Herbstzeitlos mit Juricka: ein reines Blau…

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Gestern strömte der Regen vom Himmel, in der Nacht gewitterte es … und am Morgen strahlte die Welt. Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle … tönte in mir eine Zeile von Trakls Gedicht nach, das Christiane gestern postete (hier).

Von „verfallener Hülle“ ist hier kaum etwas zu spüren – vielmehr grünt es überall – , doch die Lilie im Garten hat nun ausgeblüht.

 

 

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Kunst hilft: Zweiter Besuch in Werkstätten

Heute nachmittag war ich zum zweiten Mal in zwei der Werkstätten, die vom hiesigen Verein der Freunde Behinderter Menschen unterhalten werden. Die Abläufe waren wie beim ersten Mal (hier) reibungslos, die Stimmung freundlich, liebevoll, unterstützend. Alle dort tätigen Menschen sind aufeinander eingestimmt, kennen sich seit langem und haben Routinen entwickelt, die sich als nützlich erwiesen. Und so ist für mich eigentlich nur eine Rolle übrig: eine Lernende zu sein. Aber auch diese Rolle muss ich mir erst verdienen.

Ich lerne dadurch, dass ich versuche, mich wie ein Teil der betreuten Gruppe zu verhalten: wird Ton geknetet, so bitte ich auch um ein Stück Knete und knete nach Vorschrift, so gut ich es vermag; wird das Produkt in Glasur getaucht, so bitte ich, auch ein Werkstück eintauchen zu dürfen… Diese Rolle der „teilnehmenden Beobachterin“ ist mir lieber als nur zu schauen. Aber natürlich ist es nicht einfach, sie mir zu erobern, denn die Helfer sehen mich nicht als Behinderte an, und die betreute Gruppe erkennt mich auch nicht als eine der Ihren an. Wie denn auch! Also bin ich tendentiell störend, dysfunktional, auf jeden Fall überflüssig.

Helfer kann ich nicht sein, denn die Rollen sind verteilt und werden vollkommen ausgefüllt. Eigene kreative Vorschläge zu machen, wäre ganz fehl am Platz. Was also hat die Gruppe von mir zu gewinnen? Nichts. Und was habe ich zu gewinnen? Ich lerne, sehe, wie diese Menschen miteinander umgehen, wie sie sich unterstützen, ich lerne auch einfache Vorgänge des Töpferns, vor allem aber suche ich einen Weg, mich in diesen Kontext einzufügen.

In der Keramikwerkstatt wurden heute die das vorige Mal (hier) geformten Tellerchen in Glasur getaucht und für die Brennung vorbereitet. Jeder kam an die Reihe, eine Zange mit einem Werkstück zu halten, zusammenzudrücken, einzutauchen, herauszuholen, abtropfen zu lassen. Das klingt einfach, ist es aber nicht, wenn man schwache Hände hat, im Rollstuhl sitzt, den Ablauf nicht versteht – dann fällt das Werkstück in die Glasur, und der Keramiker fischt sie mit der Hand heraus.

Giorgos‘ Hand

Mit ein bisschen oder auch viel Unterstützung und viel Lob schafften es alle und freuten sich.

Die fertigen Tellerchen wurden auf einem Brett mithilfe von Zeitungen in Lagen geschichtet.

Rohlinge und glasierte Tellerchen

Danach ging es in die zweite Runde: Tonklumpen wurden verteilt, die geknetet, gerollt und zu flachen runden Formen zusammenzudrücken waren. Darauf wurde ein altes Häkelmuster gelegt und mit einer Nudelrolle eingeprägt. Mit einer Form wurden dann die runden Teller herausgeschnitten.

Angelikis Hände

Ich versagte kläglich beim Kneten, der Ton wollte einfach nicht glatt werden, sondern blieb blöckelig. Angeliki wurde ungehalten und nahm mir den Tonklumpen weg. Ich eroberte ihn mir zurück, suchte mir ein anderes Eckchen am langen Tisch, um weiterzukneten, und gab schließlich auf. Und eine Schürze wie die anderen hatte ich natürlich auch nicht.

Nach dem Keramikkurs wanderte ein Teil der Gruppe zum Malen.

Unterwegs entdeckte ich Wandbilder von Skitsofrenis, die ich noch nicht kannte. Wer hier länger mitliest, kennt diesen genialen Sprayer aus einem Dorf der Mani bereits.

