Bloggerfreund Dilettant charakterisierte den Unterschied zwischen Kuli und Rapidograph in so überzeugend-witziger Weise, dass ich mich zu neuen Experimenten veranlasst sah. Originalzitat des Dilettanten: „Den gewöhnlichen Kuli mag ich eigentlich auch ganz gerne. Der Strich lässt sich beliebig variieren, man kann sich ins Bild „hineinschleichen“. Der Rapidograph erfordert klare Setzung, jede Linie eine Proklamation.“
Ich schlich mich also zunächst mit dem blauen Kuli ans Motiv – meinen neben mir auf dem Sofa dramatisch posierenden Hund – heran. Das war schon mal eine kluge Entscheidung, denn mit leichten Kulistrichen konnte ich jeder seiner Verlagerungen folgen. Als ich die Pose einigermaßen kapiert hatte, machte ich mit einem weichen Bleistift weiter, um Schatten und Lokalfarben einzutragen. Eigentlich war die Skizze nun fertig.
Aber ich wollte auch den Rapidographen einsetzen, daher fügte ich noch ein paar „klare Setzungen“ in blauer Tinte hinzu.
Tito entschloss sich, als ich fertig war, eine neue Pose einzunehmen. Ich skizzierte ihn wieder erst mit blauem Kuli, dann mit Bleistift, und schließlich mit blauer Tinte, diesmal auf einem Einzelblatt des kleinen Skizzenbuchs (12 x 16 cm).
Es folgte eine dritte Pose, die ich wieder auf einem Doppelblatt festhielt. Diesmal ließ ich den Kuli weg und begann mit dem Bleistift.
Natürlich wollte ich wissen, wie sich die Skizzen angesichts der Fotoshop-Filter verhalten. Bei diesen Varianten habe ich nicht nur Filter benutzt, sondern auch die Farbe verschoben, so dass sie der tatsächlichen Farbe meines Hundes nahekommt.
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Ich muss einfach lächeln …
that´s it 🙂
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🙂
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Diese Pose kenne ich… Unseren Hunden ist auch völlig egal, was der Betrachter alles sieht 🙂
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natürlich ist es ihm egal. Schamig sind nur wir Menschen. 😉
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Also mir gefallen die Bleistiftzeichnungen einfach am Besten!🤗😉
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reine Bleistiftzeichnungen sind ja nicht dabei, Babsi. Die erste habe ich mit Kuli angelegt, und alle habe ich mit blauer Tinte nachgezogen. Welche meinst du?
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Die aller Erste, habe jetzt erst beim zoomen gesehen, daß Du auch mit Kulli nachgezogen hast!
Bei den anderen war’s klar zu sehen!😊😉🙋♀️
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Danke, Babsi. Ich habe übrigens nicht mit Kuli nachgezogen, sondern mit Kuli begonnen, um mir die Pose einigermaßen zu verdeutlichen, und dann mit Bleistift weitergezeichnet.
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Die Mischung macht’s. Ich finde die Verwendung der verschiedenen Zeicheninstrumente sehr reizvoll.
Liebe Grüße
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danke Jürgen!
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Liebe Gerda,
ich muss gestehen, dass ich den schwarzen Kuli in den letzten Zeichnungen vermisst habe und mich mit dem blauen Kuli schwer anfreunden konnte, jedoch finde ich es bei Deinen neuen Skizzen fantastisch eingesetzt. Mir gefallen die Zeichnungen mit den unterschiedlichen Medien – trotz blau(!) und die Weiterverarbeitung gefallen mir ganz besonders, vor allem auch wegen der braunrötlichen Farbe.
Liebe Grüße
Serap
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Danke Serap, ich sehe es ähnlich. Mir ging es mit dem blauen Kuli wie dir. Ich nahm ihn, weil ich keinen anderen zur Hand hatte. Und für den Zweck, herauszufinden, wie er sich in Kombination mit Bleistift verhält, war er auch gut geeignet. Der blaue dickere Tintenstift ist jetzt aber schon interessanter.
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Wunderbar!
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Herzlichen Dank, Sabine!
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Kombiniert habe ich ja noch nicht, und bei dir sehe ich jetzt, was da für ein Potential drin steckt! Die zweite Pose, insbesondere in der gefilterten Variante gefällt mir ausgesprochen gut, gerade durch die warmen Ockteröne bekommt das Bild noch eine ganz andere Emotionalität. Toll!
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Danke von Herzen.
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Liebe Gerda, schöner Beitrag, es ist die Wochenmitte, also richten wir den Blick nach Vorne zum Wochenende, Klaus
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Liegende Hunde zu beobachten, vor allem den eigenen, wird nie langweilig und deine Zeichnungen erzählen viel mehr über Eindrücke davon, als Fotos das könnten. Besonders die über die Doppelseite gestreckten Läufe empfinde ich so.
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danke! Ich freu mich!
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Sehr lebendig, toll!
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danke, freu!
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Wundervoll, Deine Schritte zu verfolgen, über Titos verschiedene völlig entspannte Posen zu lächeln und zu sehen, wie Du sie skizierst. Die Läufe, für die Du das zweite Blatt brauchtest sind irgendwie sehr rührend anzusehen. Wie klein/jung war er denn, als er zu Euch kam?
Deine Skizze am Ende wurde dann mein erklärter Liebling, liebe Gerda.
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Herzlichen Dank,Bruni! Er war vielleicht zwei-drei Monate alt, als wir ihn fanden. Hatte sich anscheinend schon zwei Wochen lang versucht, allein durchzuschlagen. Er hatte einen aufgeschwollenen Bauch und einen großen dunklen ernsten Kopf. Ich denke oft an diesen Moment, als er zu uns kam und seither zu uns gehört.
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Also ein echter Glücksfall fir ihn und für Euch auch. Der arme kleine Kerl…
Wie lange ist es her? Ach so, vermutlich 6 – 7 Jahre?
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Zwölf Jahre, liebe Bruni.
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Doch schon so lange.
Ihr habt ihn früh genug gefunden…
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