Novemberleuchten mit Steinegarten: Lavendel

Nun also Novemberleuchten. Der Titel von Steinegartens neuem Blog-Challange gefällt mir ebenso gut wie die beiden vorangegangenen von Juricka („Farben“ und „herbstzeitlos“), und ich möchte auch hier mitmachen.

Heute ging ich im Garten herum, um Farben zu sammeln. Dabei kam ich auch am Lavendel vorbei und machte eineAufnahme. Als ich das Foto besah, staunte ich nicht schlecht:

Es wird wohl eine Fehleinstellung im Handy sein, sagte ich mir. Aber dennoch! Auch in der Detailaufnahme lässt es sich sehen.

Bemerkenswert finde ich auch das Figürchen, das da im hellen Zentrum der Blüte steht und grad die Gardine vor dem Fensterchen seines Stübchens aufzieht.

Wer mag das wohl sein? das Lavendelnovemberleuchtweiblein?

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Tun als Mittel gegen kreative Flaute

Ich ging heute ins Atelier, hatte aber zum Zeichnen keine Lust. Also begann ich rumzukramen, fand auch drei kleine Leinwände, befreite sie von der Zellophan-Verpackung und beschloss, sie mit weißer Farbe zu grundieren, da sie trotz Verpackung an den Rändern verschmutzt waren.

Das war natürlich ein Trick. Denn nun musste ich mir die Pinsel, den Kleber, die Pulverfarben anschauen, musste ein Glas mit Wasser füllen  – und genau das ist der erste Schritt zum Malen, zu dem ich mich nicht bringen konnte.

Kaum hatte ich den ersten Schritt getan, folgte der zweite. Obgleich ich keine Ahnung hatte, was ich malen wollte – oder ob überhaupt – , begann ich mit größter Konzentration Linien über das Blatt zu verteilen, suchte nach passenden Farben. Das Ergebnis? Ein Kribbeln im Hypothalamos*, als ob er aus dem Tiefschlaf erwachte. Na ja, auch das hier:

Da mir „das hier“ ergänzungsbedürftig erschien, ging ich vor die Tür, raffte ein paar Kleeblätter zusammen und legte sie auf die klebrige Leinwand. Dann fiel mein Auge auf ein Tempotaschentuch, und auch das musste kleine Flocken spenden, um das Bild für heute zu beenden.

*Google-AI: Hypothalamos, Bereich im Zwischenhirn, der als zentrale Steuerzentrale für viele lebenswichtige Funktionen wie Körpertemperatur, Herzschlag, Schlaf-Wach-Rhythmus und Hormonproduktion fungiert. Er ist das übergeordnete Regulationszentrum für das autonome Nervensystem und das endokrine System (Hormonsystem) und reguliert unter anderem den Hunger, Durst und das Sexualverhalten. 

 

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Novemberleuchten mit Steinegarten (Foto statt Zeichnen)

Nun also Novemberleuchten. Der Titel von Steinegartens neuem Blog-Challange gefällt mir ebenso gut wie die beiden vorangegangenen von Juricka („Farben“ und „herbstzeitlos“), und ich möchte auch hier mitmachen.

Ich habe grad eine kreative Flaute. Am Tage habe ich nur zum Rumspazieren Lust (wie haben hier herrliche Sonnentage), oder ich lese (Dostojevskis Gesamtwerk, momentan „Der Idiot“).

Solche Flauten sind nach der Beendigung einer Ausstellung normal. Trotzdem versuche ich, mich an die Regel des täglichen Bloggens und Zeichnens zu halten. Gestern gelang es nicht. Und heute?

Nun, ich trieb mich an, ging ins Atelier. Die Blumen zeichnen? Ach was, wenn die Natur es viel besser versteht und ein Klick mit dem Handy es auch tut!

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Novemberleuchten mit Steinegarten: das Röslein rot

Nun also Novemberleuchten. Der Titel von Steinegartens neuem Blog-Challange gefällt mir ebenso gut wie die beiden vorangegangenen von Juricka („Farben“ und „herbstzeitlos“), und ich möchte auch hier mitmachen.

Das Röslein, das ich anfangs für verloren hielt, ist nun vollends aufgeblüht. Ich habe ihm meine Lieblingskugelvase spendiert, diese auf eine neurografische Zeichnung gestellt und es für euch fotografiert. Ist sie nicht reizend und kokett? Zwei Zeichnungen der Rose habe ich hier schon gepostet, eine dritte muss ich erst noch machen.

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Tägliches Zeichnen: Modellzeichnen

Heute hatte ich wieder Gelegenheit, nach Modell zu zeichnen. Obgleich ich nicht gerne bei Nacht fahre, will ich diese Gelegenheit nicht verpassen. Wir hatten drei Sitzungen a 30 Minuten. Ich machte zwei Zeichnungen auf A2 Zeichenkarton mit Kohle.

1. Sitzung: halb liegende Figur mit Draperie und Spiegel, in dem sich andere Zeichnen abbilden,

2. und 3. Sitzung: Portrait

 

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Novemberleuchten mit Steinegarten: das weiße Pferd ist wieder da

Nun also Novemberleuchten. Der Titel von Steinegartens neuem Blog-Challange gefällt mir ebenso gut wie die beiden vorangegangenen von Juricka („Farben“ und „herbstzeitlos“), und ich möchte auch hier mitmachen.

