Ich drehte heute unterhalb „unserer“ Taverne eine Runde am Meer, auf die ich euch gerne mitnehmen möchte.
Die geweißte Mauer unterhalb der Taverne ist mit wildem Wein überwuchert.

Im Geröllstrand hat sich ein kleines Palmenwäldchen entwickelt.

Es verblüfft mich immer wieder, wie diese Bäumchen dem Sturm und dem Salzwasser standhalten können.

Auf der grob aus Felsen gefügten Mole wachsen kleine Feigenbäume und schwächliche Eichen. Sie sind mit dem Gestein aus dem Flussbett des Sandova herübergesiedelt und haben sich hier verwurzelt.
Über den Bergen verdichten sich die Wolken, aber sie lösen sich bald wieder auf.
Ich nehme den Weg über einen schmalen Steig, den ich immer mit meinem Hund Tito ging. Das steinerne Treppchen ist zusammegebrochen und wurde durch eine stabile Eisenkonstruktion ersetzt.
Die nächste Bucht

Oberhalb liegt eine Kirche, die man über einen privaten Weg erreicht. Der Glockenturm steht extra.
Hinter der Kirche gibt es ein großes grün bewachsenes Rund – einen ehemaligen Dreschplatz. Niemand kommt hierher. Man hat einen schönen Blick auf die nächste Bucht und auf Kalamata…

und aufs Vorgebirge. Leider wird jenseits des Ortes tüchtig gebaut.

Ich sitze hier gern auf der Umfassungsmauer, vor mir den Abgrund und das Meer. Vielleicht nehme ich das nächste Mal den Zeichenblock mit. …
