Elektronische Spielereien und Spiegelfechtereien

Heute morgen las ich bei Soso ihre Gedanken über „Echtheit“.  Was ist echt? Worin unterscheidet es sich von der Fälschung, dem Vorgespiegelten, Verlogenen? Eine Frage, die uns wohl alle bewegt. Es lohnt sich, ihre klugen Gedanken dazu zu lesen.

Einen kleinen Aspekt dieses großen Themas will ich heute antippen: Wieso ist das Foto eines Wolkenbergs „echter“ als seine elektronische Bearbeitung? Kann das künstlich Bearbeitete nicht auch den Anspruch auf Echtheit erheben? Oder sind nicht vielmehr beide unecht, Vorspiegelungen, und nur das direkte, hautnahe Erleben in der Natur verbürgt Echtheit? Oder garantiert nicht einmal dies Echtheit, sondern ist Echtheit eine Qualität des Innenlebens? „…das Innen ist für mich die Quelle der Echtheit“, sagt Soso.

Kunst ist Schein. Womöglich ist auch Sehen und Hören, ist die ganze Welt, wie wir sie wahrnehmen, Schein und erzeugt Schein – Maya. Faust sinniert, kaum aus tiefem Heilschlaf erwacht (in Faust II, 1. Akt), über den Regenbogen, der sich an einem Wasserfall bildet:

„Allein wie herrlich, diesem Sturm ersprießend,
Wölbt sich des bunten Bogens Wechseldauer,
Bald rein gezeichnet, bald in Luft zerfließend,
Umher verbreitend duftig kühle Schauer.
Der spiegelt ab das menschliche Bestreben.
Ihm sinne nach, und du begreifst genauer:
Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.

Im elektronischen Medium wird der Verdacht, dass wir nicht Welt, sondern nur ihren farbigen Abglanz haben, zur Gewissheit. Nichts ist hier „echt“, denn alle Merkmale, die uns sonst der Wirklichkeit versichern, sind ausgeblendet. Fake ist das Wort der Epoche.

Hier nun zwei elektronische Verwandlungs-Reihen von eigenen Fotos, aus meinem Archiv. Außer den gezeigten gibt es unendlich viele Variationsmöglichkeiten.

1) Wolkenberg.

2. Am Weststrand

Sind die Original-Fotos „echter“? Nein. Aber sie erlauben es eher, mich mit einer erlebten und nicht nur künstlich erdachten Situation zu verbinden. Ich kann sich „hineinversetzen“. Ich erlebe die Freude des Wiedererkennens.

Hier die Original-Fotos: Wolkenberg und Am Weststrand
(Klick=Vergrößern)

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Dichtung, die schöne Welt des Scheins, elektronische Spielereien, Fotografie, Kunst, Leben, Meine Kunst, Natur, Psyche, Zwischen Himmel und Meer abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

34 Antworten zu Elektronische Spielereien und Spiegelfechtereien

  1. Sofasophia schreibt:

    Oh, danke fürs freundliche Zitiertwordensein.
    Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, habe ich genau über diesen Aspekt des Echtseins auch schon viel nachgedacht und darum dazu einen Nachfolge-Artikel angedacht. 🙂

    Kurz kann ich schon jetzt sagen, dass ich Echtheit in Bezug auf Kunst ebenfalls eher an der Motivation des Erschaffens (Stichwort: Absichtslosigkeit) als am Ergebnis, am Kunstwerk festmache.

    Ein sehr vielschichtiges Thema. Du hast da ein paar wertvolle Gedanken in Umlauf gebracht.

