Wie zeichnest du ein Gesicht, da in ständiger Bewegung ist: Mal gesenkt, dann erhoben, mal durch eine Hand gestützt, mal durch einen Handrücken. Mal scheint die Nase über den Mund gesenkt, mal die Augen über die Brille gehoben….
Nun, egal. Man kann ja ständig weiterzeichnen, so wie sich die Sache grad darstellt. Und am Ende kommt ein etwas diabolische Lächeln des so Abkonterfeiten zum Vorschein.
Ein Bildausschnitt macht die Mühen noch sichtbarer:
Zur Beruhigung zeichnete ich danach eine Plastikwasserflasche:
Aber nun, ein lebendiges Modell ist doch interessanter. Also versuchte ich es noch einmal, diesmal aus sicherer Entfernung. Eingeschachtelt zwischen Lampe, Stuhl, Tisch, nachtdunklem Fenster und Computer: der Denker.


Wie kommt es wohl, dass das Bild des stillen Denkers mehr Dynamik hat als das des Bewegten? ❤️
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eine sehr interessante Frage. Hast du eine Antwort?
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Leider kenne ich dich kaum. Doch wäre ich der Zeichner, so wäre mir vielleicht das liebende Verstehen in die Hände gerutscht.
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Faszinierend! LG Michael
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Herzlichen Dank, lieber Michael!
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Danke dir, Gerda! Das sind so positive Einblicke in Kunst, die ich hier immer wieder vermisse. 😉 Wünsche dir einen schönen Tag! LG Michael
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Der Denker ist natürlich sehr schön. Aber wirklich aufregend finde ich Deinen Versuch, das bewegte Gesicht des Mannes wiederzugeben, ganz toll!
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Herzlichen Dank für deine schöne Resonnanz, liebe Hella!
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Das bewegte Gesicht gefällt mir sehr. Die Strichführung und der Ausdruck sind so echt und lebendig. Da hat sich der persönliche Charakter des Portraitierten doch erkennbar durchgesetzt.
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Vielen herzlichen Dank, liebe Gisela, für dein Hinschauen un Wiedererkennen.
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Mir gefällt das Gesicht mit dem spitzbübischen Lächeln sehr! Über deine leidenschaftliche Hartnäckigkeit beim Zeichnen und Skizzieren staune ich immer wieder! Bravo! Liebe Grüße, Petra
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Hier steht ja der Wortlaut meines Kommentars schon. Da schließe ich mich nun einfach mal mutig an 🤗
Herzliche Grüße vom Lu
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Hmmmm, wie gut mir grad deine Umarmung tut, liebe Petra! Danke dafür!
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„leidenschaftliche Hartnäckigkeit“ ist gut, liebe Petra. Das ist so meine Art, nicht nur beim Zeichnen, zum Leidwesen mancher Mitmenschen. .;)
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Herzliche Umarmung, Gerda! Etwas Ähnliches kenne ich auch!
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Ein Modell sollte ja eigentlich stillhalten 🙂 Dass dieses hier nicht stillhalten wollte, hast du wunderbar eingefangen. Es macht den besonderen Reiz der Zeichnung aus. Die Wasserflasche und die müde Ruhe des Denkers gefallen mir aber auch.
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Danke, Leela. Die „müde Ruhe“ ist natürlich auch eine Abstraktion, denn dies Modell verharrt nie länger als eine halbe Minute in einer Haltung. 😉
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Ein Mensch ist eben keine Flasche. 😉
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Er nimmt seine zeichnende Frau mit Gelassenheit 🙂 , liebe Gerda
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