Tägliches Zeichnen: Ziegenschädel und Vase

Als ich heute im Atelier saß, bekam ich Lust, mal wieder zu zeichnen. Aber bald stellte ich fest, dass meine neue Ordnung noch nicht sehr funktional ist.  Wo sind die Zeichenblöcke? Wo ist ein Kugelschreiber? Warum schreibt der nicht? Ach, der ist nicht schwarz? Warum sind die Buntstifte nicht angespitzt? Kohle? …  Ich stellte einen der Ziegenschädel und eine Vase auf den runden schwarzen Tisch und zeichnete einfach los mit den Stiften, die mir unter die Finger kamen.

Geht doch!

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Archivbild der Woche. 2.3.2018: Artemis Orthia in uns

Gestern kam ich nicht dazu, im Archiv zu stöbern. Doch möchte ich den Sonntag als Tag fürs Archivbild (ein Projekt von Heide, Puzzleblume-Blog) beibehalten, also schaute ich heute nach Bildern vom zweiten Dritten. Da stieß ich auf den Artemis-Tempel von Bravron, den wir damals besuchten, um dort den Mythos der Iphigenie aufzustellen. Iphigenie (älteste Tochter der Klythaimnestra und des Agamemnon) wurde bekanntlich wie ein Opfertier getötet, damit die Flotte nach Troja aufbrechen konnte, um eine andere Frau (Helena, Ehefrau des Agamemnon-Bruders Menelaos) aus Troja zurückzuholen. Das Grab der Iphigenia befindet sich dem Mythos nach in Bravron.

Iphigenie, Grab Vravron

Grab der Iphigenie in Vravron

 

In dem damaligen Post spreche ich über die Verkrüppelung der Frau, Herzstück aller religiösen Dogmen, und über die Göttin Artemis (hier). Und schreibe:

In Sparta stand ein hölzernes Bild der Artemis Orthia: Artemis die aufrecht Stehende. Ορθός (orthos) heißt : aufrecht, richtig, recht (vergl. Orthographie, Orthodoxie).

Diese ORTHIA verkörpert, so meine ich, die Aufrichtekraft der Frau. Ihr Rückgrat wurde, wenn sie, schon als Kind verheiratet, rechtlos, demütig, ein Gegenstand des Mannes war, angepasst, gebeugt. War sie nicht gefügig, wurde sie verstoßen, ins Kloster gesperrt, als Hexe verbrannt, oder im Sand vergraben und gesteinigt.

Und doch ist sie unzerstörbar. Das ist Artemis in ihr. In allen Frauen. In uns allen.

Die aufrechte Haltung – gepaart mit Fürsorge, Milde, Freundlichkeit gegenüber den Kleinen und den Tieren -, das ist es, was Artemis in uns bewirkt, wenn wir sie und uns selbst in ihr ehren.“

Besonders freue ich mich, dass dieser Archivfund sich so schön mit meinem heute am Meer aufgerichteten Stab verbindet. Sich aufrichten, aufrecht stehen, aufrecht leben: das ist ein Hauptthema für uns alle, egal ob Mann oder Frau.


 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Reiner Montag ohne Wind

Am „Reinen Montag“ – Ende des Karneval – lässt man eigentlich Drachen steigen, und genau das hatten wir auch heute vor.

Doch wenn das Meer so still dem Mittag entgegenträumt, hat es wenig Sinn, den Drachen aus dem Lager zu holen, seinen Schwanz zu richten und auf Wind zu hoffen. Also ließen wir ihn zu Haus und schauten nur mal am Meer vorbei, was die anderen Drachensteiger so trieben.

Die kleineren Jungs versuchten es vergeblich, ihre modernen Fluggeräte, die mehr Flugzeugen als dem herkömmlichen sechseckigen „αιτος“ (Adler, so heißen die Drachen hier) gleichen, in die Luft zu bekommen. Immerhin hatte ein Papa Erfolg.

Am Strand pflanzte ich einen langen Stab auf, den ich gefunden hatte, um die Senkrechte im Waagrechten zum Ausdruck zu bringen.

Im Minimarket kauften wir eine Langana (flaches ungesäuertes Brot, das speziell für diesen Tag gebacken wird), fuhren heim und deckten den Tisch im Hof mit guten Dingen, die zu Beginn des Fastenmonats erlaubt sind: grüner Salat, Rote Beete, Fischlein mit Zwiebeln, rosa Fischrogencreme, Langana, dazu tranken wir ein Glas guten Weißwein, umringt von fünf  Katzen.

