Erste Raunacht 22.-23. Dezember: Ein Baum, Wurzelmännchen

Es ist Viertel vor drei Uhr nachts. Habe zwei Skizzen bearbeitet, die ich heute im Syngrouwald machte. da die Zeichnungen beim Fotografieren ungleichmäig ausgeleuchtet waren, ergaben sich interessante Effekte, die ich bei der digitalen Bearbeitung nutzte.

In beiden Skizzen geht es um den Hell-Dunkel-Konflikt. Die starke Sonne zerteilte die Pinie in helles und dunkles Geäst.  Das Weinfeld mit den Wurzelmännchen wurde von Zypressen teilweise überschattet. Von der Weinfeldskizze zwei Fotos mit unterschiedlicher Belichtung.

Die Bearbeitungen verstärken den Hell-Dunkel-Kontrast.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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22 Antworten zu Erste Raunacht 22.-23. Dezember: Ein Baum, Wurzelmännchen

  1. kunstschaffende schreibt:

    Das erste Bild wirkt auf mich wie eine unter Wasser Szene. Im rechten Bildrand ist ein Fisch der durch den Unterwasserfarn gleitet! Sehr schön! Das zweite Bild ist auch sehr interessant, da sehe ich einen Papagei der auf dem Rücken eines schwarzen Pferdes sitzt. Ich finde beide sehr gelungen!
    Es ist jetzt 2.15 Uhr und ich bin immer noch nicht müde.😕

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  2. wechselweib schreibt:

    Ich habe sie richtig liebgewonnen, deine Wurzelmännchen inzwischen. Das erste, das mit seiner frechen Nase so keck schaut, finde ich besonders putzig. ✨✨✨
    Die Effekte sind toll!

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  3. mmandarin schreibt:

    Geheimnisvolle Wesen durchgeistern die Raunacht. Ich meine ein Raunen zu vernehmen. Ich hoffe, du Nachteule schläfst nun gut und träumst was Schönes. Marie

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  4. mmandarin schreibt:

    Das mit der Tagesblindheit nehme ich dir nicht ab.🦉

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  5. Christiane schreibt:

    Sehr eindringlich. Ich stelle wieder mal fest, dass ich deine Zeichnungen sehr aussagekräftig finde und staune.
    Liebe Grüße
    Christiane

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  6. kowkla123 schreibt:

    Liebe Gerda, ich wünsche ein friedliches Fest, wir lesen uns nach dem Fest wieder, Klaus

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  7. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda – die Wesen der Raunächte hast du eingefangen, ich betrachte deine Bilder, staune und versinke.
    Die Vollmondnacht hat auch mich erst gegen 4h schlafen lassen. Es gab ein riesiges Feuer im Hof und freundliche Begegnungen, ich dachte an Befriedung in der ersten Raunacht, stille Freude nahm ich mit in meine Träume, von denen ich nichts mehr weiß.
    Herzlichst, Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      das klingt schön, Ulli! Mein gestriger und heutiger Tag waren wunderschön, auch sie voller freundlicher Begegnungen, dazu dies himmliche Licht. Wenn sich darin Muster für die kommenden Monate zeigen – so darf es sein und weitergehen.
      Ich versuche, für jeden Tag einen anderen Schwerpunkt zu finden (nicht: zu setzen, sondern herauszufinden), gestern waren es Licht und Schatten, die Polarität von hell und Dunkel, aber nicht als philosophische Begriffe, sondern ganz urtümlich, als Tatsache der Natur.

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      • gkazakou schreibt:

        Hier ist es grad so zauberhaft schön, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie es sich mit einer grauen Suppe anfühlt. Ich hoffe doch sehr, dass das liebe Licht auch bei euch dann und wann durchs Grau blickt. (Lichtblick).

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  8. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Die Magie der Zeit, die Tore sind offen, durchlässig scheint die Welt.
    Ich glaube, all das hast Du in Deinen Zeichnungen eingefangen,
    unbewußt vielleicht, aber es ist da und in Deinen Zeichnungen zu sehen.

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    • gkazakou schreibt:

      danke, Bruni, das freut mich sehr! Es sind wahrlich zauberhafte Tage und Nächte. Mich beeindruckt, wie in diesem Jahr die längste Nacht vom Vollmond erhellt wurde, der nun abnimmt, während die Tage zunehmen. Ist dieser gleitende Übergang vom Dunkel zum Hellen nicht besonders schön und eindrucksvoll?

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  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    oh ja, er ist wunderschön, aber leider sind die Tage grau und trübe, und ich bin am Abend so müde, als hätte ich Steine geschleppt. Die schönen und so besonderen Nächte verschlafe ich meist, so wie ein Bär in seiner Höhle…Mir fallen über meinem Lesestoff die Augen zu, liebe Gerda.
    Ab Mitternacht ist mein Tag wirklich zu Ende.
    Ein Sonnentag lag zwischen all dem Grau und schwupps, erwachten die Lebensgeister 🙂

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  10. Ule Rolff schreibt:

    Im beginnenden Frühling liegen mir die Raunächte zwar fern, aber deine geheimnisvollen Zeichnungen wirken auch zu anderer Zeit intensiv. Sehr stark fesselt mich immer wieder, wenn Künstlerinnen (egal welchen Gebietes) zeigen, wie sie Werke überarbeiten; es lässt am Schaffensprozess teilhaben.

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    • gkazakou schreibt:

      danke, Ule. Mir geht es ähnlich. ich mag Täuschung nur, wenn der Getäuschte die Möglichkeit hat, nachzuvollziehen wie es dazu kam. Das ist mein aufklärerischer Impetus. 😉 Ich hoffe eben immer, dass die Menschen sich nicht blenden lassen, sondern die Prozesse hinterfragen, die hinter einem Ergebnis stehen.

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  11. Ule Rolff schreibt:

    Damit rüttelst du aber kräftig an der verbreiteten Vorstellung vom genialischen, durch höhere Mächte getriebenen (oder geküssten) Künstlerheros!

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    • gerda kazakou schreibt:

      Unbedingt! jeder ist Künstler, Künstlerin. Man darf es dem Menschen nur nicht austreiben. Bei den Kindern liegt das Künstlerische noch auf der Hand, sie können aus allem alles machen. Später wird ihr „magischer Realismus“ ruiniert, bis sie am Ende glauben, sie könnten nichts, weil ihnen keine „gerade Linie“ gelingt. Manche lassen sich „zum Künstler ausbilden“ und fristen dann ihr Leben mit der Anfertigung von Auftragswerken (hier in Griechenland vor allem Ikonen oder, wenn du Bildhauer bist, Büsten von Verstorbenen)

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