Zurück in der Mani. Gedanken. Fotos.

Auf der Suche nach ein bisschen Seelenruhe – so wollte ich diesen Eintrag titeln. Wir sind auf den letzten Drücker Athen entkommen – morgen ist wieder alles zu. Jede Bewegung, die du machst, musst du dann vorher per sms anmelden und genehmigen lassen. Die Reise von Athen nach Kalamata gehört nicht zu den genehmigungsfähigen Bewegungen.

Die Straßen von Athen waren heute total verstopft, Jeder versuchte, noch irgendwas zu erledigen. Auch die Autobahn war voller als sonst: so mancher wollte entkommen oder heimkommen – in die eine oder andere Richtung. In den Geschäften herrschte, so hörte ich im Radio, ungeheures Gedrängel. Wenn das Virus eine Chance suchte, sich zu verbreiten: die Regierungsmaßnahmen haben sie ihm geboten. Denn anstatt gemütlich Schuhe in einem mehr oder weniger leeren Laden anzuprobieren, drängelten die Kunden, schrieen rum und rissen sich um die begehrten Objekte (hörte ich im Radio). Kann sein, dass das bös übertrieben ist, doch dass man gestern und heute auf Athener Straßen nur stopp und go fahren konnte, kann ich bestätigen. Und dass bei den großen Shopping Centers absolute Konfusion herrschte, auch. Die Menschen sind entnervt, viele in Panik.

Jedenfalls ist nun die Stille unseres Hauses, unseres Gartens und der Olivenhaine um mich. Ich machte mich gleich auf, um noch einen letzten Schimmer des Tages über dem Meer zu sichten – in der Hoffnung, dass auch meine Gedanken ein wenig zur Ruhe kommen.

Doch werden sie das? Ich sehe im Geist die traurigen Augen der Wirtin der kleinen Taverne in Arkadien, wo wir immer gern haltmachen. Es ist ein Platz abseits der Autobahn, mit ein paar Tischen draußen und drinnen. Bauern kommen da vorbei und sitzen, oft allein, bei einem Glas Bier, unterhalten sich wohl auch mal zum nächsten Tisch hinüber. Es gibt immer nur ein gekochtes Essen, die wenigsten essen. Aber es ist ein Ort, wo man mal einen Menschen sieht, denn die Gegend ist einsam.

Hier fotografierte ich noch einmal die Wand mit rotem Wein, noch röter als vor acht Tagen ist er jetzt.  Und rot sind auch die Blätter einiger neu gepflanzten Bäumchen, die Blüten der Blumen in den Blechkanistern.

Warum aber hat die Wirtin – eine Russin, die es vor vielen Jahren hierher verschlagen hat – so traurige Augen? Warum bin ich nicht fröhlich angesichts dieses schönen roten Herbstes und genieße das gute Essen?  Weil auch diese Taverne schließen muss. Ab morgen ist sie zu, wie alle Tavernen im Land. Wie die Cafes, traditioneller Treffpunkt der Alten, der Einsamen. Wie die Kafeterien, Treffpunkt der Jungen. „Erstmal für drei Wochen“ – aber sie glaubt nicht, dass sie wieder aufmachen kann. Die Wirtschaft geht zugrunde, die Menschen vereinsamen. Und warum? Weil es hohe Infektionszahlen gibt. Nicht in Arkadien freilich. Auch nicht in Messinien. Woanders. Aber die Regeln gelten überall.

Die Infektionszahlen – gemessen an den positiven Tests – sind hoch. Trotz Masken. Trotz Abstandsregeln. „Die Regeln werden nicht eingehalten“, sagen die einen. „Sie sind nutzlos“, sagen die anderen. „Sie sind widersinnig“, sagen die dritten. Kinder sitzen gedrängt im Klassenraum,  jedes mit Maske, Fenster und Türen offen, Durchzug, Erkältungskrankheiten  kommen und gehen. Die Masken sind feucht, denn Kinder lachen, prusten, niesen, husten, reden. Die Kinder tauschen die Masken untereinander (die mit Mickymaus gegen die mit Cinderella)… aber gemeinsames Singen ist verboten, und eine Lehrerin, die sich traute, ohne Maske zu unterrichten, wurde erstinstanzlich zu einem Jahr Gefängnis mit 3 Jahren Bewährung verurteilt. Angezeigt von einer verärgerten Mutter.

Wie kann ich Ruhe finden, wenn sich seit 9 Monaten alles, aber auch alles um dieses Virus dreht? Wie ein Wurm hat es sich in mein Hirn gefressen und wütet darin herum. Im Mai hatte ich beschlossen, dass es dies Virus für mich nicht mehr gibt. Schluss, aus! Genug! Aber es lässt nicht locker. Du kannst keine Nachrichten hören, keine Zeitung öffnen, ohne dass es dir erneut in Augen und Ohren kriecht. Wann wird Schluss damit sein? Hat denn niemand Erbarmen?

So. Jutta Reichelt hat heute angeregt, das, was man auf dem Herzen hat, aufzuschreiben. Vielleicht, sagt sie, hilft es dir, erleichtert es dich. Und außerdem könntest du drei Dinge aufschreiben, die dir Freude gemacht haben. Das will ich nun auch noch tun:

  1. Freude hatte ich, als ich die Stadt hinter mir ließ und sich die weite herrliche Gebirgslandschaft der Pelopsinsel vor mir öffnete.
  2. Freude hatte ich, als ich beim Halt in Kato Asea den roten Herbst fotografierte und eine kleine, nach den großen Bränden angepflanzte Kastanie bereits erste Stachelfrüchte trug.
  3. Freude hatte ich, als uns der graue Kater, den wir seit kurzem füttern, mit vorwurfsvollem Mauzen begrüßte.
  4. … viele viele Momente der Freude hatte ich auch heute. Wie immer. Wie jeden Tag. Aber auch Trauer. Auch Zorn. Auch Herzweh.

 

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Ökonomie, die griechische Krise, Erziehung, Fotografie, Katastrophe, Leben, Natur, Politik, Psyche, Reisen, schreiben abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

28 Antworten zu Zurück in der Mani. Gedanken. Fotos.

  1. rotewelt schreibt:

    Liebe Gerda, ich hoffe, du kannst trotz allem etwas abschalten und zu dir kommen in dieser ruhigen schönen Umgebung. Ja, alles ist so traurig und mein Herz tut auch weh, heute schon den ganzen Tag, ich muss auf mich aufpassen, denn das Thema hat sich auch in mich reingefressen, ich kenne das. Ich werde mich nun zwingen, täglich in die Natur zu gehen, auch wenn man selbst im Wald auf Maskierte trifft, wie ich hörte. Heute auf dem Weg zum Einkaufen außerhalb des Stadtzentrums sah ich auch viele Maskenträger – dort, wo gar nichts los war und kein Maskenzwang herrscht. Das ist so deprimierend und gruselig und mir graut vor dem, was noch kommt, ich konnte spüren, dass da was in der Luft liegt. Wir können eigentlich nichts anderes mehr tun als zu versuchen, gut für uns selbst zu sorgen. In diesem Sinne alles Gute und liebe Grüße – und vielleicht geschieht ja ein Wunder! Ute

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    • felsenquell schreibt:

      Liebe Ute, Du hast so Recht. Und dennoch: Wir wollen klar und selbstbewußt und stark bleiben. Und immer wieder zu uns selbst finden, ob in der Natur, der Kunst, im Gespräch, in der Meditation. Ich lese Deine Beiträge oft und in einem schwesterlichen Empfinden. Hella

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Ute, es ist, als hätte ich das selbst geschrieben. Ich muss auch mehr für mich sorgen, sonst werde ich krank vor Kummer. Hier in der Mani geht es mir gut, zumal alle meine Freundinnen denken wie ich.

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      • rotewelt schreibt:

        Liebe Gerda, das einzige, was mich tröstet, ist, dass du und ein paar andere Menschen die Lage gerade genauso oder ähnlich sehen, sonst würde ich glauben, verrückt geworden zu sein. Ich habe jetzt auch keine Lust mehr zu versuchen, anderen die Augen zu öffnen, ich mag nicht mehr. Es ist sinnlos und einfach nur noch anstrengend. Ich würde auch gern ans Meer, da kann ich meine Sorgen am besten vergessen, aber das geht ja gerade nicht. Also, lass es dir dort weiter gutgehen und passen wir gut auf uns auf.

