Kunst zum Sonntag: Bogen und Leier, Heraklit und Abramovic

„Des Bogens Name ist Leben, sein Werk aber Tod“, stellt Heraklit von Ephesos, ca 500 v. Chr. in einem berühmten Wortspiel fest. (Bios auf der ersten Silbe betont bedeutet „Leben“, auf der zweiten „Bogen“)

Bogen und Leier (Lyra) sind Attribut des Gottes Apoll, Sonnen- und Heilgott, der jeden Abend stirbt und die Reise in die Unterwelt antritt, und der jeden Morgen aufersteht und die Reise über die Erde beginnt. Dem Bogen und der Lyra ist gemeinsam, dass Sehnen zwischen die Enden gebogener Hölzer gespannt werden.

Die Einheit der Widersprüche zu verstehen, falle den Menschen schwer, meint Heraklit.  Wie kann etwas, das auseinanderstrebt, zugleich zueinander streben? Und doch tun das der Bogen und die Leier. „οὐ ξυνιᾶσιν ὅκως διαφερόμενον ἑωυτῶι συμφέρεται• παλίντονος ἁρμονίη ὅκωσπερ τόξου καὶ λύρη.“ Die Spannung der Sehne und die des Holzes sind unauflöslich miteinander verbunden, sind „ein und dasselbe“. Gerade dadurch, dass die Enden auseinander streben, wird die funktionale Einheit hergestellt, die im Falle der Lyra Musik ermöglicht, im Falle des Bogens den Tod herbeiführt. So ist es mit allen Dingen: „Es ist immer dasselbe, Lebendes wie Totes, Waches wie Schlafendes, Junges wie Altes. Das eine schlägt um in das andere, das andere wiederum schlägt in das eine um.“ (Heraklit)

Die „gegenstrebende Fügung“ (palintonos harmonie) – die Harmonie der auseinanderstrebender Kräfte von Leben und Tod, von weiblichem und männlichem Prinzip, von Aktivität und Passivität, von Vertrauen und Angst haben Marina Abramovic und Ulay 1980 in einer atemberaubenden Performance sichtbar gemacht. Die beiden waren damals ein Liebespaar.

Hier auch die ganze Performance von 1980 als Video.

In einer TED-Veranstaltung erzählt Marina Abramovic, wie sich ihre Performance-Kunst entwickelt hat und was sie damit bezweckt. Schau dir das Video an! Ich kann es wärmstens empfehlen. Du wirst die Welt danach ein wenig anders sehen. Denn was auch immer du von dieser Künstlerin halten magst: ihr Mut und ihre Ausstrahlung sind unübertroffen.

Zum Ausklang ein sehr femininer Apoll aus Pompeji, den ich unlängst im Archäologischen Museum von Neapel sah. Er hat den Bogen abgelegt, ist nur mehr der sanftmütge Gott der schönen Künste. Die roten Hintergründe habe ich digital eingefügt.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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31 Antworten zu Kunst zum Sonntag: Bogen und Leier, Heraklit und Abramovic

  1. Jude schreibt:

    Ich liebe ihre Kunst. 🙂

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  2. Ulli schreibt:

    Marina Abramovic lernt ich vor ein paar Jahren durch Mützenfalterin kennen, die Fotografie von ihr und Ulay hält die Spannung! Du hast Recht, sie ist eine unglaubliche Frau und ihre Kunst traf mich mit Wucht, dennoch werde ich nachher gerne das Video anschauen! Danke dafür.
    Beim Bogen dachte ich auch an die Zenkunst des Bogenschießen, hierbei geht es weniger ums Töten als darum, das Ziel, die Mitte zu treffen, die Mitte, die nicht so einfach zu erreichen ist und schon gar nicht zu halten, das Pendel streicht über sie hinweg, nur kurz ist seine Berührung mit ihr …
    Danke auch für die Zitate von Heraklit.
    Liebe Gerda, bisher habe ich bei deinem Thema der „Bögen und Tore“ noch gar nicht an den Bogen selbst gedacht, weder an den, mit dem der Mensch ein Ziel anvisiert, noch an den über die Saiten streichenden. Gefällt mir sehr und wieder erkenne ich, wieviel Symbolgehalt hier enthalten ist.
    Ich lese gerade C.G.Jung: Der Mensch und seine Symbole, nebenbei betrachte und lese ich absatzweise von Marijas Gimbutas: The language of the Goddess, beides sehr erhellend, ich komme bestimmt irgendwann darauf zu sprechen, aber jetzt nehme ich erst einmal auf.

