Die Sonne hat in unseren Breiten ihren Höchststand kürzlich überschritten, aber der Sommer kommt jetzt erst richtig in die Gänge. Sonne ist etwas Schönes und Heilsames, und Hitze gehört einfach zur Jahreszeit. Also klage ich nicht, sondern versuche, mich vor Überhitzung zu schützen, indem ich nicht wie Don Quichote und Sancho Panza in der Mittagshitze durch die Pampa reite, um einem Heer von Windmühlen den Garaus zu machen.

Sehr erwünscht ist die kleine Brise vom Meer, die die übermäßige Hitze vertreibt und den Schweiß von der Stirn trocknet. (Beitrag zu Juniverse bei Silbenton, 2021):

Hitze brütet auf den Bergen
Hockt schwer auf dem Meer
Ich weiß nicht, wo mich verbergen
Ich leide gar sehr.
Da kommt ein kaum merklicher Hauch
erst leise, dann stärker
Er verwirbelt die Hitze wie Rauch
Wächst sich aus zum Berserker
Nimmt mit, was nicht fest
Und wirft es umher
Löst auf auch den Rest
Der belagert das Meer.
Es klärt sich der Himmel,
er lächelt, er lacht,
es lacht auch das Wolkengewimmel
das hat eine
feine
Brise
vollbracht.

Es geht natürlich auch kürzer und weniger dramatisch:
Sommerfreuden
Sie kamen
gebleicht von der Stadt
Sommerfrische zu suchen.

Sommerfreuden auch mit diesem Legebild (Schnipselspende von Ule Rolff)

Nicht nur zu Legebildern hat mich die Sonne inspiriert, sondern auch zu Malereien, wie diese Darstellung der beiden unermüdlichen Herumzieher Don Quichote und Sancho Panza

oder dieser südlichen Landschaft unter der roten Sonne.

ein Gemälde, dass ich dann für diverse Legebilder als Untergrund benutzte, zB dieses:

Für die Tarotkarte „Sonne“ benutzte ich ein Gemälde mit collagierten Papieren und gestaltete es digital um.

Eine andere Version der Tarotkarte „Sonne“ – „Sonnenpferd“ – eine Collage aus Legebild und Zeichung, digital bearbeitet.

oder auch als nun wieder klassisches Lebebild auf blauem Grund:

Hände weg von der Sonne, dieser Quelle des Lebens! Möge die Sonne unserer Erde erhalten bleiben – mit ihrem heilsamen Licht und ihrer Kraft, die die Düfte aus den Kräutern treibt und die Früchte reifen lässt, die uns Menschen die Wärme schenkt, um auch den hältesten Winter zu überstehen.
Mögen wir Menschen aber auch die Erde mit ihrem schönen grünen Pflanzenmantel, ihren Quellen und Meeren schützen, damit sie nicht von der Sonne versengt und verbrannt wird. Lasst uns Bäume pflanzen und die zur Hölle schicken, die die Sonne technisch verdunkeln wollen.

Hier wird es auch heiß. Für unsere Gegend zu heiß. Für mich allemal. Puuhhhh …
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So vielseitig und lebendig und zum Nachdenken und Mitmachen aufrufend!
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Vielen Dank, Gisela!
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😊
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Besonders tolle Legebilder, liebe Gerda 🤩
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Vielen Dank, Lore!
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Wunderschön…
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Danke dir, Leela!
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Sehr heiß ist es heute bei uns und wir verziehen uns in kühle Zimmer hinter heruntergelassenen Läden…
Dein Legebild mit den Sommerfreuden gefällt mir sehr, Gerda!
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Danke, liebe Bruni. So verhalten wir uns hier im Süden im Sommer: tagsüber verdunkeln (Schotten dicht), abends öffnen und nachts offen lassen. Dann kühlen die Räume gut aus und heizen sich tagsüber nicht stark auf. Notfalls einmal mehr unter die lauwarme Dusche, viel Wasser trinken, aber nicht zu kaltes.
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Machen wir hier auch so, liebe Gerda.
Ich trinke sowieso in Etappen 🙂 Nie auf einen einzigen Riesenschluck…
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Wie du bei dieser Hitze, die uns jetzt auch in den Klauen hat, noch so aktiv und produktiv sein kannst, ist bewundernswert. Dazu hilft gewiss deine Einstellung dazu.
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Angeblich herrscht hier grad ne Hitzewelle, aber mehr als 36 Grad wurde es nicht, und nachts kühlt es ab (jetzt 23 Grad). Wenn man nicht in einer aufgeheizten Stadt mit Zement, Asphalt und Klimaanlagen lebt, ist das kein Problem. Natürlich tue ich am Tage nicht viel, mittags schlafe ich. Abends werde ich wach. So ist hier der Lebensrhythmus seit eh und je.
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