 

 

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Sei mir willkommen, März! Vier der Stäbe als Monats-Begleiter

In der dritten Raunacht, am 28. Dezember 2024, zog ich eine Tarotkarte als Begleiterin für den Monat März. Es waren die „Vier der Stäbe“.

Stäbe werden mit Frühlingszeit und dem Element Feuer assoziiert. Das passt richtig gut! Wasser hatte ich im Januar, Erde im Februar, jetzt also das Feuer. Und Feuer bedeutet Mut, Enthusiasmus, Tatkraft, Initiative, neues Wachstum. Klingt gut, finde ich.

Die Vier der Stäbe versprechen den erfolgreichen Abschluss eines wichtigen Projekts und fröhliches Feiern mit Freunden.

Nun benutze ich die Tarot-Karten ja nicht als Profezeiung, sondern als Aufforderung und Lernaufgabe für den entsprechenden Monat. Im Februar habe ich das Ass der Münzen verstanden als Aufforderung, mein Atelier neu zu gestalten. Nun bin ich damit fertig, und logischer Weise steht nun an, dass ich ein Atelierfest mache, von dem ich schon lange träume. Ich weiß natürlich, dass das wieder mit einer Menge Stress verbunden sein wird – und den will ich eigentlich nicht. Oder kann ich ein Fest organisieren, dessen Vorbereitung mich nicht stresst,sondern mir Freude bereitet?

Die neurografische Zeichnung, die ich gleich nach dem Ziehen der Karte im Dezember machte, ist sehr kindlich. Als Kind habe ich keine Feste organisiert, sondern die Mama organisierte sie, oder ich wurde von anderen Kindern eingeladen. Das war ideal.

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Jetzt aber muss ich wohl selbst ran. Und habe ein wenig Angst davor. Ich machte daher heute eine neurografische Zeichnung, um mich selbst zu ermutigen und zu stärken. Zugleich überlegte ich, wer oder was helfen könnte, damit das Fest gelingt.

In die Mitte der Zeichnung setzte ich das „Atelier“, darüber mich. Dann gibt es noch Kreise fürs „Fest“, für „Workshop“, „Malen, Zeichnen, Atelier benutzen“, „Freunde“, „Besucher“, „Garten“. Ins Zentrum des „Atelier“-Kreises habe ich das Dreieck gesetzt, das in der Tarotkarte ein rotes Turmdach ist. Ich habe es in den Farben des Feuers (Freude, Begeisterung) eingefärbt. Die Vier Stäbe habe ich senkrecht als schwarze Schlangenlinien gezeichnet, an denen sich das Grün hochrankt. Sie sollen dem Ganzen als Stützen dienen. Übers Bild versprenkelt sind rote Blüten, ähnlich den jetzt überall im Grünen blühenden roten Anemonen. Es entstand auch ein rotes Herz im Kreis der „Freunde“. Darüber freue ich mich besonders, denn ohne die Freunde wird es nix mit dem Fest.

 

 

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: frühlingshaftes Farbspektrum

Drinnen und draußen ist meine Welt bunter geworden. Im frisch gestrichenen, sauberen, aufgeräumten Atelier habe ich neue Sitzkissen und die gewaschenen Flokati ausgelegt.

Draußen herrschen das vorfrühlingshafte Weiß und Gelb im Grün vor.

Die weißen Asphodelen sind nun überall am Aufblühen.

Auch viele andere Farben haben sich inzwischen zu Wort gemeldet: das Rot der Anemonen, das Blau des Ehrenpreis, das helle Violett einer Zistrose, eines Knabenkrauts und anderer kleinen Blüher mischt sich ins frühlinghafte Farbspektrum-.

In unserer Taverne stand ein Sträußchen wilder Iris auf dem Tisch. Und so pflückte auch ich ein Sträußchen und stellte es auf den Tisch im Atelier.

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Royuschs Würfelspiel: F wie fünf Finger

Roland hat uns eingeladen, an jedem 1. des Monats eine Zahl zu würfeln und dann ein Foto zu posten, dessen Motiv mit dem entsprechenden Buchstaben im Alphabet beginnt. Ich würfelte eine sechs. Der sechste Buchstabe des deutschen Alphabets ist F. Und da ich grad mit der Aufräumarbeit im Atelier fertig war (jetzt aber wirklich!) und eindrucksvoll schmutzige Hände hatte, machte ich ein Foto von den fünf Fingern meiner linken Hand.