Beim Malen (Thema war: dekorative Blumen) fotografierte ich nicht, zumal der Kurs nach der Hälfte abgebrochen wurde. Der Raum wurde für eine andere Veranstaltung benötigt. Aber immerhin hielt ich den Maler, der die Gruppe leitet, vor einigen seiner beeindruckenden Kopien von Delacroix‘ Gemälden mit Themen aus dem griechischen Freiheitskampf fest.

 

 

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herbstzeitlos mit Juricka: Meeres- und Hafenblick am Vormittag

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Heute vormittag musste ich zu einem ärztlichen Termin nach Kalamata fahren. Mir war etwas mulmig zumute. Um so mehr bezauberten mich das kühle Blau des Meeres und die schöne weiße Wolkenformation, die darüber lagerte. Die Küste war menschenleer. Nur ein paar zurückgebliebene Sonnenschirme zeugen vom vergangenen Sommer.

Der Termin war dann doch kurz und schmerzlos, und so hatte ich Zeit, mich noch einmal am Segelhafen umzusehen.

Schweres Wetter drohte. Wenig später prasselte der Regen nieder.

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Apropos Afganistan (statt: Archivbild der Woche)

Gestern veröffentlichte Myriade einen Text über einen Erzählband der afganisch-iranischen Schriftstellerin Aliyeh Ataei „Im Land der Vergessenen“ (hier). Der Text und der Versuch, ihn für mich einzuordnen, wühlten in mir. Heute nun stieg ich, Heides Anregung folgend (hier), wie jeden Sonntag hinab ins Archiv und ging ins Jahr 2015. Das erste, was ich unter dem Datum 19. Oktober fand, war ein Eintrag mit dem Titel: Afghanistan.

Afghanistan – 2001

Genau zehn Jahre sind seither vergangen. Die Ereignisse, auf die ich mich damals bezog, lagen ihrerseits vierzehn Jahre zurück. Macht heute zusammen 24 Jahre. Was blieb sich gleich? Was hat sich in diesem Viertel Jahrhundert verändert? Wie resonnieren die Ereignissen heute in mir selbst?

Ich schrieb am 19.10.2015: Vierzehn Jahre ist es her, dass die USA ihren Luftangriff auf Afghanistan starteten. „Die Angriffe dauerten 44 Stunden und stellten damit die bis dahin längste Einzeloperation der amerikanischen Luftkräfte dar“ (Wikipedia, Krieg in Afghanistan seit 2001). Schock.

Die Bilder entstanden 2001 unter dem Eindruck dieser Luftangriffe.

Kreuze als Kampfflugzeuge, der Mond tief in die Landschaft zurückgezogen. Ein Sarkophag mit den Zeichen des Kreuzes und des Halbmonds.

Das Land selbst, verwüstet in jahrelangem Bürgerkrieg. Alte Spuren von verkohlten Behausungen, neue Blutspuren. Das war für mich Afghanistan. Das ist Afghanistan bis heute: ein vom Krieg verwüstetes, von inneren Zwisten zerrissenes, von äußeren Interventionen zertrümmertes Land.

So schrieb ich 2015, und heute?

Afganistan

Dieses große Bild (90×100 cm) steht heute, an die Wand gelehnt, in meinem Atelier, und ich fragte mich vorhin, ob es Platz in meiner neuen Ausstellung finden soll. Es ist gerahmt, aber das Glas ist verbrochen. Das gefällt mir, denn so ist das Material, aus dem es gemacht ist, direkter zu fühlen: Pigmente, Kleister, feine Einzellagen von Toilettenpapier auf Pappe.

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Ich fühle, wenn ich es betrachte, die Qual und die Schönheit des Landes, seine gemarterte Haut.

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Dem, was ich vor zehn Jahren schrieb, ist kaum etwas hinzuzusetzen:

Wann wird das Morden enden? Wann werden die wunderbaren Menschen Afghanistans, die Frauen, die Kinder, die Männer, in Frieden und Sicherheit, vielleicht sogar in Freiheit leben können?

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Kreuz und Halbmond

 

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Herbstzeitlos mit Juricka: Die Lilien und eine venetianische Träumerei

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Die Lilien sind unter dem Regen, der uns seit ein paar Tagen beglückt, ein wenig lädiert, aber zwischendurch konnte ich ein Foto von ihrem jetzigen Stand machen. Und ihr müsst zugeben: sie hat wirklich alle Möglichkeiten ihrer zwei Stängel ausgenutzt, um Blüten hervorzubringen.


