Tagebuch der Lustbarkeiten: Zärtliche Steine

Das Steinmeer am Rande des Meeres hat seinen eigenen Charme. In „meiner“ Bucht sind es vor allem runde weißliche Steine, glattgeschliffen oder auch zernarbt, dazwischen graue  Brocken, manche recht ungeformt, andere mit ausgeprägter Physiognomie….

Dicht an dicht liegen sie, berühren sich leicht, rollen auseinander, wenn ein schwerer Schritt drüber steigt.

Wer liebte sie nicht, wer dächte nicht nach über ihre uralten Geschichten, so viel älter als du und ich. Es sind Geschichten, die mich lächeln machen über die Sorgen unserer schnelllebigen Zeit.

Und dich vielleicht auch.

 

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Kleine Beobachtungen: Mit Paul Klee sehen

Angeregt durch ein Bild und Kommentare bei Joachim Schlichting (Ins Quarat gehoben

schaute ich mir, faul auf dem Sofa liegend, am Handy Bilder von Paul Klee an, zB diese bei Wikipedia veröffentlichten.

         undefined undefined Hauptweg und Nebenwege, 1929, Öl auf Leinwand auf Keilrahmen, Museum Ludwig, Köln

Wie ich so schaue und dann meinen Blick nachdenklich schweifen lasse, fällt er auf das Bücherregal, das teils in der Sonne, teils im Schatten liegt.

Das Bild, das ich sehe, ist nicht genau das, was sich auf dem Foto zeigt. Ich sehe stark farbige geordnete Streifen, die sich zu bläulichen hin verschieben. Wie elektrifiziert springe ich auf: Klee!

Benommen stehe ich auf, um einen aus Lumpen gewebten Läufer im Schlafzimmer zu betrachten. „Faszinierend“, denke ich. „Eine Urfassung von Klees Hauptweg und Nebenwege„. 

So gehts mir oft, wenn ich in einer Ausstellung war: Die Umwelt fängt an, mit den in mir nachwirkenden Bildern gleichzuschwingen, sie verwandelt sich und gleicht sich den inneren Bildern an.

Übrigens hängt über diesem Bücherregal ein Gemälde, das ich einst Paul Klee gewidmet habe. In Spiegelschrift ist darin ein Textabschnitt aus seinen tunesischen Tagebüchern wiedergegeben.

in anderem Licht:

https://gerdakazakou.com/wp-content/uploads/2019/07/img_8820.jpg

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Wetterwechsel

Vorgestern ging die Sonne golden an wolkenlosem Himmel unter.

Sehr leicht nur bewegte sich das Meer.

Wie so oft 3-4 Tage nach Vollmond kündigte sich gestern ein Wetterwechsel an: Wolken bauten sich am Himmel auf, es roch nach feuchter Erde. Bei uns kam kein Regen an, aber die Luft war schwer von Feuchtigkeit.

Heute nun kam ein lustiger Wind auf und klärte die Atmosphäre, kühlte die Luft, ließ kleine Schaumkronen auf den Wellen aufblühen.

Warum es drei-vier Tage nach dem Vollmond zum Wetterwechsel kommt, weiß ich nicht. Aber ich habe es immer wieder beobachtet. Weiß jemand eine Erklärung?

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Vexierspiegel in Rot (kleine Beobachtungen)

Ich stehe am Küchenbüffet und zerschneide eine Wassermelone …

Da blitzt mir ein zweites Rot in die Augen. Nanu? Wo kommt das her? Das Rot der Melone ist es nicht. Offenbar kommt es vom Rasierspiegel, der ca einem Meter entfernt von mir auf dem Bord des Büffets steht. Doch wo ist die Quelle des Rot? Ich beuge mich vor, zurück. Manchmal erscheint das Rot, füllt fast den ganzen Spiegel aus, dann ist es wieder verschwunden oder lässt sich nur am Rande blicken. Mal sieht der Spiegel aus wie ein Durchfahrtsverbotsschild, dann wieder wie ein Yin-Yang-Symbol in Rot und Weiß mit mitlaufenden Schlieren in Rot oder Blau.

Ich schaue mich um, doch sehe ich von meinem Platz aus nichts Rotes – außer der Melone, natürlich. Na warte, ich komm dir schon auf die Schliche! rufe ich und mache mich auf die Suche.

Der Hibiskus, der im Garten blüht? Der ist zwar rot, aber nein, unmöglich.

