Feuer. Kleine Beobachtungen

In der vorvergangenen Nacht sehen wir Feuer auf dem gegenüberliegenden „Finger“ der Peloponnes, dort, wo wir das schöne Städtchen Koroni vermuten. Wir beobachten durch ein gutes Fernglas, wie sich der unruhig glühende und flackernde rotorange Fleck entwickelt, den Berghang hoch und runterfrisst. Man sieht es, wenn er ein neues Opfer packt: ein Pinienwäldchen ist ein Leckerbissen, dann funkelt und sprüht er vor flammender Gier. Er frisst auch Häuser, Gärten, Lebens-Andenken, wählerisch ist nicht.

Einhundertachtzehn Brände zählte gestern die Koodinierungsstelle der Regierung. In Attika, nahe dem ehemaligen königlichen Sommerschloss von Tatoi, verbrennen zwar Häuser, Autos und Fabriken, aber die zweihundert Pferde, die dort für ein Tournier untergestellt sind, werden gerettet. Als die Menschen evakuiert werden, lässt man die Tiere schweren Herzens frei, kann sie später alle unversehrt wieder einfangen. Ein Aufatmen geht durch die angespannte Menschheit. Jedenfalls die wurden gerettet, und Menschen kamen auch nicht ums Leben.

Die Techniker der  Elektritätsgesellschaft arbeiten bewundernswert unter schwierigsten Bedingungen. Sie ersetzen die in Attika verbannten dreihundert Strommasten an einem einzigen Tag. Auch die Feuerwehr erweist sich ein weiteres Mal als Heldentruppe. Das gewaltige russische Löschflugzeug, das ununterbrochen seine Runden fliegt, wird sofort repariert, als ein Triebwerk schlappmacht: die Ersatzteile hat man vorsorglich besorgt, die Reparaturmannschaft ist vor Ort. Noch einmal ein Aufatmen.

Am Abend fahre ich zur Sandovabucht, um mir den rotglühenden Himmel von Nahem zu betrachten und zu schwimmen, denn es ist sehr heiß. Ich bin nicht die einzige dort. Das Strandleben nimmt seinen Fortgang. Auch das hilft, keine Panik aufkommen zu lassen.

Das Meer ist warm und trägt mich, ich genieße das Schwimmen. Plötzlich merke ich, wie die Luft kalt wird. Nanu? Ja, die Sonne ist ganz hinter den Rauchwolken verschwunden, und das führt sofort zu einem rasanten Temperaturabfall. Es ist ein erstaunliches Phänomen, das ich erstmals beobachte.

Als die Sonne unter der Rauchwolke hervortaucht, fängt die Luft erneut an zu glühen.

Heute morgen ist der Rauchgeruch verschwunden, der Himmel ist klar und blau. Langsam wird er dunstiger, denn die Hitze zieht die allerletzte Feuchtigkeit aus dem Boden. Für die nächsten zwei Wochen ist keine Ändrung angesagt. Es bleibt heiß und wolkenlos. Höchste Alarmstufe für die Feuerwehr.

Als ich die Schwimmer im rötlich-trüben Meer sehe, höre ich wieder Musik, eine andere Melodie ist es als am Vortag.. Ich unterlege das Foto wieder mit Notenlinien, Vielleicht kannst du die Musik vernehmen?

Oder hörst du etwa die Feuerelementargeister juchzen und zum Tanz rufen?

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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41 Antworten zu Feuer. Kleine Beobachtungen

  1. Myriade schreibt:

    Das sind apokalyptische Bilder! Feuerwehren sind offenbar weltweit über die Maßen hilfreich, egal ob Feuer, Überschwemmung oder sonstige Katastrophen

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  2. michaelcarljohanns schreibt:

    Wie ist das Feuer ausgebrochen ? Die Pferde retten. Es ind bestimmt teure Pferde gewesen. Dort scheint es wohl zu sein. Erst das Tirr dann der Mensch. DAie Bilder sind auch sehr gut gelungen.

