Tagebuch der Lustbarkeiten: Galeriebummel (2: Kostis Georgiou)

Heute habe ich eine Freundin in Athen getroffen, und zusammen haben wir ein paar Galerien abgegrast, haben uns dann in ein feines kleines Museumsrestaurant gesetzt, um das Gesehene zu verdauen und uns zu stärken.

Viel erzählen mag ich heute nicht mehr, und von all dem, was ich gesehen habe, auch nur ein kleines Bröckchen zeigen. Morgen vielleicht mehr.

Kostis Georgiou, Jg 1956, bekannt für seine meist knallroten Skulpturen … – ich zeigte  schon einmal zwei seiner Pferde, die ich auf der Art Athen 2016 sah –

photo 52ist auch Maler. Das wusste ich nicht, und so gehe ich ahnungslos in die Galerie, in der ein riesiges wüstes Gemälde die eine Wand bedeckt…

während die andere stark farbige expressive Portraits zeigt.

Eindrucksvoll ist auch der Abstieg ins Untergeschoss über eine enge dunkelgrau ausgeschlagene Treppe. Der Raum wirkt fast schwarz. Kleine starkfarbige Bilder in breiten Holzrahmen, ein gemalter Matrose in Plexiglashülle sowie zwei liebliche sehr realistische Schöne in Badedress …

und in nachdenklicher bzw meditativer Pose.

Auch dieser gemalte Herr mit grüner Weste und rotem Schlips ist ganz in Plexiglas eingeschlossen.

Zum ersten Mal habe ich Malerei als Skulptur gesehen. Im Grunde ist es zweidimensionale Malerei, die aber frei im Raum steht. Das ist originell, witzig, es ist ein Hingucker und eine Grenzüberschreitung.  Ob es der Malerei etwas hinzufügt? Wohl kaum. Denn es fehlt der  Zusammenklang von Form, Farbe und Raum.

 

 

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Atelierausstellung: Wandfarbe und Rahmungen (digitale Spielerei)

Meine Befassung mit der geplanten Atelierausstellung führte mich heute zur Frage: Soll ich das Atelier neu streichen, und wenn ja, wie? Wieder weiß?

Vielleicht streiche ich eine Wand anders, zum Beispiel dunkelrot? Ich habs hier mal an einem Foto des Ateliers und der reinkopierten Hängung ausprobiert. Die anderen Wände sind eintönig weiß, die Grau- und Beigefärbung entsteht durch die Lichtverhältnsse.

Auch das Thema der Rahmungen beschäftigte mich. Als ich gestern in der Ausstellung rumwanderte, beachtete ich insbesondere die Rahmung. Da gibt es die schweren oder auch leichten Goldrahmen, die man früher bevorzugte, da gibt es die einfachen Leisten und die Schattenfugenrahmen, da gibt es die verschiedenen Passepartouts und schließlich auch das Plexiglas, in das die Bilder eingeschlossen werden.

Spaßeshalber probierte ich aus, wie sich meine Bilder mit oder ohne Passepartout in den Rahmen machen. Das erste ist von Nikolaos Gizys, „Harmonia“, 1893, die anderen beiden sind von mir.

Das erste ist von Ioannis Altamouras, 1872-74, das zweite von mir (etwas verbreitert).

Hinter sehr schwerem Goldrahmen steckt das Bild von Thalia Flora Karavia „Einsamkeit“, 1907-12, daneben mein Widderkopf in etwas gestauchtem Rahmen.

Der „Frühlingsmorgen in Athen 1909“ ist eine zeitgenössische Arbeit von Andreas Georgades, Tusche auf Papier 2014. Die beiden anderen sind Tuschezeichnungen auf aufgerauten Pappestreifen von mir, die ich bisher noch nicht zeigte, da sie sich hier in Athen befinden. Den Rahmen habe ich angepasst.

