Dora zum VierundzwanzigstenZweiten: Mohn und der Krieg

Heute sahen wir die ersten Mohnblüten. Es waren nur zwei. Die anderen roten Blüten in den grünen Wiesen unter den Olivenbäumen waren Anemonen. Mein Sohn, der neben mir ging, kannte den Unterschied nicht. Und so freute ich mich, ihm etwas beibringen zu können. Das tut man als Mutter ja immer gern, egal wie alt und erfahren das „Kind“ inzwischen ist.

Ich erklärte also lang und breit, wie so eine Mohnblüte aussieht und eine Anemone eben nicht aussieht, selbst wenn beide rot und schön sind.

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Und Dora? Dora kam mit einer winzigen verknautschten Blüte angerannt, von der sie wissen wollte, ob das denn nun auch eine Mohnblüte sei?

„Ja, Dora“, sagte ich, „das wird wohl auch eine Mohnblüte sein, aber eine verschrumpelte, die vor ihrer Zeit auf die Welt kam. Eine Mohnblüten-Frühgeburt.“

Mohn im Februar – wer hat das schon gehört? Gehört sich das? Doch von gestern auf heute sind andere Dinge geschehen, die weit ungehöriger sind. Und die für mich untrennbar mit dem Mohn verbunden sind. Heute erwähnte ich es nicht, aber ich dachte daran:  „Und so fügten sich der Hühnergott, der schwarze Stein, die Zeilen von Aragon, das Wort Coquelicot und die Abbildung des Mohns zu einer Assoziationskette: Das Grauen des Kriegs,…“ (vergleiche hier).

Ich machte auch Zeichnungen dazu. Die Assoziationskette begann mit einem schwarzen Stein, denn so wie heute hatte auch damals Frau Wildgans (Sonja) das Wort „schwarz“ als Wort des Tages gewählt. (vergleiche hier)

Schließlich entstanden fünf Zeichnungen vom Tod, der ein Meister aus Deutschland ist: Der schwarze Stein – der Hühnergott – und das Wort Coquelicot, was „Mohn“ bedeutet.

„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“. Serie von fünf Zeichnungen, 2019-07-14

Möge niemand vergessen, dass Geschichte eine Verkettung von Ereignissen ist, die weit zurückreichen. Mohn wurde bereits im 1. Weltkrieg durch das Gedicht von McCrae (hier gesprochen von Leonard Cohen) zum Symbol des Todes auf den Schlachtfeldern von Flandern. Krieg zeugt Krieg. Es ist nicht ein Herr Putin, der einen Krieg gegen ein wehrloses Nachbarland sinn- und anlasslos vom Zaun gebrochen hat. Auch dieser Krieg steht in einer Reihe, er ist verkettet mit dem, was an Grauen über Russland hereinbrach, noch gar nicht lange ist es her. Inzwischen hat sich die Weltkarte verändert, aber die Traumata, die sind noch lange nicht verheilt. Und sie wüten fort und fort. Heilung tut not, nicht Anklage, Aggression und neuer Krieg.

Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Dichtung, Dora, Erziehung, Fotografie, Geschichte, Katastrophe, Krieg, Meine Kunst, Natur, Politik, Psyche, Zeichnung abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

25 Antworten zu Dora zum VierundzwanzigstenZweiten: Mohn und der Krieg

  1. fundevogelnest schreibt:

    Guten Morgen Gerda,
    Ich denke wie du , dass alles was geschieht oder auch nicht geschieht auf dem Resonanzboden der Geschichte stattfindet, der großen und der jedes einzelnen.
    Aber dennoch sind wir imstande Entscheidungen zu treffen, sind auch Akteure der Geschichte derer, die nach uns kommen und keine willenlosen Opfer. ImIn der großen Geschichte nicht und in der familiären auch nicht.
    Herr Putin hätte den Einmarschbefehl auch nicht geben können, hätte sich gegen den Terror einschlagender Geschosse entscheiden können.
    Möglicherweise hätte es ihn die Macht in einer auch innenpolitisch schweren Situation gekostet.Allmächtig ist er nicht.
    Aber er hätte diese Entscheidung treffen können.
    Daran wird er gemessen werden.