    Gr Michael

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    • gkazakou schreibt:

      Nein, zuerst der Mensch gilt auch hier: die Pfleger wollten die Tiere zuerst evakuieren, aber das durften sie nicht, also ließen sie sie frei und sammelten sie hinterher wieder ein. Ich bin tatsächlich sehr froh, wenn die Menschen auch an die Tiere denken, egal ob hochwertig oder nicht. Feuerwerker und Bürger sammeln auch die herumirrenden Hunde, Katzen und was sich sonst noch findet, ein, geben ihnen Erste Hilfe, suchen die Eigentümer durch eine extra eingerichtete Seite. Für mich zeigt sich das Zivilisationsniveau, inwieweit man ALLE Geschöpfe respektiert.

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  3. finbarsgift schreibt:

    Das geht mir sehr nah liebe Gerda.
    Hier Wasserüberschwemmungen, dort Feuerkatastrophen … wie soll das bloß weitergehen. Ich bekomme Angst.
    Schöne Legebilder und beeindruckende Sonnenfotos!
    Herzliche Grüße vom Lu

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  4. Mitzi Irsaj schreibt:

    Liebe Gerda, du fasst beobachtend und ergänzend in Worte, was ich in den Nachrichten höre und sehe. Unheimlich und beängstigend der Blick zu euch. Panik kann ich sehr gut nachvollziehen und freue mich zu lesen, dass du doch Wege findest ruhig zu bleiben. Ich hoffe, dass sich die Lage nicht zuspitzt und du, Mensch, Tier und Land bald aufatmen könnt. Liebe Grüße

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Mitzi. Die Panik kommt in Wellen, ich schütze mich, so gut ich kann, und versuche ruhig zu bleiben, denn aufflackernde Gemütszustände verschlimmern die Situation. Womöglich gibt es in einer Woche jedenfalls in Teilen des Landes Regen. Daran will ich mich festhalten und das innere Bild von wohltätigem Regen.stärken.

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      • Mitzi Irsaj schreibt:

        Ich würde es euch sehr wünschen. Die Bilder sind wirklich hart anzusehen. Auf dass dein inneres Bild des Regens dir ruhige Momente gibt und bald real wird. Fest an dich gedacht!

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  5. Friedrich schreibt:

    Meine guten Gedanken und Mitgefühl nach Griechenland – immerhin hat es keine Menschenleben gekostet, aber wahrscheinlich Existenzen vernichtet. Beeindruckend für mich: die wichtigen Dinge scheinen in Griechenland besser zu funktionieren als im ach so perfekten D.
    https://www.heise.de/tp/features/Gedanken-zur-Flut-6144937.html

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    • gkazakou schreibt:

      Tatsächlich funktionieren hier Regierung und Apparate momentan weit besser als in Deutschland und vielen anderen EU-Ländern. Das stimmt zB auch für das Impfprogramm, dessen Gegner ich zwar bin, was mich aber nicht hindert, die tadellose Organisation anzuerkennen.

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  6. Friedrich schreibt:

    Dahin muß die Reise gehen: ein neues Bewußtsein für regionale Strukturen unter den Bürgern, eine Vernetzung auf menschlicher Ebene, z.B. auch mit Hilfe von Nachbarschaftsnetzwerken in den Stadtvierteln usw. Und schließlich eine bewußte Stärkung u.a. des regionalen Mittelstandes, damit entsteht auch eine Art Blick „nach Innen“. Ich sehe nur diesen Weg, um unser jetziges Rasen in einezentral-digitalisierte Welt strukturell zu unterlaufen.

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    • gkazakou schreibt:

      Sicher, diese Tendenzen müssen (wieder) stärker werden, und da ist Griechenland gar nicht so schlecht aufgestellt. .Denn die krisenhaften Entwicklungen in seiner Geschichte, der ständig bedrohte oder gar nicht erreichte Wohlstand, das jahrzehntelange Staatsversagen, dazu auch die noch lebendigen Institutionen der Familie, des dörflichen oder regionalen Herkommens selbst bei Großstädtern, der für jüngere Menschen lebenswichtigen „Parea“ – Bezugsgruppen -, all das hat dazu geführt, dass viele Menschen nicht mehr beim Staat, sondern in produktiven Nischen ihr Heil suchen. Wenn dazu kommt, dass auch die staatlichen Strukturen funktionieren und solche Tendenzen unterstützen, statt sie zu unterdrücken, könnte das Land trotz des krisenhaften globalen Verlaufs überleben. Leider sind die Herausforderungen durch die weltweite Corona-Polltik für die lokale Wirtschaft und den geselllschaftlichen Zusammenhalt riesig.