Im folgenden vergleiche ich meine Pastellkreidezeichnung einer südlichen Landschaft in seiner jetzigen weißen Rahmung mit der obigen feinen Silber-Rahmung. Das Bild habe ich dem Rahmen angepasst (verbreitert).

Hier sieht man ein Triptychon von Valerios Kaloutsis, „Komposition einer Landschaft“ von 1984 und drei meiner schnellen Bleistift-Skizzen in derselben Rahmung.

Die richtige Rahmung ist bei einer Ausstellung sehr wichtig. Aber es ist natürlich auch eine Kostenfrage. Die schweren Goldrahmen kommen nicht in Betracht – sie gehören eh einer anderen Epoche an. Ich fand es aufschlussreich, wie sehr sich die Bilder durch die Rahmung verändern, wie sehr sie auch an Wert gewinnen oder verlieren können.

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Griechische Kunst in Athen

Gestern habe ich mich aufgerafft, das Haus zu verlassen und mir eine Ausstellung im Athener Zentrum anzuschauen. Dort ist über drei Stockwerke verteilt die schöne Sammlung der Griechischen Nationalbank zu besichtigen.

Für jeden, der sich eine Übersicht über die griechische Malerei seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart verschaffen will, ist es ein guter Einstieg. Freilich handelt es sich um die Sammlung einer Bank und ist daher eher konservativ.

Für die meisten Nicht-Griechen hört die griechische Kunst mit der Klassik des „Altertums“ auf zu existieren. Oder kennst du etwa griechische Kunst des 19., 20., 21. Jahrhunderts? Nun, ich zeige mal ein bisschen davon, sortiert nach Entstehungsdatum.

Die beiden letzten fand ich besonders interessant: Gerodimos Topoi I, II und III sind Basreliefs aus Papier und Marmor,

Vassilis Gerodimos, 2022

und Vana Xenous mythologische Anspielungen sind großformatige Aquarelle auf Papier.

Vana Xenou, 2022

 

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Tagebuch der Lustbarkeiten. Athener Weihnachtsdekor

Ich habe mich heute ins Athener Zentrum begeben. Bei der Gelegenheit sah ich eine große Ausstellung (davon werde ich noch erzählen), ein paar kleine Demonstrationen (neue Steuergesetze, die Taxifahrer streiken, die Anarchisten erinnern an den Tod eines 15Jährigen durch eine Polizeikugel im Jahr 2008), einen Mann, der eine griechische und eine palästinensische Fahne schwenkte, die er wohl verkaufen wollte … und die Weihnachtsdeko am Verfassungsplatz. Es gab einen Weihnachtsbaum… 

zwei Fesselballons …

einen Teddybären …

und viele Lichterketten um den dortigen Baumbestand. Bescheiden und dezent, verglichen mit früheren Zeiten, wo sich der Deko-Politiker Avramopoulos, damals Bürgermeister, später dann auch EU-Kommissar für Flüchtlingsfragen, mit immer höheren Christbäumen, die schließlich gar keine Bäume mehr waren, in die Athener Stadtgeschichte einschrieb.

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Lieber den Spatz in der Hand ….(Impulswerkstatt)

Ein Versatzstück deiner Impulswerkstatt, liebe Myriade, lautet: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. In diesem Spruch ist eine Lebenshaltung abgebildet, die manchen Menschen behagt, anderen aber ein Gräuel ist. Denn wer die Taube erreichen will, dem wird der Spatz in der Hand wie eine Niederlage erscheinen.

Die einen geben sich zufrieden mit dem, was sie erreicht haben. Die anderen sind sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen  (Faust II, hier nachzulesen).

Ich habe ein paar Legebilder aus dem Archiv gekramt, die solche unterschiedlichen Lebenshaltungen illustrieren. Und angesichts des Schnees, der bei euch so reichlich fällt, habe ich solche mit schneeweißen Schnipseln gewählt. Sie stammen übrigens von Marie (http://mmandarin.wordpress.com/). Danke, Marie!