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  2. Liebe Gerda,
    bei mir hat sich nicht das Virus Corona, es soll ja jetzt ein viel schlimmeres mutiertes Corona Virus unterwegs sein, in meinen Kopf gefressen, nein es ist die gefährliche Politik die das Virus benutzt!
    Heute verkündete der stellvertretende Ministerpräsident von Baden-Württemberg Strobel, daß Quarantäne Verweigerer Zwangseingewiesen werden sollen
    Dazu schlägt er eine stillgelegte Klinik im Schwarzwald vor! Mir hat es die Sprache verschlagen!
    Der neue Impfstoff, wenn er dann soweit sein soll, wird nicht helfen, weil ja schon ein neues Virus sein Unwesen treibt!
    Gerda, wer immer mich für eine Verschwörungstheoretikerin hält, es ist mir sowas von egal!
    Hier läuft ein ganz perfides Spiel! Und niemand kann wirksam dagegenhalten und genau das bereitet mir Kopfzerbrechen!

    Die Menschen werden durchdrehen, viele werden sterben, aber nicht wegen dem Virus oder der Viren, sondern weil OP’s verschoben werden und viele nicht mehr zum Arzt gehen! Und durch Suizide!
    Ich komme mir vor wie in einem
    Science Fiction!

    Es ist wichtig und gut, daß wir uns hier offen austauschen ohne Spaltung, nur weil man anderer Meinung ist. Pro & Contra differenziertes Denken und es aussprechen hilft um diesem Druck standzuhalten!

    Liebe Gerda, morgen ist ein neuer Tag und es wird Dir bestimmt besser gehen!

    Sei herzlich gegrüßt Babsi

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    • rotewelt schreibt:

      Und vielleicht wandert das böse dänische Virus über die Grenze nach Schweden und zwingt das Land endlich auch in den Lockdown bzw. das Land unterwirft sich auch… Räusper… Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie es ein weseuropäisches Land schafft, sich nicht als Marionette einsetzen zu lassen… und hoffe, es bleibt ein potenzielles Einwanderungsland für den Notfall…

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    • gkazakou schreibt:

      Du sprichst mir aus dem Herzen, Babsi. Natürlich ist es nicht das Virus, das mich krank macht, sondern die Politik und die Leute, die diese Politik unterstützen und Menschen mit anderen Ansichten (Erkenntnissen) diffamieren. Schlimm deine Nachricht. Und ja, es geht mir schon besser. Hier atme ich frei. Liebe Grüße dir, und lass dich nicht unterkriegen! Gerda

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  3. wildgans schreibt:

    Athen entkommen mag was andres sein, wie Eulen dorthin zu tragen…Wer weiß, was bei all dem letztendlich geschieht?
    Gruß von Sonja

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  4. Ulli schreibt:

    Das traurige Herz hat ein Foto bekommen.
    Ich seufze. Auch mein Herz ist schwer, Corona ist aber nur ein Grund.
    Manchmal wundere ich mich, dass ich, wie du auch, dennoch jeden Tag die kleinen und größeren Freuden finde.
    Ich bin sehr froh, dass ihr nun wieder in der Mani seid!
    Liebe Grüße
    Ulli

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  5. Jules van der Ley schreibt:

    Über Sinn und Unsinn der Maßnahmen sprach ich gestern mit meinem Sohn. Er verglich sie mit dem Feueralarm: „Wenn in der Schule der Feueralarm tönt, müssen alle das Schulgebäude verlassen, auch wenn nirgendwo ein Brand zu entdecken ist. Ertönt er erneut, müssen wieder alle hinaus.“ In dieser Phase des Alarmismus befinden wir uns. Der ist auf Dauer schwer zu ertragen und ich frage mich angesichts widersprüchlicher wissenschaftlicher Aussagen, wer da dauernd den Feueralarm auslöst und warum. Eine global vernetzte Menschheit kann offenbar in Hysterie verfallen. Bleibt zu hoffen, dass da irgendwo auch Selbstheilungskräfte zu wirken beginnen. Viele Grüße und bleib tapfer!