Dann werde ich fündig: Das Rot einer Plastikschüssel am Hauseingang hat den weiten Weg über den Spiegel in mein Auge gefunden.

Ich hab die Strecke eben ausgemessen: etwa drei Meter von der Schale am Boden zum Spiegel auf 1.70 m Höhe, dann etwa ein Meter vom Spiegel in mein Auge bzw in die Linse der Kamera. Eine tüchtige Leistung für eine so unbedeutende Plastikschüssel,finde ich.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Mittelmeerdiät (Abteilung Hülsenfrüchte)

Ich liebe die griechische Küche, die sich als „Mittelmeerdiät“ auch international einen Namen gemacht hat. Das internet antwortet auf die Frage, was dazu gehöre, so:

  • möglichst regionales, saisonales Gemüse und Obst
  • Kartoffeln, Vollkornprodukte, Reis
  • kaltgepresstes, natives Olivenöl
  • Nüsse und Kerne
  • Fisch, Meeresfrüchte, mageres Geflügel
  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen
  • Eier und fettarme Milchprodukte von Ziege und Schaf
  • frische Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch
  • Rotwein (in Maßen empfehlenswert)

Und das ist, mit Ausnahme der „Meeresfrüchte“ und des „mageren Geflügels“, auch so ziemlich das, was ich am liebsten esse (und trinke. Im Sommer darf es auch Bier sein.)

Kichererbsen gabs vorgestern – als Suppe zubereitet mit kleingehackten angedünsteten Zwiebeln, Meersalz, Zitronensaft und Olivenöl (eigene Ernte). Kichererbsen kannte ich früher nicht, inzwischen gehören sie in jeder Zubereitungsform zu meinen Lieblingsspeisen. Dazu gabs Roka-Salat mit grobem Zwieback, Nüssen und Balsamiko-Essig, und natürlich Kalamon-Oliven aus Kalamata. Mmm, lecker!

Heute standen grüne Bohnen mit Kartoffeln, Karotten, Olivenöl, Tomatenmark auf dem Speisezettel. Bereichert wurde das Essen durch einen Tomatensalat mit Schafskäse,  und Origano, Kalamon-Oliven und Weißbrot, das mit Sauerteig gebacken wird. Mein Mann kochte und tischte auf. Ich ließ es mir schmecken.

Natürlich gehören noch viele weitere Genüsse in dieses Kapitel. So zeigte ich schon mal die „Artischoken a la polita“, bei der die Erbsen plus Karotten und Dill den Clou ausmachen. Und das Olivenöl.  Köstlich!

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Die geheime Ordnung der Dinge (tägliches Zeichnen, Bildskelett)

Heute machte ich eine Skizze der Bücherstapel und anderen Dinge auf dem Couchtisch, der seinerseits vor einem runden Tisch und dem Kamin steht. Ich benutzte einen winzigen Block und Kugelschreiber.

Wenn ich solches Durcheinander zeichne, bin ich immer auf der Suche nach regelmäßigen geometrischen Formen und freue mich, wenn ich sie finde: Kreisbögen, Dreiecke, Waagrechte und Senkrechte, Parallelogramme, Diagonale….

Du siehst sie nicht? Nun, sie liegen nicht offen zutage, aber sie bilden das geheime Gerüst oder richtiger Skelett der Zeichnung, ohne das sie im Chaos zusammenstürzen würde.

Um das zu demonstrieren, habe ich das Skelett rot markiert (1), dann die Flächen dazwischen weiß eingefärbt (2) und das Ganze in Schwarzweiß umgewandelt (3).

Anschließend habe ich die Originalzeichnung mit dem so herausgearbeiteten Skelett überblendet.

Hier noch einmal: Die Originalzeichnung und die mit dem Skelett überblendete Zeichnung im Vergleich:

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Maulbeerblätter vorm Meer

Riesig waren die Blätter des Maulbeerbaums, und die Sonne ließ sie in einem herrlichen Gelbgrün aufleuchten.

Warum haben Adam und Eva Feigenblätter gewählt, um ihre Blöße zu verdecken? Die sind zwar auch groß, aber kommen mit diesen Maulbeerblättern nicht mit,  aus denen sich, so schien mir, fantastische Bikinis schneidern ließen.

Diese Idee kam mir vermutlich, weil ich zuvor eine besonders hübsche Eva in gelbgrünem Bikini mit ihrem schwarzen Pudel am Meeresstrand spielen sah …

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Im Gartencafe (Tägliches Zeichnen, Bemerkungen zur Perspektive)

Heute im Gartencafe skizzierte ich mal wieder eine Tischgesellschaft. Sie saß vor einer dunkelgrünen Blätterwand.