Zugvögel ziehen in freiem Flug von Norden nach Süden! Heijaa! Die Flügellosen schauen ihnen verständnislos nach. Sehnsuchtsvolle Hungerleider! Ist es bei uns zu Haus nicht am schönsten? Hier haben wir Eis und Schnee, und satt zu essen!

Dass auch der Norden als Magnet wirken kann, weiß der Italien-verliebte Goethe.

Glänzen sah ich das Meer und blinken die liebliche Welle,
Frisch mit günstigem Wind zogen die Segel dahin.
Keine Sehnsucht fühlte mein Herz; es wendete rückwärts,
Nach dem Schnee des Gebirgs, bald sich der schmachtende Blick.
Südwärts liegen der Schätze wie viel! Doch einer im Norden
Zieht, ein großer Magnet, unwiderstehlich zurück.

O ja, Glänzen sah ich das Meer und blinken die liebliche Welle, Frisch mit günstigem Wind zogen die Segel dahin. Keine Sehnsucht treibt den Menschen am Bug des Bootes um. Er ist mir dem Spatz in der Hand glücklich.  Ach, spricht er, die größte Freud ist doch die Zufriedenheit. (Wilhelm Busch, Lehrer Lampe in Max und Moritz)

Die Frau aber wird von ihrer Sehnsucht umgetrieben: Was soll ich an Bord? Ach, könnte ich zum Fisch werden und immer im Meere leben!  Ganz hoch oben hockt ein drittes Menschlein und sieht den Vögeln zu: Wer fliegen könnte wie ihr!  Sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen und Liebhaber der Tauben auf dem Dach sind sie.

Spielerisch der eine, arbeitsam und haushälterisch der andere. Grille und Ameise, nennt der Fabeldichter sie.  Der eine plädiert für die Taube, der andere für den Spatzen.

Steht die Welt kopf? oder bist du es, der kopfsteht? ….

Bin hochgestellt, beherrsch die Welt! so freut sich die Kleine. Ick lass mir nich aufm Kopf rumtanzen, grummelt der andere. Und wenn er sich auch auf den Kopf stellt: Was ändert das? Hier zögere ich: Ist die Kleine womöglich der Spatz, der davon träumt, eine Taube zu sein?

Der eine kommt hoch zu Ross daher, der andere schleppt sein Sach sich nach. Und spricht zu sich: Lieber eine Tüte mit Eiscreme in der Hand als einen Pferderücken unter dem Hintern. Ein typischer Spatzenliebhaber, denke ich. Der Reiter aber ein Don Quichote?

Apropos Don Quichote: Der kam mir gestern in den Sinn, als ich die Ritterspiele beendet hatte. Ist er nicht geradezu der Prototyp des Spatzenverächters und Taubenersehners? Mit dem damals noch kleinen Willi des Jahres 2021 unterhielt ich mich über diesen Ritter von der traurigen Gestalt, der so ganz anders war als die Kreuzritter auf deinem Foto, liebe Myriade.

Beide sind Nostalgiker, beide sehnen sich nach Zeiten, die unwiederbringlich vorbei sind. Aber während Don Quichote noch einmal ernsthaft die Rittertugenden zu leben versucht und sich damit in Gefahr bringt und lächerlich macht …

reichen den bequemen Kreuzrittern der Gegenwart Äußerlichkeiten wie Kostüme und Insignien. Sie sind zufriedene Spatzenliebhaber.

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt: Bild 3 und Satz 2

 

 

 

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Bilder bewerten und ausrangieren: digitale Atelierausstellung, und drei Zeichnungen

Ich bin immer noch dabei, mein Atelier aus- und umzuräumen, wenngleich ich nun weit entfernt bin. Aber wozu gibt es das remote working?

Auf meine ersten Vorschläge hin bekam ich einige bedenkenswerte Kommentare. Ich suchte nach einer Lösung, die allem gerecht wird: nicht zu viel –  Grosses und Kleines gemischt – Kleines für die kauflustigen Besucher – Großes – Segelboote – Abstraktes….

