Category Archives: Zeichnung

Balkonecke (Tägliches Zeichnen)

Heute am späten Nachmittag setze ich mich auf den vorderen schmalen Balkon unserer Wohnung und zeichne mit blauem Kugelschreiber eine Ecke mit Blumentöpfen und Pflanzkasten. Der blaue Himmel färbt die fertige Zeichnung blau ein. In Wirklichkeit sieht die Zeichnung etwa … Weiterlesen

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Tägliches Zeichnen: Abendbrottisch

Nach dem Abendessen, während die Reste noch auf dem Tisch stehen, läuft oft der Fernseher. Ich bin selten an den Sendungen interessiert. Heute nutzte ich die Gelegenheit, den Tisch und einen Arm des TV-zuschauenden Gatten zu zeichnen. Dazu benutzte ich … Weiterlesen

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Küchenstuhl (Tägliches Zeichnen mit Bearbeitung)

Nachts auf dem Balkon. Ich habs versucht: den weißen Küchenstuhl, die rötliche Säule, das gestreifte Kissen und den roten Wäschekorb zu zeichnen, die vom Licht der Wandlampe aus dem Dunkel hervorgehoben wurden. Drei Anläufe machte ich, vergebens. Es wurde nur … Weiterlesen

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Tägliches Zeichnen: vom Bett aus skizzieren

Schon lange ist der Ausdruck „tägliches Zeichnen“ ein Euphemismus. Heute nacht – ich lag schon im Bett- überkam mich das schlechte Gewissen. Zeichne gefälligst, egal was! befahl ich mir, angelte aus meiner Handtasche einen Winzlings-Zeichenblock und einen Stift und sah … Weiterlesen

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Titelbild

Das neueste Buch meines Mannes ist gerade herausgekommen. Es geht um die Überlagerungen und Konflikte zwischen traditionellen Wertvorstellungen und Moderne, in Politik und Ökonomie.  Der Verlag hat eine Collage von mir als Vorlage fürs Titelbild akzeptiert: durch das zerbrochene Fenster … Weiterlesen

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Wählen gehen

Heute sind Parlamentswahlen in Griechenland. Wegen eines komplizierten Analog-Wahlrechts, das uns der Syriza („Allianz der radikalen Linken“) eingebrockt hat, werden wir im Juli und womöglich auch im August nochmals wählen müssen, damit eine Regierung zustande kommt. Ich komme gern meinem … Weiterlesen

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Welttheater: Zwischenakt. Domna und die Spirits

Was zuletzt geschah: Alle haben sich zur Ruhe gebettet. Abud und Jenny können gegen Mitarbeit beim Hirten bleiben, die anderen sollten am nächsten Tag weiterziehen. Die blinde Dichterin ist allein hinausgegangen. Sie geht vorbei an den Kindern Clara und Hawi, … Weiterlesen

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Tagebuch der Lustbarkeiten: Schlänglein (neu und aus dem Archiv)

Winzigkleine erstarrte Schlänglein fand ich heute im Atelier. Ich weiß nicht, woran sie gestorben sind. Wassermangel vielleicht? Schön sind sie in ihrer matt glänzenden starren Form. Geheime Schriftzeichen. Die verschlungene Form hat Ähnlichkeiten mit dem Ouroboros als Ewigkeitssymbol. Schon früher … Weiterlesen

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Von drinnen nach draußen schauen (tägliches Zeichnen)

Im Grund schauen wir immer von innen nach außen: durch das Loch der Pupille. Im Griechischen heißt die Pupille οπή (opi), Loch/Öffnung und das Gesicht heißt πρόσωπο (prosopo, das vor dem Loch), und das, was man dann noch vor das … Weiterlesen

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Welttheater, 4. Akt, 43. Szene: Domna zitiert „Wen es trifft“ von Hilde Domin

Was zuletzt geschah: Wilhelm ist bereit, über sich und sein Leben zu sprechen, und was ihn in die Einsamkeit getrieben hat. Danai will vorher Domna holen, die beim Streit zwischen Jenny und Abud rausgegangen war. Wilhelm Das alles ging mir … Weiterlesen

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