In der Zeichenschule 34: Das Regal mit der Maske aus Ausmalbild

Heute hatte ich keine Lust auf streng akademisches Zeichnen mit Kohle. Daher nahm ich Zeichenblock und Buntstifte mit und setzte mich erneut vor das Regal, das ich nun schon zweimal gründlich abgezeichnet habe, um es diesmal in Farbe zu versuchen.

Nun dasselbe mit Filzstift und Buntstiften (Anklicken, um größer zu sehen)

Und in groß:

Bei den obigen Fotos schielt die Maske der Kohlezeichung seitlich vorbei. Da sieht man dann auch den Größenunterschied von Kohle- und Buntstiftzeichnung.

Ich habe die vier Masken dieses Motivs ausgeschnitten, um sie zu vergleichen.

Ich finde ja immer: So richtig sehen kann man ein Bild erst, wenn die Abbildung in etwa die Originalgröße hat.

Kohlezeichnung 2

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In der Zeichenschule 33: Regal mit Maske, Ziegenschädel, Uhr und Gefäßen (2)

Gestern war ich wieder in der Zeichenschule und zeichnete zwei Stunden lang das Regal mit Maske, Ziegenschädel. Uhr und Krimskrams. Fertig wurde ich nicht. Also geht es heute weiter.

Du sagst vielleicht: das kenne ich doch schon? Nein, es ist eine neue Zeichnung, aus einem etwas anderen Winkel und näher als die, die ich hier schon zeigte. Links die erste, rechts die neue Zeichnung.

Du fragst dich vielleicht: Warum macht sie das? Wozu soll das gut sein? Nun, wozu ist es gut, jeden Morgen aufzustehen, sich die Zähne zu putzen, sich einen Kaffee zu bereiten und so weiter? Zeichnen braucht Übung, bis sie unter technischem Aspekt zur Routine wird. Von Routine bin ich immer noch weit entfernt, Jede Zeichnung bleibt für mich ein Kampf mit der Materie, und das Ergebnis ist jedesmal ungewiss.

Ich betrachte das Ergebnis, vergleiche: was ist besser, was schlechter gelungen? Welche Vorteile hat die neue Komposition, welche die vorige? Will ich die Schwarz-Weiß-Kontraste auch diesmal verstärken? Oder die Umrisslinien? Die Kanne wackelt, soll ich sie korrigieren oder so belassen? Fragen über Fragen. Und dann die Hauptfrage: wie überführe ich all diese Beobachtungen und Überlegungen in ein eigenständiges Werk?

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Zeichnen nach Fotos: Blaumeise

Was dem Zaunkönig recht ist, ist der Blaumeise billig, dachte ich und zeichnete auch diese in mein Skizzenbuch, wiederum nach einem Foto von Jürgen (Linsenfutter). Das Foto ist das dritte in einer Reihe. Es zeigt die Blaumeise nach einem erfrischenden Bad in einer Trinkschale. Hier findest du den Originaleintrag von Jürgen.

und so sind es nun schon 4 „Tiere nachFotos“ (Insekten sind natürlich auch Tiere, doch haben sie eine eigene Rubrik bekommen).

 

Es macht Spaß!

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Morgenspaziergang

Ich bin eine Eule und morgens selten guter Laune. Heute aber strahlte mich die Sonne so hell an, dass ich, anstatt mich wieder ins Bett zu legen, beschloss, einen Morgenspaziergang zu machen.

Die Wiesen unter den Olivenbäumen werden täglich bunter. Am besten gedeihen die Blumen, wenn Gras und Klee niedrig stehen.

Ich gehe mal näher heran.

und noch näher

Auch der Bergtee – eine Salbeiart – blüht nun.

und mein Liebling, die stets leicht zerknitterte Zistrose, hat nun nicht eine oder zwei, sondern viele Blüten.

näher heran:

und noch ein Schritt näher

Doch wo sind die Insekten? Sie machen sich rar. Ab und zu ein Wildbienchen, dann und wann ein Schmetterling, sonst nichts. Mir fehlt das Gesumse. Vielleicht ist es noch zu früh dafür?

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Tiere nach Fotos: Zaunkönig

Heute fragte sich Jürgen vom Blog Linsenfutter, ob es kein großes Interesse mehr an Vögeln gebe. Da musste ich sofort widersprechen und mein Interesse unter Beweis stellen mit dem Mittel, das mir zur Verfügung steht: Zeichnen! Ich zeichnete den süßen Fratz und Meistersänger mit Kugelschreiber und Buntstiften in mein Skizzenbuch,

Damit erweitert sich die Rubrik „Tiere nach Fotos“: Nach Frosch und Asseln nun der Zaunkönig. Ob die sich wohl gut vertragen?

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Dienstags-Drabble: schuppiges Auferstehungs-Lied

Diestags-Drabble. Die von Heide vorgegebenen Wörter sind diesmal

Schuppen – beieinander – aussehen. Der Text soll genau 100 Wörter umfassen.