Ich mag meine arme linke Hand, die schon einiges mitgemacht hat. Den kleinen Finger habe ich mir mal gebrochen, und Zeige- und Mittelfinger hatte eine Arthrose in ihrem Schraubstock und verdrehte sie. Nichtsdestotrotz ist die Hand mit ihren fünf Fingern ein vollwertiger Lebenshelfer. Fast alles kann sie, was eine Hand so können soll: Zeichnen, Bälle werfen, Schneiden, Greifen… Ich bin Linkshänderin, wurde aber als ABC-Schützin auf rechts umgepolt. Also hat auch die rechte Hand eine wichtige Funktion und ein Foto verdient.

 

 

 

 

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Kleine Beobachtungen am Segelhafen: Knoten und Spiegelungen

Den neuen Monat habe ich an einem meiner bevorzugten Orte begrüßt: am Segelhafen von Kalamata. Meinetwegen könnte es auch in irgendeiner anderen Stadt sein, hauptsächlich Hafen. Zwei so nur an Häfen zu findende Anblicke konkurrieren um meine Aufmerksamkeit: die verknoteten Taue und die Spiegelungen im Hafenbecken.

Immer versuche ich, den Verschlingungen der Taue zu folgen, sehe im Geiste den Hafenarbeiter oder Schiffer, der diese Knoten fachmännisch schlingt, vor langer Zeit schon, denn inzwischen sind Tau und verrostendes Eisen kaum noch zu trennen. Erinnerungen tauchen auf aus einer Zeit, als ich die Knoten der Schiffer lernte und selbst Boote vertäute, lang lang ist’s her.

Spiegelungen sind natürlich schön, aber nicht nur das.

Sie halten mich ganz ähnlich wie  die Taue beschäftigt: Ich versuche immer wieder, das Spiegelbild mit dem gespiegelten Gegenstand abzugleichen. Was spiegelt sich da?

Und wie erklären sich diese ganz besonderen, einmaligen Verformungen?

Manchmal ist das recht rätselhaft….

und bleibt es auch, wenn der gespiegelte Gegenstand mit ins Auge gefasst wird. Oder verstehst du, wie das blaue Herz indie Spiegelung kommt?

 

 

 

 

 

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Impulswerkstatt: Über Altersweisheit und Alterstorheit nach Friedrich Torberg

Ein letzter Impuls, den ich noch nicht bedient habe:

„Man kann im Alter entweder weise werden oder verblöden. Die häufigste Form der Altersblödheit besteht darin, daß man sich für weise hält.“
Friedrich Torberg

Diesen Satz will ich schnell noch kommentieren, bevor diese Impulswerkstattrunde, liebe Myriade, vorbei ist. Ich mache es kurz und böse.

 

Ist der Satz ein Aperçu*, oder, da offenbar schriftlich festgehalten, sogar ein Aphorismus?

Vielleicht, aber ein blöder. Eine Weisheit, die ich blöde finde. Sie kommt bombastisch daher und spricht ihr Urteil, als wären die Menschen Linsen, und der Herr Torberg Aschenbrödels Täubchen. Kennst du doch, das Märchen: die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Mit wem oder über wen spricht Herr Torberg eigentlich? Meint er sich selbst? Dann würde sein Satz von einer geradezu sokratischen Selbsterkenntnis zeugen: er merkt,  dass er alt und blöd wird und hält sich (deshalb?) nicht für einen Ausbund der Weisheit, ergo ist er trotz seiner zunehmenden Blödheit weise. Kann natürlich auch sein, dass er nur mit seiner angeblich fehlenden Weisheit kokettiert, denn er spricht ja, als wüsste er Bescheid, als wäre er weise, auch wenn er das natürlich nie zugeben würde, da er sonst ja doppelt blöde wäre.

Falls er aber nicht über sich selbst, sondern über alternde Menschen im allgemeinen spricht? Dann wäre er ein Beispielsfall für die Gültigkeit seiner Theorie: ein Altersverblödeter, der sich für weise hält.

Vielleicht ist er aber noch gar nicht alt und spricht über etwas, das er gar nicht aus eigener Erfahrung kennt? Dann ist er einfach nur anmaßend.

Wenn ich mal vom Inhalt absehe: was ist das eigentlich für eine logische Figur, in der solche Urteile daherkommen? Es wird ein Gegensatz konstruiert, dessen Elemente sich ausschließen (entweder A oder B, weise oder blöd, tertium non datur). Wenn nun der B daherkommt und behauptet, er sei A, dann …, ja dann ist er freilich erst recht B.

Und ich? Was bin ich denn nun? Alt bin ich, das ist unbestreitbar, bin ich nun auch verblödet? oder weise? oder doppelt verblödet, sofern ich mich für weise halte?

Darauf ein Gläschen vom Weine von Kodnar.

