Wege der Erkenntnis

Ich meine, dass dieses Paar zwei verschiedene Wege der Erkenntnis beschreitet. ER sucht die Zeichen des Weltalls durch Lektüre und meditierend zu begreifen, SIE betrachtet sich im Spiegel, um sich selbst zu verstehen. Ob sie sich wohl auf diesen Wegen treffen?

Nun, andere Interpretationen sind durchaus möglich und erwünscht.

Hier ein Bildausschnitt und elektronische Bearbeitungen, die eure Fantasie beflügeln mögen.

Wieder habe ich die mir von Jürgen Küster zugekommenen Schnittreste mit Fetzen des zerrissenen Umschlags kombiniert. Legefläche weißlich, 70 x 100 cm.

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, die schöne Welt des Scheins, elektronische Spielereien, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Natur, Psyche, Schrift abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Wege der Erkenntnis

  1. Elke H. Speidel schreibt:

    Nun, die beiden könnten die Medien doch durchaus auch tauschen, sodass sie dann meditiert und er sein Spiegelbild analysiert, oder? Dann könnten sie über ihre gegenseitigen Erkenntnisse sicher ins Gespräch kommen. Oder er hält ihr den Spiegel vor und sie ihm?

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  2. versspielerin schreibt:

    ein sehr feines tiefsinniges bild. vielleicht sieht sie durch den spiegel ihn? und er sie. 🙂

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  3. christahartwig schreibt:

    Sie könnte versuchen, im Spiegel das zu sehen, was seine Aufmerksamkeit fesselt, ohne dass er es bemerkt. – Sollte indessen Deine eigene Interpretation zutreffen, dann sehe ich für eine Begegnung schwarz.

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  4. susannefe2014 schreibt:

    Es könnte eine Vorbereitung für eine Begegnung sein. Er schaut nach innen wie es dort aussieht und sie schaut sich an wie sie von außen aussieht. In einer nächsten Sequenz könnte sie den Spiegel weglegen und er würde dadurch aufmerksam auf sie. Hinter dem Spiegel ist ein Mensch, würde er merken und sie würde genau dasselbe bemerken, da ist ja noch ein Mensch.

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  5. Ulli schreibt:

    Der Eine sucht den inneren Spiegel, die Andere den äußeren – wenn beide ehrlich sind, der eine die Augen wieder öffnet und sie den Handspiegel zur Seite legt, dann wäre ein Blick in die Augen des Gegenübers möglich und wenn dann alles gut geht, ein gegenseitiges Erkennen…
    herzlichst, Ulli

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  6. lieberlebenblog schreibt:

    Mir gefällt das erste Bild am besten, Mme B. (😉) – und Ullis Kommentar …

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  7. kunstschaffende schreibt:

    Sie sind zu unterschiedlich und die Selbstverliebtheit von ihr, lässt ein zusammen kommen nicht zu.
    Es bleibt bei einer oberflächlichen Begegnung.

    Toll Gerda, Dein Werk lässt wirklich viel Interpretationen zu! 👏👏👌👍

    ❤liche Grüße Babsi

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  8. wildgans schreibt:

    Grad schrieb ich was von „Sappho und Erinna“ – und habe mir Bilder dazu betrachtet…Es gib so Sachen…

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  9. www.wortbehagen.de schreibt:

    Ein souveränes Werk, liebe Gerda, das Du hier der Betrachtung der Leser freigibst.

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