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Auf meinem Schreibtisch liegen die unterschiedlichsten Fundsachen beieinander: ein gebleichter Knochen und ein gewundenes Stück Holz, das aussieht wie eine Schlange, leisten den Schuppen eines Palmstamms Gesellschaft, daneben fault eine Quitte vor sich hin.

Ich zeichne und singe:

Schuppen schuppig hoch aufragen

Knochen bleich schon lang verwittert

Schlange schlängelt stets verschlagen

Quitte quitt quittiert verbittert.

 

Siehst du sie, die Helden samt

Ihren Schatten, den gemalten?

Wer hat sie dazu verdammt

Dass sie mit dem Leben zahlten?

 

Knochen kriecht zurück ins Tier

Schlange, Schuppe wird zum Baum

Quitte quiekt eins zwei drei vier

schon quillt heller Quittenflaum.

 

Wunderlicher Frühlingstraum

Welten AUM.

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Insekten nach Fotos (10): Sonnenspringer (tägliches Zeichnen)

Diese mir unbekannte Spinne sah ich heute in Gerhards Blog KopfundGestalt. Ich fand sie faszinierend und beschloss, sie meiner Sammlung nach Fotos gezeichneter Insekten hinzuzufügen. Ihr Name: Sonnenspringer oder auch Heliophanus cupreus

Es ist das erste im März gezeichnete Insekt und soll nicht das letzte bleiben. Worauf die Springerin gelandet ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Es sieht nach einem Tischtuch aus.

Die Sonnenspringerin im Skizzenbuch.

Die bisher gezeichneten Insekten in der Übersicht:

 

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Restaurierung zweier Zeichnungen und ein neues Ausmalbild (tägliches Zeichnen)

Heute habe ich mich daran gemacht, einige der großformatigen Kohlezeichnungen mit Klebeband, die durch die Verrußung des Ateliers arg gelitten hatten, zu restaurieren.

Zum Glück sind es ja meine eigenen Arbeiten, also muss ich mich nicht sklavisch an das Original halten, sondern darf sie auch nach gusto verändern.

Jetzt stecken sie hinter einer Scheibe aus Plexiglas, was ich zwar nicht besonders mag, zumal sie wieder verschmutzt aussehen, doch bleiben sie so geschützt. Eine ganze Reihe von Zeichnungen dieser Reihe (50×70 cm) wartet auf ähnliche Behandlung.

Zu meiner Erholung zeichnete ich dann mit Kugelschreiber ein weiteres „Ausmalbild“ in mein Skizzenbuch. Ich fand es interessant, den Linien zuzuschauen, wie sie eine illusorische Welt erschaffen.

Diese zweidimensionale Welt wird durch Einfärbung einiger Flächen in Hintergrund und Gegenstand unterschieden. Manches tritt plastisch hervor, anderes wird zum Loch.

Eine weitere Differenzierung der „Gegenstände“ erfolgt durch unterschiedliche Einfärbung. Selbstverständlich ist diese hier nur eine von vielen Möglichkeiten, das Liniengewirr in eine dreidimensional wirkende Scheinwelt zu verwandeln.

Zeichnen hat schon was von Magie an sich.

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Ausmalbilder (tägliches Zeichnen)

Mich hat grad eine neue Manie erwischt, ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll. Angefangen hat es mit Wellenbildern, von denen ich bereits einige zeigte. Da packte mich die Faszination durch die reine Linie. Gestern und heute machte ich „Ausmalbilder“: lineare Gebilde, die ich mit Butstift ausmalte. Ich will gar nichts weiter dazu sagen, zeige sie einfach mal.

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Tagebuch der Lustbarkeiten: die Treppe vom Meer ins Dorf hinauf

Von der Küste kommend, wo die Pizzeria noch gegen die Winterstürme verbarrikadiert ist,

steige ich die Treppe zu „unserem“ Dorf Paliohora hinauf. Die Treppe haben „unsere“ Albaner vor ca 20 Jahren gebaut, wodurch das Dorf von dieser Seite her zugänglich  wurde.

Unterhalb werden sichtbar ein Garten, ein Felsen mit einem hübschen Lokal, in dem ich, als es noch das Cafe einer Freundin war, Aufstellungen gemacht habe, und das Meer.

Das Gemäuer neben der Treppe ist alt und feucht und mit einem moosigen Pelz  überzogen.

Moos, Flechten und Kleinblüher bilden reizende kleine Inseln auf dem Stein.

Die Flechten habe ich erst durch andere Blogger zu beachten gelernt.

Die Treppe endet im Dorf, das um diese Jahreszeit fast unbewohnt ist. Ein Zitronenbaum zeigt erste Knospen und Blüten, ein gepfropftes Orangenbäumchen trägt reichlich Früchte.

Einige Neubauten sind auf freien Flächen entstanden, um im Sommer Gäste aufzunehmen. Schön sind die wenigsten. Dazwischen gibt es zum Glück noch reichlich Platz für vielerlei Pflanzen und, natürlich, auch für Ölbäume.

 

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