Zwei Portraits, eine Wasserflasche: tägliches Zeichnen

Wie zeichnest du ein Gesicht, da in ständiger Bewegung ist: Mal gesenkt, dann erhoben, mal durch eine Hand gestützt, mal durch einen Handrücken. Mal scheint die Nase über den Mund gesenkt, mal die Augen über die Brille gehoben….

Nun, egal. Man kann ja ständig weiterzeichnen, so wie sich die Sache grad darstellt. Und am Ende kommt ein etwas diabolische Lächeln des so Abkonterfeiten zum Vorschein.

Ein Bildausschnitt macht die Mühen noch sichtbarer:

Zur Beruhigung zeichnete ich danach eine Plastikwasserflasche:

Aber nun, ein lebendiges Modell ist doch interessanter. Also versuchte ich es noch einmal, diesmal aus sicherer Entfernung. Eingeschachtelt zwischen Lampe, Stuhl, Tisch, nachtdunklem Fenster und Computer:  der Denker.

 

 

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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19 Responses to Zwei Portraits, eine Wasserflasche: tägliches Zeichnen

  1. Avatar von Stefan Kraus Stefan Kraus sagt:

    Wie kommt es wohl, dass das Bild des stillen Denkers mehr Dynamik hat als das des Bewegten? ❤️

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  2. Faszinierend! LG Michael

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  3. Avatar von felsenquell felsenquell sagt:

    Der Denker ist natürlich sehr schön. Aber wirklich aufregend finde ich Deinen Versuch, das bewegte Gesicht des Mannes wiederzugeben, ganz toll!

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  4. Das bewegte Gesicht gefällt mir sehr. Die Strichführung und der Ausdruck sind so echt und lebendig. Da hat sich der persönliche Charakter des Portraitierten doch erkennbar durchgesetzt.

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  5. Avatar von PPawlo PPawlo sagt:

    Mir gefällt das Gesicht mit dem spitzbübischen Lächeln sehr! Über deine leidenschaftliche Hartnäckigkeit beim Zeichnen und Skizzieren staune ich immer wieder! Bravo! Liebe Grüße, Petra

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  6. Avatar von Leela Leela sagt:

    Ein Modell sollte ja eigentlich stillhalten 🙂 Dass dieses hier nicht stillhalten wollte, hast du wunderbar eingefangen. Es macht den besonderen Reiz der Zeichnung aus. Die Wasserflasche und die müde Ruhe des Denkers gefallen mir aber auch.

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  7. Ein Mensch ist eben keine Flasche. 😉

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  8. Er nimmt seine zeichnende Frau mit Gelassenheit 🙂 , liebe Gerda

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