Montag ist doch noch Fototermin: Unterwegs bei den Ölbäumen

Am frühen Nachmittag bezog es sich, das Licht nahm ab und damit auch die Hitze. Angenehm frisch war es, gut für einen größeren Hunde-Spaziergang durch die Felder – sprich: die Oliventerrassen. Blumen, blühende Büsche, Gras … und Ölbäume. Hunderte, tausende, abertausende. Gegen das Licht, im Halbdunkel, festlich, finster, tanzend wie eine Horde wilder Eber, lieblich, grotesk.
Ich wollte heute nicht mehr fotografieren, das Licht taugte auch nichts, keine dramatischen Effekte…., aber da hockte dieses brave Tier am Wegrand. Sollte ich nicht doch?

Welches Tier wurde da in den Stamm einer Oliven hineingezaubert?

Nun konnte ich mich nicht bremsen, jedenfalls das eine und andere dieser urtümlichen Geschöpfe zu knipsen, um es euch hier in der Galerie zu präsentieren.  Bitte anklicken.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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27 Antworten zu Montag ist doch noch Fototermin: Unterwegs bei den Ölbäumen

  1. finbarsgift schreibt:

    Fantastische Baumwelten voller Magie und Zauber …
    Liebe Abendgrüße vom Lu

    Gefällt 4 Personen

  2. wechselweib schreibt:

    Ich sehe eindeutig einen Hund in dem ersten Baumstamm.

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  3. Arno von Rosen schreibt:

    Was für wunderschöne Bäume, liebe Gerda ❤

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  4. castorpblog schreibt:

    Da grinst doch Baphomet hervor

    Gefällt 1 Person

  5. Christiane schreibt:

    Im ersten Bild sehe ich (auch) eine lange Schnauze … und sind das gedrehte HÖRNER?
    Faszinierende Bäume, liebe Gerda. Denen fotografisch gerecht zu werden, ich glaube, das ist echt schwer. Aber das denke ich bei Bäumen oft …
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 2 Personen

  6. juergenkuester schreibt:

    Liebe Gerda!
    Der Olivenbaum an sich hat ja was. Ich kann Deine Faszination verstehen. Bei mir floss das Ganze vor Jahren in eine Aquarellserie mit dem Titel „als der Olivenbaum mit mir redete“ ein. Ich werde mir sie mal wieder anschauen. Und das ist Deinem Impuls zu verdanken. Danke!
    Liebe Grüße
    Jürgen

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  7. Leider ist diese Olivenbaumkultur bedroht. Das was wir an Oliven auf den Tisch bekommen stammt aus weniger beeindruckenden Plantagen.

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    • gerda kazakou schreibt:

      In Italien und besonders in Spanien stimmt das wohl, Hier zum Glück noch nicht. Kein Bauer entwurzelt alte Olivenbäume – es ist übrigens auch verboten. Das griechische Öl kommt fast ausschließlich aus Kleinbauernbetrieben (große Plantagen gibt es kaum, denn das Grundeigentum ist hier seit der Reform durch Venizelos in den 20er Jahren des vorigen Jhs sehr gestückelt) und hat eine ausgezeichnete Qualität, aber es fehlt ein vernünftiges Marketing. Stattdessen wird es immer noch zu 95% als Massenware an die großen italienischen Hersteller verkauft, die es ihrem Öl zur Qualitätsverbesserung beimischen – auch um das schlechtere spanische oder marokkanische Öl auszugleichen. Italien verkauft doppelt so viel „italienisches“ Öl als es produziert.

      Es gibt aber ein großes Problem bei den Kosten. Ohne Subvention können die griechischen Olivenbauern nicht überleben, weil sie fürs Liter durchschnittlich nur 3 Euro bekommen.

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      • Das war mir überhaupt nicht bewusst. Ich habe in der Tat in Spanien und Italien riesige Plantagen mit relativ jungen Bäumen gesehen. Bei dem Preis, den man für das Öl bezahlt, war mir klar, dass es nur so gehen kann.
        Privat beziehen wir unser Olivenöl über einen Kollegen meiner Tochter aus Griechenland von einem kleinbäuerlichen Betrieb. Er bringt nach dem Urlaub immer ein großes Fass mit und teilt es dann mit Freunden auf. Dieses Öl ist wirklich unübertroffen und bestätigt das was du sagst.

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  8. Peter Klopp schreibt:

    Die vielen Gesichter der Olivenbäume gefallen mir sehr. Welch eine Gelegenheit zu weiteren Skizzen. Hier hat es heute morgen wieder geschneit. Hab noch einen schönen Tag, liebe Gerda!

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  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Auf den allerersten Blick dachte ich, Tito sitzt da *schmunzel*
    Sie sind so bizarr und knorrig. In sich verrrenkt und verdreht wirken sie auf manchem Bild und jeder sieht anders aus. Keiner gleicht dem anderen. Hier mußtest Du fotografieren, anders ging es gar nicht, liebe Gerda

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Bruni, ich hätt auch zeichnen mögen, aber ich kann ja nicht jeden dieser Gesellen portraitieren. Auch brauch ich ein Stühlchen zum Sitzen, sonst werden die Linien zu krickelst. Daher fotografiere ich manchmal.

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  10. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Es war auch schön, sie so zu sehen!

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  11. Pingback: Mamas Orchideen und Gerdas Olivenbäume – Zeichnungen von Susanne Haun | Susanne Haun

  12. Pit schreibt:

    Alte Baeume – welche auch immer – sind immer wieder ein ganz dankbares Motiv, in ihren Verwindungen und in ihrer alten, verwitterten Borke.

    Gefällt 1 Person

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