    Herzliche Sonntagabendgrüße an dich, Ulli

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    • Ulli schreibt:

      Ja wow, sie hat so Recht, wenn sie sagt, dass sich die Dinge nicht ändern, sich niemand ändert, wenn sie/er immer das Selbe tut. Nach dem Anschauen des Videos möchte ich am liebsten meine Koffer packen und in ihr Institut fahren, auch wenn ich nicht zu den Menschen gehöre, die immer wieder nur das Selbe tut, so scheint mir dies doch ene sehr ungewöhnliche Herausforderung und Erfahrung zu sein.
      Ich erinnere mich auch an die Performance mit dem Tisch und dem Messer etc., hier hat sie die dunklen Seiten mancher Menschen hervor geholt, ich fand das damals schon erschreckend und gleichzeitig sie so unglaublich mutig!
      Nochmals danke, Gerda, dass du an Marina Abramovic und ihre Kunst erinnert hast.

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    • gkazakou schreibt:

      ja, den Bogen selbst, an den denke ich freilich schon die ganze Zeit. Vor allem an den, den ich zum Geigen benutzte, 😉

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  3. Xeniana schreibt:

    Spannender Beitrag! Und Abramovich ist Klasse.

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  4. Werner Kastens schreibt:

    Ja, um viele Dingen machen wir halt einfach einen Bogen!

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  5. Martina Ramsauer schreibt:

    Danke für diesen tollen Beitrag. L.G.

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  6. kopfundgestalt schreibt:

    Eine wichtige und starke Frau!

    Dennoch glaube ich – an einer Stelle – nicht, was sie sagt:
    Zitat:
    „And I think that human beings right now need a change, and the only change to be made is a personal level change. You have to make the change on yourself.“

    Das ist glaube ich zu wenig. Wenn der eine oder andere seinen Lebensstil ändert, so wird das nicht reichen.
    Das ist so ein Ruhekissen. Mach eine Änderung, sei achtsamer, liebevoller, bewusster, schränke Dich ein usf.
    Das ist einfach schon milliardenmal gesagt worden- mit welcher Auswirkung?!.

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    • gkazakou schreibt:

      zu wenig oder nicht. es ist doch das einzige, was wir tun können, lieber Gerhard.. Und es für „zu wenig“ zu erachten, ist erst recht ein Ruhekissen. denn es ist anstrengend, es fordert verdammt viel von einem, wenn man es ernst nimmt. Nicht viele sind konsequent wie Abramovic. Wobei ihr Weg natürlich nicht der einzig mögliche ist.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Es ist das einzige, gewiss.
        Aber: Wieviele tun es?
        Ein Spiritueller warf mir vor drei Jahren vor, einen schlechten ökologischen Fußabdruck zu haben (ohne meine Umstände zu kennen). Seiner war aber nicht besser!!
        Ich verreise zwei bis dreimal im Jahr, das ist viel. Es gibt welche und davon nicht zu knapp, die garnicht mehr wissen, wo sie alles 2017 waren!!
        Es gibt eine Untersuchung oder sagen wir häufig geäusserte Auffassung, daß 10 – 15 % UMKEHREN müssten und an EINEM Strang ziehen müssten, also dem ökologisch-spirituellen.

        Wie gesagt, noch einmal: Ich schätze Abramovic sehr.

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    • Ulli schreibt:

      … und es darf noch milliarden Mal gesagt werden, es erreicht immer wieder mindestens einen Menschen, die/der sich auf den Weg macht und gute Samen streut – allein das lohnt sich – letztlich aber sind es viel mehr, die erreicht wurden und werden und all das hat eine Wirkung, man hört oder sieht es vielleicht nicht so wie anderes, weil es keine laute Bewegung ist –

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Das sind Glaubenssätze, die ich bisweilen auch teile.
        Ich sehe aber das Gros des Destruktiven und Uneinsichtigen und und und…
        Dieselben Leute, die sich ökologisch erwacht bezeichnen werden, die fahren und fliegen 10x im Jahr irgendwohin, so..lange es eben geht und noch was zu sehen ist.

        Aber ich stimme mit Dir und Gerda überein, daß es WIDER ALLE VERNUNFT sinnvoll, gut und weise ist, Samen zu streuen. Was bleibt uns übrig? Nichts sonst. Daß daraus eine Bewegung wurde und wird, glaube ich nicht. Wir oder der, der sich engagiert, ist und bleibt ein Einzelner. Sobald Du Gruppen bildest, hast Du – leider – immer wieder erheblich divergierende Ziele.

