Maroussi-Alltag im Syngrouwald: Pinien, Menschen, Hunde und Frauenmantel

Seit ich weiß, wie diese Pflanze heißt, kann ich nicht aufhören, sie zu fotografieren. War es vorher einfach nur „grün“, so ist es heute „Frauenmantel“. Und die Bäume? Ja, das sind Pinien und Mandelbäume. Gut, wenn man Namen hat für die Wesen, die einem am Weg zur Seite stehen. Aufgenommen bei meiner alltäglichen Runde durch den Syngrou-Stadtwald. Und insofern gehört es eigentlich in Ullis Blog zu #Alltag.

Frauenmantel, Pinien, Mandelbäume, Menschen und Hunde

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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24 Antworten zu Maroussi-Alltag im Syngrouwald: Pinien, Menschen, Hunde und Frauenmantel

  1. wildgans schreibt:

    Frauenmantel mag ich auch, wenngleich die Pflanze hier im Lande kleiner ist…
    Und Männer rennen, ach, wie sie rennen…
    Gruß von Sonja

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  2. mmandarin schreibt:

    Nicht wahr, der Frauenmantel ist etwas Besonderes. Man kann Tee aus den Blättern machen. Vor allem für Frauen… ich zerreibe oft ein Blatt und mische ihn mit Eberraute, Minze und Zitronenmelisse. Lecker… liebe Gtüße von Marie, die momentan lieber schweigt als redet. Aber schauen ist schön. Marie

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  3. tontoeppe schreibt:

    Herrliche Kiefer in der Abendsonne!!!

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    • gkazakou schreibt:

      Danke! Ich liebe diese riesigen weit verzweigten Bäume auch sehr. Sie verbreiten eine solch wunderbare Wärme und wenn es heiß ist, duften sie, dass man sich gleich gesund fühlt in ihrer Atmosphäre.

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      • tontoeppe schreibt:

        Mir geht es genauso. Ich liebe Kiefern, vor allem in diesem Licht, das Du so wunderbar eingefangen hast.
        Wir hatten bis vor einem dreiviertel Jahr eine ähnlich stolze, mindestens 80-jährige Kiefer auf unserem Grundstück. Ich habe auch ähnliche Fotos von ihr. Leider mussten wir sie fällen lassen… ihr Stamm ist nun mein Bilduntergrund, wenn ich Tonobjekte für den Blog fotografiere. Liebe Grüße. Birgit

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    • gkazakou schreibt:

      Wir haben auch einen wunderbaren riesigen Pinienbaum im Garten in der Mani . Ich habe ihn vor ca 16 Jahren als winzigen Baum eingepflanzt, und er ist inzwischen gewaltig Wir haben einen Teil seines Geästs ausgesägt, weil er gefährlich nahe an unseren Schornstein kommt und durch fliegende Funken entzündet werden könnte. Aber wahrscheinlich müssen wir ihn, auch wenn unser Herz blutet, ganz absägen. Er steht einfach zu nahe am Haus. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Warum habt ihr ihn abgesägt?

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      • tontoeppe schreibt:

        Ein Blitzeinschlag und zwei Sturmschäden… der letzte im vorigen Jahr direkt auf den Schuppen der Nachbarn. Bei der Nachuntersuchung durch Sachverständige stellte sich Pilzbefall heraus. Die Nachbarn hat’s gefreut (sie bevorzugen eher einen krankenhaussterilen Gartenstil), wir waren sehr traurig (wir sind die naturbelassene Fraktion mit vielen großen Bäumen…).

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    • gkazakou schreibt:

      Hm, Blitzeinachlag. Dasist auch etwas, was ich hier fürchte. Der Baum überragt unser Haus, und das steht selbst sehr exponiert. Nachbarn haben wir keine.