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  2. Myriade schreibt:

    Man kann natürlich lange diskutieren über Echtheit und Fake, auf vielen Metaebenen über Kunst sinnieren. Das tue ich auch gerne, aber für mich hat doch die möglichst getreue Abbildung von etwas ,was ich tatsächlich gesehen habe eine zusätzliche Qualität, weil sie mein Erinnern, mein inneres Bild berührt. Es ist ein Anknüpfen an eine „echte“ Erfahrung jenseits intellektuellen Bewertens. Das ist mir auf eine noch andere Weise wertvoll als ein rein ästhetisches Genießen

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    • gkazakou schreibt:

      Danke für deine Sichtweise! Du meinst also, Kunst, die der sinnlich wahrnehmbaren Welt am nähesten kommt, ist dir am wertvollsten? hast du dich deshalb von allen Kunstarten der Fotografie zugewandt, die naturtreue am ehesten garantiert? oder ist die Fotografie für dich ein Instrument, um deine Wahrnehmungen zu ergänzen, zu analysieren, zu einem Bild zu formen, das Bestand hat, auch wenn die sinnliche Wahrnehmung schon längst Vergangenheit ist? LG Gerda

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      • Myriade schreibt:

        Ach, es ist ganz schwer zu erklären. Danke für den Anstoß, es zu versuchen und für das Interesse.
        Es geht mir beim Fotografieren nicht um eine naturtreue optische Darstellung, die kann es ja nicht geben, sondern um eine Darstellung dessen, was ich selbst wahrgenommen habe.
        In diesem Zusammenhang sind für mich sinnliche Wahrnehmungen jenseits von deren Benennung und Analyse eine Quelle der Freude, des Glücklichseins. Das „Festhalten“ dieser Freude in einem Foto wäre im Grunde nicht notwendig, weil ich dieses Glücksgefühl auch ohne Festhalten empfinde. Ich gehöre aber zu einer Fotogruppe, zu deren „Ritualen“ der Versuch des Teilens solcher Augenblicke gehört.

        Das ist die Ausgangsbasis, aber ich denke, dass sich meine Freude am Fotografieren auch in Richtung ästhetische Darstellung entwickelt hat. Ich denke aber nicht so sehr darüber nach. Ich bin ohnehin ein Kopfmensch und genieße es, dass dieser Bereich meines Lebens ohne nennenswerte Denk- und Analyseleistungen auskommt 🙂

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  3. lieberlebenblog schreibt:

    Die Wahrheit liegt, nein: lebt im Auge , im Empfinden des Betrachters – so sehe, fühle ich das … echt ist das, was mir wahr ist…

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    • gkazakou schreibt:

      Danke für deine Sicht! Du verschiebst also die Frage der Echtheit ins Auge des Betrachters und entlastest den Produzenten? Hm, dann wären also fake news genauso echt wie „echte“ Nachrichten – wenn sie sich im Auge des Empfängers als solche darstellen? – Da ist natürlich was dran. Denn die Überzeugung macht das Handlungs-Motiv, egal ob sie auf „gefälschten“ oder „echten“ Fakten beruht.

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      • lieberlebenblog schreibt:

        Au weia, daran hab ich nicht gedacht – ich war ganz in der Welt der Kunst, wobei die Betrachtenden die KünstlerInnen selber ebenso sind wie die KunstliebhaberInnen, die dem fertigen Werk begegnen – jeder sieht/erlebt dabei seine eigene Geschichte, nicht unbedingt dieselbe, aber für jede/n wahr/echt.
        Im Bereich „news“ geht es um Fakten, die unterschiedlich bewertet und interpretiert werden können – dabei geht es um xWahrheit in einem anderen Sinn: was jede/r für richtig oder falsch hält – wobei aber eine faktisch nachweisbare Grundlage existiert, egal ob akzeptiert oder nicht. Da sehe ich den Unterschied zur Kunst …

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      • gkazakou schreibt:

        Hab Dank auch für diese Überlegungen. Meine Frage nach „Echtheit“ und wodurch sie verbürgt wird, beantwortest du also verschieden für verschiedene Lebensbereiche? In der Kunst gilt anderes als, sagen wir mal, in der Politik, in der Küche („echtes“ Olivenöl, Kaviar), in der Freundschaft, Liebe und Treue…? . Echtheit scheint ja etwas mit Wahrheit und mit Wesentlichkeit zu tun zu haben, und gilt die nicht auch in der Kunst als Maßstab?
        Ich stelle diese Fragen mal einfach so hin, mich interessieren Sie, ohne dass ich schon klare Antworten hätte. Liebe Grüße dir!