*Aperçu, auch Bonmot oder Sentenz genannt, bezeichnet eine prägnante Bemerkung, die auf einen geistreichen oder scharfsinnigen Einfall zurückgeht. Wird es schriftlich festgehalten, kann das Aperçu mit seiner sprachlichen Prägnanz als literarischer Aphorismus fungieren. (zitiert nach Wikipedia)

 

 

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Impulswerkstatt: Mosaikstück Fenster

Es wäre sehr schade, wenn der Mosaikstein „Fenster“, den du, liebe Myriade, uns für diese Impulsrunde vorgegeben hast, verschwinden würde, ohne dass ich etwas dazu beigetragen hätte. Denn Fenster faszinieren mich, in diesem Blog gibts -zig Einträge dazu: Mal schaue ich aus einem Fenster, dann wieder durch eins nach innen, mal mache ich einen Rundblick durch alle sieben Fenster unserer Wohnraums, dann wieder konzentriere ich mich auf Spiegelungen oder geometrische Formen….

Parathyra – Nebentüren- heißen die Fenster auf griechisch (thyr ist das altgriechische Wort, indogermanisch, deutsch :tür, heute ist das italienisch-stämmige porta üblich). Aber bevor ich abdrifte, mache ich hier einen Punkt und poste nur ein Lieblingsbild:

Das alte Fenster einer vergessenen Fabrik träumt vom Meer.

Es handelt sich um eine Fotomontage: die zerbrochenen Scheiben habe ich mit einem Foto einer Meeresoberflüche überblendet.

 

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Was wurde aus dem Ass der Münzen? Neurografischer Februar-Rückblick

Im vergangenen Dezember während der Raunächte habe ich jede Mitternacht eine Tarotkarte gezogen. Sie sollte mir für die entsprechenden Monate des Jahres 2025 eine Art Lernprogramm mitgeben. In der zweiten Raunacht zog ich das „Ass der Münzen“.

Die Münze wird dargestellt als Kreis (Erdkreis), darin eingeschlossen das Pentagramm (der Mensch mit seinen fünf Sinnen). Ich, als Mensch, kann mir die Schätze der Erde aneignen, kann sie nutzen und umgestalten. Ich kann mir einen Rosengarten erschaffen oder eine Müllhalde. Es liegt ganz in meiner Hand.

Kurz: Der Mensch ist seines Glückes Schmied.

Ich machte in der zweiten Raunacht eine erste neurografische Zeichnung dazu,

Am 2. Februar zeichnete ich die Karte erneut, unsicher, ob ich mich der Erde überhaupt noch aktiv gestaltend oder nicht vielmehr rein kontemplativ zuwenden sollte.

 

Dann aber entschloss ich mich auszuprobieren, wie es ist, mich noch einmal tiefer in der Erde zu verwurzeln und die sich mir bietenden Gestaltungsmöglichkeiten bewusst und kräftig zu ergreifen.

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Und was wurde daraus? O, eine ganze Menge! In der ersten Februar-Woche nahm ich nach längerer Abwesenheit die Wohnung und das Umfeld in Maroussi wieder in Besitz, erneuerte Beziehungen in Athen, besuchte Freundinnen, Ausstellungen und eine poetisch-musikalische Darbietung.

Zurück in der Mani verlangsamte sich das Tempo, denn wegen einer Zahnoperation war ich etwas lahmgelegt. Die Renovierung des Ateliers stand noch aus. Also verlegte ich mich aufs Zeichnen von Insekten nach Fotos und eroberte mir dadurch ein neues Stück Natur. Ich nahm auch meine Beziehungen in Kalamata wieder auf, lernte neue Menschen kennen, ging Paneurhythmietanzen, Schwimmen und in die Zeichenschule, machte größere Spaziergänge, kümmerte mich um den Garten – und dann begann das Streichen des Ateliers und der anderen verrußten Räume, begannen das tägliche Putzen und Besorgen und Aussortieren und Ordnen.

All diese Tätigkeiten machten mich zufrieden und glücklich. Das Ass der Münzen: ich habe es für mich gewonnen.

Die Abschlusszeichnung von heute Nacht: durch tiefes Blau (loslassen, weggeben) arbeitet sich eine starke rote leicht ansteigende Energie vor. In ihrem Inneren steckt die Münze (das Pentagramm im Kreis) und atmet Frühlingsfarben ein und aus.

Viel geregnet hat es in diesem Monat, und die Natur schwelgt in Grün, im Garten gibt es ein paar neue Blümchen …

Und das Atelier beginnt täglich ein wenig mehr Gestalt anzunehmen.

Voller Zuversicht begrüße ich den Monat März, in dem mich die fröhlich-festliche Karte „Vier der Stäbe“ begleiten wird.

 

 

 

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