Tägliches Zeichnen: Insekten nach Blogger-Fotos. Schmetterling auf Kinderjacke

Gerhard veröffentlichte am 20.2.2025 Schmetterlings-Fotos, die er vor zwei Wochen im Frankfurter Palmengarten aufnahm (hier). Bei einem Falter handelt sich um ein besonders schönes Exemplar der Dryadula phaetusa. Der Name wurde der griechischen Mythologie entliehen: Dryadula ist eine zärtliche Verkleinerungsform von Dryade, einer Baumnymphe, die sich vorwiegend mit Eichen=drys verbindet, und Phaitusa ist eine Tochter des Sonnengotts Helios, in der Bedeutung „blendend heller Strahl“.

Dieses feine Tierchen sitzt auf einer farbenfrohen Kinderjacke, als Gerhard es fotografiert. Kommentierend schreibt er dazu: „… was beweisst, daß Farben – noch dazu in unserem Spektrumsbereich – wesentliche Signale darstellen“.

Für meine Zeichnung habe ich zwei verschiedene Farbstifte benutzt: den Schmetterling zeichnete ich mit Buntstiften, die Jacke mit Filzstiften. Dadurch wollte ich den Unterschied zwischen den Natur- und den Chemiefarben betonen. Dem Schmetterling scheint dieser Unterschied wurscht zu sein: Hauptsache Farbe!

Dryadula Phaetousa

.Die bisherigen „Insekten nachFotos“:

Die Kellerasseln habe ich aus dieser Rubrik rausgenommen, weil es keine Insekten, sondern Kerbtiere sind. Sie rangieren nun unter „Tiere nach Blogger-Fotos“. Da gibt es  zwei: Jürgens Frosch und Heides Asseln.

Veröffentlicht unter Insekten nach Fotos, Kunst, Leben, Materialien, Meine Kunst, Natur, Tiere, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 11 Kommentare

Impulswerkstatt: Die Kämpfer sind müde.

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/12/img_0793.jpg

Rede eines müden Kriegers

Kameraden, gegen wen, für wen und warum sollen wir weiterkämpfen? Sind wir am Ende die Idioten, die für einen Imperator in der Ferne bluten sollen? Schön und gut, die funkelnagelneue Ausstaffierung mit Schilden, aber die allein bringt ja noch nicht den Sieg. Nicht mal für die Verteidigung reicht es, wenn die Angriffswaffen fehlen. Außerdem, was bringen selbst die besten Waffen? Am Ende geht es immer um uns, die Kämpfer, um unsere Wut, unsere Disziplin, unsere kämpferische Energie.

Gebt es ruhig zu: wir sind müde. Wir wollen nach Haus, zu Weib und Kind. Wenn es das Haus noch gibt und Weib und Kind sich nicht verloren haben in den Weiten der Welt, während wir fernen Befehlen gehorchten.

Wir sind müde. Legen wir die Rüstung ab, sie beengt nur den Atem. Legen wir die Helme ins Gras, sie behindern nur das Denken. Die Schilde sind schwer, legen wir auch sie nieder, noch können wir es. Wieviele unserer Kameraden ruhen nun unter ihren Schilden und werden nicht mehr aufstehen.

Zu lange schon kämpfen wir zu Fuß und im Schlamm der Geschichte, während andere auf dem Hohen Ross sitzen und uns Befehle erteilen. Lasst uns heimgehen, Kameraden. Es reicht. Genug. Schluss. Oder wollt ihr einen weiteren Sommer in Sümpfen, geplagt von Mückenschwärmen,  einen weiteren Winter in klirrender Kälte und Schneestürmen erleiden? Damit sich am Ende die Herren der Welt die Hände reichen und ihre Geschäfte abwickeln über unseren Gräbern?

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt Januar-Februar 2025, Bild 4 (Fotografie oben).  Das Legebild machte ich in Erinnerung an den griechischen Widerstand gegen die deutschen Besatzer, 1941-44.

Veröffentlicht unter Ökonomie, Geschichte, Impulswerkstatt, Krieg, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Politik, Psyche | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 22 Kommentare

Tagebuch der Lustbarkeiten: Es geht voran im Atelier!

