Dies konnte ich leider nur hinter Glas fotografieren. Es hängt bei der hier Abgebildeten, ich sah es bei einem Besuch wieder.

Dies konnte ich leider nur hinter Glas fotografieren. Es hängt bei der hier Abgebildeten, ich sah es bei einem Besuch wieder.


Mehr Aquarelle soll ich zeigen, wurde ich gebeten. Neue habe ich nicht, also greife ich wieder ins Archiv und befördere schon einmal gezeigte Siesta-Aquarelle hervor. Wiederholung ist die Mutter der Blog-Kinder.
Kinder möchten, selbst wenn sie gern in Gruppen leben, gelegentlich auch im Einzelnen und Besonderen wahrgenommen werden. Drum zeige ich jetzt immer nur ein Aquarell.
Augusthitze

Als ich gestern Sommer-Legebilder aus dem Archiv fischte, sah ich auch ein paar Sommer-Aquarelle mit Meer. Mögen sie euch in der Sommerhitze ein wenig Erfrischung bringen! Die Aquarelle stammen aus der Zeit, als ich noch den kleinen Aquarellblock und Aquarellkasten mit mir herumtrug. Schade eigentlich, dass ich das nicht mehr tue.
Meeresblick

Durchblick zur See

Die Bucht

Ideale Landschaft

und zur Abrundung ein kleines Katzen-Aquarell

Die Sonne hat in unseren Breiten ihren Höchststand kürzlich überschritten, aber der Sommer kommt jetzt erst richtig in die Gänge. Sonne ist etwas Schönes und Heilsames, und Hitze gehört einfach zur Jahreszeit. Also klage ich nicht, sondern versuche, mich vor Überhitzung zu schützen, indem ich nicht wie Don Quichote und Sancho Panza in der Mittagshitze durch die Pampa reite, um einem Heer von Windmühlen den Garaus zu machen.

Sehr erwünscht ist die kleine Brise vom Meer, die die übermäßige Hitze vertreibt und den Schweiß von der Stirn trocknet. (Beitrag zu Juniverse bei Silbenton, 2021):

Hitze brütet auf den Bergen
Hockt schwer auf dem Meer
Ich weiß nicht, wo mich verbergen
Ich leide gar sehr.
Da kommt ein kaum merklicher Hauch
erst leise, dann stärker
Er verwirbelt die Hitze wie Rauch
Wächst sich aus zum Berserker
Nimmt mit, was nicht fest
Und wirft es umher
Löst auf auch den Rest
Der belagert das Meer.
Es klärt sich der Himmel,
er lächelt, er lacht,
es lacht auch das Wolkengewimmel
das hat eine
feine
Brise
vollbracht.

Es geht natürlich auch kürzer und weniger dramatisch:
Sommerfreuden
Sie kamen
gebleicht von der Stadt
Sommerfrische zu suchen.

Sommerfreuden auch mit diesem Legebild (Schnipselspende von Ule Rolff)

Nicht nur zu Legebildern hat mich die Sonne inspiriert, sondern auch zu Malereien, wie diese Darstellung der beiden unermüdlichen Herumzieher Don Quichote und Sancho Panza

oder dieser südlichen Landschaft unter der roten Sonne.

ein Gemälde, dass ich dann für diverse Legebilder als Untergrund benutzte, zB dieses:

Für die Tarotkarte „Sonne“ benutzte ich ein Gemälde mit collagierten Papieren und gestaltete es digital um.

Eine andere Version der Tarotkarte „Sonne“ – „Sonnenpferd“ – eine Collage aus Legebild und Zeichung, digital bearbeitet.

oder auch als nun wieder klassisches Lebebild auf blauem Grund:

Hände weg von der Sonne, dieser Quelle des Lebens! Möge die Sonne unserer Erde erhalten bleiben – mit ihrem heilsamen Licht und ihrer Kraft, die die Düfte aus den Kräutern treibt und die Früchte reifen lässt, die uns Menschen die Wärme schenkt, um auch den hältesten Winter zu überstehen.
Mögen wir Menschen aber auch die Erde mit ihrem schönen grünen Pflanzenmantel, ihren Quellen und Meeren schützen, damit sie nicht von der Sonne versengt und verbrannt wird. Lasst uns Bäume pflanzen und die zur Hölle schicken, die die Sonne technisch verdunkeln wollen.

Auch bei uns ist es nun heiß geworden, und so war ich heute mittag froh, im Gartencafe Stolidi (Schmuckstück) Zuflucht zu finden. Es ist ein weitläufiger Garten mit hohen Bäumen und Blumen, Drüsen versprühen kühlende Wasserschleier, der frisch gepresste Orangensaft mit Eis und der doppelte Espresso heben die Stimmung.
Ich habe Zeit, lese ein bisschen, notiere Gedanken in meinem Skizzenbuch, beobachte ein Ehepaar mit Kleinkind und einer Freundin, etwas weiter entfernt zwei Frauen. Schließlich skizziere ich sie verstohlen.
Die beiden Frauen im Schatten der Bäume.
Mit einem Filter bearbeitet, um die Hitze des Tages anzudeuten:
Das Ehepaar mit Kind und Freundin unter dem großen Sonnenschirm, darüber aufragend die Wohnblocks der Nachbarschaft. Der Vater, ein sportlicher Riese, gibt sich sehr liebevoll mit dem Kleinen ab, während die Mutter sich mit der Freundin unterhält und ein geradezu demonstratives Desinteress an dem Sprössling zeigt. Drum zeichne ich sie winzig.
Lauf! Renne! Flieg! Es gibt ein Entkommen!
Lass dich nicht beirren! Bleib nicht stehen! Schlage Haken, wenn der Tod in deinem Weg steht!
Schon kommt die Flut, sie nässt deine Füße. Der Tod muss noch warten.
Der Horizont lichtet sich. Du rennst, läufst, fliegst! Weithin glänzt das Meer. Du atmest, füllst deine Augen mit dem Licht der Sonne, deine Lungen mit Glückseligkeit. Du lebst!
Dies ist ein Betrag zu Myriades Impulswerkstatt. Für die Collagen habe ich drei ihrer Originalfotos verwendet: