„Den Vätern“ – ein Nachtrag zur „alten Wassermühle“

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Auf einem erhöhten Platz hinter der Wassermühle stehen zwei Tische aus rohem Holz mit ebensolchen Bänken. Auch ein Baumstumpf dient als Sitzplatz. Die Freundin, die ich bei der Wassermühle traf, stammt aus der Gegend. Ihr Urgroßvater war Vorbesitzer der Mühle. Es zog sie gleich zu einem der Tische. Sie wirkte weich, ein wenig verdüstert. Sagte schließlich mit umflorter Stimme: hier saß ich immer mit meinem Vater.

Sei froh, sagte ich, lächle! Freu dich deiner Erinnerungen! Ich saß mit keinem Vater an keinem Tisch, um mich an ihn zu erinnern. Da lächelte sie unter Tränen, und  auch mir stieg das bittere Wasser in die Augen. Denn wie alt du auch wirst: der Vater fehlt – mir, die ich nie einen kennenlernte, und der Freundin, die ihn vor wenigen Jahren verlor.

IMG_7807a(Ich habe sie auf dem Foto unkenntlich gemacht, doch mochte ich sie nicht ganz tilgen. Denn das ist ihr Platz, auf dem Baumstumpf, dem Vater gegenüber sitzend, im Rücken das Mühlenhaus.)

Das Holz des Tisches erinnert sich, dachte ich.

IMG_7805 An die schönen und an die verworrenen Momente der Menschen.

An ihr Zusammensein und an ihre Einsamkeit.

IMG_7800An die Gegangenen und an die vorerst noch Bleibenden.

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Auch an mich wird sich dieser Tisch nun erinnern, an die Berührung meiner Hand. So wie sich meine Hand an ihn erinnert und an sein raues warmes verwittertes Holz.

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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33 Antworten zu „Den Vätern“ – ein Nachtrag zur „alten Wassermühle“

  1. mmandarin schreibt:

    Liebe Gerda, da ist sie schon, deine Schilderung. Sehr berührend und die Maserung des Holzes, die ihre Baumsprache spricht und Geschichten erzählt. Und immer wieder fällt mir das Gedicht von Günter Eich ein in dem es heißt ….wer möchte leben ohne den Trost der Bäume … Danke und einen schönen Restsonntag wünscht Marie

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  2. gkazakou schreibt:

    Danke dir, Marie. Für deine Gedanken, deine Ermutigung, und auch für das Gedicht.

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  3. mannigfaltiges schreibt:

    Ich wäre gerne mal bei der Mühle, solche Plätze mag ich.
    Die Holzmaserungen, wie viele Geschichten lassen sich darin finden…
    Und Bilder.

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  4. Sabine Oetjen schreibt:

    Dein Text hat mir ein Seufzen entlockt. Ein Vater fehlt uns Töchtern immer egal ob man ihn nie hatte oder verlor. Auch mir fehlt er jeden Tag obwohl er schon einige Zeit bei den Göttern ist.
    Aber ich höre ihn unter den Linden zu jeder Jahreszeit. Das macht Mut und Zuversicht.

    Ich denke in Griechenland gibt es noch viele solcher ursprünglichen Orte wo man den Atem der vergangenen Zeiten spürt. Hier in Deutschland muß man lange danach suchen. Schade eigentlich.
    Liebe Abendgrüße von Bine unter den Linden

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  5. gkazakou schreibt:

    da kann ich nur zustimmend nicken. Besonders was die ursprünglichen Orte anbetrifft. LG Gerda

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  6. Monika schreibt:

    Ein Vater, was um alles in der Welt, wird dem an Bedeutung zu / beigemessen. Diesem anderen Geschlecht. Warum? Die Aussage, wenn ich einen Vater gehabt hätte, wäre…….. Was, wäre? Irgendetwas anders verlaufen. Mit Bestimmtheit, aber deshalb besser, für wenn?
    Frauen / Mütter die, die Väter ersetzten, weil sie glaubten sie müssten den männlichen Part verstärkt übernehmen, aus der Tradition heraus, wie in der Nachkriegszeit geschehen ist. Was haben sie uns denn vermittelt, das Frauen arbeiten, kämpfen, kreativ, unbeirrbar, und stark sind. Was kann ein Mann, was ich als Frau nicht könnte, außer die Sache mit dem Sex. Aber ein Vater, ist außerhalb dieser Vorstellung. Ist ein Vater kein Mann? Vergessen Tochter, das was die Natur ihm zu eigen machte. Wird ein Vater ein Gott und die Mutter zur Dienerin? Wie können Töchter Väter nur so glorifizieren? Sind wir nicht Frauen, die die männlich, sowohl auch und überhaupt die weibliche Seite in uns haben. Oder brauchen wir den Mann, um unsere weibliche Seite zu erkennen?
    Na das wird eine Woche……????
    LG. Monika

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    • Katrin - musikhai schreibt:

      Es spricht viel Bitterkeit aus deinen Worten. Ich stimme da eher @teggytiggs zu.

