Ich finde es schwierig, zeichnerisch einer Idee zu folgen. Dann kommt mir der spontane Bezug zu Fläche und Form abhanden, ich denke und tüftele oder schlage, um die Hemmung zu überwinden, mit dem Stift zu. Es gelingt mir gerade nicht, den Rhythmus der ersten Zeichnung wiederzufinden. Dennoch möchte ich an dem Thema dranbleiben, um es auch in Farbe umzusetzen, sobald ich in meinem Atelier bin. Keine Ahnung, ob es mir gelingt.
oder so?
Gleichzeitig versuche ich, das Thema Bouzouki-Spieler, das ich beim letzten Sohnes-Besuch mit Kohle, oder auch unter Verwendung von Bleistift und Kuli mit lebendigem Strich angegangen war, nun in „geometrisierender“ Auffassung mit dem Kugelschreiber zu erfassen. Hier ein erster Versuch. Zufrieden bin ich nicht damit. Aber ich bleibe dran, neugierig, ob es mir gelingt.






Von den Bildern der ersten beiden Reihen gefällt mir die Zusammenstellung Reihe 2 am besten, weil so die Gesichter für mich besser betont sind.
Bei dem Bouzouki-Spieler tendiere ich zu der grün-roten Version. Das letzte (größere) Bild gefällt mir zwar auch, empfinde ich aber eher irgendwie körperlos.
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Danke dir, libr Werner, für deine eingehende Kommentierung, die mir wertvoll ist.
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Wundervoll mal wieder, liebe Gerda. Mir gefällt auch Reihe zwei am besten. Wirkt harmonisch und schnörkellos.
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Herzlichen Dank, Marion!das klingt sehr schön
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Wenn dein Kopf zu stark analysiert, scheint das deinen sonst so freien und selbst(un)bewusst freien Strich zu Behindern, liebe Gerda. Besonders bei dem Bouzouki-Spieler fällt mir das auf, alles wirkt etwas steif, was natürlich auch durch dein Bemühen um Geometrisierung zu verdanken ist.
Die Bearbeitungen scheinen (durch die Betonung von Lichtern zum Beispiel) zu zeigen, dass du unzufrieden warst, wie du beinahe gekämpft hast.
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Ja, Ule, ich „kämpfe“. Nichts geht mir leicht von der Hand, und das ist auch gut so. Das „Sellbst(un)bewusste“ ist Ergebnis von Bemühungen und Kämpfen, die vorangegangen sind. Nichts stellt sich bei mir „einfach so“ ein, wie bei einem Naturtalent. :Wenn ich ein neues Kapitel aufmache, kommt es vor, dass etwas sofort gelingt. Das ist dann auch der Antrieb, weiter zu suchen. Doch um es zu sichern, braucht es viel Mühe und Denken und „Kämpfen“.
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Dabei sehen deine Zeichnungen oft so leicht aus, durchaus „naturtalentiert“. Aber das Leichte ist das schwerste, wie wir immer wieder erfahren.
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Erstaunlich wie das rechte Porträt einmal jung, einmal alt erscheint!
Beim Bouzouki-Spieler ist mir schon zu viel Schraffur, er selbst wirkt dieses Mal steif – aber nun … du wirst eine Lösung finden!
Liebe Grüße zur guten Nacht
Ulli
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Vielen Dank, Ulli. Der Dialog mit der Rose ist ja einer mit dem eigenen Leben, nicht wahr? da ist man dann mal jung, mal alt. Ich mache noch weiter mit dem Thema. der Bouzoukispieler ist nun schon ein bisschenbesser gelungen, ich maache auch daran weiter.
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Die drei Zeichnungen in der zweiten Reihe sind klarer für mich, sie sind anziehender als Reihe eins.
Ich warte mal auf Deine nächsten Zeichnungen des Bouzoukispielers, liebe Gerda, hier fehlt so viel seiner Persönlichkeit
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