Zum Vergleich: so sah sie am 10.Oktober aus

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Und so jetzt:

Gemalt oder gezeichnet habe ich sie jetzt nicht. Aber ich hatte eben einen Besuch von Nachbarn, die ein Bild zu erwerben wünschten, um es einem schon reiferen, reichen Hochzeitspaar zu schenken. Er ist Reeder, sie „tut nichts“. Nicht „klassisch“ und auch nicht allzu „modern“ sollte es sein. Keine Blumen, keine Landschaft. Hm. Schließlich landeten wir bei diesem Aquarell: eine venetianische Träumerei, die ich 1984 malte, als ich erstmals und leider auch zum letzten Mal in dieser fantastischen Stadt war und mit dem Aquarellieren begann. Ich malte das Bild im Hotel, denn es war ein nebliger feuchter Novembertag, unter dem Eindruck der Kirchtürme und Arkaden der Stadt…

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Ich hoffe, die Neubesitzer wissen es zu schätzen.

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Herbstzeitlos mit Juricka: Apfelernte (und viele Zeichnungen)

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Heute haben wir wunderbar knackige Äpfel direkt vom Lastwagen des Produzenten gekauft. Geerntet wurden sie in der Argolida. Das ist das landwirtschaftlich stark entwickelte Gebiet rund um die Stadt Argos, von dem ich im Zusammenhang der Mythen um Io, Argos, die Argonauten, Iphigenie… immer mal wieder erzähle. In dieser Region liegt das antike Mykene, wo Agamemnon und Klythaimnestra herrschten und ermordet wurden – der eine von seiner Frau, die andere von ihrem Sohn …

Tja, so gehts, wenn man einen Krieg vom Zaun bricht. Um ihn führen zu können, hatte Agamemnon die erstgeborene Tochter Iphigenie zur Schlachtbank geführt – und damit den Zorn seiner Frau auf sich gezogen. Als er siegreich vom Krieg zurückkam, ließ sie ihn im Bade ermorden. Finde ich verständlich. Dass der Sohn Orest dann sie ermordete, kann ich nicht billigen.

Nun, heute ist die Argolida ein friedliches Gebiet, wo Orangen, Zitronen … und eben auch knackige Äpfel heranreifen. Und allen Mythen um den Apfel (lat. malus) zum Trotz: ich halte ihn nicht nur für unschuldig an all dem Übel, das über die Menschen gekommen ist, sondern für eine herrliche Gabe der Natur an den Menschen.

Gezeichnet habe ich diese Äpfel noch nicht, denn ich habe wenig Zeit. Die Vorbereitungen auf die Ausstellung, dazu eine blöde Infektion und zum Glück kleine bevorstehende OP, halten mich etwas in Atem. Aber wozu gibt es das Archiv? Ich habe ja schon oft Äpfel gezeichnet, also los!

Bleistiftzeichnung: Apfel im Vergleich

Bleistiftzeichnung: Krug und Äpfel

Bleistiftzeichnung: Krug und Äpfel

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Bleistiftzeichnung: Stillleben mit Äpfeln

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Bildausschnitt:

IMG_6130Kugelschreiberzeichnung: geteilter Apfel

 

Kugelschreiberzeichnung: zwei Äpfel mit Spiegelung

Kugelschreiberzeichnung, digital bearbeitet: Hand mit kleinem  Apfel

 

Kugelschreiberzeichnung, mit Foto überblendet, digital bearbeitet: Apfel auf Teller

1 Zeichnung-Foto überblendet

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Herbstzeitlos mit Juricka: Türstopperkatze und ein Gemälde

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Die Sommerklamotten sind noch nicht weggeräumt, die Wintersachen noch nicht hervorgeholt. Was bleibt? Ein Dazwischen: über das Hemdchen eine Jacke, wenns nottot. Gestern nachmittag schuftete ich im Atelier, im Schweiße meines Angesichts rahmte ich vier Bilder für die Ausstellung. Da war die dünne Jacke schon zu viel.

Auf der Kommode im Schlafzimmer stapeln sich die abgelegten Sommersachen. Eine Türstopperkatze wirft ihren Schatten an die Wand. Das Bild darüber ist auch so ein Dazwischen: Malerei und Collage von Pappier- und Pappefetzen.

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Impulswerkstatt: Ein kata-strophisches Liedchen auf Nepenthes, die Trauerlosen.

Dies ist ein Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt und speziell zum zweiten Foto:

Ein Liedchen auf Nepenthes 

 

Was ist das für ne Pfanzenart?