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    • www.wortbehagen.de schreibt:

      hm, was DIR wahr ist, hm
      ok, Deine Wahrheit, stimmt (kleiner Gedankengang beim Kommilesen *g*)

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  4. kunstschaffende schreibt:

    Wieso nicht echt, es ist aus der Wirklichkeit entnommen und bearbeitet worden! Eine künstliche Veränderung der Wahrnehmung, der Wirklichkeit! Eine neue Wirklichkeit entsteht, die wiederum echt ist!

    Liebe gute Nacht Grüße Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      Danke Babsi für deine Sicht. Für dich gibt es also gar keine Frage der Echtheit? Alles was ist, ist echt? Da spricht einiges dafür. Denn das, was ist, ist auch wirkungsmächtig, und egal, ob echt oder gefälscht, bearbeitet, geschönt, verzerrt – es wirkt.
      Ich nehme aber an, du wüsstest dennoch gern, was „echt“ ist und wo eine Bearbeitung vorliegt? Denk zB mal an die politischen Nachrichten …

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      • kunstschaffende schreibt:

        An die Politik habe ich dabei garnicht gedacht! Also, ich beziehe diese Aussage nur auf die Kunst! Wobei, mich da natürlich auch interessiert, was wie bearbeitet wird! Nur Werte ich es nicht ab weil es digital oder wie auch immer bearbeitet wurde, denn auch dass sehe ich als kreativen Prozess!

        Und da hast Du es auf den Punkt gebracht, die Wirkung, ist dann wieder kunstvoll!

        ❤liche Grüße Babsi

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  5. Ulli schreibt:

    Soso schrieb: das Innen ist für mich die Quelle der Echtheit … und genau das spüre ich, mein Innen, wenn ich echt bin, echte Worte spreche/schreibe, echte Bilder gestalte …
    Bilder, das Wort kommt von Abbildung, es hat weniger mit dem zu tun, was wirklich war oder ist, als mit dem wie es sich am Ende zeigt, selbst wenn ich z.B. die Fotografie nicht verfremde/verändere… von daher ist das Foto so echt wie ihre Verfremdung-
    schön, dass ihr Zwei euch jetzt auch begegnet 🙂
    herzliche Grüße
    Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, liebe Ulli, für deine Sicht der Dinge. Du gehst also vom Ich aus, das wahrnehmen kann, ob das, was es produziert (tut), echt ist – und blendest den Empfänger aus? Gut, du „weißt“ so ungefähr, wann du die Wahrheit sagst, wann du „echt“ bist – aber weiß es der andere auch? Oder nimmt er deine Echtheit für Verstellung und deine Schauspielerei für Echtheit? Kinder zB – trotz der ihnen nachgesagten Fähigkeit, Falschheit zu durchschauen – finden eine schwarze Frau mit Hakennase immer böse, und eine blonde engelhafte Erscheinung gut. Ein freundliches Lächeln, ein Schokokeks, und schon sind sie bereit, dem „Fälscher“ zu folgen. ein heftiges Wort, ein Nein – und schon finden sie den Sprecher „böse“… Man muss sie das Misstrauen gegen die Erscheinung erst lehren, damit sie nicht in schlimme Situationen geraten.
      Auch in der Kunst ist es ja nicht anders. die meisten „naiven“ Menschen fallen auf das „Hübsche, nett Gemalte, so dass man es mit den Händen greifen kann“ herein und halten es für „echte Kunst“. Die andere Kunst ist für sie „entartet“. Auch viele Künstler kleineren Formats urteilen so. LG Gerda

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      • Ulli schreibt:

        Wenn ich selbst echt bin denke ich immer, dass die anderen es auch spüren, echt im Sinne von integer sein, authentisch sein.
        Ich weiß auch nicht, ob alle Kinder eine schwarz gekleidete Frau mit Hakennase als böse ansehen, kommt es da nicht eher darauf an, was ihnen vermittelt wird? Gefährlich wird es bei der Schokolade, ja, da muss man den Kindern schon sagen, dass nicht jede*r, die, der lieb erscheint es auch ist. Ja, seltsam, ich merke gerade beim schreiben, dass ich es fast schwieriger finde den „Guten“ zu trauen, als den alten Frauen im schwarzen Gewand -m-
        aber es ging ja um die Kunst; selbst hier meine ich zu spüren (besonders in der Musik) wann das ganze Herzblut eines Menschen in den Werken steckt und wann es vielleicht „nur“ gutes Handwerk ist oder noch nicht einmal das.
        Ich finde dies ein wirklich schwieriges Thema, das sehe ich auch an den vielen Gänsefüßchen (bei dir und bei mir) – ich nehme das Wort Herzblut als Schlüssel.
        herzliche Spätabendgrüße
        Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Herzblut – ja, das ist ein Schlüsselwort, ganz ohne Gänsefüßchen. ;).

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  6. Pingback: Warum wir das Echte erkennen sollten – Sofasophien

  7. kopfundgestalt schreibt:

    Schöner Artikel, wohl ausgearbeitet.
    Zufällig ein ähnlicher Artikel von mir zum Thema Schein

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  8. lieberlebenblog schreibt:

    Hallo, Gerda, nochmal zu unserem Dialog: ja, ich denke schon, dass es mit der Kunst eine eigene Bewandnis hat, ich denke, sie ist freier als die (wahrheitsgemäße oder verfälschte) Darstellung von Fakten im „news“-Bereich. Man mag anhand von Technik in der Ausführung (sorgfältig oder schlampig), Einfallsreichtum versus bloßes Plagieren grossartige von banalen Kunstwerken unterscheiden – aber sind die banalen deshalb weniger echt? Auch sie sind durchaus ernst gemeinter und, ja, respektabler Ausdruck einer künstlerischen Intention – auch wenn das Werk nicht in Museen und kunstgeschichtliche Werke Einzug hält, auch wenn ich und viele andere es furchtbar finden (was mir übrigens auch mit etlichen Museumsstücken passiert). Mir scheint es da eher um Fragen der Ästhetik zu gehen, die nicht von allen gleich definiert und empfunden wird: was mir Brancusi ist anderen die Hummelpuppe (Der Vergleich hinkt, aber ich denke, du verstehst, was ich meine). Echt sind beide …
    Kommen wir einer Erklärung näher? Die Diskussion ist jedenfalls spannend! Danke für’s Anstoßen!
    Und jetzt gute Nacht!
    Silke

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Silke, Mir gefällt, wie du merkst, diese Diskussion auch sehr, und wenn du gestattest, setze ich sie noch ein bisschen fort.
      Als Möchtegern-Künstlerin kann ich mich mit der Beliebigkeit, die du für Kunst reservierst, nicht so recht anfreunden. Um bei Brancusi zu bleiben: Brancusi ist EINER, aber Leute, die Brancusi-Ähnliches produzieren (ich meine nicht Plagiat, sondern Künstler, die den Brancusi soo toll finden, dass sie Ähnliches versuchen), gibt es zu Hauf. Wo ist der Unterschied? Da muss man wohl auf die Entstehungsgeschichte eines Kunstwerks schauen: wie ist Brancusi zu dem Ergebnis gekommen, das wir nun bewundern? Welche Vorstufen der Abstraktion hat er durchlaufen? Welche biographischen Einflüsse machen sich geltend? Der Kopf, der da entsteht, ist ja nicht nur eine beliebige „ästhetisch ansprechende“ Bronze- oder Marmorform, sondern schließt in sich ein so viele Gedanken, Vorformen, Entscheidungen… Er ist die Frucht, die in einem Lebensprozess wurzelt. Für den Betrachter mag das ja ganz unerheblich sein, er schaut nur darauf, „ob es ihm gefällt“, „ob es ihm was sagt“, „ob es ihn berührt“ – das ist natürlich legitim. Aber über die Echtheit sagt sein Urteil nichts aus.
      Nun noch zu den „Künstlern“, die nur mal huschhusch etwas Gefälliges hinzaubern, weil sie Talent besitzen. „Talent ist Fleiß“, sagt Picasso, und er muss es wohl wissen. Cezanne besaß kaum Talent – er fiel, wie auch andere große Meister, durch die Aufnahmeprüfung der Akademie. Aber er saß „wie ein Hund“ mit geweiteten Augen vor der Landschaft, stundenlang, bis er ein Farbfleckchen auftrug. War er verrückt? Nein. Er hatte eine künstlerische Besessenheit, wollte etwas schwer Fassbares in der Natur sehen, erforschen, auf der Malfläche umsetzen. Er glich da durchaus dem „besessenen“ Forscher, der sein Leben dafür einsetzt, eine bestimmte Wasserstraße zu finden und zu kartographieren.
      Upps, ist lang geworden. Hab einen schönen Tag, Silke, und Dank für die Gelegenheit, ein paar Gedanken im Dialog anzudenken.
      Link zu Brancusi:
      https://www.google.gr/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwig25bDhoHWAhWnKJoKHSQhAMYQFggmMAA&url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FConstantin_Br%25C3%25A2ncu%25C8%2599i&usg=AFQjCNHDV_X68dizRZ_-N-Mwny8cwhki5A