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  7. signorafarniente schreibt:

    Liebe Gerda, auch wenn das Gedicht von Fontane so gar nichts mit dem Feuer im Pinienwald zu tun hat, so musste ich bei den Feuerelementargeistern und den apokalyptisch scheinenden Bildern an die Hexen von „Die Brück am Tay“ denken:

    „Wann treffen wir drei wieder zusamm?“
    „Um die siebente Stund, am Brückendamm (oder am Pinienwald).“
    „Am Mittelpfeiler.“
    „Ich lösche die Flamm.“
    „Ich mit.“
    „Ich komme vom Norden her.“
    „Und ich vom Süden.“
    „Und ich vom Meer.“
    „Hei, das gibt einen Ringelreihn,…“

    Ich hoffe für alle Beteiligten, dass es nur ersetzbare Schäden gibt und alle heil, gesund und munter aus dieser Situation herauskommen. Außerdem wünsche ich euch Regen, der die hitzige Situation in Zaum hält. Mit ganz viel Mitgefühl aus Frankfurt, Eva

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Eva. Passt ganz gut, diese Hexenverabredung.
      Wir blieben bisher verschont, aber sonst sieht es übel aus. Zwar ist wegen der schnellen Evakuierungen bisher niemand umgekommen, abrr es zerreißt einem schon das Herz, die letzten Wälder und etliche Dörfer brennen zu sehen. Ab mrgen soll esetwas abkühlen (auf 33 Grad), das wäre schon mal ne Hilfe.

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      • signorafarniente schreibt:

        Das lässt einen tieftraurig zurück und das sage ich hier in Deutschland, wo wir es “nur” in den Nachrichten mitbekommen. Ihr aber habt einen ganz anderen Bezug zu der Gegend, den Leuten, Dörfern, der Natur. Es muss unglaublich schmerzhaft sein, das sehen zu müssen. 😔
        Haltet durch und hoffentlich, hoffentlich kommt die Abkühlung früher als später. 🤞🏻

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    • gkazakou schreibt:

      Noch mal von Herzen Dank für dein mitfühlendes Kommentieren, Eva.

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  8. Deine Beobachtung der Temperaturabnahme durch eine Rauchwolke zeigt einmal mehr, wie wenig die Temperaturangaben für einen Ort besagen. Damit ist immer die Temperatur ohne direkte Sonneneinstrahlung gemeint. Jedenfalls eine schöne Beobachtung.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke. Mich würde mal interessieren, ob hier womöglich ein selbstregulatives System drr Natur greift: Wenn die Brände überhand nehmen, bilden sich dicke Rauchwolken, die erstens zu einer Abkühlung führen und zweitens auch die Kerne für Regen bilden. Stimmt das?

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      • Das ist eine sehr gute Idee, die übrigens in anderen Kontexten in der Physik tatsächlich realisiert wird. Anschaulich gesprochen bremsen sich selbst aufschaukelnde Vorgänge von selbst und dieses Bremsen wächst schneller als die Aufschaukelung (<– könnte man schöner formulieren). Beispiel: Ein in der Luft fallender Gegenstand wird durch die Erdanziehungskraft beschleunigt und wird zunächst immer schneller. Aber der bremsende Luftwiderstand wächst noch schneller, sodass der Gegenstand schließlich nicht mehr schneller wird.
        Bei dem Beispiel der Sonne ist es ein wenig anders, weil die Sonne das Feuer zwar unterstützt und mit zu den günstigen Brandbedingungen beigetragen hat, Aber die scheinende Sonne ist nicht notwendig für den Brand. Ein Wald brennt auch nachts, wenn er erst einmal brennt. Dennoch könnte man in der Abschirmung der Sonne eine die Brandlöschung unterstützende "Maßnahme" sehen.

