fragile

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Die letzten Bilder, an denen ich in meinem Atelier in der Mani arbeitete, ähneln sich in einem. Sie  sind fragile (italienisch auszusprechen als fradjile). Gefühlte Zerbrechlichkeit der Welt, in der ich lebe.

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In diesen hohen Häusern, die übrig blieben von einer fest gefügten Stadt ….

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… haben Menschen gelebt. Nun gehen sie als Schatten um.

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In wenigen Tagen fahre ich in ein Land, in eine

Stadt, von der man sagt: die ist solide. Vielleicht

werde ich die Bilder danach weitermalen. Wer weiß,

was sich dann zeigen will.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kunst, Leben, Malerei, Psyche, Reisen, Träumen abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu fragile

  1. Ulli schreibt:

    Die Fragilität des Lebens, der Orte, des Miteinanders … danke für diese Inspiration, es arbeitet in mir!
    herzlichst Ulli

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  2. Monika schreibt:

    Es zeigt sich eine neue, augenblickliche Realität. Es kommt darauf an, was Du sehen willst, nicht was Du siehst. In meinen Erinnerungen bleibt nur ein Gefühl. Der Nebel meines damaligen, unbedarften Lebens. Was bleibt ist das Wissen um meine Endlichkeit.
    Als Reisender, wie vielleicht auch Du.., finden wir unsere Heimat nur in uns selbst. Dort sind die Mauern unserer inneren Stadt, stark, fest, uneinnehmbar. Meine Vergangenheit, je älter ich werde wird klarer, weithin sichtbar, für mich und für die, die sie sehen wollen. Sie sind Leuchttürme für die Nachkommen. Die Zeit, die alles überschattet, alles vergänglich macht, lass ihr doch ihr Tun. Aber Du, bleibt Du stehen und lass die Zeit zu Dir kommen. Sie wird kommen.
    LG. Monika

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    • gkazakou schreibt:

      Die Zeit, sagst du, werde kommen. Wohl. Welche auch immer. Sie wird mich finden, wie sie mich eben immer findet, in diesem und jenem Moment meines Soseins.
      Schön zu lesen, Monika, dass du zum Leuchtturm zu werden hoffst und auf bestem Weg dahin bist. Da wird sich die Zeit ihre Zähne an dir ausbeißen, wenn sie dich findet. Denn du bist gewappnet.
      Liebe Grüße aus einer zerbrechlichen an eine ewige Welt. Das kleine vergängliche Ich grüßt das große, unvergängliche Sein.

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  3. Monika schreibt:

    Zwischen Kartoffelgratin, Hundegebell und Füße hoch legen, Deine Worte. Wie auch immer ich sie verstehe, einfach umwerfend. Da sage doch einer, wie ist es möglich. Unter normalen Umständen hätte ich Dich nie kennen gelernt. Aber was ist schon, normal. Du inspirierst mich, was soll ich machen.
    Deine Bilder zeigen mir eine Frau, von Wärme, Hingabe, Weichheit, Zartheit, Einfühlungsvermögen und Erklärung. Du Gerda……, Du bist schon was „Besonderes“. Mehr als ich je sein kann.

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    • gkazakou schreibt:

      schwups, liebe Monika, bist du im Vergleich. Und im Übertreiben, damit der Vergleich hinhaut. Hund hab ich auch, by the way, aber er bellt selten. Ist ein gefundener Jagdhund, der den Knall des Schießgewehrs nicht erträgt. Ich kann das verstehen.

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  4. Monika schreibt:

    Nein, warum sollte ich es tun. – Übertreiben -. Ich habe nur Deine Bilder und Deine Aussagen, mehr nicht. Vielleicht war es unhöflich, oder indiskret, von mir.
    Mein Hund, ein Sheltie [Shetland Sheepdoog], ist ein Hütehund. Kein Familienhund, was ich so nicht deutlich wusste, oder nicht wissen wollte. Das Resultat ist, unser Hund hütet uns. Wir sind seine Herde. Er kennt unsere Gewohnheiten. Er hört am Klang der sich leerenden Kaffeetasse, dass mein Mann gleich aufsteht und Kaffee nachgießen wird. Dann gibt er Laut, weil mein Mann die Ordnung stört. Wenn ich aufstehe und Kaffee nachgieße, wird kein Laut gegeben.

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    • gkazakou schreibt:

      🙂🙂 Beste Grüße von Hund zu Hund. Wir leben in einer Art Mensch-Hund-Symbiose, da hütet immer der eine den anderen. Jeder ist Hüter und Behüteter zugleich. Das bindet manchmal mehr, als mir lieb ist. Aber schön ist es doch.

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  5. finbarsgift schreibt:

    Ganz wundervolle Werke!!

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