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, das sehe ich genauso wie du, Natalie! Die Entscheidung hat er getroffen, und an ihr und an den Folgen wird er gemessen werden. Das ist ganz klar. Ich nehme an, das ist ihm auch klar. Er hat ja viele viele Jahre gezögert, hat immer wieder versucht, die ukrainischen Parteien an einen Tisch zu bringen und Russland außen vor zu halten, hat bis zuletzt gefordert, dass Kiew das Minsker Abkommen, das es ja unterzeichnet hat, in Gang zu setzt. Vorgesehen waren Beratungen mit den Vertretern der abtrünnigen Landesteile als ersten Schritt, der eine indirekte Anerkennung ihrer Autonomie beinhaltet hätte, wie im Falle der Aufnahme von Verhandlungen zwischen BRD und DDR, die zuvor stets als SBZ oder Ostzone oder vorher sogar als Mitteldeutschland bezeichnet wurde. Erst als die Verhandlungen in Gang kamen, gab es auch Reiseerleichterungen, wurden Rentenansprüche bearbeitet und kam es schließlich zu einer gewissen Normalisierung, die dann zur Wiedervereinigung führen konnte.
      Ein ähnlicher Prozess ist im Minsker Abkommen angedacht. Aber die Regierung in Kiew, schlecht beraten von Washington, ermutigt durch unhaltbare Versprechungen, vollgestopft mit Waffen und Militärberatern, weigerte sich, den ersten Schritt zu tun. Vielleicht durften sie ihn nicht tun, weil „der Westen“ genau dies wolllte: Putin in eine Zwangslage bringen.Er sollte intervenieren, damit man ihn beschuldigen und die eigenen Völker hinter sich vereinigen konnte: Siehe da, da steht der Feind.

      Putin wird an seiner Entscheidung gemessen werden, das ist sicher, In Washington ist es meist weniger klar, wer die Entscheidungen trifft und wer an den Folgen gemessen wird und wie und warum. Ich sah kürzlich mal wieder eine Doku über die Folgen der Ermordung von Kennedy, insbesondere über die mörderische Entwicklung des Vietnamkriegs danach, unter Johnsons Führung. Johnson hatte eine Ermächtigung, alles an der Kriegsfront selbst zu entscheiden (Tonkin-Resolution). Zuletzt stand eine halbe Million amerikanischer Soldaten in Vietnam. Alles wurde erlaubt, jedes Kriegsverbrechen verübt, nur die letzte Option – die Atombombe – hat Johnson nicht durchgewunken. Hat man ihn, Johnson, daran gemessen? Wurde er vor ein internationales Kriegsgericht gestellt? Natürlich nicht. War er überhaupt der, der die Entscheidungen traf? Wer denn sonst?
      Johnson verzichtete auf eine zweite Kandidatur. Warum? Vielleicht hatte er diesen Krieg so nicht weiterführen wollen? Vielleicht hätte er ihn lieber überhaupt nicht geführt, sondern lieber alle Kraft und Geldmittel seinem Bürgerrechtsprogramm gewidmet? Vielleicht durfte er ihn nicht beenden? Oder war er der Täter? War dseine Zustimmung zum Krieg der Preis, den er zahlte, um Präsident zu sein? Ich weiß es nicht, Kein Gericht hat es untersucht.
      Nicht Johnson, sondern Nixon beendete schließlich die Schlächterei in Vietnam – aber das wurde ihm nie positiv angerechnet.