Sehr fleißig war ich die letzten Tage, und es zeigen sich langsam auch Ergebnisse. So sah es vor drei Tagen im Atelier aus:

und so jetzt.

Die Anstreicherei ist nun beendet – heute war als letztes der kleine Raum mit dem Heizölcontainer dran -, und jetzt ist Schluss.

Schluss ist freilich noch nicht mit der Wiedereinrichtung des Ateliers. Gestern waren u.a. die gerahmten Bilder dran: Der Putzlappen war weiß gewesen…

Die hinter Glas befindlichen Bilder sind freilich meine geringste Sorge. Die Leinwände lassen sich nicht so einfach reinigen, da muss ich sehen, welche noch brauchbar sind und welche ich nun doch endgültig ausrangieren muss. Dafür lasse ich mir Zeit. Bis dahin verstaue ich die Bilder provisorisch. Heute habe ich den Arbeitsplatz, den mein Mann sich im Raum hinter dem Atelier eingerichtet hat – er arbeitet natürlich gewöhnlich nicht dort, hat aber einen Teil seiner Bibliothek hier unten ausgelagert – … also ich habe diesen Platz, der total mit Leinwänden vollgestopft war,  freigeräumt.

Die Leinwände stapeln sich nun in meiner Bibliotheksecke.

Macht nichts! Ich komme sowieso nicht dazu, mich um diese Bücher zu kümmern. Im Atelier selbst habe ich immerhin die Bücher meines dortigen Bücherschranks saubergewischt und neu eingeordnet.

So, ich hör schon auf! Muss ja nicht jeden Arbeitsschritt dokumentieren. Im übrigen habe ich zwar Rückenschmerzen, bin aber guter Dinge, denn nichts ist befriedigender, als durch seiner Hände Arbeit eine Verbesserung und Verschönerung seiner Lebensverhältnisse zu erreichen. So sinnierte ich, bei einem Glas Wein meine Tagesleistung überblickend.

Sonst so? Ich besorgte Stiefmütterchen und ein paar Knollen und Zwiebeln -Dahlien, Fresien, Lilien – und setzte sie im Gartenstück neben der Treppe, die zum Atelier führt, ein. Schließlich soll ja auch das Umfeld schöner werden. Passenderweise fing es wenig später an zu schütten.

Gestern war ich im Kaufhaus, um neue Sitzkissen zu besorgen – die alten sind zu verrußt. Man sieht die neuen auf dem obersten Bild: gelb und grün sind sie, aus China, und kosten pro Stück 2.95. Vorher war ich am Meer Paneurhythmietanzen, und weil ich mich schmutzig und verschwitzt fühlte, sprang ich danach kurzentschlossen ins Wasser und schwamm ein paar Runden. War kalt, aber sehr belebend. Das heutige Zeichnen nach Modell ließ ich ausfallen, dafür reichten die Kräfte nicht mehr.

Gute Nacht allseits!

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Fotografie, Leben, Psyche, Tagebuch der Lustbarkeiten | Verschlagwortet mit , , , , | 20 Kommentare

Dienstags-Drabble: Das Spiel ist aus, die Kulissen werden abgeräumt (kata-strophisch)

Das heutige Drabble, das Heide vom Puzzleblumen-Blog organisiert, soll die Wörter Requisiten, tragen und inmitten enthalten. Insgesamt soll der Text aus genau 100 Wörtern bestehen.  Ich reimte einen kata-strophischen Kommentar zu den grad beendeten Wahlen.

Die Schnipsel stammen von Andrea Heming (https://frauhemingistunterwegs.wordpress.com/

„Wie fandst du denn das Stück, das man

mit so viel Wörtern uns seit fünfzehn Wochen

anpries, als wär’s der große Knüller, Jan?

Tagtäglich hat mans im TV besprochen.“

 

„Ich fands, wenn du mich fragst, beschissen,

die Kneipe hier im Ort ist schicker

der Saal war öd, und billig die Kulissen.

Die Obrigkeiten sind schon üble Knicker.“

 

„Und all die Zettel, die die Namen tragen

Die man dann wählen soll, doch kennt man sie?

Ich nahm dann die, die ganz inmitten lagen.