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    • gkazakou schreibt:

      Von Herzen Dank für deinen Zuspruch, Jules. Dein Sohn hat recht mit dem Vergleich: wir machten in unserer Athener Sprachschule zweimal jährlich Erdbebenalarm, damit die Kinder lernten, wie sie sich im Ernstfall am besten verhielten und nicht in Panik die Treppen runterstürzten. Diese Übungen fanden auf einem ernsten Hintergrund statt, denn das Gebäude war erdbebengeschädigt, eine Decke hatten wir nach dem Einsturz neu einziehen lassen. Nun stelle man sich vor, die Kinder müssten solche Übungen täglich absolvieren….
      Ich frage mich, warum wir seit 9 Monaten mit sinnlosen, aber die Menschen zutiefst ängstigenden Zahlen bombardiert werden. Es ist eine tägliche Folter. Man stelle sich vor, jeden Tag käme als erste Hauptmeldung der Nachrichtensender, wie viele Menschen an diesem Tag weltweit eine Krebsdiagnose erhalten haben, wieviele chemotherapiert werden, wieviele gestorben sind. Dazu auch noch Anweisungen, welche Waschpulver, Nahrungsmittel, Heizungen, Straßenzüge, Landstriche, Berufsfelder besonders stark mit karzinonogenen Substanzen verseucht und daher zu meiden sind. …
      Aber es gibt keine Impfung gegen Krebs (na ja, auch da machen einige ihr Geschäft, mit Impfung junger gesunder Mädchen, damit sie keinen Gebärmutterhalskrebs bekommen), und niemand scheint ein dringendes Interesse daran zu haben, karzinogene Substanzen auf den Index zu setzen. Und so wütet er weiter und frisst sich immer tiefer in die Menschheit ein.
      Und dieses Virus? Es ist lachhaft! aber es scheint ein geeignetes Instrument zu sein, die Menschheit umzugestalten.

      Nun aber Schluss! Möge sich jeder an seinem Ort gegen die Mächte wehren, die ihn am Nacken halten wie einen jungen Hund. Einen erfreulichen Tag wünsche ich dir!

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  6. versspielerin schreibt:

    ein zu herzen gehender beitrag, liebe gerda. wie gut, dass ihr jetzt in der mani seid.
    ich versuche auch gerade umso mehr das schöne in der natur zu sehen, zu würdigen. eine wirre zeit mit etlichen herausforderungen.
    liebe sonnige herbstgrüße aus dem westerwald übers meer zu dir!

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    • gkazakou schreibt:

      Hab Dank, Diana! Ja, passen wir auf uns auf, damit wir geistig und seelisch gesund bleiben und nicht vorzeitig zerbrechen. Liebe Grüße zu dir hinüber in den Westerwald, an den ich schönste Erinnerungen habe!

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  7. Johanna schreibt:

    Danke liebe Gerda! Für die Fotos, für die Freude, für den Schmerz… Du sprichst mir aus der Seele

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  8. Mitzi Irsaj schreibt:

    Liebe Gerda, die ganzen Nachrichten machen einen mürbe. Besonders jene bei denen man die Sinnhaftigkeit so gar nicht versteht. Hier bei mir nervte mich die Ankündigungszeit vor dem Lockdown (light, wie man dazu schreiben muss und zugleich weiß, dass er light nur für die ist, die nicht in der falschen Branche arbeiten) so lange war. Sehr sinnvoll alle noch mal für drei oder vier Tage dazu zu ermutigen ordentlich zu feiern, bevor es runter gefahren wird. Das kleine Café ist nicht der Treiber und das wird jetzt wieder sehen müssen ob es öffnen kann. Auch ich möchte glauben, dass mit etwas Vernunft das ganze in Schach gehalten werden kann, aber vieles erschließt sich mir einfach nicht. Seit ich nur noch einmal am Tag die Nachrichten lese, geht es mir besser. Das zu viel an Infos, die sich ständig widersprechen, zieht mich runter. Die Maske trage ich – das stört mich nicht und selbst wenn es kaum hilft…mach ich halt. Aber ständig neue Zahlen besonders in den Ländern wo Freunde von mir sind, das schlägt aufs Gemüt und ist kontraproduktiv. Ich wünsche dir, dass die Herbstfarben für Ruhe und schöne Gefühle sorgen. Liebe Grüße

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    • gkazakou schreibt:

      Herzlichen Dank für deine guten Wünsche, liebe Mitzi. Beim Lesen nicke ich. Zu viele Nachrichten sind Gift. ich mache es wie du. Mein Mann füttert mich immer mit Horrorzahlen, um mich zur Vorsicht zu ermahnen, das macht mich eher wütend. Ich kann schon auf mich aufpassen, aber ich willl auch leben, und dazu gehört der direkte Kontakt mit Freunden und anderen Menschen. Die schließlung der Kleinen fördert die Großen. Warum müssen Schuh- und Bekleidungsgeschäfte zubleiben, so dass Amazon den großen Reibach macht? Warum darf man sich nicht bei eingehaltenen Abständen in kleinen Lokalen treffen? Warum muss ich die Behörden über jeden meiner Schritte informieren? Warum müssen Kinder all das aushalten?
      Ich hab nicht vor, mir meine Restlebenszeit stehlen zu lassen. Ich werde weiterhin lachen und spielen. Dasselbe hoffe ich auch für dich und für alle Menschen! Sei von Ferne umarmt! Gerda

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      • Mitzi Irsaj schreibt:

        Liebe Gerda, die letzten beiden Wochen war ich fast ganz offline und habe dir noch gar nicht geanwortet.
        Wir werden auch diese Wochen überstehen und mit etwas gesundem Menschenverstand auch nicht in Panik verfallen. Wie du schreibst….das kleine Lokal nicht, aber (sage ich jetzt) vollgestopfte Busse. Mach es genau so – lache und spiele und lebe. Dass wir alle zu dieser Zeit ein wenig vernünftig sind ist ja eh klar. Eine Umarmung nach Griechenland.

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  9. Gisela Benseler schreibt:

    Hab das Videa gesehen und zugehört. Ein bißchen Spott ist ja dabei, den ich nicht mag. Aber im Prinzip hat er ja recht. „Verauseilender Gehorsam“, – das fiel mir auf. Warum also müssen wir solchen gehorchen, die Selber nur Bediener von „Maschinen“ sind in vorauseilendem Gehorsam? Ich habe meine Werte anders gesetzt und weiß, WEM ich gehorche und untertan bin, selbst wenn es mein Leben kosten sollte.

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  10. Gisela Benseler schreibt:

    Wunder schöne Photos sind das! Ja, das ist mein 1., 2. oder Grund, mich jetzt und heute zu f r e u e n !🍁🌄 Traurig aber machen die Gedanken. Mußte das alles so kommen? 😢Darüber kann ich jetzt nichts weiter sagen. Aber sei Du, Gerda, jedenfalls heilfroh, daß Du Athen rechtzeitig entfliehen konntest, und erfreue Dich der unglaublich sxhönen Natur, der Katzen, Blumen, Nachbarn, und übe Dich, mit allen in Frieden zu leben und Gutes zu tun. Dann brwitest Du doch Frieden um Dich herum, auch für andere. Und dann kannst Du doch auch Seelenruhe finden.❤💕✋

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  11. juttareichelt schreibt:

    Liebe Gerda, bei mir ist gerade so viel los, dass ich nicht hinterherkomme. Deswegen habe ich jetzt am Samstagnachmittag noch immer nicht meinen wöchentlichen „Freitags“-Blogbeitrag verfasst und deswegen lese ich erst jetzt, was du geschrieben hast über erfreuliche Erlebnisse – und vor allem über all das, was dich traurig und wütend macht. Ich kann das nachvollziehen, auch wenn ich viele deiner grundlegenden Überzeugungen über Ursache und Folge der gegenwärtigen Krise nicht teile. Aber genau das macht einen wesentlichen Reiz des Schreibens für mich aus: Dass wir uns gegenseitig erzählen können, wie wir in die Welt sehen. Was wir erleben und wie wir es uns erklären. Und ganz unabhängig davon, worin wir die Ursachen für die gegenwärtig schwierige Situation sehen: Es ist sicherlich ungemein wichtig, dass wir nicht den ganzen Tag mit diesem Virus beschäftigt sind … Ich wünsche dir sehr herzlich alles Gute! (Und vielleicht trägt ja auch das Blaumeier-Buch ein bisschen zu Ablenkung und Freude bei – ich werde es in der kommenden Woche zur Post bringen 😉

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