Das weiße Pferd ist wieder da! Es stand am Drahtzaun auf seiner Koppel und wartete offenbar auf Besucher. Als es mich sah, begrüßte es mich. Ich sah mich um, ob ich irgendetwas Fressbares fände, raffte eine Handvoll Grün zusammen und bot es ihm an. Es nahm es gern, nahm auch eine zweite Handvoll und ließ sich die Nase streicheln.

Ob ihm das alte Brot schmecken wird, das ich ihm heute vorbeibringen werde?

Wer hier länger mitliest, kennt das Pferd bereits. Mitte Oktober des vorigen Jahres erschien es oben auf dem Hang seines weitläufigen Geländes.

Es kam mir vor wie ein Versprechen von Glück und …

ich begann zu träumen. Ein solches Pferd* hatte ich schon fünf Jahre zuvor gezeichnet und in meine Tarotkarte „Sonne“ eingebaut.

Auch für die Karte „Die Liebenden“ hatte ich es in Erwägung gezogen:

und allerhand Collagen ausprobiert:

Weitere Pferd-Collagen finden sich hier.

*Das Pferd habe ich aus Hans Baldung Grien „Der Verhexte Stallknecht“ kopiert (hier)

 

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Tägliches Zeichnen: Und sie blüht doch auf!

Die Rosenknospe, die ich gestern zeichnete, blüht doch noch auf! Ich habe den Stängel  mit glattem Schrägschnitt etwas gekürzt, und siehe da! Heute hat sie sich gekräftigt, Laub und Blütenblätter haben wieder eine stabile Struktur, und die Knospe entfaltete sich ein wenig mehr.

Das freute mich natürlich sehr, und ich griff nach meinem Zeichenblock, um mir das „Röschen rot“ erneut – diesmal vor einer neugrografischen Zeichnung als Hintergrund – vorzunehmen.

Man erkennt wohl, dass ich einen grobkörnigen Zeichenblock und nicht, wie gestern, Schreibmaschinenpapier verwendete. Auch war es noch nicht vollkommen dunkel. Gezeichnet habe ich schräg von oben und wieder bei Lampenlicht.

 

 

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Dienstagsdrabble mit Wortmans Wörtern: Ne Pflanze namens Friedolin

Heide von der Puzzleblume hat ihr Dienstagsdrabbeln beendet, aber zum Glück gibt es  für Drabblesüchtige noch eine zweite Adresse: Wortman Drabble-Geschichten in 100 Worten.

Die heutige Wörter sind Novum – elastisch – Rosmarin.

In bewährter Kata-Strophen-Form habe ich folgendes Reimgedicht dazu geschrieben:

 

 

Ne Pflanze namens Friedolin

 

Ein Novum unter den komplexen

Beliebten Wohlfühl-Duftgewächsen

Ist eine Art von Rosmarin

Mit Namen heißt es Friedolin.

 

Gemein ist, sagt man, beiden Arten

Dass sie mit ihren zart behaarten

Und weichen Nadeln, und mit Blüten

In denen manchmal Hummeln wüten

 

Wenn bläulich-lila lippengleich

Sie offen stehn, an Nektar reich,

Den Sinn erfreun und fröhlich stimmen

Den Menschen gradso wie die Immen.

 

Worin besteht der Unterschied,

Wenn beides gleicherweise blüht?

Der Friedolin, ist’s nicht fantastisch?

Weicht Hartes auf, macht es elastisch

 

Den Schwachen macht er widerständig

Und Abgestorbenes lebendig.

So klärte mich der Fachmann auf.

Ich schritt natürlich gleich zum Kauf.  

 

Rosmarin und Friedolin

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Novemberleuchten mit Steinegarten: Himmelserscheinung

Nun also Novemberleuchten. Der Titel von Steinegartens neuem Blog-Challange gefällt mir ebenso gut wie die beiden vorangegangenen von Juricka („Farben“ und „herbstzeitlos“), und ich möchte auch hier mitmachen.

Das Wechselwetter dieses Novembers bringt schöne Himmelserscheinungen hervor. Gestern gegen Abend erfreute mich ein gewaltiges Zusammenspiel von Sonne und Wolken. Schwarzes Gewölk mit Goldrand. Als ich die Küste erreichte, hatte es sich so verwandelt:

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Tägliches Zeichnen: Röslein rot

Diese rote Rose nahm mein Mann aus der Vase auf dem Tavernentisch mit. Leider wurde zu früh geschnitten. Die halb erblühte Knospe hatte nicht die Kraft, sich ganz zu entfalten. Sie ist schon matt, und auch die grünen Blätter sind teilweise halbverdorrt. Damit sie nicht ganz vergebens ihre schöne Blüte gebildet hat, beschloss ich, sie heute zu zeichnen. Ich machte auf meinem Schreibtisch ein wenig Platz zwischen den Stiften und vor dem großen blauen Dossier und anderem Krimskrams, nahm einen Kugelschreiber und Schreibmaschinenpapier A4 und machte mich ans Zeichnen, bei Lampenlicht.

Mir gefallen die S-W-Zeichnungen meistens fast besser als die mit Buntstift colorierten, aber nun bin ich einmal grad bei einer Buntstiftserie. Außerdem ist im November Farbe angesagt.

Zum Vergleichen

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