Dieses Mal begann ich bei der Rückfront des Ateliers. Bevor ich mich erneut ans Hängen machte, räumte ich den Raum leer. Geht doch!

                                 vorher                                                                       hinterher

Dann hängte ich drei Bilder an die Rückfront. Dafür wählte ich drei aus der gleichen Serie, die starkfarbig und klar in den Konturen sind, damit sie auch aus der Entfernung erkennbar bleiben.

Dann nahm ich mir die rechte Seitenwand vor. Dort hängte ich in freier Anordnung Kleines und Großes, Neueres und Älteres, kurzum: für jeden Geschmack etwas. Es ist die Seite, wo jeder etwas finden soll, was ihm gefällt. Auf dem Tisch stehen zwei Bilder, und unter dem Tisch wartet eine ganze Batterie von Bildern darauf, später mal an den Wänden aufgehängt zu werden.

Links hängte ich zwei Bildchen an eine Holzplatte, die ein Regal verdeckt, malte auf den Boden meinen blauen Flokatiteppich und auf das schwarze Ledersofa ein rotes Kissen, stellte auch ein gelbes Glas auf das schwarze Tischchen.

Es fehlt nun noch die linke Seite. Hier habe ich ein Stück davon mitsamt der Rückfront „fotografiert“. Ich entschied mich, das sparsame Konzept der Rückseite fortzusetzen. Die Tischplatten geben mir darüberhinaus die Möglichkeit, allerlei kleinere Sachen zu deponieren. Der quer stehende Tisch könnte als Bar dienen.

Jetzt muss ich das Ganze nur noch in die Tat umsetzen, sobald ich wieder in der Mani bin.

Übrigens:

Das größere Bild, das auf dem Tisch rechts steht, habe ich noch nicht vorgestellt und will es jetzt nachholen: Es ist eine Federzeichnung von einem ganz besonderen Olivenbaum.

Dasselbe Motiv gibt es auch noch mal in Kohle.

Eine kleine Federzeichnung, die ich noch nicht zeigte, habe ich an eine Seitenwand gehängt. Dabei handelt es sich um ein Experiment: kann ich Gegenstände einzig durch waggrechte Linien und unter Vermeidung von Umrisslinien sichtbar machen? Ja, ich kann΄s.

 

 

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Advent, Advent!Nostalgische Kata-Strophen rebloggt

Es machte mir eben Freude, meine eigene Adventüde und all die lieben Kommentare bei Christiane zu lesen. Ich selbst bin ganz unadventlich gestimmt, hier in Athen. Das Haupt- und Festereignis zum 1. Advent, an dem ich oft und gern teilgenommen habe – der Weihnachtsbasar der Deutschen Schule Athen -, ist ohne mich vorbei gegangen, und so habe ich auch nicht die alten Bekannten und Kolleginnen getroffen, die man dort eben einmal im Jahr trifft, habe keinen Adventskranz gekauft, keine Bockwurst gegesssen und auch nichts von den netten handgearbeiteten Dingelchen erstanden, die fleißige Hände für diesem Basar herstellen und deren Erlös der Sozialarbeit der Kirchen zufließt.

Die Adventüde ist übrigens zum Teil autobiographisch, zum Teil erdacht – eben eine Mischung wie in den meisten literarischen Werken (sofern man meine Kata-Strophen dazu rechnen will).

Habt eine schöne Zeit, alle ihr da draußen! Gerda

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Impulswerkstatt: Ritterspiele

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt, Bild 3.

Es ist schon eine Weile her, dass ich von Ferne zusah, wie im abendlichen Licht des Stadtwaldes eine bunt gekleidete Truppe aufmarschierte (hier). Ich hielt sie für Leute, die sich zu ihrem Freizeitvergnügen dem Ritterspiel hingeben.