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      • Ulli schreibt:

        Bei einigem stimme ich dir zu (Ökotouristen z.B.) – seit 4 Tagen lausche ich wissenschaftlich geschulten Männern und Frauen zu, die sich mit anderen Wegen auseinander gesetzt haben, das feedback ist riesig, so scheint es mir, dass es diese Bewegung gibt, jede und jeder fängt immer erst bei sich selbst an, erst nach einiger Zeit kann man dann auch in der Welt wirken. Ich gebe dir aber insofern Recht, dass es hier auch einiges zum Stirne-kraus-ziehen gibt, sonst wäre es vielleicht nicht menschlich?!

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Gerhard, ich denke, wir können auch in dieser Diskussion von Heraklits Grundsatz ausgehen, der Widerstreit sei der Vater der Dinge. Eine Diskussion ist so eine Art Widerstreit entgegengesetzter Meinungen, ebenso wie die Demokratie zum Beispiel aus dem Spiel der widerstreitenden Interessen ihr labiles Gleichgewicht bezieht.

      Sicher wirft einer, der sich bemüht, nicht das Steuer um, genauso wenig wie einer, der verschwendet, den Untergang herbeiführt. Nie gilt EINER gegen ALLE, auch wenn es manchmal so aussieht, dass die Eliten die Erdschicksale bestimmen.. An jedem Zustand sind milliardenfache Kräfte beteiligt, die ihn erzeugen und aufrechterhalten oder verändern und das Gleichgewicht an einen anderen Punkt verschieben.

      ZB Fliegt deine Frau in Urlaub und du machst eine heimische Wanderung stattdessen (oder umgekehrt), dann ist die Öokobilanz besser, als wenn ihr beide in Urlaub fliegt. Macht ihr beide eine Wanderung daheim, ist sie noch ein bisschen besser. Da kann dann ein anderer ein bisschen mehr verschwenden – und alles bleibt im Ausgleich. Wenn ihr aber, weil ihr seht, dass der andere verschwendet, sagt: da verzichte ich doch nicht auf meinen Flug, bin ich denn blöd?! , dann verschiebt sich die Ökobilanz ein wenig mehr ins Unerwünschte.

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  7. afrikafrau schreibt:

    niemals den Bogen überspannen, Spannung ja, alles versuchen in einer spannenden Balance halten – nicht hinter dem Bogen verstecken, wenn keiner damit beginnt,,, Veränderungen eingeschlossen- wird kein Ziel sichtbar, das gilt auch im persönlichen Bereich…
    Welch ein interessantes wichtiges Thema……. ,

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  8. Maren Wulf schreibt:

    Was für eine Performance! Die Atemgeräusche (es sind doch Atemgeräusche?) werden mich noch eine Weile begleiten.

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  9. mmandarin schreibt:

    Puh….es erschlägt mich fast. Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen, danke dafür, Marie

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  10. elsbeth weymann schreibt:

    Wunderbar anregend, Gerda !!! Danke !!
    Sowohl der unsterbliche Heraklit mit seinen Weisheitsworten– Meditationen– und deinen Erläuterungen –wie die eigenständige künstlerische, sehr bewegende Adaption durch Abramovic. Das „Zugleich der Gegensätze“ als Denkmöglichkeit und als konkrete Erfahrung des Bewusstseins scheint weltweit Kunst, Philosophien und Religionen- übergreifend zu existieren ! Das empfinde ich als ungeheuer Augen öffnend. Es betrifft Wahrnehmung, Gefühl und Denken.
    Heraklit (Fragment B103) “ Denn Anfang und Ende sind b.e.i.d.e auf dem Umfang des Kreises“. Goethe:…“ denn was innen, das ist außen „…Thomas Evangelium „wenn die zwei eins werden/ das Innen wie das Außen/ das Oben wie das Unten/ das Männliche wie das Weibliche…“

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Elsbeth, herzlichen Dank für deinen wieder so klug weiterführenden Kommentar. Ich bin freilich am Grübeln, ob du recht hast damit, dass das „Zugleich der Gegensätze“ weltweit auf gleiche oder zumindest ähnliche Weise verstanden wird.
      Ist die „dialektische Spannung“ – die palintoni harmonie, in der Heraklit das Weltgeschehen sieht, der gleichen Geisteshaltung zuzurechnen, die Einswerdung durch Überwindung der Polarität anstrebt? Für Heraklit sind die gegensätzlichen Pole und Kräfte nicht aufhebbar, denn sie eignen dem Logos selbst. Immer ist zum einen auch das Gegenteil zu denken. In ewiger unruhiger Spannung entwickelt sich so die Welt mit ihren Lebensäußerungen, verändert sich und bleibt sich gleich. Aus der Spannung, dem Krieg der Gegensätze, entspringt alles, was ist. Das Einswerden würde wohl den „Ewigen Frieden“ (oder den ewigen Tod) bringen – aber hält Heraklit dies Einswerden denn für möglich? Nein, will mir scheinen. denn Anfang und Ende liegen beide auf demselben Kreis, was heißt: Es gibt keinen Anfang und kein Ende, es gibt weder Raum noch Zeit, es gibt nur Bewegung.
      Liebe Grüße zu dir hinüber! Gerda