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Monika, heute schriebst du in einem Kommentar zu Katrins Beitrag (es ging ums Missverstehen): „Ich muss den anderen nicht verstehen. Es liegt an ihnen sich klar und unmissverständlich auszudrücken. Botschaften sind manipulativ. Sie machen etwas mit uns. Sie nehmen uns Zeit, sie hinterfragen unsere kognitiven Fähigkeit.
      Was ist es denn, wenn ein anderer Mensch uns nicht versteht. Was geht denn in uns vor. Wir bewerten, werden mutlos, möglicherweise zornig. Unsere Gefühlswelt ist im Aufstand. Die Folge wir ziehen uns zurück, ein solches Verhalten löst nicht unsere Probleme.“
      Verstehe ich richtig? Du musst den anderen nicht verstehen – du magst die Botschaften der anderen nicht entziffern, denn das stiehlt dir nur deine Zeit – du bist für sachlich korrekte Mitteilungen.- aber du anerkennst, dass auch in dir, wenn du nicht verstanden wirst, etwas Unangenehmes vorgeht. dass du dann vielleicht zornig wirst oder du dich verletzt zurückziehst.
      Du hast mir mit deinem Kommentar zu den Vätern „viel Zeit genommen“, denn ich habe viel drüber nachgedacht und bin in deine „manipulative Falle“ gelaufen. Ich habe sogar meinen Mann gefragt, ob es erheblich für ihn war, einen Vater gehabt zu haben (es war grad niemand anderer zu fragen da). Er meinte: „ja, natürlich“. Aber er verstand durchaus nicht, dass mir ein Vater gefehlt hat („wie kann dir etwas fehlen, was du gar nicht erfahren hast? Das ist doch nur eine Idee von dir, ein Kleid“). Ein Wort gab das nächste – und am Ende war ich ganz verstört. Ich fühlte mich nicht verstanden und hatte deshalb arge Rückzugstendenzen. Hatte ich mich nicht klar genug ausgedrückt? Doch, sicher!

      Vom Gefühl her verstehen, meinte er, könne man nur, was man selbst erfahren habe. Alles andere könne man nur vom Kopf her verstehen. Ich widersprach. Nein, sagte ich, und ich meine das auch jetzt, vom Kopf her kannst du einen Menschen überhaupt nicht begreifen. Auch nicht von der Position des Beobachters aus. Du musst dir schon die Mühe machen, dich wohlwollend in ihn hineinzuversetzen. Du brauchst Empathie. Ohne Empathie gibt es überhaupt kein Verstehen, und Sätze kommen wie Holzhämmer auf deinen Kopf.
      Dein Kommentar zu den Vätern war so ein Holzhammer für mich. Mir schien, du sprächest aus einem eigenen Zorn, einer Verachtung für das Männliche in der Welt, aus einer tiefen Frustration heraus – ich versuchte zu verstehen – nicht die Argumente, die du vortrugst, sondern dich und warum du sie so vortrugst. Aber dafür kenne ich dich doch zu wenig, nicht wahr?

      Ein weites Feld ….

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      • Monika schreibt:

        Liebe Gerda,
        wenn du meine Worte wiedergibst, dann erschrecke ich mich selber vor dieser Kälte und Abgrenzung. Wahrscheinlich ist dies ein Teil von mir.(Selbstschutz) Anders kann ich es mir nicht erklären, aber es ist nur ein Puzzleteilchen. In der Reflektion mit anderen erkenne ich mich. Der andere mich natürlich, auch. Wir geben einander etwas von uns Preis. Ein Risiko, ein kalkuliertes? Ich bin mir selbst nicht sicher, ob das mein Plan war. Ich gebe zu, ich hatte mir gewünscht, du würdest auf meine indirekten Fragen eingehen. Vielleicht suchte ich nach Antworten, die ich mir selbst nicht geben kann ( Das was man nicht kennt, kann man nicht missen). Ich habe einen Zwiespalt hervor gerufen, so scheint es, weil eine Frage, keine Sache geblieben ist. Zwar sachlich beantwortet, wurde aber nicht als solche akzeptiert. Die Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte spielen da mit.
        Ein Mann, ist für mich ein Mann, also in erster Linie anders als ich und doch sehr ähnlich. Einfach ein Gegenstück und doch wieder nicht. Sie sind wie sie sind. Der Umgang untereinander mit ihresgleichen ist ein anderer, als Frauen mit ihresgleichen umgehen. Aber es erklärt nicht die Sehnsucht nach einem Vater. Welche Bedürfnisse soll ein Vater stillen. Was ergänzt er an Handlungen, zur Mutter, der Frau an seiner Seite. Was glauben Kinder bis ins hohe Alter nicht gehabt zu haben. Von dem sie nicht wissen, ob es ihnen je gefehlt hat. Was ist mit der Ernüchterung, wenn erwachsene Kinder, nach langer Suche ihren Vater kennen lernen. Und was steckt denn wirklich hinter der Aussage „Ich habe nie einen Vater gehabt“. Eine Botschaft.

        LG. Monika

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      • Monika schreibt:

        Liebe Gerda, nun habe ich noch die restlichen Kommentare gelesen. Also Kopfschmerzen und Schweiß, das tut mir leid.
        Monika

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Monika, dir braucht nichts Leid zu tun. Im Gegenteil, du hast einen Gedankenprozess angeregt, wohl auch bei dir selbst, und was gibt es Besseres? Deine Kommentare bewegen immer etwas in mir, weil sie ernsthaft um Erkennen bemüht sind. Ich bin froh über dein tiefes Nachdenken. Bei der Väterfrage (in die die gesamte Frage nach der Zweigeschlechtlichkeit der Menschheit eingeht) sind wir nun auf eine Grenze des gegenseitigen Verstehens gestoßen, für deren Auflösung ein persönlicher Prozess stehen müsste, der an diesem Ort nicht möglich ist. Lassen wir es daher dabei bewenden. Und sei ganz herzlich gegrüßt. Gerda

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  7. teggytiggs schreibt:

    Väter sind wichtig, genauso wie Mütter, liebevolle, starke Väter und liebevolle, selbstbewusste Mütter…wer weder solch einen Vater hatte, noch eine solche Mutter, muss sie sich erfinden, um nicht verrückt zu werden…

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  8. madameflamusse schreibt:

    bezaubernd, ich liebe so altes Holz❤ lese auch nichts bitteres nur etwas erzählendes, knapp, auf den Punkt, berührend

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  9. madameflamusse schreibt:

    spannende Diskussionen und Worte zu den Vätern und Müttern, bei uns Kriegsenkel ja ebenso ein spezielles Thema, aber bei wem nicht. Es gibt 2 sehr schöne Filme …über die Generation meiner Eltern, wahrscheinlich deine Generation. Töchter ohne Väter und Söhne ohne Väter….da fließen die Tränen und soviel Schmerz wird wach, weil es ja nicht nur die Geschichte von einzelnen ist – sondern Geschichten von Generationen…und ich denke jeder der wirklich eine Mutter hatte und wirklich einen Vater, die man auch so nennen kann Mutter und Vater, ist ein beschenkter Mensch.

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    • gkazakou schreibt:

      danke herzlich, du Liebe. Eine vaterlose Gesellschaft nannte Mitscherlich die unsrige. Das hatte schon auch etwas von einer Entwicklungs-Chance für die Frauen, die sich allein durchkämpfen mussten (wie Monika betont: sie bewiesen, dass sie es konnten). Ich hatte eine wunderbare Mutter, mit der ich mich wunderbar streiten konnte. Sie musste auch in diesen Debatten „ihren Mann stehen“, denn mit dem Vater konnte ich es ja nicht. Ich war ihm allerdings böse, dass er in diesen dummen verbrecherischen Krieg gezogen war, anstatt bei uns zu bleiben. Mein erstes Liebesgedicht richtete ich an meinen Vater, leider weiß ich nur noch den Anfang : „Ich kenn dich nicht, und doch / bist du vertrauter mir als alle Menschen …“ und dann noch eine Zeile „fließt ein Strom der Liebe / von deinem Bild, von deinem Angesicht“. Da war ich vielleicht zwölf. Diese Liebe zum unbekannten und (daher? trotzdem?) über alles geliebten Vater prägte mich lange Zeit tief.
      Von den Eltern löst man sich in der Pubertät, und beginnt, sich selbst zu finden. Das ist ziemlich schwierig, wenn diese Eltern nicht leibhaftig da sind. ….
      Dies ist ein schweißtreibender Abend, und ich hab Kopfweh. Dir einen Guten Abend!