Vielleicht wird es ne sechs, man weiß ja nie.“

 

„Ja, Traudel, hoffen  wir

Und jetzt ein kühles Bier.“

Die Papiere schenkte mir Susanne Berkenkopf (https://laimperialfeng.wordpress.com/)

Veröffentlicht unter Allgemein, Commedia dell'Arte, Drabble, events, Katastrophe, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Politik | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 9 Kommentare

Tagebuch der Lustbarkeiten: Abendstimmung am Hafen

Als ich vorhin aus dem Kaufhaus „Jumbo“ ins Licht des Abends hinaustrat, schaute ich mich um, fasziniert von der Mischung aus buntem Kunstlicht und farbigem vergehendem Tageslicht. Reine Magie!

Blick über das Hafenbecken von Kalamata

und hinüber zu der schön renovierten Häuserzeile, in der Hafenpolizei und andere Behörden untergebracht sind.

 

Warum ich dort war, und was vorher und danach noch geschah, will ichjetzt nicht auch noch erzählen. Morgen vielleicht.

 

 

Veröffentlicht unter Architektur, Fotografie, Leben, Tagebuch der Lustbarkeiten, Zwischen Himmel und Meer | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare

Tägliches Zeichnen: Insekten* nach Fotos. Kellerasseln

(*nachträgliche Vorbemerkung: Insekten sind die Kellerasseln nicht, sondern Kerbtiere, und das heißt: eine Art Krebse. Sie haben sich langsam aus dem Wasser herausentwickelt, atmen aber immer noch mit einer Art Kiemen. Das alles wusste ich nicht, als ich den Beitrag zu schreiben begann. Über Gerhards link unten und Almuths Verlinkung dort (https://naturaufdembalkon.wordpress.com/2017/09/26/von-krebsen-und-spinnen/) habe ich noch mal was dazugelernt. Ist schon toll, das Bloggen!)

—-

Als ich die Fotos von Kellerasseln sah, die Heide (Puzzleblume) heute veröffentlichte (hier), schaute ich schnell hin, las auch den Text und wollte weiterblättern, denn Kellerasseln? Igitt! Dies wimmelnde blinde Volk, dass sich in feuchten verwahrlosten Ecken rumtreibt, gehört nicht grad zu meinen Lieblings-Mitgeschöpfen. Doch dann rief ich mich zur Ordnung: Was weißt du eigentlich über Kellerasseln? fragte ich mich streng. Vermutlich nichts.

Ich las also nach, was es über Kellerasseln zu wissen gibt, und war beeindruckt. Nützlich sind die Kleinen! Wären sie nicht, würde sich der vergammelnde Grünabfall, würden sich totes Holz und angefaulte Kartoffeln nicht in fruchtbaren Humus verwandeln. Und wieso sagst du, sie seien hässlich? Schau sie dir doch mal genauer an! Dieser glänzende wohlgeformte Panzer würde so manchen Krieger besser kleiden als das Zeug, das er sonst trägt. Dennoch! Erstens mag ich Krieger nicht besonders, und zweitens erschreckt es mich, wenn Wesen massenhaft auftreten. Drittens sind Wesen, die am liebsten fern des Sonnenlichts leben, wenig ansehnlich, und selbst der schönste Panzer kann mich nicht überzeugen – Nützlichkeit hin oder her.

Dennoch setzte ich mich brav vor Heides Foto und zeichnete es sorgfältig ab. Und befand, dass es mir etwas bringt, nicht nur die Formensprache der oberirdischen hübschen und skurrilen Insekten, sondern auch die Sprache der im Verborgenen arbeitenden „Verdauungsorganismen“ zu entziffern. Hier ist meine Zeichnung.

 

Alle bisherigen Zeichnungen dieser Serie:

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Insekten nach Fotos, Kunst, Leben, Meine Kunst, Natur, Psyche, Transparenz, Umwelt, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , | 13 Kommentare

Alphabet der Materialien: F. Von Feder bis Farbe

Als ich gestern durch Heides Archivbild-Projekt auf meine vor sieben Jahren begonnene und dann abgebrochene Reihe „Alphabet der Materialien“ stieß, schwor ich mir, baldmöglichst daran weiterzustricken. Sonja gab mir im Kommentar dann noch einen Anstoß. Also frisch ans Werk!