      Liebe Nathalie, das ist nun lang geworden. Die Gedanken bilden sich eben erst langsam zu Worten, manchmal bedarf es eines Anstoßes von außen, so wie jetzt durch dich. Gerda

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      • Myriade schreibt:

        So sehr ich deine Bildung schätze, finde ich sie in diesem Fall (in der Antwort auf Natalie) doch extrem einseitig. Für mich klingt das wie aus Russia Today, einem Propagandaorgan Putins. Zeitungen und deren Journalisten, die sich kritisch äußern, gibt es im heutigen Russland ja nicht mehr. Sie sind eingesperrt, tot, emigriert oder in höchster Gefahr in eine dieser Situationen zu geraten
        Du tust das, was du anderen vorwirfst mit umgekehrten Vorzeichen: alles was Putin tut, ist gut und richtig, menschlich und politisch klug, alles was die USA und „der Westen“ tun, ist verwerflich. Von den Verhandlungen, die Putin mit der Ukraine geführt haben soll, habe ich nichts gehört (das mag mein Versäumnis sein), aber die diplomatischen Anstrengungen, die unternommen wurden um Putin von einem Krieg abzubringen, von denen weiß ich wohl.
        Was bitte hat der Vietnam-Krieg und die Ermordung von Kennedy mit diesem Thema zu tun. Die Taktik, das Thema um das es geht, überhaupt nicht zu erwähnen, sondern sofort auf etwas anderes abzuschweifen, ist vor allem bei Populisten und Extremen jeder Farbe sehr beliebt. Beispiel: „Was können Sie uns über die Korruptionsvorwürfe gegen Ihre Partei sagen? “ Nun, es ist einfach ein Skandal, dass man in XY eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Autofahrer eingeführt hat und die Freiheit überall zu Rauchen lassen wir uns auch nicht nehmen“ .Etwas überzogen, zugegeben, aber nicht allzusehr.
        Entschuldige, aber das musste jetzt sein. Zum Glück bist du ja eine mit der es sich trefflich diskutieren lässt, ohne dass sie persönlich beleidigt ist und in diesem Sinne wünsche ich dir trotz allem einen guten Tag.
        PS: dein gestriger Kommentator war rüde und persönlich untergriffig, aber die Essenz seines Ausbruchs kann ich schon nachvollziehen.

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Myriade, es wird noch vieles über diese Zeit zu schreiben sein, wenn sie Vergangenheit ist. Meine „Einseitigkeit“ wird durch deine bei weitem übertroffen … aber es ist müßig, sich da nun die Köpfe heiß zu reden. Also lassen wir es dabei, und eine jede nimmt aus dem, was die andere schreibt, das Brauchbare. Das kann dann vielleicht auch Einseitigkeiten ein wenig ausgleichen. Ein schönes Wochenende dir! Gerda

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      • Myriade schreibt:

        Natürlich bringt es rein gar nichts, wenn wir uns gegenseitig Einseitigkeit an den Kopf werfen, wenn ich auch nicht sehe wieso es einseitig ist, festzuhalten, dass dieser Krieg von Putin begonnen wurde…

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  2. signorafarniente schreibt:

    Liebe Gerda, du hast vollkommen recht. Ich kenne mich leider historisch und politisch zu wenig im Russland/Ukraine-Konflikt aus, als dass ich ein fachkundiges Urteil abgeben könnte. Alleine den Krieg verurteile ich. Egal wo, egal wie. Aber wie du schreibst: Dem steht eine lange Verkettung von Ereignissen voran.
    Was ich aber sagen kann: Wunderbare, kluge, geistreiche Menschen gibt es auf beiden Seiten. Ich mochte sie sehr, die Begegnungen mit Ukrainer*innen und Russ*innen und hatte das große Glück mehrmals monatlich in beiden Ländern einen Aufenthalt zu verbringen. Besonders mochte ich, dass es keine geheuchelte Freundlichkeit gab, wie es oft bei den Amerikaner*innen der Fall war und gleichwohl von einem erwartet wurde.
    Ich erwähnte es an anderer Stelle: Man darf nicht vergessen, dass die Zivilisation eine dünne Kruste über einem Vulkan ist. (Frei nach Ernst Cassirer bzw. S.Freud)

    Hab’ einen guten Start ins Wochenende und viele Grüße aus deiner alten Heimat Frankfurt, Eva