Mein Mut, Menschen heimlich zu zeichnen, war damit erschöpft. Daher wandte ich mich den Dingen auf meinem Tisch zu, zeichnete sie erst „blind“ …

und dann „halbblind“.

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Als Foto sah das Sammelsurium auf dem Tisch so aus (es fehlt das Handy).

Perspektivisches:

Das Wasserglas „kippelt“ auf meiner Zeichnung Richtung Zentralachse. Die Gläser stehen auch auf dem Foto nicht senkrecht, sondern kippen aus der Zentralachse raus.  Das übertriebene Kippen nach rechts in der Zeichnung ist vermutlich meinem unbewussten Versuch geschuldet, die perspektivische Verzerrung auszugleichen, die bei Nahsicht entsteht.

Der verpackte Keks im Vordergrund erscheint auf dem Foto übertrieben groß. Tatsächlich ist er klein, und so habe ich ihn auch, unter Missachtung der Perspektive, klein gezeichnet. Dadurch erscheint er nun winzig.

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Monatswechsel: über Mond und Sonne, Niger, Elpis und Apelpis, Willie und den Narren, Wechsel und Gleichmaß

Tief rot versinkt die Sonne an den letzten Julitagen hinter den Bäumen im Meer, und der Mond steigt als riesige leuchtenden Scheibe über den Bergrand. Das Land mit den Oliven wird vom Mondlicht überstrahlt, wirkt fast entsubstantialisiert.

Ich stand und staunte, gestern, vorgestern, heute, morgen dann wieder. Gering sind die Veränderungen: ein wenig kürzer werden die Tage, und der Punkt, an dem sich der Mond zeigt, verschiebt sich langsam, ebenso auch der Sonnenuntergangspunkt. Der Mond erscheint täglich etwa eine Stunde später und versinkt etwa eine Stunde später…. 

Dieses Gleichmaß steht im Gegensatz zum stets aufgeregten Informationsfluss, der eine geschwinde Gegenwart vortäuscht. Vortäuscht, ja, denn wenn du ein paar Tage keine Nachrichten gehört hast und dann doch einmal vor der Glotze hängst und schaust oder im Handy liest, was so geschieht oder nicht geschieht, ist es mit den Veränderungen auch nicht so weit her. Da ist ein Minister in Ungnade gefallen und muss zurücktreten, ein anderer wird eingeführt, da ist ein Feuer gelöscht und ein anderes ausgebrochen, da ist ein Krieg aus den Schlagzeilen verschwunden und ein anderer ist nun drin…. Je weiter der Schauplatz entfernt, desto allgemeiner die Sicht. Da war doch was im Sudan? Wen kümmert der Sudan, jetzt ist es Mali. Nein, nicht Mali, Niger! Wie bitte? Die Westafrikanische Union. Wer ist das bitte? Die sind für Frankreich. Und für die gewählte Regierung in Mali … pardon, in Niger. Die jetzt dran sind, sind illegal. Da sind doch auch unsere Soldaten, oder? Wo? In Niger? Nein, in Mali. Was machen die denn da? Es geht um Gold, und um Uran für die …

Jedes dieser Ereignisse verändert etwas für die unmittelbar betroffenen Menschen, ist für sie vielleicht eine Katastrophe, eine Hoffnung. Aber das Bild hat sich für den Unbeteiligten, der aus sicherer Entferung schaut, nicht mehr verschoben als der Punkt, an dem die Sonne im Meer versinkt und der Mond über den Berg steigt.

16.50 Uhr am 2.August.

4.50 Uhr in der Früh.

Ich wandere die ansteigende Straße hinauf. Das Mondlicht und das Licht des kommenden Tages vermischen sich, die Elektrizität der Stadt bildet einen leuchtenden Saum.

Da war doch etwas mit Niger, denke ich, hab doch schon mal was drüber geschrieben. Ja, hier.

Und vorher noch der andere Eintrag,  Endzeit-endlos nannte ich ihn. Willi(e) – die Repräsentantin des Jahres 2021 – hatte es nach Niger verschlagen, und so sah ich mich veranlasst, mir ein paar Gedanken über dieses Land zu machen.