Mein letzter Eintrag vom Mai 2018 betraf den Buchstaben E und die Materialien Ebenholz, Eisen, Elfenbein, Erde.

Heute ist also F dran, und als einziges Material fiel mir Feder ein, das meine Zudecke füllt, damit ich es schön warm habe, und in vielfacher Form als Fundsache auf dem Kamin steht.

 

Dass Federn auch als Sonnenuhren dienen können, ist wohl weniger bekannt.

IMG_2888   

Federn haben mir natürlich auch schon als Motiv für Zeichnungen gedient, zum Beispiel diese Federchen (Kugelschreiber-Zeichnung mit e-Farbverstärkung)

Federn aus Stahl haben die Vogelfeder als Schreibgeräte weitgehend verdrängt, um nun ihrerseits zu Seltenheiten im Normalhaushalt zu werden. Ich habe noch welche, um  Federzeichnungen anzufertigen.

Aber sind solche Stahlfedern überhaupt „Materialien“ im eigentlichen Sinne? Auch alle anderen F-Gegenstände, die mir im Haushalt auffielen, gehören zwar zu den stummen Dingen, die mir so nützlich zur Seite stehen, sind aber keine Materialien im eigentlichen Sinne. Oder wie siehst du das?

Hier meine Fundsachen beim Rundgang durch die Wohnung:

Fireset zur Feuermachen und Kaminreinigen. Feuerholz.

Fliesen  ……………………………………………………  und Fliesdecke

Faden, ………………………………. Filzpantoffel ………………………  und Fotopapier

und natürlich meine geliebten Farbstifte von Faber-Castell.

Doch warte: die Wandfarbe, mit der ich heute eine Wand meines Ateliers in leichtem Aprikosenton habe streichen lassen, die könnte durchaus als Material durchgehen!

Die weiße Farbe, die noch im großen Topf herumsteht, sofern sie nicht auch schon auf den Wänden gelandet ist, möchte ich ebenfalls hier einreihen.

 

Veröffentlicht unter Alltag, Alphabet der Materialien, Fotografie, Kunst, Leben, Meine Kunst, Natur, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Deutsche politische Landschaft – neurografisch

Ich konnte mich gestern, fern von Deutschland, relativ entspannt vor den TV setzen und die Wahlergebnisse verfolgen. Selbst habe ich nicht gewählt, habe auch keine ausgesprochenen Partei-Präferenzen. Ich schaute einfach und ließ meinen Stift über das Blatt wandern, um möglichst ohne bewusste Manipulation das neurographisch „mitschreiben“, was sich mir darbot.

Ich zeichnete also, während ich die Nachrichten verfolgte, unterschiedlich große Kreise für die im Bundestag vertretenen Parteien sowie einen Regierungskreis. Von links nach rechts: CDU/CSU, SPD, Regierungskreis, darüber AfD, rechts vom Regierungskreis dann Linke und Grüne. Die Einflussbereiche der Parteien und ihrer Programme malte ich farbig aus, ihre Beziehungen zueinander deutete ich durch Linien an. Alle Linien und Farben laufen durch den Regierungskreis, denn auch wenn es nicht für alle Parteien zur Regierungsbeteiligung kommt, üben ihre Weltsichten und Programmpunkte doch Einfluss auf die Regierungsgeschäfte aus. Man muss mit ihnen rechnen.

Bei der Ausgestaltung der Zeichnung ging ich, wie schon gesagt, rein intuitiv und ohne Parteinahme vor. Erst als ich das Bild betrachtete, entdeckte ich allerlei: Da sah ich eine verkappte Liebesbeziehung zwischen Schwarz und Blau. die ich verdeutlichte. Ich bemerkte auch wachsende Einflussfelder von Rot  und Blau. Rot herrscht im unteren, also dem bodennahen, materiellen Bereich, blau im oberen, im Bereich der Ideologien und Gedankenformen. Das Rosa der SPD durchfließt mittig als schmales Band den Regierungskreis, der von schwarz-blau-grünen Tönen dominiert wird, und fließt dann weiter, geht auf im Rot. Die schwarzen und blauen Kräfte sind weitgehend in der linken Bildhälfte (Vergangenheitsbezug) lokalisiert. Die blauen strömen weiter nach rechts (zukunftsträchtig), kommen dann aber zum Halt, versickern oder werden umgewandelt. Vom grünen Punkt aus laufen dann nur noch rote und grüne Ströme in eine offene Zukunft weiter.