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    • gkazakou schreibt:

      Du sprichst zwei wichtige Momente an: wie vermittelt die Mutter den anwesenden Vater? Und: wie verläuft der Ablösungsprozess von einem Vater, mit dem man doch nicht hat auseinander setzen können? Das dritte dann: welche Folgen hat das für die spätere Partnerwahl? Sicher liegt jeder Fall anders, aber … Den Trailer schau ich nachher an, danke dafür.

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      • madameflamusse schreibt:

        Jip, so wahr! Und schön war und ist das alles nicht bei mir…die Dinge entwickeln sich anders. Es gibt noch dieses Buch: Herrin im eigenem Haus, das muß ichnochmal lesen. Meine Mutter hat kein gutes Haar am Vater gelassen und ich hab erst vor einiger Zeit festgestellt das Wir doch recht ähnlich sind in bestimmten Bereichen, also der Vater und Ich. Wenn Ablehnung dazu kommt, egal in welche Richtung, ist das ja auch immer Ablehnung des einen Teils des Kindes…und das hab ich stark empfunden in letzter Zeit…und vermute daher auch so eine gewisse Zerissenheit…

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  10. Pingback: Landschaft im Nebel | GERDA KAZAKOU

  11. gkazakou schreibt:

    Oben müsste es natürlich heißen: „den abwesenden Vater“ – das Korrekturprogramm mag das Wort „abwesend“ nicht. Und so ist es auch im Leben: die Abwesenden werden für die verbliebenen Familienmitgliedern zu sehr mächtigen manchmal alles beherrschenden Anwesenden. ….

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  12. Madame Filigran schreibt:

    Hat mich sehr aufgewühlt. Sehr.
    Zum Glück hatte ich Schokolade im Haus, tröstet.
    Und Bäume auch.
    Liebe Grüße.

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  13. Monika schreibt:

    Oh Gott, gerade heute habe ich gehört, man ist nicht nur verantwortlich für das was man sagt (schreibt), sondern auch, wie es verstanden wird. Ein allumfassendes Denken, das hat bei mir versagt. Ich bin eine Erstgeborene, ich hätte es wissen müssen. Diese vielen kleinen unterirdischen, brodelnden Vulkane. Manchmal ist die Erdkruste (Psyche) nicht stark genug und bricht auf. Ich bleibe auch nicht verschont. Im Prinzip bin ich sogar dankbar, wenn es ein bisschen glüht (heiß wird).
    LG.Monika

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  14. bruni8wortbehagen schreibt:

    Die Väter, ein nie abzuschließendes Kapitel…
    Ich hatte meinen, bis er knapp 70 Jahre aLT war und doch hatte ich ihn schon lange *verloren*.
    Er schrieb mir wundervolle liebevolle Briefe, da war ich 8 Jahre ungefähr und da mein Lesen scheinbar bei seiner Schrift noch nicht so gut funktionierte, las ihn mir eine Betreuerin seine Worte vor.
    Ich war wieder mal in einem Erholungsheim, mitten im tiefen Schnee, und er schrieb mir oft, meine Mutter sehr selten.
    Die Betreuerin schaute mich an und fragte erstaunt, er nennt Dich Knux. Wie kommt er darauf?
    Ich wußte es nicht. Aber als er nicht mehr Knux zu mir sagte, fand er mich wohl schon zu fremd, ihm nicht mehr nahe genug, und es änderte sich erst, als ich Kinder hatte. Er mochte sie, spielte aber kaum mit ihnen.

    Ja, ich hatte einen, aber als er starb, war er schon lange nicht mehr der, den ich am meisten liebte.

    Das zu den Vätern, liebe Gerda…

    Ich bewundere Deine Holzfotografien, die alte Maserung, die so viel gesehen hat.
    Voller Erinnerungen stecken diese alten Plätze

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