Endzeit-endlos (Malerei, Niger)

Warum nur war Willi(e) weggegangen? „Ich bin nun erwachsen“ (erklärte sie mir) „und muss mich um erwachsene Dinge kümmern, liebe Gerda. Leg du nur weiter deine Bilder und zeichne Häuser, begrüße Hunde und was der Dinge mehr sind, die einer alten Frau angemessen sind. Ich aber muss gehen. Ich danke dir sehr, dass du mich erfunden und bis jetzt begleitet hast … , nun schau nicht so traurig! Mein Abschied war doch abzusehen. Die Welt ist groß und braucht mich. Und ich brauche sie. Ich muss verstehen, was gespielt wird, und wie ich mich einschalten kann.“ –

„Und ich?“ murmele ich und versuche, meine Tränen zurückzuhalten, denn natürlich hat Will.ie recht und eigentlich sollte ich mich freuen. Will.ie umarmt mich, gibt mir einen ungestümen Kuss und flüstert: „Ich lasse dir mein Kind zurück, das ich heute Nacht geboren habe. Du verstehst: An Tag- und Nachtgleiche beginnt etwas Neues. Wenn du heimkommst, findest du es. Das Baby heißt Elpis, zu deutsch Hoffnung.“ 

Willi(e) ist weggegangen, und sie ließ nicht ein Kind, sondern ein Zwillingspaar zurück: Elpis und Apelpis (Hoffnung und Hoffnungslosigkeit/Verzweiflung). Vielleicht erinnerst du dich? (https://gerdakazakou.com/2021/03/23/23-3-2021-will-ies-sproesslinge-elpis-und-apelpis-und-der-narr/)

Die neugeborene Elpis habe ich damals dem Narren anvertraut, damit er sich um sie kümmert, damit sie wächst und zunimmt.

„Zum Glück ist er ein Schlafwandler“, schrieb ich damals, „er stürzt nicht ab, außer er wacht auf. Der Narr steht am Anfang jeder Geschichte – und womöglich auch an ihrem Ende.“

Lass bitte die Hoffnung nicht fallen!

 

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Auferstehung des Fleisches: Bild 4 der Impulswerkstatt (plus ein Mosaikstein)

Eine Kunstfigur? Ein Avatar? Ein Hologramm in Auflösung? Oder vielleicht ein nach tausend Jahren Grabesstille Auferstandener? Das intensive Neonblau, auf dem seine Füße stehen, könnte sehr wohl die „Neue Erde“ darstellen.

Das „Auferstehen im Fleische“ ist vermutlich gar nicht so einfach, wie sich das in den Auferstehungsgeschichten gewöhnlich darstellt*. Gut, wenn jemand heil und ganz begraben wurde, mag es ja relativ schnell gehen, sich wieder zusammenzusetzen, sobald die Posaunen des Jüngsten Gerichts ertönen.  Was aber, wenn die Gliedmaßen abgehauen und den Hunden zum Fraß vorgeworfen wurden? Oder wenn ein Schwertthieb einen Arm hier-, ein Bein dorthin beförderte? Wenn der Leichnam gar verbrannt wurde, wie es bei den griechischen Heroen üblich war? Dann mag sich zwar die Idee (die „Matrix“ nennt man es wohl heute) der ursprünglichen Gestalt erhalten haben, aber die Wiederherstellung „im Fleische“ dürfte ihre Tücken haben.

So dachte ich, als ich dieses Bild sah, und erbarmte mich. Ich nahm meinen eigenen Arm zur Hilfe, fotografierte ihn in einer verdrehten Haltung, der ihn angemessen marode aussehen lässt, und setzte ihn ein.

Eine Armprothese macht natürlich noch keinen kaputten Menschen ganz, aber mein Armopfer mag vielleicht doch eine Hilfe sein. Bis sich bessere Technologien finden, an denen die Menschheit sicher schon fleißig forscht.

„Vergraben sollte sie werden“, denkst du vielleicht. Nein, meine Liebe, daraus wird nichts! Jetzt geht es aufwärts mit mir! Schluss mit Auflösung und Niedergang, jetzt wird gelebt!

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt.

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* Das Dogma von der Auferstehung des Fleisches ist eines der ersten und haltbarsten der Christenheit, dem die griechischen Infragesteller nichts anhaben konnten. So schreibt der gelehrte Herr Lic. Dr. W.Haller gegen Ende des 19. Jahrhunderts, und ich habe keinen Grund, seine Mitteilungen anzuzweifeln. Hier der Beginn seiner Abhandlung.

 

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