Von der Ostsee zum Mittelmeer (Ules Schnipsel)

Ules Ostsee-Schnipsel haben sich ganz schnell akklimatisiert. Sie spielen mit Schaufeln am Strand und segeln auf den Wellen, sie werden zu Fischen und großblättrigem Baum. Wäre nicht das griechische Kirchlein auf dem Felsen – fast könnte man meinen, sie wären irgendwo da oben im Norden, am Ostseestrand. Aber nein, in der Mani sind sie! Und träumen vom Sommer, der noch nicht da ist. Draußen regnet es.

Sommer in der Mani, 10-4-2019. Legebild mit Ules Schnipseln (c) Gerda Kazakou

Übrigens benutzte ich jedesmal sämtliche Schnipsel und Schnipselchen. Die drei Bilder sind also aus demselben Material gemacht.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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17 Antworten zu Von der Ostsee zum Mittelmeer (Ules Schnipsel)

  1. finbarsgift schreibt:

    Legebildwunderwelten von traumhafter Schönheit, liebe Gerda …
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 3 Personen

  2. Christiane schreibt:

    Heiter erscheinen sie mir, deine Legebilder, liebe Gerda.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 2 Personen

  3. Ule Rolff schreibt:

    O, noch eins! Sehnsucht nach Kindheitssommer am Meer. Ich mag auch deine Geschichten dazu so sehr, liebe Gerda, die Schnipselchen werden bei dir zu lebenden, fühlenden Wesen – sie haben nichts von den Fetzen eines zerstörten Bildes.
    Interessant, dass all diese Legebilder den gleichen Grundcharakter haben, pointillistisch, tänzerisch, verspielt. Wunder deiner Fantasie.

    Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      Liebe Ule, die Form der Schnipsel prägt den Grundrhythmus der Legebilder. Sicher, auch bei anderen Legebildern tritt das Tänzerische wieder auf, weil ich es mag, aber die Wirkung ist ganz anders. Bei deinen Stücken gibt es keine gerade Linie, alles ist in Schwingung, leicht bewegt. Wenn du das mal zB mit Jürgens Schnipseln vergleichst, siehst du es noch klarer. Oder mit Susannes, die zwar große Schwünge dabei hat, aber die sind geometrisch: Kreisausschnitte,Spirale, außerdem andere geometrische Formen wie Dreiecke, langgestreckte Rechtecke. Ullis Schnipsel haben wie deine keine gerade Kanten, aber ihre Formen sind eigenwilliger, und die Farben sehr dominant. Sie ordnen sich nicht leicht ein und unter.

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      • Ule Rolff schreibt:

        Womöglich bist du dabei, einen neuen Zweig der Psychoanalyse zu begründen😀: zeig mir deine Schnipsel, und ich zeige dir wer du bist … das Zusammenspiel mit den drei weiteren Schnipslerinnen und Schnipslern wird bei solchen Unterschieden ja eine spannende Angelegenheit.
        Über die Form der Schnipsel und ihre Wirkung habe ich auch bei deren Produktion nachgedacht, zum Beispiel, welche Auswirkung es hätte, schnitte ich sie mit der Schneidemaschine in komplett gerade Stücke. Bei dem Gedanken schon war mir ganz unwohl: als wären die Schnipsel dann tot, und du könntest gar nichts mit ihnen anfangen.

        Gefällt 2 Personen

    • gerda kazakou schreibt:

      Schneidemaschine? Och, nee. Aber etwas hätte ich schon auch aus ihnen gebaut, vielleicht eine „schöne neue Welt“. Psychologie der Schnipsel – nicht Psychoanalyse – ja. Meine Schnipsel werden auch mitreden, klar…..Ich habe freilich sehr viele, teils geschnittene, teils gerissene, und aus verschiedenen Phasen. Mal sehen, ob ich mal neue produziere….

      Gefällt 1 Person

  4. Ulli schreibt:

    Leicht und lebensfroh sind deine neuen Legebilder mit Ules Schnipseln … mag ich sehr!
    Und ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich auch mit den Schnipseln von Susanne, Jürgen und mir vertragen, bin schon sehr gespannt was du daraus kreieren wirst!
    Liebe Morgengrüße an dich,
    Ulli
    nur falls wp mal wieder spinnt, heute geht es bei mir mit unserem Ping Pong weiter …

    Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      Danke Ulli. Gestern sortierte ich deine Schnipsel aus, um sie mit Ules zu kombinieren, aber ich fand es sehr schwierig, eine gemeinsame Sprache zu finden. Drum blieb ich erst mal bei der „Muttersprache von der Ostsee“.

      Gefällt 1 Person

  5. Pingback: zwischenspiel – Ule Rolff

  6. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Leicht und ausgewogen sind sie, Deine neuen Schnipselbilder, liebe Gerda, die einen weiten Weg hinter sich haben und sich nun freuen, endlich das Kirchlein auf dem Felsen zu sehen und sie tanzen mit den Wellen und sind so vergnügt, wie lange nicht mehr

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  7. schreibenwaermt schreibt:

    Die Bilder sind sehr ausdrucksstark geworden. Schön.

    Gefällt 1 Person

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