Auf der Turmterrasse: abendliche Landschaft und Raumarchitektur (tägliches Zeichnen)

Es dunkelte schon, als ich mch entschloss, noch einmal zu zeichnen. Vor mir lag die Landschaft mit den Olivenbaumplantagen, dahinter das Meer und im Dunst die Stadt Kalamata, eingegrenzt durch die Ausläufer des Taygetos-Gebirges.  Im Zentrum hob sich ein Anwesen mit einer Baumgruppe gegen das helle Meer ab.

Ich machte dann ein Foto der Landschaft und montierte meine Zeichnung halb transparent hinein. So siehst du, welchen Ausschnitt ich gewählt habe.

Inzwischen konnte ich meinen Block kaum noch erkennen,  aber der Tisch links vor mir, die Fliesen und der Treppenabgang mit dem Geländer reizten mich zu weiteren Zeichnungen.

Manchmal ist es gut, nicht zu viel zu sehen. Mir jedenfalls gefallen diese Zeichnungen in ihrer Abstraktion. Gezeichnet sind fast nur die Linien, aus denen sich die Raumarchitektur ergibt.

 

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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11 Antworten zu Auf der Turmterrasse: abendliche Landschaft und Raumarchitektur (tägliches Zeichnen)

  1. Myriade schreibt:

    Mir gefallen diese rudimentären Zeichnungen sehr gut. Nachdem ich mich gerade wieder einmal mit Reduktion und Abstraktion beschäftige, sind sie mir gleich ins Auge gestochen

    Gefällt 2 Personen

  2. TeggyTiggs schreibt:

    …mir gefällt beides, auch die einmontierte Zeichnung in das Foto…sehr reizvoll, finde ich…

    Gefällt 1 Person

  3. Gisela Benseler schreibt:

    Ja, das Spiel der Linien ist Dir sehr gelungen.

    Gefällt 1 Person

  4. Ule Rolff schreibt:

    Die letzten beiden Zeichnungen erinnern mich stark an die Formen der russischen Konstruktivisten, besonders El Lissitzky, die ich immer gemocht habe.
    Deine mag ich auch.

    Gefällt 1 Person

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