Gestern stand ich noch auf unserer Terrasse in Maroussi (Athener Vorort) und freute mich, dass der starke Wind die Atmosphäre klar gefegt hatte. Ich wollte nämlich den Sichelmond mit dem Jupiter und der Venus betrachten. Sie standen hell leuchtend am Abendhimmel. 
Panoramafoto. Leider sind die Planeten auf den Fotos kaum zu sehen.
Am Tag hatte ich noch einen Abschiedsspaziergang im verwilderten Gelände zwischen unserer Wohnsiedlung und dem Stadtwald gemacht. Es ist ein Stück klassischer attischer Landschaft. Für die Olivenbaumliebhaberinnen habe ich einen Ölbaum fotografiert, der kaum beschnitten wurde. Da kann man erkennen, wie er bei unbehindertem Wachstum aussieht.
In diesem Gelände gibt es noch andere Ölbäume, Zypressen, Kiefern, Feigenbäume und jede Menge wilde Gräser, Wildblumen, Schmetterlinge und Vogelgezwitscher.
Außerdem gibt es ein paar Schrebergärten. Viele sind es nicht mehr, es gibt ständig Probleme mit der Bewässerung. Die blau angestrichenen Regentonnen und ein großes Reservoir scheinen nicht auszureichen, um die ganze Kolonie zu versorgen. Die Artischockenpflanzung wird von einer freundlichen Vogelscheuche bewacht.
Heute gings zurück in den Mani. Ein bisschen grauste es mir davor, denn ich wusste, dass ich ein Tohuvabohu vorfinden würde. Einbrecher hatten uns gleich nach unserer Abreise die Ehre erwiesen und wirklich jeden Winkel unserer Wohnung nach Geld durchstöbert.
Wie sich mancher vielleicht noch erinnert, fand ich bei der vorigen Heimkehr ein überschwemmtes Atelier vor. Diesmal also ein Schlafzimmer, in das die Inhalte der Schränke entleert wurde, und auch der Wohnraum, die Küche, das Gastzimmer und das Atelier hatten die eifrigen Diebe besucht. Inzwischen haben wir Ordnung geschaffen, und ich hoffe, keine weiteren Schäden zu entdecken.
Ansonsten: Es regnete leicht, als wir heimkamen. Die goldene Katzenfamilie war vollzählig, aber die Mama mit den Neugeborenen hat sich verzogen. Meine liebe Fritzi präsentierte sich kurz, war aber nicht an uns interessiert. Der blauäugige Kater Lin ist mal wieder verschwunden.
Die Katzen wurden von einer Freundin gefüttert, die uns auch über den Einbruch informierte. Die Blumen hat sie auch gegossen, und so ist alles soweit in Ordnung. Gute Nacht.


Auweia, liebe gerda
Ein Einbruch?
Das ist schlimm…
Hoffentlich ist dein atelier nicht auch durchwühlt und hoffentlich sind keine wirklich wertvollen dinge gestohlen…
Die kleinen Kätzchen mit mama tauchen sicher wieder auf.
Mitfühlende liebe grüsse von bruni an dich.u. deinen Mann
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Deine Fotos gefallen mir sehr und natürlich vor allerm der wundervoll urwüchsige Olivenbaum. Herrlich ist er, geradezu göttlich wundervoll!
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Schöne Bilder, aber das mit dem Einbruch, herrje, daß mußte nicht sein. Ich hoffe, sie haben nichts gestohlen bzw. nichts kaputt gemacht, bei ihrer Wühlerei. Trotz allem ein gutes Ankommen und hoffentlich von nun an mehr positive Erlebnisse!
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naja, ich war blöd genug, einiges Bargeld in einer Schublade zu verwahren, wo die vorigen Einbrecher es nicht bemerkten. Die nahmen nur den Computer meines Mannes mit. Wir sahen es, als wir vonnöten Stadt zurückkamen, wo wir … einen Computer für mich gekauft hatten. Diesmal nahmen sie nur das Geld.
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