
Am 16. März 2017 dachte ich darüber nach, wie man Vorder- und Hintergrund eines Bildes so verschränken kann, dass das Auge sich nicht bei abgegrenzten Objekten ausruht (was es gerne tut), sondern gezwungen ist, ruhelos zwischen Vorder- und Hintergrund hin und her zu tanzen.
Warum schien mir das erstrebenswert?
„Weil wir meist nur die Gegenstände wahrnehmen, die sich unserem Auge aufdrängen, nicht aber die dahinter wirkenden Kräfte, die sie hervorbringen.“
„Es wäre gut, wenn wir nicht nur die einzelnen Ereignisse, die uns aus den Medien entgegenschreien, registrieren, sondern einen Zusammenhang herstellen zwischen den Ereignissen und den im Hintergrund wirkenden Kräften.“
Diesen Gedanken aus dem Archiv hervorzuziehen, scheint mir dringlich geboten. Denn wie soll man die Ereignisse der Gegenwart verstehen, wenn man nicht zugleich die im Hintergrund treibenden und gestaltenden geistigen und wirtschaftlichen Kräfte ins Auge fasst?