Bei genauerem Betrachten der Fotos wurde ich unschlüssig. Ist es nicht doch eher eine Probe für eine TV-Serie? Und sind es überhaupt Ritter? Oder ist der Herr mit dem großen Helm und dem roten Federbusch nicht doch eher ein römischer Legionär, der gleich den armen Jesus abholen und dem Pontius Pilatus vorführen wird?

Die Menschen bewegten sich gemächlich, fast feierlich im abendlichen Licht. Sie hatten es nicht eilig. Der Mann im blauen Umhang, vermutlich Jesus, und seine Verfolger standen friedlich beisammen, besprachen sich wohl gerade über die jeweiligen Positionen im Spiel um Macht und Heiligkeit.

Wenn die Protagonisten heutiger Dramen die Köpfe zusammenstecken, ist es nicht anders. Man kennt sich, man weiß, was man von einander zu halten hat. Hie der Spieler – dort der Gegenspieler. Hie der Gute, dort der Böse.

Deine Ritter, liebe Myriade, tragen stolz die Insignien ihrer guten Seite in den Kampf. Vermutlich gibt es eine böse Gegentruppe, die mit anderen Insignien aufmarschiert. Vielleicht sind es islamische Heerzeichen, und die Männer der Gegenseite tragen Turbane anstelle der Helme. In eurer Weltecke wird ja der Türkenbelagerung von Wien gern durch volkstümliche Ritterspiele gedacht.

So wie bei uns im Stadtwald der Herr Jesus und seine Häscher Darsteller in einem immer wieder belebten Drama sind.

 

 

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Bilder bewerten und ausrangieren. Digitale Hängung im Atelier

Ich bin nun ein paar Tage in Athen, fern vom Atelier. Außer den vielen Zeichenblöcken habe ich wohl das meiste fotografiert und gezeigt. Die drei Wände, die zum Hängen einer Ausstellung in Frage kommen, sind leer. Aber aufgeräumt ist noch nicht.

Heute habe ich versucht, mir vorzustellen, was ich wie an die Wände hängen könnte, um dann zu einer Atelier-Ausstellung einzuladen. Welche Bilder soll ich nehmen? Ältere? Neuere? Kleine? Große? Und wie viele? Meistens finde ich es ja besser, nur wenige Bilder zu hängen, doch geht es mir jetzt ja darum, möglichst viele Menschen zu motivieren, das eine und andere gegen eine Spende mitzunehmen. „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“, sagte der nicht sehr helle Wagner zum Faust – hat er recht?

Ich habe ein paar Versuche mit digitaler Hängung gemacht. Viele Bilder kommen mehrfach vor. Eure Kommentare interessieren mich sehr.

Beim Reinkommen die Wand rechterhand. Beispiele 1-8

Dieselbe Wand, aber perspektivisch mitsamt der Rückwand (Weitwinkel), Beispiele 9-11

Beim Reinkommen die Wand linkerhand, Beispiele 12-14

Dieselbe Wand perspektivisch mit Fensterfront Beispiele 15-16

Selbstverständlich gibt es noch tausend andere Möglichkeiten….

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Gasheizung in Gang setzen

Gestern fuhren wir von der Mani weg und landeten heil in Maroussi (Vorort von Athen). Die Wohnung war in bester Ordnung, aber kalt, und die Gasheizung wollte nicht anspringen. Die Anzeige am recht primitiven Endgerät, das sich auf dem Balkon befindet, informierte uns: das System hat kein Wasser. Also galt es, einen Schlauch in der Zuleitung zu verankern, einen Sicherungsverschluss zu öffnen und den Wasserhahn aufzudrehen. Letzteres war meine Funktion. Mein Mann wurde pudelnass, denn „verankern“ ist keinesfalls gleichbedeutend mit „wasserfest verschließen“. Nach vielen Anläufen und mit vereinten Kräften gelang es uns schließlich, das System ausreichend mit Wasser zu befüllen. Und die Heizung begann zu tun, was sie soll: uns zu wärmen.

So ist es gemütlich selbst an einem trüben Tag wie dem heutigen.

Blick von meinem Schreibtisch.

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