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      • elsbeth weymann schreibt:

        Liebe Gerda, ich grüble auch —und habe aber den Eindruck, dass wir gar nicht so weit auseinander sind.Meine Wortwahl „Zugleich der Gegensätze“ist vielleicht ungeschickt.Ich meine aber ganz und gar nichts Statisches, friedlich Zur-Ruhe Gekommenes ! sondern atmende, pulsierende Bewegung, im Sinne Heraklits, seiner vielen diesbezüglichen Gedanken und Bilder . Und ich habe den Eindruck, dass dies–nicht nur als Denkmöglichkeit, sondern auch als Erfahrung des Bewusstseins durch die Jahrhunderte weitergegangen ist — und geht.
        Deshalb sprechen für mich performances von Abramovic oder von Beuys, oder moderne Denker wie Levinas ( den ich allerdings mehr ahne als verstehe ) aus Vergleichbarem heraus. Etwa wie Du in Deinem letzten Satz mit Heraklit sagst „:Es gibt keinen Anfang und kein Ende, es gibt weder Raum noch Zeit, es gibt nur Bewegung“. JA !! aber dies eben nicht nur gedacht oder irgendwie „logisch“ eingesehen (Kreis)., sondern als Erkenntnis auch wirklich erfahren…Das sehe ich hier— und höre es in beider so hörbarem Atmen in der Performance:: innen-außen ? Opfer- Täter ? –Ich–Du ? Leben–Tod ?Die vertraute Weltsicht von –Ich der Welt gegenüber —wird auf des Messers Schneide gesetzt. Im ernsten Spiel, mit Regeln. Mit Urvertrauen ?Weil eine andere Erfahrung bereits vorliegt ? Oder wird sie dadurch erst gewonnen, errungen ?…viel zum Weiterinsichbewegen…
        Sehr herzlich !
        Elsbeth

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    • gkazakou schreibt:

      Ich freu mich so sehr, wie du in Worte fasst und weiterführst, was ich andeutungsweise zu verstehen meine. Ja, dies Pulsieren als Erfahrung des Bewusstseins – genau darauf kommt es an, sonst ist es nur Wortgeklapper. Nun muss ich mich über Levinas kundig machen. Danke! Herzensgrüsse! Gerda

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  11. kormoranflug schreibt:

    Wer den Bogen nicht halten kann sollte ihn nicht spannen. Mit Kyudo habe ich mich schon ein paar Jahre beschäftigt eine schwere Meditation.

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  12. www.wortbehagen.de schreibt:

    wahrhaftig ein atemberaubendes Video, liebe Gerda.
    Marina Abramovic und Ulay 1980 – Ich schaute gebannt und traute mich nicht mehr, wegzusehen.
    Sie schaute ihn unverwandt an (scheinbar unbewegt), weniger forschend als beschwörend: Überspanne den Bogen nicht, und es gelang… Ich konnte mich entspannen.
    Im Gegensatz zu den meisten kannte ich ihren Namen bisher nicht. Eine außerordentlich starke Frau muß sie immer gewesen sein, sonst gäbe es dieses Video nicht.

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    • gkazakou schreibt:

      O ja, auch ich habe den beiden immer wieder zugeflüstert: überspannt den Bogen nicht, gebt nach, hört auf, umarmt euch! Marina Abramovic pflegt immer einen strikten Zeitrahmen zu setzen, der oft sehr weit ist und an die äußerte Grenze der Kräfte geht, aber er ist da, und das unterscheidet die Performance dann doch wohltuend von real life, wo solche Situationen eben manchmal nur durch den Tod beendet werden können. Dann bringt der/die eine die/den anderen um.

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      • www.wortbehagen.de schreibt:

        Dieses Überspannen des Bogens geschieht so schnell, ist so leicht.
        Die Grenze zwischen Leben und Tod und sie traute sich dicht heran und scheinbar furchtlos schaut sie ihm mitten ins Gesicht. Vielleicht doch stark auf ihn einwirkend, alle seine Kräfte einfordernd mit ihrem Blick, denn lebensmüde wird sie nicht gewesen sein

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