Eine knappe Doppelseite des Boots-Zeichenbuchs nimmt eine Zeichnung ein, in der das Boot ganz an die linke Seite gerutscht ist. Der Rest wird von einer geheimnisvollen Nachtszene eingenommen, in deren Zentrum ein Baumskelett steht. Das Opfer des Baumes, aus dem Boote gezimmert werden, ist eines meiner wiederkehrendes Themen. Träumte der Baum, in der Tiefe verwurzelt, von Himmeln, Vögeln und Insekten, so träumt er als Boot nun, unverwurzelt, von Wellen, Fischen und Meerestiefen. Als Vorlage benutzte ich ein eigenes Gemälde.
Ein Fantasie-Doppelsegel habe ich gleich zweimal gezeichnet: einmal im Hochformat des Zeichenbuchs, ein zweites Mal im Querformat auf einem Extrablatt. Im ersten geht wenig Wind, das Boot gleitet ruhig dahin, die Segel sind kaum gebläht. Im zweiten hat es aufgefrischt, das Boot nimmt Fahrt auf und sucht die Weite. Mit Bleistift habe ich die Elemente Luft und Wasser hinzugefügt.
Die letzte Zeichnung entstand gestern vor Ort am Hafen von Kitries: der Bug eines Kutters schwankt zwischen Lichtwellen und Schatten. Das Haus ist hell von der Sonne beleuchtet, die Schatten wachsen, während ich zeichne, von rechts und verdunkeln die Küste und ihre Spiegelung.


Liebe Gerda,
Du weißt ich liebe ALLE Deine Segelboote-ZEICHNUNGEN, so auch DIESE natürlich!
Liebe Grüße Antje, nach langer Abwesenheit auf diesem Kanal!😉😁🙆🏻♀️🙋🏻♀️
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Wie schön,dass du mal wieder hier vorbei gekommen bist, Antje! Danke! Ich freu mich sehr!
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