Himmelsschrift und Sonnenbarke (Kleine Beobachtungen, Legebild)

Heute beim Mittagstisch gerieten wir mal wieder in eine hitzige Debatte. Ja, über das C-Thema. Leider. Es ist unausweichlich. Ich habe, wie bekannt, deviante Ansichten dazu und gelte daher als „Verschwörungstheoretikerin“. Und bekam also zu hören: Du glaubst ja auch an Chem-Trails und künstliche Eingriffe ins Wettergeschehen.

Um die Geister abzukühlen, traten wir vor die Tür. Und waren dann doch etwas erstaunt, was sich am Himmel abspielte. Da waren Flugzeuge dabei, eine Schrift in den blauen Himmel zu setzen. Das war heute um halb drei Uhr Sommerzeit.

Schreiben sie SOS? Oder was sonst? Zwei Stunden später sah es so aus.

Jetzt, um 6 Uhr Sommerzeit, sieht der Himmel gegen die Sonne so aus:

In allen Himmelsrichtungen hat sich leichtes Gewölk gebildet.

 

Das Licht hat an Leuchtkraft einbebüßt, und  eine merkwürdige Kälte verbreitet sich in der Luft. Mich fröstelt.

Ich habe übrigens vor ein paar Tagen ein Bild gelegt, das heißt „Die Sonnenbarke“. Da habe ich eine Broschüre über das bei Kairo gefundene Sonnenboot mit anderen Schnipseln zu einem Bild verlegt. Sonnen-Boot und Nacht-Boot symbolisierten im alten Ägypten die beiden Phasen von Res Umlaufs.  Nicht ganz zufällig hat das Boot die Form eines Flügels angenommen.  „Die Sonne tönt nach alter Weise in Bruderssphären Wettgesang…“ (Faust I)

Es gibt dann noch Bearbeitungen dazu: in optimistischem Blau

und als Versteinerung

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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17 Antworten zu Himmelsschrift und Sonnenbarke (Kleine Beobachtungen, Legebild)

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Als Versteinerung sieht es ganz echt aus. Die SOS-Schleifen, – ja, natürlich von Flugzeugen, die die Sonnenwärme herunterkühlen. Habe ich auch leider schon oft beobachtet. Wieso darf man da nicht von Chemtrails sprechen?

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  2. Wow das ist erstaunlich… und erstaunlich ist doch auch dass diejenigen Verschwörungstheoretiker genannt werden, die sich an die Fakten halten. Der Rest der paranoid Infos für die eigene Neurose zusammensetzt, wird für vernünftig gehalten. Das ist auch sehr bemerkenswert dieser Zeit …. herzliche Grüße

    Gefällt 4 Personen

  3. Leela schreibt:

    Diese Chemtrails sind wirklich ungewöhnlich geformt, haben aber das typische Ausflockmuster. Vielleicht sollte mit wenigen Flugzeugen flächendeckend gesprüht werden. Oder der Pilot hatte Spaß am Kurvenfliegen. Mitteilung am Firmament wäre natürlich eine interessante konspirative Idee.
    Bei den Bildern fällt die Auswahl schwer. Das mittlere gefällt mir am besten. Es hat mehr Tiefe als das erste. Interessant ist auch das letzte. Liebe Grüße

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    • gkazakou schreibt:

      Ich möchte nun doch einen falschen Eindruck korrigieren, habe Info eingehollt: es sind keine Chemtrails, sondern die Kerosin-Abgase von Kampfflugzeugen, die in den kalten Luftschichten kristallisieren. An jeden Tagen wurden Luftkämpfe geübt, unter Beteiligung von Kampfflugzeugen diverser Nationen.

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      • Leela schreibt:

        Das mit den kalten Luftschichten behaupten sie immer. Typisch für Chemtrails ist die Art des Ausflockens und das anschließende milchige Einsauen des Himmels. Normale Flugzeuge fliegen doch auch mit Kerosin, oder? Warum sollen Kampfflugzeuge nicht auch Chemtrails absondern? Speziell jetzt, wo es weniger Flugverkehr gibt. Du siehst, ich bin ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker und überzeugt davon, dass das alles Verschwörungspraxis ist.

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    • gkazakou schreibt:

      Ich bin in diesem besonderen Fall anders belehrt worden, schreibe darüber heute. Das bedeutet nicht, dass ich nicht weiterhin mit großem Mißtrauen die Versuche verfolge, das Wetter zu manipulieren oder gar, wie es Musk vorhat, Substanzen in die Stratossphäre einzubringen, die die Sonneneinstrahlung vermindern. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern wird ja ganz offen verhandelt. Nachdem es in Nordschweden am Protest der Eskimos scheiterte, soll es nun in den USA getestet werden. Für mich ist diese ganze Diskussion um den „Klimawandel“ nichts als ein Vorwand, um eben solche Interventionen zu legitimieren. Und dann kommt natürlich die Frage: Warum?

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  4. wildgans schreibt:

    Interessant, alles!
    Nachtgruß von Sonja

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  5. Susanne Berkenkopf schreibt:

    Es braucht Mut, das gekannte Weltbild für falsch oder unwahr zu halten und sich zu trauen, etwas zu denken, das man bislang ganz und gar für unwahrscheinlich hielt. Es braucht Mut, weil alle Geländer (im Kopf und sonstwo) dann fallen. Ich bin mittlerweile soweit, dass „Fakten“ gar nichts nützen, denn sie sprechen nur den Kopf an und der Kopf hat eine Meinung usw. – alles, was wir nicht selbst durchdringen und wirklich fühlen, bleibt Fiktion. Ich glaube in diesen Zeiten braucht es besonders viel Mut, zu fühlen.

    Gefällt 4 Personen

  6. Susanne Berkenkopf schreibt:

    Interessanterweise gerade dazu gehört

    ab 3.03.45 ein Gespräch mit der Wirtschafts-und Sozialpsychologin Katy Pracher-Hilander. Sehr aufschlussreich und zu empfehlen

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  7. TeggyTiggs schreibt:

    …ja, es geht etwas vor sich, was mit den öffentlichen Ansagen nicht erklärt werden kann und nur, wer einen klaren Geist behalten hat, kann dies erkennen…dahinter liegt vieles, was fast völlig verschleiert ist…

    Gefällt 1 Person

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