand den schönen Knochen, vermutlich eines Rinds, und bemerkte, dass er stehen und als Vase dienen konnte. Knochen sind wie Federn, Muscheln, Schneckenhäuser, nur dass sie den Organismus von Innen stützen. Wir sehen sie bei lebendigen Organismen nicht, drum gruselt es uns, denn wir können bei ihrem Anblick nicht umhin, an den Tod zu denken. Aber beim Schneckenhaus oder der Austernschale denken wir es nicht.“

So brav wie im Adventskalender ist der Knochen freilich nicht auf allen Bildern. Es ist doch wahr, dass Knochen etwas gruselig wirken, weil sie ja nur in Erscheinung treten, wenn ihr Eigentümer tot ist. Vielleicht erinnerst du dich an das eine und andere Bild: Da gibt es einen „danse macabre“ von vier mal Knochenvase  in verschiedenen Bearbeitungen, und es gibt die „Hand mit Knochen“, die ich für Myriades Impulswerkstatt als Collagen gestaltet habe.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Erntewetter

Es ist Zeit, die Olivenernte einzubringen. Unsere Nachbarn sind schon schwer am Schaffen, denn das Wetter hat sich stabilisiert. Nachts regnet es noch sanft, aber am Tag ist es trocken und schön. Unsere Erntehelfer sind benachrichtigt, mal sehen, wann sie Zeit haben.

Wie klein wir Menschen doch sind, wenn man uns mit den Bäumen vergleicht. Auch unser Leben ist viel flüchtiger. Aber wir schlagen uns durch.

Die Katzen gleichen dem herabgefallenen Aprikosenlaub. Die goldgelbe Rasse hat sich durchgesetzt, von den hübschen Grauweißen mit den blauen Augen ist uns nur einer geblieben. Die Mutter von allen, Prinkipessa mit dem grau-rötlichen Pelz, ist unnahbar geblieben. Zwei grauweiße Schwestern gibt es,  Fritzis Schwester Frieda ist auf dem Bild, Fritzi selbst zieht das Haus vor.

Das unbewegte Meer glänzt und spielt mit den Farben des Himmels.

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Adventskalender (11.12.)

Und was zeigt sich hinter dem heutigen Türchen? Die Knochenvase mit einem Strauß Federn. Beides – der Knochen, den ich als Vase benutze, und die Federn – wurden einst von lebenden Wesen organisch aufgebaut, das eine, um Stabilität und Bewegung, das andere, um Wärmung und Fliegen zu ermöglichen. Nun sind es tote Gegenstände, aber immer noch fühle ich, wenn ich sie in der Hand halte, die starken Bildekräfte, die sie einst hervorbrachten.

Der bisher schon geöffneten Türchen des Adventskalenders:

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Drabble: Über Idole und Menschen (kata-strophisch)

Zum heutigen Drabble hat uns Gerhard von „Kopf und Gestalt“ eingeladen, von ihm stammen auch die drei Wörter, die in einem Text von genau hundert Wörtern einzusetzen sind. Die Wörter sind Radar – beschreiben – individuell. Mein Text bezieht sich auf ein aktuelles Geschehen, ist aber nicht darauf beschränkt.

 

Ein Flugzeug verschwindet vom Radar

Jeder weiß, wer der Insasse war.

In Reden, die man mit Schrecken gewürzt

Beschreibt man erfreut, es sei abgestürzt.

Tot sei die Besatzung mit Mann und Maus

Das sei auch das Beste, die Geschichte sei aus.

 

Ist denn dies Leben rein gar nichts wert?

Ist es nicht Macht, was so mancher begehrt?

Ist individuell die Schuld, die den Mächtigen trifft?

Ist es im Blut nicht der vielen, das Gift?

Wenn einer verschwindet, wer folgt ihm dann wohl?

Ist es ein Mensch oder erneut ein Idol,

 

Das man verflucht

Und ein neues sich sucht?

 

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Adventskalender (10.12.)

Ein neues Fensterchen geht auf. Heute ist es … ein Hufeisen! Na, wenn das kein Glück bringt!

Ich habe sogar zwei im Atelier, die irgendein Huftier verloren hat. Aber warum glaubt man eigentlich, dass Hufeisen Glück bringen? Ich lese nach:

Um die Hufe der wertvollen Tiere zu schützen, wurden die Hufeisen erfunden. Und die Menschen dachten, was das Pferd schützt, kann auch sie schützen und zu ihrem Glück beitragen. Wenn also die Tiere ein Hufeisen verlieren und man es findet, soll das Glück bringen.“ (Quelle) Außerdem ist es aus Eisen, und Eisen war ein begehrtes Metall, das man wieder einschmelzen konnte, um daraus eine … Waffe zu machen. Ich zeichne es lieber.

Und hier nun wieder die offenen Türchen des Adventskalenders:

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Gleiches Motiv – unterschiedlicher Zeichenstil: Hand und Blatt

Heute war eine Hand mit Aprikosenblatt im Adventskalender. Wieder hatte ich Lust, ein paar der Blätter mit anderen Blättern zusammenzustellen, um sie zu vergleichen.

Die Blätter stammen aus unterschiedlichen Jahren. Immer wieder reizten mich ihre Formen zum Zeichnen. Und gelegentlich zeichnete ich auch meine Hand, die ein solches Blatt hielt.

Hier die Beispiele, die ich im Archiv fand, Blätter mit und ohne Hand. Gezeichnet habe ich mit Bleistift oder Kugelschreiber. Eine Zeichnungen ist digital eingefärbt.

 

 

 

 

 

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