Das also ist meine „neurografische Lesung“ der Wahlergebnisse, die ich aus dem Unbewussten heraus und ohne Wertung verfasst habe. Und obgleich ich alles andere als eine Freundin der Ampel war, freue ich mich, dass ich Grün und Rot als Zukunftskräfte sehen kann. Freilich sehe ich sie in der „idealtypischen Form“: Grün bedeutet für mich Frieden zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Natur, und Rot bedeutet für mich sozialer Ausgleich innerhalb der Gesellschaft und Brüderlichkeit zwischen den Völkern. Auch das Blau kann ich begrüßen, denn es bedeutet für mich, wertvolle konservative Inhalte wie Ordnungssinn, Tüchtigkeit, Familiensinn, Nationalbewusstsein, Volkstum aus den alten Parteistrukturen herauszulösen und in den Zukunftsstrom einmünden zu lassen. Haben sie nicht, auch wenn ich sie nicht selbst teile, ihre Berechtigung?

Das höchste demokratische Gut ist für mich die freie Wahlentscheidung und der Respekt vor der Wahlentscheidung des anderen. Es ist die einzige Möglichkeit, in einer komplexen Gesellschaft einen friedlichen Ausgleich der Interessen zu erreichen.

Veröffentlicht unter events, Leben, neurografisches Zeichnen, Politik | Verschlagwortet mit , , , , , , | 7 Kommentare

Zeichnen nach Fotos (1) Frosch und Seerose

Heute konnte ich nicht widerstehen, das Sonntagsfoto von Jürgen (Linsenfutter) abzuzeichnen. Es ist zu schön! Und so dachte ich: es müssen ja nicht immer Insekten sein, die ich zeichne. Warum nicht auch mal ein Frosch?

Es gibt ja leider viele Menschen, einschließlich der Königstochter im Märchen, die Frösche eklig finden. Die junge Dame nennt ihn „hässlicher Wasserpantscher“ und will nicht zulassen, dass er zu ihr ins Bett kommt. Wie aber sind Frösche wirklich?

Wenn du Jürgens Foto anschaust, dann begreifst du, mit welcher Sehnsucht der „Wasserpantscher“ auf die Schöne schaut! Er liebt sie! Ich hoffe, meine Kugelschreiber-Buntstift-Zeichnung gibt etwas vom Charme der Szene wieder.

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Märchen, Meine Kunst, Natur, Tiere, Zeichnung | Verschlagwortet mit , , , , , , | 14 Kommentare

Archivbild der Woche, 23.2.2018: Aluminium und Asche

Dies ist ein Beitrag zu Heides (Puzzleblume) Archivbild-Projekt.

Vor sieben Jahren, an einem Tag wie heute (23. Februar 2018) begann ich ein interessantes Projekt. Ich schrieb damals „Heute beginne ich mit einem neuen Alphabet, das ich allmählich ergänzen werde. Im Gegensatz zu dem Alphabet des Freien Denkens will ich diesmal ganz im Bereich der stummen Dinge bleiben. Ich fragte mich: aus welchen Materialien ist denn eigentlich meine häusliche Umwelt gemacht? Ob es wohl für jeden Buchstaben des Alphabets ein Material gibt, das ganz in meiner Nähe und kaum von mir beachtet, vor sich hinlebt?“

Ich begann mit A und fand in meiner Umgebung Aluminium und Asche, die ich durch Foto und Text vorstellte.

IMG_4639

Dies Alphabet führte ich bis zum Buchstaben E weiter … , dann schlummerte es ein. Zu schade! Nun fordert mich der Archiveintrag auf, es weiterzuführen. Und das werde ich demnächst mal tun.

Die bisherigen Einträge lassen sich unter dem Schlagwort „Alphabet der Materialien“ finden.

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Alltag, Fotografie, Materialien, Natur, Technik | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare