Masken und Magie

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Die Masken verstauben, die Magie ist heimatlos geworden. Doch beim leisesten Weckruf werden sie sich wieder beleben, die Masken, und werden tanzen mit ihren Trägern nach einem kaum noch verstandenen Rhythmus.

„Monde, Masken und Magie“  heißt eine „Legende“ meiner Freundin Sigrid R Ammer, die sie 2013 veröffentlichte. In jener Zeit entstand auch das Bild, gemalt mit Akryllpulver und Kleister sowie Ölkreide auf Leinwand, Wellpappe und Netz. Größe 50 x 70 cm.

Manche von euch werden sich an dieses Bild und an das von gestern (Auge) erinnern, denn ich habe sie schon einmal, in anderem Kontext, veröffentlicht. https://gerdakazakou.com/2016/03/18/das-bild-als-hermetisches-zeichen/. Wiederholung ist, meine ich, in diesen schnellen Zeiten kein Verbrechen. Alles ist immer wieder wie neu. Ich jedenfalls freue mich, wenn ich auf etwas stoße, an das ich eine Erinnerung habe.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, die schöne Welt des Scheins, Kunst, Leben, Malerei, Mythologie, Natur, Psyche abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Masken und Magie

  1. finbarsgift schreibt:

    Fein, ich schätze Wiederholungen, die ja auch selten ganz genau gleich sind, sehr…

    Wie oft schon habe ich mir die Bilder im Lenbachhaus ausführlich betrachtet oder die Sinfonien von Brahms angehört…
    Unendliche Schönheit der Wiederholungen!

    Herzliche Herbstgrüße vom Lu

    Gefällt 3 Personen

  2. Ulli schreibt:

    (habe ich nicht gerade hier schon kommentiert?, -m-) Puppen und Masken und ein Stück Gaze durch das ich das Dahinterliegende erahnen darf, wenn ich nur diese Gaze beiseite schiebe … und immer wieder der Satz von Laurie Anderson: what is behind the curtain?
    Hab einen schönen Sonntag, liebe Gerda
    Ulli

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Aha! Meinem kunsttherapeutischen Lehrer fiel auf, dass ich immer Schichten übereinanderlege und sie aufreiße auf der Siche nach dem Dahinter. Kennst du die Erzählung von Novalis über die verhüllte Gestalt im Tempel von Sais?

      Gefällt 1 Person

      • Ulli schreibt:

        die Geschichte kenne ich leider nicht, vielleicht magst du sie uns ja einmal erzählen?😉
        die Geschichte mit den Schichten und dem Aufreissen finde ich spannend, das sagt doch was …

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  3. bruni8wortbehagen schreibt:

    Schichten, die übereinander liegen und beim Aufreißen immer noch nicht das Dahinterliegende freigeben, die es auch dann noch hinter der Gaze verstecken…
    Absolut toll ist dieses Maskenbild. Hinter Masken vermute ich immer Magie und nie den Alltagsmenschen.
    Sehr zufrieden war ich, als ich das Maß las, 50 x 70! So kann es seine Wirkung entfalten, denn es hat eine magische Wirkung und diese braucht Raum, um sich entfalten zu können…

    Liebe Abendgrüße von mir nach Athen

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      und wieder und noch einmal mein herzliches Dankeschön für deine klugen Anmerkungen. Manchmal würde ich gern dies Mittelmaß verlassen und ins wirklich Große oder ins Klitzekleine gehen. Aber das Große kann ich technisch nicht so leicht handhaben, und fürs Klitzekleine ist meine Feinmotorik nicht ausgebildet genug. LG

      Gefällt 1 Person

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