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  4. Ulli schreibt:

    Das ist ja Frauenmantel ohne Ende, liebe Gerda, sooo viel von ihm habe ich noch nie gesehen!!! Danke für deine wunderbaren Bilder von deiner alltäglichen Runde mit Tito, der ja nun wahrlich auch zu deinem Alltag gehört.
    Eine schöne Stimmung zeichnet sich bei dem Pinienbild ab.
    liebe Grüße an dich, Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Es gibt im Wald tatsächlich „Frauenmantel ohne Ende“ – mir ist das früher nicht so aufgefallen. Was es wohl bedeutet, wenn sich diese Pflanze so, wie es hier passiert, jede freie Fläche erobert? Vielleicht möchte sie etwas heilen? Marie schrieb, dass Frauenmantel besonders für Frauen wohltätig sei – was ja durch den Namen auch nahegelegt wird. Und wenn ich über diesen leuchtend grünen Teppich schaue mit all den Blättern, die sich der Sonne zuwenden, dann ist mir, als ginge Heilung davon aus.

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      • Ulli schreibt:

        Ich habe ja mal einer hiesigen, sehr alten Kräuterfrau in ihrem Prachtgarten geholfen und sie erzählte mir von der Intelligenz der Pflanzen und wie sie heute an Orten wachsen, wo sie früher niemals anzufinden gewesen sind, z.B. Pestwurz neben Stra0ßen, statt an Bachufern, sie vermutete, dass die Pestwurz eben nicht nur entgiftend für den menschlichen Körper ist, sondern eben auch für den Körper „Erde“ – daran dachte ich vorhin, als ich diesen Frauenmantelteppich gesehen habe und nun fragst du es auch … ich denke, da ist was dran, ich schaue nochmal welche Kräfte noch in ihm wohnen, eins weiß ich noch: er wird bei Adipositas (Fettleibigkeit) eingesetzt und zum stärken der Bänder nach einer Geburt.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke Ulli! Ja schau mal, was du noch findest. Mich machte meine Nichte, die mit alternativen Heilweisen vertraut ist, drauf aufmerksam, dass Pflanzen sich dort ansiedeln, wo sie „gebraucht“ werden. Ich fragte sie nach einem Kraut, das in all unseren Blumentöpfen, aber auch im Mani-Garten wuchert, und sie meinte, es helfe wahrscheinlich der Lunge.
      Diesmal ist es Frauenmantel, und da die griechischen Frauen durch schnellen Rollenwechsel und endlose Abtreibungen wirklich sehr belastet sind, würde es mich nicht wundern, wenn die Natur Hilfestellung gibt.

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  5. afrikafrau schreibt:

    Frauenmantel Tee für Frauen bei starken Menstruationsbeschwerden, oder Blutungen
    sagt mein Kräuterbuch.überhaupt bei diversen Frauenleiden.wie oben schon erwähnt.
    anregende Alltagsbeschreibung.

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  6. puzzleblume schreibt:

    Wie schön die Pinie als Wolkenbaum in Szene gesetzt ist.

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  7. ann christina schreibt:

    Schöne Bilder! Die Blätter erinnern mich an Geranienblätter. Einen schönen Tag dir!

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  8. www.wortbehagen.de schreibt:

    Wie schön, Deine alltägliche Runde mit dem Tito.
    Die Frauenmantelfelder sind wirklich ungewöhnlich groß. Es sollte etwas bedeuten, denke ich auch.
    Die große Kiefer im Sonnenglanz.
    Wie gut muß es ihr gehen, wenn sie so verwöhnt wird.

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  9. Marion schreibt:

    Frauenmantel, Alchemilla vulgaris. Seit mir die Abhandlung von Margret Madejsky namens „Alchemilla“ untergekommen ist und ich die feine wohltuende Wirkung von Frauenmanteltee erfahren konnte, empfinde ich den tiefen Sinn des Namens dieser Pflanze.
    Margret Madejsky beschreibt in ihrem Buch verschiedene homöopathische Mittel aus Pflanzen, die speziell für weibliche Beschwerden Verwendung finden, ob es sich nun um Hitzewallungen oder Ausgleich der Gemütslage handelt, eine wunderbare Sicht auf die Möglichkeiten der Homöopathie eröffnet sich da, fein austariert für jede Lebenslage.
    All das verbinde ich heute mit „Frauenmantel“ 🙂
    Danke für die Erinnerung…

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