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      • lieberlebenblog schreibt:

        Danke, Liebe Gerda, für den Link zu Brancusi – ich hoffe, viele LeserInnen schauen dort nach, es lohnt sich!
        Nur eines noch: mir geht es doch nicht um Beliebigkeit! Aber ich kann durchaus großartige, inhaltsreiche, Generationen überdauernde Kunstwerke schätzen und mit freundlicher Milde auch weniger Großartiges respektieren …

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    • gkazakou schreibt:

      Aber klar, liebe Silke! Du respektierst ja auch meine Kunstgehversuche. Ich bin ebenfalls froh über jedes Blümchen, das am Wegesrand sein bescheidenes Leben führt und bemühe mich, durch mein Blog zum Kunstschaffen zu ermutigen. Das weißt du ja. Und fake ist das natürlich nicht, was ich und andere produzieren. Dennoch …. Uff. Allerliebste Grüße von Gerda

      Gefällt 1 Person

  9. www.wortbehagen.de schreibt:

    Echt ist doch ein Original, das einer ersonnen hat, wie gut oder schlecht, spielt keine Frage. Es bleibt das Original und was ein anderer daraus macht, weil es ihn sehr beeindruckte und er etwas ähnliches schaffen möchte, müßte dann wieder echt sein, wenn er während des Schaffens vergißt, sich anzulehnen an dieses Werk, das er ursprünglich vor Augen hatte, in seinen ureigenen Gedanken versinkt und ein eigenes, ein wiederum echtes eigenes Werk schafft.

    Das Gegenteil von echt ist nachgeahmt, nachgemacht, aber ich glaube kaum, daß es einfach zu erkennen ist.

    Bei Deinen eigenen elektronischen Bildspielereien finde ich nur tolle echte Gerdas, aber nur zwei Originale, die ursprünglichen Bilder, die Du aus der Natur fotografiert hast und die nicht verändert sind.

    Zu einfach, meine Sichtweise?

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  10. PPawlo schreibt:

    Das ist ja eine interessante Diskussion hier!!! Deswegen bin ich hier heute Morgen noch einmal zurückgekommen; denn da hat mich in der Zwischenzeit einiges beschäftigt. Und dann wurde dieser Kommentar länger und länger, eigentlich zu lang…Deswegen habe ich mich entschieden, den Text hier zu löschen, doch mit einem Link zu deinem Beitrag auf meiner Seite zu posten. Das dauert jetzt allerdings noch…
    Doch schon einmal lieben Dank für die Inspiration!
    Liebe Grüße, Petra

    Gefällt 1 Person

  11. Pingback: Alles Fake?* | da sein im Netz

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