Heute vormittag fuhr ich zuerst ins Dorf an der Küste, um eine „langana“ abzuholen, die ich gestern bestellt hatte (Langana ist ein besonderes Fladenbrot, das es nur am „sauberen Montag“ gibt), und machte dann eine Runde im Bergdorf. Meine Erwartung, entweder unten am Meer oder oben im Dorf Drachensteiger fotografieren zu können, wurde enttäuscht. Am Meer sah ich nur massenhaft Autos und Ouzo trinkende Gesellschaften, und im Bergdorf herrschte gähnende Stille. Kein Mucks. Nur oben im leuchtenden Blau – Moment mal, nein, das war kein „Adler“ (so heißen die Drachen hier: aetos). Es war ein hoch kreisender großer Raubvogel, der sich vom leichten Wind tragen ließ und dann Richtung Gebirge verschwand. Mein Iphone hielt ich vergebens in seine Richtung.

Zuhause zeichnete ich dann erneut im Olivenhain, und zwar denselben Baum wie gestern, nun aber aus der Perspektive, die sich vom Atelier aus bietet. In der Ferne dehnen sich die Ölbaumterrassen, darüber das Vorgebirge des Taygetos.

Und hier nochmal die gestrige und heutige Zeichnung vom selben Baum nebeneinander: andere Perspektive, das gestrige bei starkem Gegenlicht und im Schatten des Hauses, das heutige bei diffusem Licht.
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No. 4
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No. 5
Da einigen von euch die Fotos mit den Lichtspielen besonders gefielen, zeige ich heute die bisherigen 5 Olivenbaum-Zeichnungen in dieser Form.
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No. 1 im Halbschatten
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No. 2 im Halbschatten
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No. 3 im Halbschatten
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No. 4 im Halbschatten
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No. 5 im Halbschatten