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Eva, es ist nett, dass du die Freundlichkeit der Menschen in der Ukraine und in Russland hervorhebst Anscheinend ist es nötig, darauf hinzuweisen, dass freundliche Menschen auf beiden Seiten der Front leben, und dass diese Menschen keinerlei Grund haben, sich gegenseitig Tod und Verderben zu wünschen. Wer also bringt Tod und Verderben über die Menschen? Was bringt sie dazu, sich gegenseitig zu morden, obgleich sie sich gar nicht kennen? Wieso ließen sich, beispielsweise, die Deutschen oder auch die Franzosen unter Napoleon dazu überreden, den Tod weit hinein nach Russland zu tragen? Was brachte Deutsche und Franzosen dazu, jahrelang in Schützengräben zu hocken und immer mal wieder draus hervorzukriechen, um einem „Feind“ („jeder Schuss ein Russ, jeder Stoß ein Franzos“).das Bajonett in den Bauch zu rammen? An einem Weihnachtstag verbrüderten sie sich, aber am nächsten erging der Befehl, sich gefälligst wieder abzuschlachten. Und wer kann einem Befehl den Gehorsam verweigern? Man tut es. Dafür bekommt man dann auch, sofern es schief geht, ein Heldengrab. .

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      • Myriade schreibt:

        Meiner Ansicht nach sind der Nationalismus und die fanatisch betriebenen Ideologien der Hauptgrund für Kriege. Diejenigen, die sich diesem Klima und diesen Strukturen entziehen können und sich Kriegen verweigern, haben meinen allerhöchsten Respekt.
        NB: nur so am Rande: auch in diesem Beispiel sind die Deutschen und Franzosen die Angreifer, die Russen die Opfer. Ja, ja im Fall von Napoleon war das so, aber du hättest auch ein anderes Beispiel nehmen können 🙂

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      • signorafarniente schreibt:

        Das sind interessante Fragen. Es mag weit hergeholt scheinen, aber es erinnert mich ein bisschen an die Grundschule. Wir hatten ein Spiel, bei dem eine/r „Bestimmer“ sein durfte und die anderen mussten sich dem fügen. Einmal den Kampf des Bestimmertums gewonnen, wurde seine/ihre Position nicht mehr angezweifelt.
        Man führte aus, was der Bestimmer wollte. Es sei denn, es wurde gar zu absurd. Dann wurde er entthront. 😄

        Gestern sprach ich mit dem Römer darüber, was wäre, wenn hier Krieg wäre. Ich sagte, ich würde versuchen zu fliehen. Dann wurzel ich eben woanders. Der Römer war ganz entsetzt und sprach davon, dass er für sein Vaterland, hier meinte er Albanien, kämpfen würde bis zum Tod. Das würde doch nicht gehen, dass jemand einfach in dein Land eindringt und dir alles wegnimmt. Man müsse sich entgegenstellen. Zwei Menschen, zwei Meinungen. Mir ist mein Leben lieber als etwaige Besitzansprüche eines Landes, in dem ich zufällig geboren wurde. Die Frage ist nur: Wer von uns beiden hat recht? Und wer ist zu naiv?

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    • gkazakou schreibt:

      Auch hier, Myriade, halte ich mich mit weiteren Kommentaren zurück und verweise auf meinen obigen.

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    • gkazakou schreibt:

      Ich weiß nicht, wer recht hat. liebe Eva, aber es zeigt, dass dein Albaner, selbst wenn er in anderen Ländern lebt und du ihn Römer nennst. ganz anders über „Heimat“ denkt als du als Deutsche. Sehr viele „alte“ Völker Europas (Griechen, Juden, Albaner, Russen etc) waren und sind bereit, ihr Leben für ihr „Volk“ einzusetzen Andere wiederum denken nur an ihre Sippe und Familie. Sehr viele Deutsche fühlen nun wohl nicht mehr in diesen Begriffen, seit sie von den Nazis zum Exzess getrieben wurden, und denken wie Einzelwesen, die in zufälligen Umständen zur Welt kamen. Wie es bei den Bewohnern der Ukraine ist, weiß ich nicht. Es ist ja eine ziemliche Mischbevölkerung und als Staatswesen noch relativ jung. Die westlichen Teile gehörten lange zu Polen und zu Österreich-Ungarn, die Polen dort wurden dann in die von Deutschen geräumten Gebiete von Preußen und Schlesien umgesiedelt, neue Bewohner zogen nach. Dann gibt es die, die sich immer schon als Ukrainer definierten und sich auch administrativ von der russisch-orthodoxen Kirche abtrennten. Viele gehören der unierten Kirche an, die katholisch im orthodoxen Sewand ist. Dann gibt es die, die sich als Russen definieren und der Russisch-Orthdoxen Kirchen angehören. wie auch immer wird den meisten wohl die Reaktion gemein sein, dass sie um das Ihre kämpfen – was auch immer das Ihre ist und wer auch immer der Räuber ist. Außer, sie sehen eine bessere Chance für sich und ihre Leute in einem anderen Land. Dann gehen sie weg.

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      • signorafarniente schreibt:

        So habe ich es mit dem römischen und meinem Verständnis von Heimat noch nicht gesehen. Aber es leuchtet mir absolut ein. Danke auch für die Aufklärung über das ukrainische Volk. Ich war zwar oft in Kiew, doch deine Erklärung macht es für mich deutlich verständlicher. 😃

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  3. Friedrich schreibt:

    Wunderschönes Rot, das es nur so lebendig in der Natur geben kann. Trotz Krieg und Frieden, trotz Gut und Böse. Das findet ohnehin nur in uns statt. Eine Summe von einzelnen Taten und Entscheidungen. In jedem Moment unseres Lebens. Putins Taten sind Projektion und Resonanz.

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  4. Johanna schreibt:

    So ein zauberhaftes Bluehen!!
    Ja der rote Mohn war und ist Zeichen des vergossenen Blutes…. weil Mohn auf frisch umgegrabener Erde waechst…. Dieses Zeichen (red poppy) wird ja in UK auch jaehrlich zum 11.11. getragen…. und dann gibt es auch mittlerweile den weissen Mohn (white poppy) als Zeichen : Nie wieder Krieg…! Das waere meine Wahl gewesen…

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  5. Mitzi Irsaj schreibt:

    So schön das Rot der Blüten und so traurig und beängstigend all das was in den Nachrichten zu lesen und zu hören ist.
    ….dass Geschichte eine Verkettung von Ereignissen ist, die weit zurückreichen…ist so wahr, erklärt vielleicht manches, vielleicht auch vieles. Unfassbar für mich trotzdem, die Eskalation nun (aus der Ferne) mitzuerleben. Möge der Wahnsinn eines solchen Krieges schnell enden, den egal was sein Auslöser und seine Historie war und ist, eine Lösung wird er nicht sein.

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  6. Leela schreibt:

    Als Trump Nordstream II unterbinden wollte um uns das unsägliche Fraking-Gas aufzuzwingen, da wusste ich es: Irgendwann werden sie gewinnen… Und bei uns: die großen Ölgesellschaften hatten hier in der Gegend längst ihre Claims abgesteckt, teils ohne Wissen der Gemeinden, und starteten Probebohrungen nach Frackinggas. Zum Glück gab es dann das Moratorium. Ich tippe mal drauf, früher oder später wird es gekippt werden…

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    • gkazakou schreibt:

      wo ist dies „bei uns“, Leela? Soll auch in Deutschland fracking Gas gewonnen werden?

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      • Leela schreibt:

        bei uns ist immer da wo ich gerade bin. Derzeit am Niederrhein. Weseler Gegend. In Niedersachsen wurde schon gefrackt (allerdings so weit ich weiß mit einem etwas anderen Verfahren als in den USA). In Schleswigholstein und der Eifel waren ebenfalls schon Claims abgesteckt. Es gab viel Widerstand überall und derzeit ist es wohl bundesweit untersagt.

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