Sie wirkt sehr kunstvoll und recht zart

Ein Tönnchen mit nem Deckel drauf

Und dieser Deckel, der ist auf.

 

Und nicht nur das: er ist geflügelt

Wie’n Hemdchen, das noch ungebügelt

Im Winde tanzt und von der Sonne

Sich trocknen lässt mit großer Wonne.

 

Mir scheint, der Name ist Nepenthes

So manche Blumenfrau wohl kennt es

Doch weiß sie auch, dass dieser Nam’

genauso bei Homer vorkam?

 

Nepenthes heißt: „ganz ohne Trauer“

Doch kannte man noch nicht die flower

Man nannte so den Menschen nur

Der lebt, von Trauer keine Spur.

 

So sind die Helden, die gern töten

Und sich mit Blut die Hände röten.

Ein schöner Jüngling fiel, na und?

Zum Trauern ist das doch kein Grund!

 

Nepenthes blüht und wartet still

Dass sich ein Jüngling nähern will

Und ist er da, so klappt sie munter

 Den wunderhübschen Deckel runter.

 

O weh, da drin wird er verdaut

Mit seinen Locken, seiner Haut

Er wird zu Magensaft vergoren

Und ist für allezeit verloren.

 

Nepenthes heißt, ich traure nicht

Ich geh nicht mit mir zu Gericht.

Mir schmeckt es, wenn ich wen erhasche

Und langsam, mit Genuss vernasche.

 

Es gibt halt Pflänzchen, die sind so

Und manche Menschen sowieso.

Such nicht, sie anders zu erziehn

Sie blühen so, wie sie halt blühn.

 

Sie sind wie für den Krieg gemacht

Sie freuen sich auf jede Schlacht

Und hoffen, dass sie viele töten

Und sich mit Blut die Hände röten.

 

Nepenthes heißt, ich traure nicht

Ich geh nicht mit mir ins Gericht.

Erwisch ich einen, in den Leib

Treib ihm den Speer zum Zeitvertreib.

 

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Abgebildet ist ein junger Athener, Dexileos, der in einer Schlacht bei Korinth gegen die Spartaner im Jahre 394 v. Chr. fiel. Er wurde kaum 20 Jahre alt. Seine Familie scheint ihn sehr geliebt zu haben, denn außer den beiden kollektiven Grabmälern, die die Stadt Athen für die gefallenen Kavalleristen an öffentlichem Platz aufstellen ließ, gaben die Verwandten des Toten diese heroische Darstellung des jungen Mannes in Auftrag. Sie ist jetzt im Museum des antiken Friedhofs von Athen zu sehen.

Die Komposition des Bildes mit seinen starken Diagonal-Komponenten ist spannend-angespannt. Da der Speer und die Zügel, die aus Bronze waren, fehlen (Metalle wurden häufig eingeschmolzen), ist die Wirkung ein wenig abgeschwächt. Man stelle sich die Diagonale des Speers und den scharfen Winkel der Zügel vor, der die angewinkelten Arme des Gefallenen wiederholt, um die ganze Raffinesse der Komposition zu erfassen.

Und noch etwas: der Reiter und der Gefallene schauen sich an. Die Tat bindet sie zusammen. In Wahrheit ist es Dexileos, der am Boden liegt, und der Held ist sein Mörder.

 Es trauern die zurückgebliebenen Verwandten.

 

 

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Herbstzeitlos und alltägliches Zeichnen mit Juricka: Granatäpfel

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Die Granatäpfel hängen schwer vom Baum, viele sind von Insekten ausgehöhlt, von Feuchtigkeit geschwärzt und fallen zu Boden. Drei pflückte ich ab in der Hoffnung,dass sie schon reif genug sind. Denn lasse ich sie länger dran, werden sie auch verderben.

Zum Zeichnen kam ich nicht, daher eine frühere Zeichnung in Kohle, an einem Tag wie diesem: 16.10.1916.

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„herbstzeitlos“ mit Juricka: Garten mit Kätzchen

Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..

Gibt es Herzerwärmenderes als Kätzchen, die eilig davonrennen, wenn man aus der Haustür tritt, und dann aufmerksam schauen, was man vorhat? Nun, man hat vor, den Zoom des Handys zu benutzen.

Da sind sie ja, haben schon Vertrauen gefasst.

Ursprünglich waren es vier, dann drei, jetzt zwei…

Recht haben sie, vorsichtig zu sein! Wer weiß, welcher Räuber die Geschwister holte.

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