Einen Bogen schlagen – zu den Anfängen dieses Blogs

Bögen überwölben die Behausungen der Menschen, beschützen sie seit altersher. Der Bogen markiert den Eingang zum Heiligtum oder zur  Stadt, er überbrückt Flüsse und Gräben, er überdacht. Er hüllt ein und gibt Sicherheit, er beruhigt die Seele.

Heute möchte ich einen Bogen schlagen zum Anfang meiner Bloggerei: Als ich 2015 mit diesem Blog begann, erzählte ich Geschichten, indem ich die Schnipsel zerrissener oder zerschnittener älterer Gemälde zu immer neuen Bildern zusammenlegte. Ich hatte eine neue Art des Kunst-Recyclings erfunden.

Viele kennen diese Arbeiten noch nicht. Und so suchte ich heute ein paar dieser „Legebilder“ heraus, um mit ihrer Hilfe Aspekte des Bogens als Bildelement zu demonstrieren. Und vor allem: Um mich und euch noch einmal mit diesen vergnüglich-tiefsinnigen Bildern zu unterhalten. Den damals aktuellen politischen Bezug (2015 bekamen wir die „Erste linke Regierung Griechenlands“) kannst du nachlesen, wenn du die Links in den Titeln anklickst.

Das Mondschaf

 

Das Kind ist in den Brunnen gefallen

Alabama Song

Das Orakel

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, Commedia dell'Arte, die griechische Krise, die schöne Welt des Scheins, Leben, Legearbeiten, Methode, Mythologie, Psyche abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu Einen Bogen schlagen – zu den Anfängen dieses Blogs

  1. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Gerda, schön, dass du deine Arbeiten noch mal zeigst.
    Du hast lange keine Arbeiten mehr gelegt.
    Bekommen wir bald neue zu sehen?
    Liebe Grüße von Susanne

    Gefällt 2 Personen

  2. kopfundgestalt schreibt:

    Tore, Bögen durchschreiten, das träume ich.
    Manchmal träume ich von einem Bergkamm unweit, der einen lichten Baumbestand auf der Höhe hat Man tritt nach links in ihn ein, es fühlt sich an wie ein Säulengang. Den möchte ich durchschreiten, immer weiter, immer tiefer. Schön wäre das…

    Gefällt 4 Personen

  3. Eichhoernchenverlag schreibt:

    Wunderbare Arbeiten, liebe Gerda und eine tolle Zusammenstellung! Für mich ein schöner Ausklang dieses Tages! Besonders die Schafe berühren mich und die Bearbeitung des in den Brunnen gefallen Kindes, die aus der hochdramatischen Szene scheinbar (in meinen Augen) einen friedlichen Abendhimmel macht… sie erinnert mich daran, wie vieles eine Frage der Perspektive und der persönlichen Voreingenommenheit ist.
    Herzliche Grüße aus Brandenburg sendet dir
    Nina

    Gefällt 4 Personen

  4. kowkla123 schreibt:

    super gut gelungen, genieße den Sonntag und komme gut in die neue Woche.

    Gefällt mir

  5. Katrin - musikhai schreibt:

    Ich liebe deine bunten Schnippsel-Legearbeiten!

    Gefällt 1 Person

  6. www.wortbehagen.de schreibt:

    Was für ein wunderbar gelungener Bogen, liebe Gerda.
    Wenn ich mir diese Schnipselbilder hier ansehe, in diesem Beitrag jetzt nur, dann weiß ich, es sollte unbedingt mal wieder ein Kinderbüchlein geben und wenn ich mir die ersten vier Schnipselbilder betrachte, dann denke ich an ein weihnachtliches.
    Und dann das Mondschaf, es bietet sich doch geradezu zum Vorlesen an!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.