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    • gkazakou schreibt:

      Mir ging es eher um die dadurch erleichterte Regenbildung. Die Rußteilchen können als Kerne für Regentropfen dienen, die aber dennoch nicht bis zum Boden gelangen, wenn die Erde zu heiß ist. Der Regen verdampft bevor er die Erde ereicht. Kühlt sie aber aufgrund der intensiven Rauchbildung ab, könnte es zu Regenfällen kommen, oder?

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  9. tinderness schreibt:

    Das ist ja der neueste Kick im Urlaub: erste Reihe fussfrei die Folgen der Zerstörung unseres Planeten miterleben und dabei noch künstlerisch tätig sein. Das ist mir nun doch zuviel.

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    • gkazakou schreibt:

      Ich bin ja nicht im Urlaub hier. Dies ist seit über vierzig Jahren meine Heimat. Ich kann ja nicht nur herumsitzen und jammern, muss mich seelisch gesund halten. Und da ist künstlerisches Arbeiten immer noch die beste Methode.

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  10. und wieder wüten die Feuer, Gerda. Ich hoffe sehr, daß sie bald gelöscht sein werden.
    In der Türkei ist es ähnlich schlimm und ich bin froh, wenn die Feuer nicht dorthin gelangen, wo demnächst der Enkel mit seinem Papa ankommen wird.
    Ich habe eine fürchterliche Angst vor Feuer und Verbrennen. Da ist jede Beruhigung willkommen.
    Pass gut auf Deinen Mann und Dich auf, Gerda. Ich hoffe, der fehlende Regen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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  11. Gisela Benseler schreibt:

    Gerda, gern hätte ich dies bei mir gezeigt, wenn es bei den Naturaufnahmen geblieben wäre. Doch mit Deinen feurigen Figuren mag ich es nicht übernehmen. Muß ich ja auch nicht. Auf jeden Fall ist die Situation bei Euch dramatisch, die Hilfe aber auch sehr beeindruckend. Vor allem freue ich mich darüber, daß die Pferde überlebten, nachdem sie befreit wurden. In diesem Sinne wünsche ich Euch noch manche „Wunder“.💛💔💕✋

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Gisela, ich habe Dir ja schon erklärt, dass man nichts „übernehmen“ darf, ohne vorher die Erlaubnis dafür einzuholen. Nicht jeder möchte das. Ich auch nur in Ausnahmefällen. Was die Situation mit dem Feuer anbetrifft, so ist sie sehr schlimm, überall brennt es, und es gibt sehr starken Wind. Also ist es zu früh sich entspannt zurückzulehnen, leider.

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      • Gisela Benseler schreibt:

        Ja, gerade darum denke ich jetzt besonders stark an Euch und hätte gern auf meinem Blog auch andere auf Eure schlimme Situation aufmerksam gemacht. Nun frage ich Dich, Gerda, dürfte ich das tun in dem Falle, daß ich auch ganz hinter einem Deiner Beiträge stehen könnte? Das müßte ich dann schnell entscheiden dürfen, ohne Dich jeweils fragen zu müssen.

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      • Gisela Benseler schreibt:

        Oh, das mit dem starken Wind macht die Situation noch gefährlicher. Ich nehme an, daß Du für jeden Fall innerlich gerüstet bist. Und das bewundere ich bei Dir, Gerda. Hier schicke ich Dir noch ein paar herzliche Durchhalte-Wünsche.🙏❤💛💓💔💕💖💗💘💝💞✋☁⛅🌈🍀🍃

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      • gkazakou schreibt:

        Danke Gisela für deine guten Worte. Was das rebloggen angeht: bitte frag an. Das verlange ich von allen. Ist doch gar nicht schwierig: Anfragen, Antwort abwarten. So muss es sein.

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  12. elsbeth weymann schreibt:

    Liebe Gerda, bangen um Freunde, denen gerade ALLES vom Wasser genommen wurde—(“ ich habe kein „Hab“ mehr , nur noch ein „Gut“— mein Leben—und das IST etwas, meinte gerade ein Freund.)…Und jetzt die Blicke zu euch in Hellas und die sich ausbreitenden Feuer….Die geschundene Natur zeigt weltweit ihre Kraft, ihre Macht, ihre erhabene Größe. Wir könnten(!!!) lernen .Mit ihr ! Nicht gegen sie.
    Was du von der Feuerwehr und anderen Helfer“Helden“ erzählst, erlebe ich auch hier. Eine unglaubliche Hilfsbereitschaft, ganz konkrete Hilfseinsätze, freiwillige (sogar Schüler in ihren Ferien). Menschen aller Generationen und sozialer Schichten packen an, organisieren, räumen auf, fahren Tag und Nacht Müll weg, nehmen Fremde auf, kochen, trösten, helfen, bis an die Grenzen der eigenen Kraft . (..natürlich gibt es die Nur-Gaffer und Diebe auch…so etwas wird nie aufhören) Aber diese so intensiv mitfühlende und dann praktische und reale Hilfe, von Menschen für Menschen, das ist etwas, was mich mit echter Zuversicht erfüllt.— Gute Gedanken zu euch nach Hellas !! Elsbeth

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Elsbeth. Möge der Geist der wechselseitigen Hilfe wachsen anstatt unter dem Spaltungsgeschrei verdorren. Ja, mit der Natur und mit dem Mitmenschen anstatt „jeder gegen jeden und Gott gegen alle“ – wann lernen wir das als Menschheit? Es gibt diese feinen Keime, sie trösten,, aber es gibt leider auch das Roundup der Rundumzerstörung aus Gier oder Bosheit. Wie finde ich denn das, dass das von Schiffman gesammelte Hilfsgeld von den Gemeindevorstehern nicht akzeptiert wurde und nun von Paypal blockiert wird, 700 000 Spendengelder von hilfsbereiten Menschen für Menschen in Not? Es ist traurig.
      Das soll nun das nicht mindern, was du so schön schreibst. Mögen wir alle lernen. Liebe Grüße Dir!

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  13. Ule Rolff schreibt:

    Liebe Gerda, ich denke an dich und alle Menschen, die unter Feuer, Rauch und Angst zu leiden haben in diesen Tagen und wünsche euch, dass diese Not bald vorübergeht. Ule

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  14. Johanna schreibt:

    Ach ihr Lieben…. diese Bilder sind wirklich apokalyptisch…
    Ich wünsche Euch ruhige Herzen, voll Vertrauen.
    Wie gerne würde ich Euch unseren Regen schicken ☁️🌦🌧🌧🌨🌨🌨🌧🌫🌪🌬⛈

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  15. pflanzwas schreibt:

    Liebe Gerda, ich wünsche euch Regen Regen Regen! Was du schreibst und was man hier in den Nachrichten sieht, berührt mich sehr. Wieder verlieren so viele Menschen alles. Auch das mit den Tieren / Pferden. Sie kommen einem oft besonders hilflos vor, aber das sind sie nicht immer, wie dein Beispiel zeigt. Ich sah Bilder im Fernsehen, wo kleine Gruppen von Schafen dem Feuer entkommen waren. Sie wußten sich zu retten. Was für ein Glück im Unglück. Hoffentlich hat diese Katastrophe bald ein Ende. Ich finde gut, wie du versuchst ruhig zu bleiben. Panik hilft nicht. Alles Gute für euch!

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    • gkazakou schreibt:

      Danke dirAlmuth. Merkwürdigerweise bin ich inzwischen ganz ruhig, die Panik ist weg, und ich nehme diese Feuer hin wie die Schafe, die sich zu helfen wissen. Vielleicht kann man nicht in ständiger Anspannung leben, es kommt der Punkt, an dem man gleichmütig das erwartet, was kommt, Gutes oder Schlechtes, es steht nicht in meiner Hand. .

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